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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt

Name Klasse Datum

Pablo Picasso, Selbstporträt (1906). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Pablo Picasso artsdot.com/de/artists/pablo-picasso_de/
Lebensdaten des Künstlers
1881 – 1973
Gemalt
1906
Medium
Öl auf Leinwand
Originalgröße
39 x 30 cm
Bewegung
Early Cubism
Abmessungen
39 x 30 cm
Jahr
1906
Künstler
Pablo Picasso

Im Kontext

Selbstporträt — Pablo Picasso

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 39 × 30 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1880
  2. 1890
  3. 1900
  4. 1910
  5. 1920
  6. 1930
  7. 1940
  8. 1950
  9. 1960
  10. 1970

Schattiert: das Lebenswerk von Pablo Picasso (1881–1973) ▲ dieses Werk, 1906

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Treibholzfarben #9e7a5c

    Gespeicherte Palette

    • #9E7A5C
    • #C7986D
    • #4B433D
    • #D9BD98
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Treibholzfarben
    Intensität
    Leuchtend Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Einheitliche Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Ausgewogen sanft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt — Pablo Picasso

    Anmerkungen zu diesem Werk

    Für diesen Leitfaden aus veröffentlichten Quellen erstellt. Der Katalogeintrag selbst befindet sich im ersten Teil dieses Leitfadens.

    Besondere Merkmale
    Verzerrte Gesichtszüge, Expressive Pinselstriche
    Bewegung
    Expressionismus, Kubismus
    Einflüsse
    Cézanne, afrikanische Kunst
    Künstlerischer Stil
    Avantgardistisch
    Motiv/Thema
    Porträt eines Mannes
    Ort
    Keine Angaben

    Ein Porträt der Revolution: Pablo Picassos Selbstbildnis von 1906

    Pablo Picasso, ein Name, der untrennbar mit der Kunst des 20. Jahrhunderts verbunden ist, schuf eine beeindruckende Anzahl an Selbstporträts während seiner langen und fruchtbaren Karriere. Das Werk von 1906, oft als "Selbstbildnis" bezeichnet, stellt jedoch einen besonders bedeutenden Meilenstein dar – ein Fenster in die frühen Experimente des Künstlers mit den expressiven Techniken, die ihn später zu einem der einflussreichsten Maler seiner Zeit machen sollten. Dieses Gemälde ist mehr als nur eine Abbildung eines Mannes; es ist ein Ausdruck von künstlerischer Transformation und dem Beginn einer neuen Ära in der Kunst.

    Die Entstehungszeit dieses Werkes, das im Umbruch der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts in Paris entstand, spiegelt Picassos Zugehörigkeit zur avantgardistischen Bewegung wider. Die Stadt war ein Schmelztiegel künstlerischer Ideen, und Picasso wurde von den Visionen Paul Cézannes und der faszinierenden Ästhetik afrikanischer Kunst tief geprägt – eine Inspiration, die er im Trocadéro-Palast entdeckte. Diese Begegnung mit neuen Formen und Perspektiven führte zu einer deutlichen Verschiebung in seiner Malweise hin zu abstrakteren und expressiveren Darstellungen. Das Selbstbildnis von 1906 ist ein direkter Beweis für diesen Wandel, ein Moment der intensiven kreativen Auseinandersetzung.

    Die Sprache des Ausdrucks: Stil und Technik

    Das Gemälde besticht durch eine kraftvolle Farbpalette und eine bewusst verzerrte Darstellung des Gesichts. Die Verwendung von leuchtenden Blautönen dominiert den Hintergrund, der einen Kontrast zu den erdigen Tönen des Porträts bildet – ein subtiles Spiel mit Licht und Schatten, das die Aufmerksamkeit auf das Gesicht lenkt. Die Details sind nicht naturalistisch, sondern vielmehr bewusst stilisiert, um die emotionale Wirkung zu verstärken. Die Augen des Malers sind weit geöffnet, blicken direkt den Betrachter an und scheinen eine tiefe innere Welt widerzuspiegeln. Die leicht übertriebenen Gesichtszüge – die breite Mundpartie, die markanten Wangenknochen – verleihen dem Bild eine gewisse Intensität und Dramatik.

