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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt (12)

Name Klasse Datum

Pablo Picasso, Selbstporträt (12) (1917). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Pablo Picasso artsdot.com/de/artists/pablo-picasso_de/
Lebensdaten des Künstlers
1881 – 1973
Gemalt
1917
Medium
Acryl auf Leinwand
Bewegung
Cubist Expressionism
Artistic style
Roh und unmittelbar; Kombination aus Realismus und kubistischer Ästhetik
Influences
Expressionismus
Notable elements or techniques
Expressive Linienführung und Tonwerte; Verwendung von Schraffuren und Kreuzschraffuren
Subject or theme
Selbstbildnis

Im Kontext

Selbstporträt (12) — Pablo Picasso

Entstehungsjahr

  1. 1880
  2. 1890
  3. 1900
  4. 1910
  5. 1920
  6. 1930
  7. 1940
  8. 1950
  9. 1960
  10. 1970

Schattiert: das Lebenswerk von Pablo Picasso (1881–1973) ▲ dieses Werk, 1917

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Spachtelgrau #e0e0e0

    Gespeicherte Palette

    • #E0E0E0
    • #A0A0A0
    • #C4C4C4
    • #525252
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Spachtelgrau
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Harmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt (12) — Pablo Picasso

    Pablo Picasso’s Selbstbildnis Nr. 12: Ein Blick auf die Essenz der Kubismus

    Dieses beeindruckende Bleistiftzeichnung von Pablo Picasso, bekannt als „Selbstbildnis Nr. 12“, ist mehr als nur eine Darstellung eines Künstlers; sie ist ein Fenster zur Seele eines Meisterwerks und ein Schlüssel zum Verständnis der Entwicklung des Kubismus. Gemalt im Jahr 1917 befindet sich das Bild im Zentrum einer tiefgreifenden Untersuchung über künstlerische Innovation und persönliche Reflexion.

    Die Zeichnung präsentiert einen Nahaufnahmeblick auf Picassos Gesicht, eingefangen durch eine außergewöhnliche Kombination aus Linienführung und Tonwertnuancen. Eine präzise Komposition konzentriert sich auf die Augen und den Kopf des Künstlers und schafft damit eine unmittelbare Verbindung zum Betrachter und betont gleichzeitig die zentrale Rolle der Selbstinspektion im künstlerischen Prozess. Der Künstler hat einen leicht nach rechts gewendeten Kopf dargestellt, was eine subtile Bewegung und Dynamik verleißt, die über die statische Darstellung hinausgeht.

    Picasso nutzt eine außergewöhnliche Linienführung, um die komplexen Formen des Gesichts zu erfassen. Durch detaillierte Schraffuren und Kreuzschraffuren wird nicht nur ein beeindruckender Tonwertbereich erreicht, sondern auch eine tiefgreifende Textur entsteht, die das Gefühl von Wärme und Lebendigkeit einfängt. Die Linienführung ist bewusst rau und expressiv – ein Ausdruck der künstlerischen Freiheit und des unmittelbaren Ausdrucks Emotionen. Besonders auffällig sind die Konturen des Gesichts und insbesondere des Mundes und der Augen, die mit außergewöhnlicher Präzision festgehalten werden. Darüber hinaus wird eine subtile Narbe auf Picassos linker Wange dargestellt, die einen wichtigen Hinweis auf seine persönliche Geschichte enthält und somit eine zusätzliche Ebene von Bedeutung eröffnet.

    Der Stil dieser Zeichnung ist ein beeindruckendes Beispiel für den Übergang vom Impressionismus zum Kubismus. Picasso integriert Elemente der Realistischen Darstellung mit seinen charakteristischen kubistischen Prinzipien – insbesondere durch die Vereinfachung geometrischer Formen und die Verwendung von Überlappungen, um eine dreidimensionale Perspektive zu simulieren. Diese Technik ermöglicht es dem Künstler, nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Gesichts darzustellen, sondern auch seine innere Welt auf subtile Weise auszudrücken. Die Zeichnung ist ein außergewöhnliches Dokument der künstlerischen Entwicklung von Picasso und spiegelt die Herausforderungen und Chancen wider, denen sich Künstler im frühen 20. Jahrhundert stellten.

