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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt (Phillips)

Name Klasse Datum

Paul Cézanne, Selbstporträt (Phillips). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Paul Cézanne artsdot.com/de/artists/paul-cezanne_de/
Lebensdaten des Künstlers
1839 – 1906
Medium
Öl auf Leinwand
Bewegung
Post-Impressionism Artists who kept the bright colour of Impressionism but pushed shape and feeling further than the eye really sees.
Zeitraum
– Hochmittelalter
Artistic style
Geometrische Formen, Impasto-Technik
Influences
Cézanne, Impressionismus
Notable elements
Vereinfachte Hintergrund, Direkter Blick des Betrachters
Subject
Selbstporträt

Im Kontext

Selbstporträt (Phillips) — Paul Cézanne

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1830
  2. 1840
  3. 1850
  4. 1860
  5. 1870
  6. 1880
  7. 1890
  8. 1900

Schattiert: das Lebenswerk von Paul Cézanne (1839–1906)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #cba06a

    Gespeicherte Palette

    • #CBA06A
    • #0F1106
    • #433D0E
    • #5D6042
    Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefster Schatten Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Ausgewogen sanft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt (Phillips) — Paul Cézanne

    Das Selbstporträt von Paul Cézanne – Ein Fenster in die Seele eines Genies

    Paul Cézannes „Selbstporträt“ (zwischen 1878 und 1880), heute im Besitz der Phillips Collection in Washington, D.C., ist weit mehr als eine bloße Darstellung eines Mannes vor einem gelben Wandhintergrund. Es ist ein tiefgründiges Porträt des Künstlers selbst – seiner Unsicherheit, seiner Beobachtungsgabe und seines unerschütterlichen Willens, die Welt um ihn herum neu zu interpretieren. Dieses Werk markiert einen entscheidenden Übergang in Cézannes künstlerischer Entwicklung, von den flüchtigen Impressionen hin zu einer bewussten Formgebung und der Erforschung der Essenz eines Objekts. Es ist ein Schlüsselwerk des Post-Impressionismus, einer Bewegung, die sich gegen die rein optische Darstellung der Realität wandte und stattdessen die subjektive Wahrnehmung und die formalen Elemente der Kunst in den Vordergrund stellte.

    Cézanne, geboren 1839 in Aix-en-Provence, war ein Mann, dessen Leben von einer scheinbaren Widersprüchlichkeit geprägt war. Obwohl sein Vater, ein ehemaliger Hutmacher, ihn zunächst auf eine juristische Karriere vorbereitete, spürte Cézanne früh den unbändigen Drang nach künstlerischer Entfaltung. Diese Entscheidung, sich dem Malen zu widmen – eine Berufung, die von vielen als unrealistisch angesehen wurde – war der Beginn einer langen und oft unscheinbaren Reise, die ihn schließlich zu einem der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts führen sollte. Das Selbstporträt aus dieser Zeit spiegelt diese innere Zerrissenheit wider: Der Künstler blickt direkt in die Kamera, sein Blick ernst und nachdenklich, während er gleichzeitig eine subtile Distanz bewahrt. Diese Kombination aus Offenheit und Zurückhaltung ist ein charakteristisches Merkmal seiner späteren Werke.

    Die Sprache der Form – Cézannes revolutionäre Technik

    Was dieses Selbstporträt so besonders macht, ist Cézannes einzigartige Maltechnik. Er verzichtet auf die traditionelle Perspektive und die flüchtigen Impressionen des Impressionismus zugunsten einer bewussten Konstruktion der Form. Die gelbe Wand dient nicht als bloßer Hintergrund, sondern wird zu einem integralen Bestandteil der Komposition, indem sie durch geometrische Formen und Farbflächen strukturiert wird. Cézanne zerlegt das Objekt – in diesem Fall den Künstler selbst – in seine grundlegenden Elemente: Zylinder, Kugeln und Kegel. Diese geometrischen Strukturen bilden die Grundlage seiner Darstellung und verleihen dem Bild eine monumentale Stabilität. Die Pinselstriche sind dick und sichtbar, wodurch eine plastische Oberfläche entsteht, die fast dreidimensional wirkt. Diese Technik, die er selbst "malen mit der Form" nannte, war ein entscheidender Schritt in Richtung Kubismus und beeinflusste nachfolgende Generationen von Künstlern nachhaltig.

    Ein Blick in die Seele – Symbolik und Emotion

    Über die technische Brillanz hinaus birgt das Selbstporträt auch eine tiefe emotionale Bedeutung. Der ernsthafte Blick des Künstlers, seine leicht gezeichnete Mimik und der unverkennbare Baldpatch vermitteln ein Gefühl von Melancholie und Selbstreflexion. Es ist ein Moment der Ehrlichkeit, in dem Cézanne sich selbst – mit all seinen Fehlern und Unvollkommenheiten – ohne Maskierung präsentiert. Die sparsame Farbpalette, dominiert von Braun-, Grau- und Gelbtönen, verstärkt diesen Eindruck von Besinnlichkeit und Kontemplation. Das Selbstporträt ist somit nicht nur eine Abbildung des Künstlers, sondern auch ein Fenster in seine Seele, ein Ausdruck seiner inneren Welt.