    Picasso verwendete hier Öl auf Leinwand, eine Technik, die ihm ermöglichte, seine expressiven Ideen mit großer Detailgenauigkeit umzusetzen. Die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur dynamischen Qualität des Gemäldes bei. Es ist ein Werk, das sowohl die technische Meisterschaft als auch die emotionale Tiefe des Künstlers widerspiegelt. Die Verwendung von Fragmentierung und multiplen Perspektiven, obwohl noch nicht vollständig ausgereift, bereitet den Boden für Picassos spätere Entwicklung im Bereich des Kubismus – einer Bewegung, die er maßgeblich mitbegründete.

    Ein Blick in die Vergangenheit: Kontext und Bedeutung

    Das Selbstbildnis von 1906 ist ein Schlüsselwerk, das die Übergangsphase zwischen den frühen modernen Kunstbewegungen markiert. Es zeigt Picassos Innovationsgeist und seinen Beitrag zur Entwicklung des Kubismus. Die Einflüsse der Expressionismus und des Kubismus sind hier deutlich spürbar – eine Synthese aus subjektiver Emotionalität und dem Versuch, die Realität in ihren Grundelemente zu zerlegen und neu zu komponieren. Die Auseinandersetzung mit Cézannes geometrischen Strukturen und den Formen afrikanischer Skulpturen beeinflusste Picasso maßgeblich.

    Es ist wichtig anzumerken, dass Picassos künstlerische Entwicklung ein kontinuierlicher Prozess war. Dieses Selbstbildnis ist nicht das Ende seiner Reise, sondern vielmehr ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seinen späteren Meisterwerken. Es ist ein Fenster in die Seele eines Künstlers, der sich ständig neu erfand und die Grenzen des Malens immer wieder überschritt.

    Ein zeitloser Ausdruck: Emotionale Wirkung und Interpretation

    Das Gemälde besitzt eine starke emotionale Wirkung, die den Betrachter unmittelbar fesselt. Die Kombination aus intensiven Farben, verzerrten Formen und direkter Blickrichtung erzeugt ein Gefühl von Ehrfurcht und Neugierde. Es ist ein Porträt der Unsicherheit, aber auch der Stärke – ein Ausdruck der inneren Zerrissenheit eines Künstlers, der sich in einer Zeit des Umbruchs befindet. Das Selbstbildnis von 1906 ist somit nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Spiegelbild der menschlichen Erfahrung.

    WahooArt bietet hochwertige Reproduktionen dieses faszinierenden Werkes an, die es Ihnen ermöglichen, die Schönheit und den Ausdruck von Picassos Genialität in Ihrem eigenen Zuhause zu genießen. Lassen Sie sich von diesem Meisterwerk inspirieren und entdecken Sie die zeitlose Anziehungskraft der Kunst.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Pablo Picasso

    Geboren in Málaga, Spanien

    Pablo Picasso: Ein revolutionärer Künstler

    Frühes Leben und Ausbildung (1881-1904)

    Geboren am 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien, zeigte Pablo Ruiz y Picasso von sehr jungem an sein künstlerisches Talent.

    Sein Vater, José Ruiz y Blasco, war Kunstlehrer und gab seinem Sohn eine frühe Ausbildung. Es heißt, Picassos erste Worte waren “piz, piz” – ein Versuch, ‘Bleistift’ zu sagen.

    Picasso übertraf seine Vaters Fähigkeiten schnell und zeigte bemerkenswerte Begabung in naturalistischen Darstellungen.

    Die Familie zog nach A Coruña und später nach Barcelona nach dem tragischen Verlust Picassos Schwester.

    In Barcelona besuchte er die Kunsthochschule, störte sich aber oft an der traditionellen akademischen Lehre. Er studierte kurzzeitig an der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid und fand es beengend, bevorzugte aber das unabhängige Studium von Meistern wie Velázquez und Goya.

    Die Blauen und Rosafarbenen Perioden (1901-1906)

    Die Blaue Periode (ungefähr 1901-1904) ist durch düstere Gemälde geprägt, die von Blautönen und Blaugrün dominiert werden.

    Diese Werke stellen oft marginalisierte Figuren dar – Bettler, blinde Menschen, Prostituierte – und spiegeln Melancholie und sozialen Kommentar wider. Wichtige Beispiele sind La Vie (1903) und Der alte Gitarrist (1903-1904).

    Nachfolgend entstand die Rosafarbene Periode (1904-1906) mit wärmeren Tönen – Rosa-, Orange- und Rottönen.

    Diese Periode spiegelt eine optimistischere Sichtweise wider und stellt oft Zirkusclowns, Harlekinen und Akrobaten dar. Familie der Saltimbanques (1905) ist ein Beispiel dafür.

