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Leitfaden für studentische Kunstwerke

The Baptism

Name Klasse Datum

Pietro Longhi, The Baptism (1755), Fondazione Querini Stampalia. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Pietro Longhi artsdot.com/de/artists/pietro-longhi_de/
Lebensdaten des Künstlers
1701 – 1785
Gemalt
1755
Medium
Oil
Bewegung
Rococo Light, playful, pastel-coloured pictures of leisure, made for private rooms rather than public halls.
Ausgestellt in
Fondazione Querini Stampalia artsdot.com/de/museums/fondazione-querini-stampalia-venice_de/
Subject or theme
Religious ceremony

Im Kontext

The Baptism — Pietro Longhi

Entstehungsjahr

  1. 1700
  2. 1710
  3. 1720
  4. 1730
  5. 1740
  6. 1750
  7. 1760
  8. 1770
  9. 1780

Schattiert: das Lebenswerk von Pietro Longhi (1701–1785) ▲ dieses Werk, 1755

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

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    Putty #cdb9ae

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    Palette
    Earthy Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Putty
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Bold Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Balanced Harmony Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Deep_shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    The Baptism — Pietro Longhi

    A Moment of Sacred Ritual in Venetian Light

    This evocative painting, titled The Baptism, transports the viewer directly into a moment steeped in profound religious solemnity. At its heart lies the central action: a priest tenderly holding a baby while administering what appears to be the sacred rite of baptism. The composition is rich with human interaction; beyond the primary figures, other onlookers observe the ceremony from various points—one figure near the left edge and two others anchoring the right side. These assembled witnesses lend an air of communal importance to the private act taking place.

    The inclusion of a visible object resembling a book or Bible in the lower register grounds the scene in scripture and tradition, suggesting that this ritual is not merely personal but deeply rooted in established doctrine. The overall atmosphere captured by Pietro Longhi is one of hushed reverence—a sacred event unfolding within what feels like the cool, echoing space of an 18th-century church.

    The Hand of a Master Chronicler

    While Pietro Longhi is perhaps best remembered for his witty genre scenes capturing the ephemeral life of Venetian society—the elegant promenades and intimate domestic dramas—this work demonstrates his mastery across various subjects. Painted around 1755, it places us firmly in the mid-eighteenth century, a period when Venice was navigating its own cultural shifts. Although Longhi is celebrated for depicting daily life, here he channels that same acute observational skill into the sacred realm. His technique allows the divine drama to feel immediate and tangible, as if one could hear the gentle murmur of the water or sense the weight of the onlookers' devotion.

    Symbolism and Emotional Resonance

    The symbolism within The Baptism is potent. Water itself is the ultimate symbol of purification and rebirth, a concept central to Christian belief. The baby represents new life, innocence, and spiritual beginning. The priest embodies the continuity of faith and tradition. For the modern admirer, this painting offers more than just religious narrative; it speaks to universal human experiences: initiation, cleansing, and the passage from one state of being to another. It is a visual meditation on grace.

    Bringing Sacred Artistry Home

    For those who wish to incorporate such profound artistry into their own spaces—be it a formal drawing-room or a contemplative study—a high-quality reproduction of this piece offers an unparalleled connection to the Old Masters. Owning this work allows one to possess not just paint on canvas, but a carefully preserved moment of historical and spiritual weight. It serves as a quiet focal point, inviting contemplation and elevating any interior setting with its timeless dignity.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Pietro Longhi

    Geboren in Venedig, Italien

    Frühes Leben und Ausbildung

    Pietro Longhi, ein renommierter venezianischer Maler, wurde am 5. November 1701 in Venedig in der Gemeinde Saint Maria geboren. Er war das erste Kind von Alessandro Falca, einem Silberschmied, und seiner Frau Antonia. Longhi nahm seinen Nachnamen an, als er mit dem Malen begann, anfänglich unterrichtet vom veronesischen Maler Antonio Balestra.

    Künstlerische Karriere

    Longhis frühe Arbeiten umfassten Altäre und religiöse Themen, wobei sein erstes größeres dokumentiertes Werk ein Altarbild für die Kirche San Pellegrino im Jahr 1732 war. Später spezialisierte er sich auf kleinformatige Genremotive, was ihm den Titel „Der venezianische William Hogarth“ einbrachte. Seine galanten Innenansichten spiegeln den Fokus des 18. Jahrhunderts auf das Private und Bürgertum wider.

    Longhis Gemälde zeigen oft maskierte Figuren bei verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. die Begegnung des Procurators mit seiner Frau, was seine satirische Perspektive zeigt.

    Seine Werke, wie z.B. Entenjäger auf der Lagune, demonstrieren seine Fähigkeit, den Alltag in Venedig einzufangen.

