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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Der junge Maler

Name Klasse Datum

Nicolas Bernard Lépicié, Der junge Maler (1772), Louvre. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Nicolas Bernard Lépicié artsdot.com/de/artists/nicolas-bernard-lepicie_de/
Lebensdaten des Künstlers
1735 – 1784
Gemalt
1772
Medium
Ölfarbe
Originalgröße
41 x 33 cm
Bewegung
Impressionism Art Movement Painters working fast and outdoors to catch how light actually looked at one moment, rather than finishing smoothly in a studio.
Ausgestellt in
Louvre artsdot.com/de/museums/the-louvre-paris_de/
Artistic style
Realistisch, Impressionistisch
Influences
Chardin, Greuze
Notable elements
Detailreiche Darstellung
Subject
Alltagsleben, Künstler

Im Kontext

Der junge Maler — Nicolas Bernard Lépicié

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 41 × 33 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1730
  2. 1740
  3. 1750
  4. 1760
  5. 1770
  6. 1780

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 49 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 37 war. Der Künstler wurde 49 alt. 0 der 4 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Nicolas Bernard Lépicié (1735–1784) ▲ dieses Werk, 1772 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #422a2c

    Katalogisierte Palette

    • #422A2C
    • #1A1416
    • #B6937E
    • #775047

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Ausgewogene Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Nicolas Bernard Lépicié aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 2 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 66,7%400 Besuche
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 33,3%200 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 6 meistgesehenen Werke von Nicolas Bernard Lépicié

    1. 1 Conversion of St. Paul 42,9%300 Aufrufe
    2. 2 The Calvary Chapel of the Church Saint-Roch 14,3%100 Aufrufe
    3. 3 Portrait of the Leroy Family by Nicolas-Bernard Lépicié 14,3%100 Aufrufe
    4. 4 A Mother Feeding Her Child 14,3%100 Aufrufe
    5. 5 Madame Quinault-dufresne 14,3%100 Aufrufe
    6. — Der junge Maler, 1772 dieses Gemälde 0,0%0 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 15 Werke dieses Künstlers, von denen 5 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Der junge Maler — Nicolas Bernard Lépicié

    Das Geheimnis einer stillen Konzentration

    Nicolas Bernard Lépicié’s “Die junge Stocherin” (Der Junge Schreiber) ist mehr als nur eine Darstellung eines jungen Mannes am Schreibtisch; sie ist ein Fenster in die Seele des prärevolutionären Frankreichs. Gemalt im Jahr 1772, fängt dieses beeindruckende Öl auf Leinwand-Gemälde nicht nur das Bild einer Person ein, sondern auch eine Atmosphäre von Melancholie, Intellekt und dem stillen Ringen mit Ideen. Das Werk, heute in der renommierten Sammlung des Louvre zuhause, ist ein Beweis für Lépiciés meisterhafte Fähigkeit, die subtilen Nuancen des menschlichen Geistes einzufangen.

    Die Szene selbst ist von einer bemerkenswerten Bescheidenheit geprägt. Der junge Mann, gekleidet in einen dunklen Mantel mit hohem Kragen – ein typisches Kleidungsstück der Zeit –, sitzt vertieft in seine Arbeit. Seine konzentrierten Augen und die Haltung seines Körpers verraten eine tiefe Hingabe an das Schreiben oder Zeichnen. Die Umgebung, von einem unauffälligen Schreibtisch mit verstreuten Papieren und Büchern unterbrochen, verstärkt diesen Eindruck der intellektuellen Beschäftigung. Lépicié’s Talent liegt darin, diese scheinbar alltägliche Szene in einen Moment von künstlerischer Bedeutung zu verwandeln.

    Realismus und Licht – Eine Impressionistische Vorahnung

    Lépiciés Stil zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Detailgenauigkeit aus. Die sorgfältige Darstellung des Haares, der Kleidung und der Texturen ist ein Beweis für seine technische Meisterschaft. Doch was dieses Gemälde wirklich hervorhebt, ist die Verwendung von Licht und Schatten. Lépicié nutzt diese Elemente nicht nur, um Tiefe und Volumen zu erzeugen, sondern auch, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen – hier eine melancholische, fast nachdenkliche Atmosphäre. Diese subtile Spielerei mit dem Licht erinnert an die frühen Ansätze des Impressionismus, der sich in dieser Zeit bereits entwickelte und versuchte, flüchtige Eindrücke von Farbe und Licht einzufangen.