    Die Verwendung von Licht und Schatten verstärkt den Ausdruckskraft dieses Meisterwerks zusätzlich. Das Licht scheint von oben und leicht links zu kommen und wirft subtile Schatten unter die Augenbrauen und die Kinnlinie, wodurch eine beeindruckende Tiefenwirkung erzielt wird. Diese Beleuchtung betont nicht nur die Anatomie des Gesichts, sondern verleiht ihm auch eine gewisse Melancholie und Verletzlichkeit – ein Ausdruck der menschlichen Erfahrung und der Suche nach Identität. Durch diese besondere Lichtführung wird eine Atmosphäre von Introspektion und Reflexion geschaffen, die den Betrachter dazu einlädt, über seine eigene Rolle im Leben nachzudenken.

    Ein Blick auf Selbstbildnis Nr. 12 offenbart somit nicht nur eine außergewöhnliche technische Leistung, sondern auch eine tiefgründige künstlerische Aussage. Dieses Werk ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kunst des Kubismus und erinnert daran, dass Schönheit und Ausdruckskraft auch in einfachen Formen und Materialien gefunden werden können. Eine hochwertige Reproduktion dieses Meisterwerks wird sicherlich einen besonderen Platz im Herzen jedes Kunstliebhabers und Sammlers finden und somit eine einzigartige Ergänzung für jede Wohnraumgestaltung darstellen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Pablo Picasso

    Geboren in Málaga, Spanien

    Pablo Picasso: Ein revolutionärer Künstler

    Frühes Leben und Ausbildung (1881-1904)

    Geboren am 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien, zeigte Pablo Ruiz y Picasso von sehr jungem an sein künstlerisches Talent.

    Sein Vater, José Ruiz y Blasco, war Kunstlehrer und gab seinem Sohn eine frühe Ausbildung. Es heißt, Picassos erste Worte waren “piz, piz” – ein Versuch, ‘Bleistift’ zu sagen.

    Picasso übertraf seine Vaters Fähigkeiten schnell und zeigte bemerkenswerte Begabung in naturalistischen Darstellungen.

    Die Familie zog nach A Coruña und später nach Barcelona nach dem tragischen Verlust Picassos Schwester.

    In Barcelona besuchte er die Kunsthochschule, störte sich aber oft an der traditionellen akademischen Lehre. Er studierte kurzzeitig an der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid und fand es beengend, bevorzugte aber das unabhängige Studium von Meistern wie Velázquez und Goya.

    Die Blauen und Rosafarbenen Perioden (1901-1906)

    Die Blaue Periode (ungefähr 1901-1904) ist durch düstere Gemälde geprägt, die von Blautönen und Blaugrün dominiert werden.

    Diese Werke stellen oft marginalisierte Figuren dar – Bettler, blinde Menschen, Prostituierte – und spiegeln Melancholie und sozialen Kommentar wider. Wichtige Beispiele sind La Vie (1903) und Der alte Gitarrist (1903-1904).

    Nachfolgend entstand die Rosafarbene Periode (1904-1906) mit wärmeren Tönen – Rosa-, Orange- und Rottönen.

    Diese Periode spiegelt eine optimistischere Sichtweise wider und stellt oft Zirkusclowns, Harlekinen und Akrobaten dar. Familie der Saltimbanques (1905) ist ein Beispiel dafür.

    Die revolutionären Jahre: Kubismus und darüber hinaus (1907-1919)

    1907 markierte einen Wendepunkt mit Les Demoiselles d'Avignon, der von iberischer Skulptur und afrikanischen Masken beeinflusst wurde. Dieses Gemälde zerstörte die traditionelle Perspektive und ebnete den Weg für den Kubismus.

