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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Ophelia

Name Klasse Datum

Odilon Redon, Ophelia (1903). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Odilon Redon artsdot.com/de/artists/odilon-redon_de/
Lebensdaten des Künstlers
1840 – 1916
Gemalt
1903
Medium
Acrylic
Originalgröße
19 x 26 cm
Bewegung
Symbolism Pictures where objects stand for ideas — a flower or a door meaning something beyond itself.
Artistic style
Dreamlike
Notable elements
Flowers, bird
Subject
Literature

Im Kontext

Ophelia — Odilon Redon

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 19 × 26 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1840
  2. 1850
  3. 1860
  4. 1870
  5. 1880
  6. 1890
  7. 1900
  8. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Odilon Redon (1840–1916) ▲ dieses Werk, 1903

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Sea Green #2e5865

    Gespeicherte Palette

    • #2E5865
    • #7F8167
    • #1A1B18
    • #BCB28A
    Hauptfarbe
    Sea Green
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Ophelia — Odilon Redon

    A Descent into Dreamlike Beauty: Exploring Odilon Redon’s ‘Ophelia’

    Odilon Redon's “Ophelia,” painted in 1903, stands as a haunting testament to the Symbolist movement’s fascination with psychological landscapes and the subconscious. More than just a depiction of Shakespeare’s tragic heroine—a young woman drowning in the Thames after rejecting Hamlet’s affections—the painting delves into realms beyond rational observation, presenting an ethereal vision steeped in melancholic beauty.

    Subject Matter: The artwork portrays Ophelia from Shakespeare's Hamlet, capturing her final moments as she drifts beneath the surface of the water. Redon eschews a literal representation, prioritizing emotional resonance over photographic accuracy.

    Style: Rooted firmly in Symbolism, “Ophelia” rejects the dominant artistic conventions of its time—primarily academic realism—embracing instead an expressive style characterized by muted colors, diffused forms, and a pervasive sense of mystery. This stylistic choice aligns perfectly with the movement’s core belief that art should convey inner states rather than external appearances.

    Technique: Redon executed “Ophelia” primarily in watercolor on paper, a medium known for its delicate luminosity and ability to capture subtle tonal variations. The artist meticulously layered washes of color—primarily blues and greens—creating an atmospheric backdrop that evokes the stillness and sorrow of Ophelia’s watery grave.

    Historical Context: Symbolism's Exploration of Emotion

    The Symbolist movement emerged in France around 1890 as a reaction against Impressionism’s focus on capturing fleeting sensory impressions. Artists like Redon sought to express profound psychological and spiritual truths—often obscured by conscious thought—through evocative imagery and symbolic motifs. Influenced by thinkers such as Nietzsche and Freud, Symbolists explored themes of death, decay, and the subconscious mind, reflecting anxieties about modernity and questioning traditional moral values.

    Symbolism Unleashed: Flowers, Birds, and the Veil of Sorrow

    Redon’s masterful use of symbolism elevates “Ophelia” beyond a simple narrative illustration. The scattered flowers—lilacs, poppies, roses—represent beauty intertwined with fragility and impending doom, mirroring Ophelia's own vulnerability as she succumbs to despair. Similarly, the bird perched in the upper right corner symbolizes hope amidst sorrow, albeit a hope tinged with melancholy. Most powerfully, however, is the overarching impression of sadness conveyed through Redon’s muted palette and hazy brushstrokes—a visual embodiment of Ophelia’s inner turmoil.

    Emotional Impact: A Portrait of Inner Suffering

    "Ophelia" doesn't merely depict a scene from Shakespeare; it invites viewers into the protagonist’s tormented psyche. Redon succeeds in capturing the essence of grief and disillusionment, presenting an image that lingers long after viewing—a poignant reminder of the human capacity for profound emotion and the enduring power of art to communicate experiences beyond words.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Odilon Redon

    Geboren in Bordeaux, Frankreich

    Frühes Leben und Karriere

    Odilon Redon, geboren am 20. April 1840 in Bordeaux, Aquitanien, aus einer wohlhabenden Familie, war ein französischer Symbolistischer Maler, Grafiker, Zeichner und Pastellkünstler. Der junge Bertrand-Jean Redon erhielt von seiner Mutter Odile den Spitznamen "Odilon". Seine künstlerische Reise begann früh; bereits mit zehn Jahren gewann er einen Zeichenpreis in der Schule. Er zeigte schon früh Talent und Leidenschaft für die Kunst.