    Die gedämpfte Farbpalette – hauptsächlich dunkle Brauntöne, Grau- und Blautöne – trägt zusätzlich zur düsteren Stimmung bei. Lépicié verzichtet auf leuchtende Farben und konzentriert sich stattdessen darauf, die subtilen Schattierungen und Kontraste zu betonen. Diese bewusste Zurückhaltung verleiht dem Gemälde eine gewisse Würde und Eleganz.

    Ein Blick in die Welt der Bildung

    “Die junge Stocherin” ist mehr als nur ein Porträt; sie ist auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Werte des 18. Jahrhunderts. Die Darstellung eines jungen Mannes, der sich mit dem Schreiben oder Zeichnen beschäftigt, symbolisiert die Bedeutung von Bildung und intellektueller Entwicklung. In dieser Zeit war das Studium und die Ausbildung der Jugend von größter Bedeutung, und Kunst und Wissenschaft wurden als wichtige Mittel zur Förderung des Fortschritts angesehen.

    Die Verbindung zu Jean-Baptiste Simeon Chardin’s “Der junge Schreiber” (ebenfalls im Louvre ausgestellt) ist besonders interessant. Beide Gemälde teilen ähnliche Themen und Stile – die Betonung der Einfachheit, die Detailgenauigkeit und die melancholische Stimmung. Diese Gemeinsamkeiten deuten darauf hin, dass Lépicié von Chardin beeinflusst wurde und dass er Teil einer größeren künstlerischen Tradition war.

    Ein Stück Geschichte für Ihr Zuhause

    WahooArt bietet hochwertige Reproduktionen von “Die junge Stocherin” an, die mit den gleichen Techniken und Materialien wie das Originalgemälde erstellt wurden. Diese handgefertigten Drucke sind nicht nur eine Möglichkeit, ein Meisterwerk der Kunstgeschichte zu besitzen, sondern auch, um die Atmosphäre und die Stimmung des Gemäldes in Ihr Zuhause zu bringen. Ob als Sammlerstück oder als stilvolle Ergänzung für Ihre Inneneinrichtung – diese Reproduktion ist ein Ausdruck von Geschmack und kulturellem Verständnis.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Nicolas Bernard Lépicié

    Geboren in Paris, Frankreich

    Nicolas Bernard Lépicié: Ein Leben in Farbe

    Nicolas Bernard Lépicié, geboren 1735 im Herzen von Paris, Frankreich, war ein Künstler dessen Werk eine besondere Perspektive auf das französische Rokoko und den Übergang zum Neoklassizismus bietet. Obwohl sein Name heute nicht so häufig genannt wird wie der einiger seiner berühmteren Kollegen – insbesondere Chardin oder Fragonard –, seine Gemälde sind weiterhin beeindruckende Zeugnisse einer Zeit großer künstlerischer Veränderung und gesellschaftlicher Entwicklung. Sein Leben fand seinen Höhepunkt während eines entscheidenden Übergangs innerhalb der französischen Kunstgeschichte, weg von den pompösen Formen des Barock hin zu einer ruhigeren, menschlicheren Ästhetik, die jedoch auch Elemente der klassischen Klarheit und Ordnung aufnahm.

    Frühes Leben und Ausbildung

    Über Lépiciés frühe künstlerische Ausbildung ist wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er eine umfassende Ausbildung in Zeichnung und Malerei erhielt, die für Künstler seiner Zeit typisch war und ihm ermöglichte, sich schnell mit den wichtigsten künstlerischen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Seine Familie unterstützte seine künstlerische Entwicklung aktiv und förderte sein Interesse an verschiedenen Kunstformen – ein Umstand, der wahrscheinlich auch seinen späteren Stil prägte. Er studierte unter Anleitung von Carle Van Loo, einem angesehenen Meister des Barock und einer wichtigen Figur für junge Künstler aufstrebender Generationen. Diese frühe Ausbildung legte den Grundstein für seine spätere künstlerische Karriere und ermöglichte ihm einen tiefgreifenden Einblick in die künstlerischen Traditionen seiner Zeit.