    Picasso arbeitete eng mit Georges Braque zusammen und gründete den Kubismus, der die Art und Weise, wie Künstler Realität darstellten, grundlegend veränderte.

    Analytischer Kubismus (1909-1912) zeichnete sich durch fragmentierte Formen, gedämpfte Farben und die Zerlegung von Objekten in geometrische Formen aus.

    Synthetischer Kubismus (1912-1919) integrierte Collagen – Zeitungsartikel, Stoffreste – um texturierte Oberflächen und neue visuelle Schichten zu schaffen.

    Neoklassizismus und Surrealismus (1920er - 1930er Jahre)

    In den 1920er Jahren erkundete Picasso neoklasische Stile mit monumentalen Figuren, die klassische Formen betonten.

    Er beschäftigte sich auch mit dem Surrealismus, obwohl er sich nie vollständig mit dessen Prinzipien identifizierte. Seine Werke vermischten frühere Stile mit surrealistischer Bildsprache und verzerrten Perspektiven.

    Spätere Jahre und Vermächtnis (1940-1973)

    Während des Zweiten Weltkriegs blieb Picasso in Frankreich und produzierte kraftvolle Antikriegserklärungen wie Guernica (1937), eine wirkliche Reaktion auf den Angriff auf Guernica während des Spanischen Bürgerkriegs.

    Guernica wurde zu einem bleibenden Symbol der Schrecken des Krieges und gilt als eines seiner bekanntesten Werke.

    In den 1950er und 60er Jahren experimentierte Picasso weiterhin mit verschiedenen Medien – Keramik, Skulptur, Druckgrafik – und demonstrierte bemerkenswerte Vielseitigkeit.

    Er heiratete Jacqueline Roque im Jahr 1961. Er starb am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich.

    Einflüsse und historische Bedeutung

    Picassos künstlerische Entwicklung wurde von spanischen Meistern wie Velázquez und Goya, iberischer Skulptur, afrikanischer Kunst und Henri Matisse geprägt.

    Sein Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts ist unermesslich. Er gründete den Kubismus, pionierte Collagen und konstruktive Skulpturen und stellte traditionelle künstlerische Konventionen kontinuierlich in Frage.

    Picassos unerbittliche Experimentierfreude definierte die moderne Kunst neu und inspiriert Künstler bis heute.

    Seine fruchtbare Produktion – geschätzt auf über 50.000 Werke – festigt seine Position als einer der wichtigsten und einflussreichsten Künstler in der Geschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt (12)

    artsdot.com/de/art/download/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Picasso, Pablo. Selbstporträt (12). 1917, https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/
    APA
    Picasso, Pablo (1917). Selbstporträt (12) [Painting]. https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/
    Chicago
    Pablo Picasso. Selbstporträt (12). 1917. https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/
    Harvard
    Picasso, Pablo (1917) Selbstporträt (12). Available at: https://artsdot.com/de/art/pablo-picasso-selbstportrat-12-8XYP9J-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt (12) — Pablo Picasso

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, cubist style, black white drawing. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Guernica (1937), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt (12) — Pablo Picasso

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Cuál es el estilo artístico predominante en este dibujo?

      • A Realismo clásico
      • B Impresionismo
      • C Cubismo
    2. 2. ¿Qué técnica de dibujo utiliza Picasso principalmente para crear profundidad y volumen?

      • A Óleo sobre lienzo
      • B Pastel seco
      • C Técnica del boceto con grafito y trazos cruzados
    3. 3. ¿Cómo se caracteriza la iluminación en este retrato?

      • A Iluminación directa desde arriba
      • B Iluminación suave y difusa
      • C Ausencia de iluminación
    4. 4. ¿Qué elemento simbólico destaca en el dibujo además del rostro del artista?

      • A Una flor blanca
      • B Un paisaje urbano
      • C Una cicatriz en la mejilla izquierda
    5. 5. ¿En qué año fue creado este cuadro?

      • A 1890
      • B 1907
      • C 1917

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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