    Longhis zahlreiche Zeichnungen, typischerweise in schwarzem Kreide oder Bleistift mit weißer Kreide auf farbigem Papier, wurden oft für sich selbst angefertigt, nicht als Studien für Gemälde.

    Museum und Kunstbewegung

    Longhis Werke sind in verschiedenen Museen zu finden, darunter die Pinacoteca Querini Stampalia in Venedig, die seine Szenen aus der Jagd (Caccia) zeigt. Sein Stil ist charakteristisch für die venezianische Malerei-Kunstbewegung, die Farbe über Linie betonte und im Gegensatz zur in Italien vorherrschenden Manierismus stand. Bemerkenswerte Werke:

    Der Schneider (Gallerie dell'Accademia, Venedig, Italien)

    Die Taufe (Fondazione Querini Stampalia, Venedig, Italien)

    Der Maler in seinem Atelier (Ca' Zenobio, Venedig, Italien)

    Vermächtnis

    Pietro Longhi verstarb am 8. Mai 1785 und hinterließ ein Vermächtnis als einer der gefeiertsten Genremaler seiner Zeit. Seine Arbeit wird weiterhin für ihre einzigartige Mischung aus Satire und Alltag bewundert, die einen Einblick in das Venedig des 18. Jahrhunderts bietet. Mehr Werke von Pietro Longhi auf AllPaintingsStore.com ansehen.

    Museum

    Fondazione Querini Stampalia

    Ausgestellt in Venedig, Italien

    Ein venezianischer Palazzo, in dem die Zeit stillzustehen scheint

    Den Schritt in die Fondazione Querini Stampalia zu wagen, gleicht dem Eintauchen in einen Traum – ein akribisch bewahrtes Echo der vielschichtigen Vergangenheit Venedigs, verwoben mit eindrucksvollen modernen Interventionen. Der Palazzo, der stolz im Stadtteil Castello thront, ist nicht bloß eine Schatzkammer der Kunst; er ist eine lebendige Erzählung über eine Familie, eine Stadt und den sich stetig wandelnden Geist des italienischen Designs. Gegründet im Jahr 1869 von Graf Giovanni Querini Stampalia, dem letzten Erben seiner Linie, wurde die Stiftung als Gemeinwohl konzipiert – ein Geschenk an Venedig, um dessen kulturelles Leben für kommende Generationen zu bereichern. Was als Vermächtnis familiärer Erbstücke begann, hat sich zu einer Institution entwickelt, die für ihre exquisite Sammlung venezianischer Kunst, ihre atemberaubende Architektur und ihr Engagement zur Förderung zeitgenössischer Kreativität gefeiert wird. Die Luft zwischen diesen Mauern scheint förmlich vom Gewicht der Geschichte zu vibrieren, und doch ist es eine Geschichte, die durch die Linse moderner Sensibilität ständig neu interpretiert wird.

    Die wahre Magie der Fondazione Querini Stampalia liegt in ihrer architektonischen Dualität. Während der Palazzo selbst Bände über das venezianische aristokratische Leben über die Jahrhunderte hinweg spricht – seine prachtvollen Fassaden und reich verzierten Innenräume deuten auf opulente Bankette und geflüsterte Intrigen hin –, war es der visionäre Architekt Carlo Scarpa, der sein wahres Potenzial entfesselte. Im Auftrag, das Gebäude in den 1960er Jahren zu renovieren, beschränkte sich Scarpa nicht auf eine bloße Restaurierung; er ging in einen poetischen Dialog mit der bestehenden Struktur. Er verstand, dass wahre Bewahrung nicht bedeutet, die Zeit einzufrieren, sondern der Geschichte Raum zu geben, um im zeitgenössischen Kontext zu atmen und nachzuklingen. Seine wohl berühmteste Intervention ist zweifellos der Innenhofgarten – eine heitere Oase, in der das Wasser eine zentrale Rolle spielt. Ein flacher, abstrahierter Wasserlauf schlängelt sich durch den Raum, dessen sanftes Fließen die Kanäle widerspiegelt, die Venedig selbst definieren. Scarpas Genie liegt in seiner Fähigkeit, natürliche Elemente mit geometrischen Formen zu integrieren und so ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem von Menschenhand Geschaffenen und dem Organischen zu schaffen.

    Ein Wandteppich venezianischer Meister

    Die Pinacoteca Querini Stampalia beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung, welche die Entwicklung der venezianischen Malerei von der Renaissance bis zum Rokoko nachzeichnet. Hier können Besucher Meisterwerke einiger der angesehensten Künstler der Stadt erleben.