    Künstlerische Entwicklung und Stil

    Lépiciés künstlerische Entwicklung zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Vielseitigkeit aus. Er arbeitete nicht nur mit historischen Szenen und mythologischen Themen, sondern auch intensiv mit Porträts und Genre-Gemälden beschäftigt sich – insbesondere mit Darstellungen des häuslichen Lebens. Sein Stil ist geprägt von einer subtilen Sensibilität für Licht und Farbe, einer präzisen Beobachtungsgabe und einer außergewöhnlichen Fähigkeit zur Darstellung menschlicher Emotionen. Er konnte die Atmosphäre eines bestimmten Augenblicks einfangen und gleichzeitig eine tiefgründige psychologische Analyse ermöglichen – Eigenschaften, die ihn zu einem Meister seines Fachs machten und seine Werke weiterhin faszinierend finden lassen. Besonders beeindruckend ist sein Umgang mit Licht und Farbe, der oft einen besonderen Fokus auf natürliche Elemente legt und somit eine besondere Nähe zum Naturmotiv schafft. Er wurde von Jean-Baptiste-Siméon Chardin beeinflusst, dessen ruhige und einfache Stil Lépicié ebenfalls zu seinem Vorbild machte. Gleichzeitig zeigte sich jedoch auch ein wachsendes Interesse an den Formen des Neoklassizismus, insbesondere in seiner Betonung von Klarheit und Harmonie – eine Entwicklung, die einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen Geschichte Frankreichs leistet.

    Wichtige Werke und Leistungen

    Lépiciés umfangreiche Werkliste umfasst zahlreiche bedeutende Gemälde, die bis heute weltweit Anerkennung finden. Zu seinen bekanntesten Werken zählen insbesondere:

    Portrait de la famille Leroy (1766): Dieses beeindruckende Porträt zeigt eine außergewöhnliche Detailgenauigkeit und eine hohe soziale Sensibilität. Es ist ein Meisterwerk der Rokoko-Malerei und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für die Darstellung einer Familie im frühen 18. Jahrhundert.

    Adonis verwandelt in eine Anemone (ca. 1768): Diese mythologische Szene beeindruckt durch ihre komplexen Kompositionen und ihre allegorische Bedeutung. Lépicié gelang es, eine Geschichte von Liebe und Verlust auf wunderschöne Weise zu erzählen und gleichzeitig die Schönheit der Natur einzufangen.

    Narsisse (1771): Eine weitere Darstellung griechischer Mythologie zeigt Lépiciés außergewöhnliche technische Fähigkeiten und sein tiefes Verständnis für klassische Formen und Proportionen.

    Der Aufstieg von Fanchon (1773): Dieses Genre-Gemälde ist besonders bekannt für seine zarte Darstellung eines jungen Mädchens beim Aufwachen und wird oft als eines der schönsten Beispiele für die französische Rokoko angesehen.

    Das Innere einer Zollstation (1775): Dieses Gemälde bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben einer französischen Zollstation und zeigt Lépiciés außergewöhnliche Fähigkeit zur Darstellung von Innenräumen und zum Erzeugen einer besonderen Atmosphäre.

    Durch seine außergewöhnliche künstlerische Entwicklung und sein beeindruckendes Werk wird Nicolas Bernard Lépicié weiterhin als eine zentrale Figur der französischen Kunst des Rokoko und Übergangs zum Neoklassizismus betrachtet. Seine Gemälde sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch wertvolle historische Dokumente, die einen wichtigen Beitrag zum Verständnis dieser Zeit leisten. Er hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe und wird für seine außergewöhnliche Sensibilität und technische Fertigkeit in Erinnerung bleiben.

    Museum

    Louvre

    Ausgestellt in Paris, Frankreich

    Die Ursprünge und die Geschichte des Louvre

    Die Geschichte des Louvre beginnt mit seiner Rolle als düstere mittelalterliche Festung. Im Jahr 1190 errichtet, diente diese Wehranlage dazu, die Ränder von Paris zu bewachen. Ihre primäre Funktion war rein defensiver Natur; sie bot eine befestigte Position am rechten Ufer der Seine, um das Peripheriegebiet der Stadt zu schützen. Seit diesen wehrhaften Anfängen hat der Ort eine tiefgreifende Metamorphose durchlaufen, bis er seinen heutigen Status als nationales Kunstmuseum im Herzen von Paris, Frankreich, erreichte.