    Ein Meisterwerk für Ihre Sammlung – Reproduktionen von höchster Qualität

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    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Paul Cézanne

    Geburtsort Aix-en-Provence, Frankreich

    frühes Leben und Einflüsse

    Paul Cézanne, ein französischer Post-Impressionist-Maler, wurde am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence, Frankreich, geboren. Sein frühes Leben war geprägt von einer starken Verbindung zu seiner Familie’s Bankgeschäft, das ihm finanzielle Sicherheit verschaffte. Dies ermöglichte es ihm, sich ohne finanziellen Druck auf seine künstlerischen Bestrebungen zu konzentrieren. Les Nabis, Neo-Impressionismus und Symbolismus beeinflussten Cézannes frühe Arbeit, die sich durch seinen Schwerpunkt auf geometrische Formen und eine reduzierte Farbpalette auszeichnete. Sein Interesse an den Werken von Paul Gauguin und Georges Seurat festigte seinen Post-Impressionismusstil.

    Künstlerischer Stil und Techniken

    Cézannes innovative Verwendung von Farbflächen und kleinen, sich wiederholenden Pinselstrichen schuf komplexe Felder, die seine intensive Beschäftigung mit den Motiven widerspiegelten. Sein oft explorativer Ansatz in der Kunst führte zur Entwicklung einer neuen bildlichen Sprache, die die zugrunde liegende Struktur von Objekten in einer Komposition betonte.

    Schlüsselmerkmale:

    Geometrische Formen und Facetten

    Reduzierte Farbpalette

    Betonung der konstruktiven Essenz der physischen Welt

    Mehrere Perspektiven und Simultaneität

    Einflussreiche Werke:

    The Pond at Jas de Bouffan (1880)

    Portrait of Emile Zola (1866)

    Wald (1892)

    Museen mit Cézannes Werken:

    Musée Marmottan Monet in Paris, Frankreich

    The Museum of Fine Arts in Houston, Vereinigte Staaten

    Vermächtnis und Einfluss

    Cézannes bahnbrechende Arbeit im Post-Impressionismus ebnete den Weg für verschiedene Avantgarde-Bewegungen, darunter Kubismus, Fauvismus und Surrealismus. Sein Einfluss ist in den Werken von Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque zu sehen. Cézannes Vermächtnis inspiriert weiterhin Künstler und Kunstinteressierte gleichermaßen und festigt seinen Platz als eine zentrale Figur in der Geschichte der modernen Kunst.

    Verwandte Kunstbewegungen:

    Postimpressionismus

    Kubismus

    Betrachten Sie Cézannes Werke:

    Portrait of Emile Zola

    The Pond at Jas de Bouffan

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt (Phillips)

    artsdot.com/de/art/download/paul-cezanne-selbstportrat-phillips-5ZKDPM-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Cézanne, Paul. Selbstporträt (Phillips). n.d., https://artsdot.com/de/art/paul-cezanne-selbstportrat-phillips-5ZKDPM-de/
    APA
    Cézanne, Paul (n.d.). Selbstporträt (Phillips) [Painting]. https://artsdot.com/de/art/paul-cezanne-selbstportrat-phillips-5ZKDPM-de/
    Chicago
    Paul Cézanne. Selbstporträt (Phillips). n.d. https://artsdot.com/de/art/paul-cezanne-selbstportrat-phillips-5ZKDPM-de/
    Harvard
    Cézanne, Paul (n.d.) Selbstporträt (Phillips). Available at: https://artsdot.com/de/art/paul-cezanne-selbstportrat-phillips-5ZKDPM-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt (Phillips) — Paul Cézanne

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, cézanne, postimpressionism. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die KartenSpieler (1893), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Post-Impressionism: Artists who kept the bright colour of Impressionism but pushed shape and feeling further than the eye really sees. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt (Phillips) — Paul Cézanne

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welche Kunstrichtung wird in der Beschreibung des Gemäldes als Vorgänger des Postimpressionismus genannt?

      • A Impressionismus
      • B Barock
      • C Raffaelismus
    2. 2. Welche Aussage beschreibt am besten Paul Cézannes Stil, wie er in der Beschreibung dargestellt wird?

      • A Die genaue Wiedergabe von Licht und Farbe im Impressionismus
      • B Die Betonung der zugrunde liegenden Struktur von Objekten und formalen Qualitäten
      • C Die Darstellung von emotionalen Ausbrüchen und subjektiven Erfahrungen
    3. 3. Welche Farbe dominiert im Hintergrund des Gemäldes, um die Aufmerksamkeit auf die Figur zu lenken?

      • A Rot
      • B Gelb
      • C Blau
    4. 4. Welche der folgenden Künstler wurde von Cézannes Stil am stärksten beeinflusst?

      • A Vincent van Gogh
      • B Claude Monet
      • C Leonardo da Vinci
    5. 5. In welchem Museum befindet sich das Gemälde 'Self-Portrait (Phillips)'?

      • A Louvre Museum
      • B Metropolitan Museum of Art
      • C The Phillips Collection

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2B · 3B · 4A · 5C