    Die Darstellung im Tempel

    von Giovanni Bellini ist ein Eckpiente der Sammlung – eine zärtliche Darstellung religiöser Hingabe, ausgeführt mit exquisiter Detailtreue und leuchtenden Farben. Die Serie, die sich den sieben Sakramenten widmet, von Pietro Longhi bietet einen faszinierenden Einblick in das venezianische Leben des 18. Jahrhunderts und fängt sowohl die Feierlichkeit religiöser Rituale als auch die alltäglichen Realitäten jener Zeit ein. Über diese Höhepunkte hinaus tragen Werke von Giandomenico Tiepolo, Giulio Carpioni und Marco Ricci zu einem reichen Geflecht künstlerischen Ausdrucks bei und zeigen den Glanz, die Eleganz und das charakteristische Licht, das die venezianische Kunst auszeichnet. Die Stiftung öffnet sich zudem moderneren Stimmen, wobei Werke von Eugenio Da Venezia der Sammlung eine zeitgenössische Dimension verleihen.

    Ein lebendiges kulturelles Zentrum

    Die Fondazione Querini Stampalia ist weit mehr als nur ein Kunstmuseum; sie ist ein pulsierendes kulturelles Zentrum, das tief in das Gefüge des venezianischen Lebens eingebettet ist. Die Biblioteca della Fondazione Querini Stampalia, eine der schönsten öffentlichen Bibliotheken Venedigs, steht als Zeugnis für das Engagement der Stiftung für intellektuelle Bestrebungen. Bemerkenswerterweise bleibt sie auch sonntags geöffnet – ein seltenes Angebot in einer Stadt, in der viele Institutionen am Wochenende ihre Pforten schließen – was sie zu einer unschätzbaren Ressource für Gelehrte und Bücherliebhaber gleichermaßen macht. Die Bibliothek beherbergt eine gewaltige Sammlung von Büchern und Dokumenten, darunter bedeutende Schenkungen von Persönlichkeiten wie dem venezianischen Dichter Mario Stefani.

    Über ihre Dauerausstellungen und Bibliotheksdienste hinaus fördert die Stiftung aktiv zeitgenössische Ausstellungen, akademische Forschung, Tanzaufführungen und öffentliche Vorträge und stellt so sicher, dass sie eine dynamische Kraft in der Kulturlandschaft Venedigs bleibt. Diese Hingabe an Bewahrung und Innovation gleichermaßen ist es, was die Fondazione Querini Stampalia wirklich auszeichnet – ein Ort, an dem die Vergangenheit die Gegenwart informiert und die Zukunft durch einen tiefen Respekt vor dem künstlerischen Erbe gestaltet wird. Heute setzt die Institution ihre Mission fort, Kreativität durch Ausstellungen zu fördern, die vielfältige Perspektiven auf die Kunstgeschichte und die zeitgenössische Kultur erkunden, und stellt so sicher, dass Venedig ein Leuchtfeuer künstlerischer Inspiration bleibt.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für The Baptism

    artsdot.com/de/art/download/pietro-longhi-the-baptism-8XZPXJ-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Longhi, Pietro. The Baptism. 1755, Fondazione Querini Stampalia. https://artsdot.com/de/art/pietro-longhi-the-baptism-8XZPXJ-en/
    APA
    Longhi, Pietro (1755). The Baptism [Painting]. Fondazione Querini Stampalia. https://artsdot.com/de/art/pietro-longhi-the-baptism-8XZPXJ-en/
    Chicago
    Pietro Longhi. The Baptism. 1755. Fondazione Querini Stampalia. https://artsdot.com/de/art/pietro-longhi-the-baptism-8XZPXJ-en/
    Harvard
    Longhi, Pietro (1755) The Baptism. Fondazione Querini Stampalia. Available at: https://artsdot.com/de/art/pietro-longhi-the-baptism-8XZPXJ-en/

    Genau hinsehen

    The Baptism — Pietro Longhi

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: baptism ceremony, religious scene, priest. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf The Dancing Lesson (1741), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Rococo: Light, playful, pastel-coloured pictures of leisure, made for private rooms rather than public halls. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    The Baptism — Pietro Longhi

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. What is the primary subject matter depicted in "The Baptism"?

      • A A mythological gathering
      • B A solemn religious ceremony
      • C A bustling street market scene
    2. 2. Which artist, known for capturing daily life in Venice, is associated with this period and style?

      • A Titian
      • B Pietro Longhi
      • C Canaletto
    3. 3. The presence of a book or Bible in the painting suggests what aspect of the scene?

      • A A focus on commerce
      • B A sacred or scholarly element
      • C A casual gathering
    4. 4. The date 1755 places this artwork within which artistic period?

      • A Renaissance
      • B Baroque
      • C Rococo/Late 18th Century
    5. 5. Pietro Longhi is best known for painting which type of scenes?

      • A Grand historical battles
      • B Intimate glimpses into daily life in Venice
      • C Epic mythological narratives

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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