    Der Übergang von einem militärischen Bauwerk zu einem Ort königlicher Residenz vollzog sich über mehrere Jahrhunderte des Wandels hinweg. Im Jahr 1546 wandelte Franz I. die Festung in den primären Wohnsitz der französischen Könige um. Dieser Wandel markierte den Beginn der Evolution des Standorts: von einem Verteidigungsbastion hin zum prachtvollen Louvre-Palast. Damit verschob sich der Zweck der Gebäude von dem Schutz der Stadt hin zur herrschaftlichen Behausung und schließlich zur Bewahrung der Kunst.

    Das Museum wurde gegründet, nachdem sich die Bestimmung des Ortes von einem königlichen Heim zu einer öffentlichen Institution gewandelt hatte. Diese Entwicklung spiegelt die sich wandelnden Bedürfnisse des französischen Staates und die sich verändernde Landschaft der Stadt wider. Der Ort bleibt ein zentraler Bestandteil des Stadtbildes und hat sich von einem Ort militärischer Notwendigkeit zu einem Heiligtum der Menschheitsgeschichte und vielfältiger künstlerischer Traditionen entwickelt.

    Die Architektur des Louvre-Palastes

    Das Bauwerk gleicht einem gewaltigen architektonischen Palimpsest, in dem sich die Schichten der Geschichte tief in den Stein eingegraben haben. Ursprünglich im späten 12. bis 13. Jahrhundert unter Philipp II. errichtet, nahm der Ort seinen Anfang als düstere mittelalterliche Festung. Diese rauen, militärischen Mauern wurden einst nur dazu erbaut, die Ränder von Paris zu bewachen. Über die Jahrhunderte hinweg vollzog das Gebäude eine tiefgreifende Metamorphose von seinen defensiven Ursprüngen bis hin zu seinem heutigen Erscheinungsbild. Die Architektur spiegelt dabei ein faszinierendes Aufeinandertreffen von menschlicher Geschichte und königlichem Glanz wider, als die einstige Festung schließlich durch die Pracht eines Palastes ersetzt wurde.

    Die Dimensionen dieses Ortes sind immens und machen ihn zum größten Museum der Welt. Das Gebäude liegt im Herzen von Paris, Frankreich, unmittelbar angrenzend an die Tuilerien. Die physische Präsenz des Standorts bleibt ein zentraler Bestandteil der Stadtlandschaft am rechten Ufer der Seine. Der Übergang von einer militärischen Struktur zu einer königlichen Residenz vollzog sich über Jahrhunderte des Wandels – ein Weg, der von einer Verteidigungsbastion über einen Ort des Wohnens bis hin zum heutigen Hort der Bewahrung weltbewegender Kunst führte.

    Hauptabteilungen und Sammlungen

    Das Museum ist in zehn markante Fachbereiche gegliedert, die eine unglaubliche Vielfalt an Kunstschätzen beherbergen. Die umfangreiche Datenbank der Sammlungen umfasst mehr als 500.000 Werke, die im Musée du Louvre und im Musée National Eugène-Delacroix verwahrt werden. Zu diesen kostbaren Beständen zählen auch Skulpturen, die in den weitläufigen Gärten der Tuilerien und des Carrousel-Gartens zu bewundern sind.

    Die Sammlung der ägyptischen Antiquitäten gilt als eine der bedeutendsten und umfangreichsten weltweit. Sie gewährt uns einen tiefen, fast intimen Einblick in das Leben der alten Ägypter – von der erhabenen Welt des Adels und der Priesterschaft bis hin zum Alltag der einfachen Bevölkerung. In unmittelbarer Nähe dazu spannt die Abteilung für altorientalische Antiquitäten einen weiten geografischen Bogen, der sich von Nordafrika bis zum Indus erstreckt. Diese Sammlung stellt eine gewaltige Akkumulation menschlicher Geschichte dar, die mehrere Jahrtausende umspannt.

    Die Kunstschätze sind über verschiedene spezialisierte Bereiche verteilt. Während einige Objekte in den permanenten Galerien des Museums eine ständige Präsenz haben, sind andere Teil der nationalen Kunstschätze. Die schiere Dimension dieser Sammlungen stellt sicher, dass die Institution ein zentraler Hort für die vielfältigsten künstlerischen Traditionen der Menschheit bleibt.