    Künstlerische Entwicklung

    Redons frühe Studien in Architektur führten zu einer kurzen Tätigkeit unter Jean-Léon Gérôme im Jahr 1864. Seine wahre künstlerische Berufung offenbarte sich jedoch bald. Er widmete sich der Bildhauerei und verfeinerte später seine Fähigkeiten in der Radierung und Lithographie unter Rodolphe Bresdin. Diese Zeit war entscheidend für die Entwicklung seines einzigartigen Stils, der von Fantasie und Mysterium geprägt ist. Seine frühen Werke waren oft düster und introspektiv.

    Hauptwerke und Einflüsse

    Redons Werk wurde stark von östlicher Kultur beeinflusst. "Der Tod des Buddha" (1899) zeugt von seinem Interesse an hinduistischer und buddhistischer Kultur. "Jakob und der Engel" (1905) ist ein Beweis für seine Japonismus-Einflüsse, die sich in seinen Kompositionen und Farbwahlen widerspiegeln. Er entwickelte eine Faszination für Hinduismus und Buddhismus, die zunehmend in seinen Werken sichtbar wurde. Die Auftragsarbeiten für Baron Robert de Domecy, 17 dekorative Paneele für das Château de Domecy-sur-le-Vault, markierten einen Übergang von ornamentaler zu abstrakter Malerei. Seine Porträts der Baroness de Domecy und ihrer Tochter Jeanne sind bemerkenswerte Beispiele seiner Arbeit in dieser Phase.

    Auszeichnungen und Vermächtnis

    Redon wurde 1903 die Legion d'Honneur verliehen, eine Anerkennung seines künstlerischen Beitrags. Seine Popularität stieg mit der Veröffentlichung eines Katalogs von Radierungen und Lithographien durch André Mellerio im Jahr 1913, gefolgt von einer umfassenden Ausstellung auf der New Yorker Armory Show. Redons Werk gilt als Vorläufer des Surrealismus und beeinflusste nachfolgende Künstlergenerationen maßgeblich. Seine Erkundung des menschlichen Geistes und sein Interesse an östlichen Kulturen inspirieren weiterhin Künstler und Kunstliebhaber.

    Bedeutung in der Kunstgeschichte

    Odilon Redons bahnbrechende Arbeit im Symbolismus hat ihre Spuren in der Welt der Kunst hinterlassen. Seine "Noirs", die frühen Holzschnitte und Lithographien in Schwarz-Weiß, waren revolutionär für seine Zeit. Er trug dazu bei, die Grenzen der traditionellen Malerei zu erweitern und den Weg für neue künstlerische Ausdrucksformen zu ebnen. Sein Werk wird heute weithin anerkannt und geschätzt als ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung des modernen Kunstverständnisses. Seine Fähigkeit, Traumwelten und innere Emotionen auf Leinwand festzuhalten, macht ihn zu einem einzigartigen Künstler seiner Zeit.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Ophelia

    artsdot.com/de/art/download/odilon-redon-ophelia-8XYN44-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Redon, Odilon. Ophelia. 1903, https://artsdot.com/de/art/odilon-redon-ophelia-8XYN44-en/
    APA
    Redon, Odilon (1903). Ophelia [Painting]. https://artsdot.com/de/art/odilon-redon-ophelia-8XYN44-en/
    Chicago
    Odilon Redon. Ophelia. 1903. https://artsdot.com/de/art/odilon-redon-ophelia-8XYN44-en/
    Harvard
    Redon, Odilon (1903) Ophelia. Available at: https://artsdot.com/de/art/odilon-redon-ophelia-8XYN44-en/

    Genau hinsehen

    Ophelia — Odilon Redon

    Genau hinsehen

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    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Jungfrau im Blaumann, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
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