    Die revolutionären Jahre: Kubismus und darüber hinaus (1907-1919)

    1907 markierte einen Wendepunkt mit Les Demoiselles d'Avignon, der von iberischer Skulptur und afrikanischen Masken beeinflusst wurde. Dieses Gemälde zerstörte die traditionelle Perspektive und ebnete den Weg für den Kubismus.

    Picasso arbeitete eng mit Georges Braque zusammen und gründete den Kubismus, der die Art und Weise, wie Künstler Realität darstellten, grundlegend veränderte.

    Analytischer Kubismus (1909-1912) zeichnete sich durch fragmentierte Formen, gedämpfte Farben und die Zerlegung von Objekten in geometrische Formen aus.

    Synthetischer Kubismus (1912-1919) integrierte Collagen – Zeitungsartikel, Stoffreste – um texturierte Oberflächen und neue visuelle Schichten zu schaffen.

    Neoklassizismus und Surrealismus (1920er - 1930er Jahre)

    In den 1920er Jahren erkundete Picasso neoklasische Stile mit monumentalen Figuren, die klassische Formen betonten.

    Er beschäftigte sich auch mit dem Surrealismus, obwohl er sich nie vollständig mit dessen Prinzipien identifizierte. Seine Werke vermischten frühere Stile mit surrealistischer Bildsprache und verzerrten Perspektiven.

    Spätere Jahre und Vermächtnis (1940-1973)

    Während des Zweiten Weltkriegs blieb Picasso in Frankreich und produzierte kraftvolle Antikriegserklärungen wie Guernica (1937), eine wirkliche Reaktion auf den Angriff auf Guernica während des Spanischen Bürgerkriegs.

    Guernica wurde zu einem bleibenden Symbol der Schrecken des Krieges und gilt als eines seiner bekanntesten Werke.

    In den 1950er und 60er Jahren experimentierte Picasso weiterhin mit verschiedenen Medien – Keramik, Skulptur, Druckgrafik – und demonstrierte bemerkenswerte Vielseitigkeit.

    Er heiratete Jacqueline Roque im Jahr 1961. Er starb am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich.

    Einflüsse und historische Bedeutung

    Picassos künstlerische Entwicklung wurde von spanischen Meistern wie Velázquez und Goya, iberischer Skulptur, afrikanischer Kunst und Henri Matisse geprägt.

    Sein Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts ist unermesslich. Er gründete den Kubismus, pionierte Collagen und konstruktive Skulpturen und stellte traditionelle künstlerische Konventionen kontinuierlich in Frage.

    Picassos unerbittliche Experimentierfreude definierte die moderne Kunst neu und inspiriert Künstler bis heute.

    Seine fruchtbare Produktion – geschätzt auf über 50.000 Werke – festigt seine Position als einer der wichtigsten und einflussreichsten Künstler in der Geschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt

    artsdot.com/de/art/download/pablo-picasso-selbstportrat-8XYNSX-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Picasso, Pablo. Selbstporträt. 1906, https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-8XYNSX-de/
    APA
    Picasso, Pablo (1906). Selbstporträt [Painting]. https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-8XYNSX-de/
    Chicago
    Pablo Picasso. Selbstporträt. 1906. https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-8XYNSX-de/
    Harvard
    Picasso, Pablo (1906) Selbstporträt. Available at: https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-8XYNSX-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt — Pablo Picasso

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: picasso, self-portrait, expressionism. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Guernica (1937), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Pablo Picasso war etwa 25 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt — Pablo Picasso

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welche der folgenden Bewegungen hatte den größten Einfluss auf Picassos Selbstporträt von 1906?

      • A Impressionismus
      • B Expressionismus
      • C Kubismus
    2. 2. Welche Farbe dominiert im Selbstporträt von 1906?

      • A Rot
      • B Blau
      • C Grün
    3. 3. Wie wird Picassos Gesicht in dem Selbstporträt dargestellt?

      • A Realistisch und detailliert
      • B Verzerrt und abstrahiert
      • C Neutral und unauffällig
    4. 4. Welche Technik wird im Selbstporträt von 1906 hauptsächlich verwendet?

      • A Pastellfarben mit feinen Linien
      • B Ölfarbe auf Leinwand mit expressiven Pinselstrichen
      • C Aquarelltechnik mit fließenden Farben
    5. 5. In welchem Zeitraum wurde das Selbstporträt von 1906 von Pablo Picasso gemalt?

      • A Um 1930
      • B Um 1906
      • C Um 1895

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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