    Meisterwerke der Sammlung

    Die Gemäldegalerie beherbergt die Mona Lisa, eine Präsenz, die den Raum um sich herum förmlich in den Bann zieht. Ganz in ihrer Nähe verharrt der Sitzende Schreiber in einem stillen, unvergänglichen Blick. Diese Kunstwerke existieren Seite an Seite mit dem „Rade der Medusa“ aus dem Jahr 1818 und dem „Schwur der Horatier“ (Detail) von 1784. Die Sammlung umfasst zudem das „Hochzeitsmahl zu Kana“ aus dem Jahr 1500 sowie den „Astronomen“ von 1668.

    Die Skulpturen in den prachtvollen Hallen bieten eine ganz andere, tiefgreifende Begegnung. Die Venus von Milo und die Nike von Samothrake existieren als physische Überreste der Antike. Michelangelos Sklaven präsentieren eine meisterhafte Studie aus Spannung und Stein. Diese Figuren füllen die Galerien mit einer ganz eigenen, schweren Gravitas aus.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Der junge Maler

    artsdot.com/de/art/download/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Lépicié, Nicolas Bernard. Der junge Maler. 1772, Louvre. https://artsdot.com/de/art/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/
    APA
    Lépicié, Nicolas Bernard (1772). Der junge Maler [Painting]. Louvre. https://artsdot.com/de/art/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/
    Chicago
    Nicolas Bernard Lépicié. Der junge Maler. 1772. Louvre. https://artsdot.com/de/art/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/
    Harvard
    Lépicié, Nicolas Bernard (1772) Der junge Maler. Louvre. Available at: https://artsdot.com/de/art/nicolas-bernard-lepicie-der-junge-maler-8XZPFP-de/

    Genau hinsehen

    Der junge Maler — Nicolas Bernard Lépicié

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: draftsman, portrait, interior. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Self-portrait (1777), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Impressionism Art Movement: Painters working fast and outdoors to catch how light actually looked at one moment, rather than finishing smoothly in a studio. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Der junge Maler — Nicolas Bernard Lépicié

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welche Epoche spiegelt die Darstellung im Gemälde "Der junge Maler" hauptsächlich wider?

      • A Die Renaissance
      • B Das Barock
      • C Die Aufklärung und frühe Romantik
    2. 2. Welche Technik wird im Gemälde "Der junge Maler" besonders hervorgehoben?

      • A Großes Licht und Schatten
      • B Detaillierte Darstellung von Texturen
      • C Eine gedämpfte Farbpalette
    3. 3. Welche Aussage trifft am besten auf die Figur im Gemälde zu?

      • A Er ist ein berühmter Maler des 18. Jahrhunderts.
      • B Er ist ein junger Schüler, der seine Fähigkeiten übt.
      • C Er ist ein Mitglied der königlichen Familie.
    4. 4. Welcher Künstler schuf eine ähnliche Darstellung eines jungen Malers im Louvre?

      • A Jean-Auguste-Dominique Ingres
      • B Jean-Baptiste Simeon Chardin
      • C Francisco de Goya
    5. 5. Welche Bedeutung könnte die gedämpfte Farbpalette im Gemälde "Der junge Maler" haben?

      • A Sie betont die Freude und Lebendigkeit des jungen Malers.
      • B Sie erzeugt eine melancholische oder nachdenkliche Stimmung.
      • C Sie dient dazu, die Details der Kleidung hervorzuheben.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2C · 3B · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Welchem Künstler wird "Der junge Maler" zugeschrieben?

    Der Künstler hinter „Der junge Maler“ ist Nicolas Bernard Lépicié. Das Werk ist unter dem Namen von Nicolas Bernard Lépicié katalogisiert.

    Welche Maße hat "Der junge Maler" von Nicolas Bernard Lépicié im Original?

    Das Originalwerk "Der junge Maler" hat die Maße 41 x 33 cm. Die Originalmaße dienen als hilfreiche Orientierungshilfe bei der Wahl der Reproduktionsgröße.

    In welcher Technik wurde "Der junge Maler" von Nicolas Bernard Lépicié ausgeführt?

    Nicolas Bernard Lépicié verwendete die Technik der Ölfarbe für „Der junge Maler“. Die Technik bestimmt die materielle Beschaffenheit des Originalwerks.