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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Nr. 18

Name Klasse Datum

Mark Rothko, Nr. 18 (1951). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Mark Rothko artsdot.com/de/artists/mark-rothko_de/
Lebensdaten des Künstlers
1903 – 1970
Gemalt
1951
Medium
Öl auf Leinwand
Bewegung
Farbfeldmalerei Huge areas of flat, soft colour meant to be felt rather than read as a picture of anything.
Zeitraum
Moderne
Artistic style
Abstrakter Expressionismus
Influences
Abstraktion
Notable elements or techniques
Geschichtete Farbflächen
Subject or theme
Emotionale Resonanz

Im Kontext

Nr. 18 — Mark Rothko

Entstehungsjahr

  1. 1900
  2. 1910
  3. 1920
  4. 1930
  5. 1940
  6. 1950
  7. 1960
  8. 1970

Schattiert: das Lebenswerk von Mark Rothko (1903–1970) ▲ dieses Werk, 1951

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Mahagoni #ad4819

    Gespeicherte Palette

    • #AD4819
    • #C7A095
    • #DECAC4
    • #B0644F
    Palette
    Metalltöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Mahagoni
    Intensität
    Leuchtend Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Einheitliche Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Klare Farbwirkung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Nr. 18 — Mark Rothko

    Eine Symphonie der gesättigten Stille

    Mark Rothkos No.18 steht als tiefgreifendes Zeugnis für die beständige Kraft der Color-Field-Malerei – einer Bewegung, welche den künstlerischen Ausdruck in der Mitte des 20. Jahrhunderts grundlegend revolutionierte. Dieses monumentale Werk aus dem Jahr 1951 verkörpert Rothkos charakteristischen Ansatz: das bewusste Schichten gesättigter Farbtöne auf eine strukturierte Oberfläche, um eine tiefe, viszerale emotionale Resonanz zu erzeugen. Den Blick auf No.18 zu richten bedeutet, einen Raum zu betreten, in dem die Grenzen zwischen Betrachter und Leinwand zu verschwischen beginnen. Das Gemälde verzichtet auf traditionelle gegenständliche Bildsprache und setzt statcuessenhaft auf amorphe, ineinanderfließende Rechtecke aus karmesinrotem und leuchtendem Weiß, die beinahe mit einem eigenen Leben zu pulsieren scheinen. Bei dieser Technik ging es nie bloß um visuelle Ästhetik; es war Rothkos bewusster Versuch, die intellektuelle Analyse zu umgehen und direkt das Unterbewusstsein anzusprechen, um eine sinnliche Erfahrung einzuladen, die über das gesprochene Wort hinausgeht.

    Die technische Meisterschaft hinter diesem Werk liegt in seiner subtilen, taktilen Komplexität. Durch das Auftragen mehrerer Schichten Ölfarbe erreichte Rothko eine Oberflächentiefe, die das Auge dazu einlädt, durch Ebenen von Licht und Schatten zu wandern. Die Komposition wird von einem markanten Kontrast dominiert: Eine kraftvolle rote Fläche beherrscht die linke Seite des Bildes und fließt sanft in eine weite Ausdehnung von Weiß über, die den rechten Teil einnimmt. Ein plötzliches, unerwartetes Aufblitzen von Orange in der oberen rechten Ecke spendet einen flüchtigen Funken Wärme und bricht die Spannung zwischen den Primärtönen auf. Dieses Zusammenspiel von Farbe und Textur erschafft einen atmenden, lebendigen Organismus aus Farbe, was das Werk zu einem außergewöhnlichen Herzstück jeder Sammlung oder zu einem anspruchsvollen Fokuspunkt in einem sorgfältig kuratierten Interieur macht.

    Echos der Geschichte und spirituelles Verlangen

    Um die Tragweite von No.18 zu verstehen, muss man den historischen Kontext betrachten, aus dem es hervorging. Das Gemälde wurde in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs geboren – einer Ära, die von weit verbreiteter Desillusionierung und einem globalen Gefühl existenzieller Selbstbefragung geprägt war. Rothko selbst trug eine tiefe persönliche Geschichte des Verlusts in sich – allen voran den Tod seines Vaters im Jahr 193int— was seine lebenslange Beschäftigung mit Themen der Sterblichkeit und des spirituellen Verlangens befeuerte. Diese Themen, tief verwurzelt in der jüdischen Mystik, finden ihren Weg direkt in das Gefüge der Leinwand. Das Gemälde dient als Brücke zwischen dem Trauma der Nachkriegswelt und der Suche nach Transzendenz.

    Die Symbolik innerhalb des Werkes ist sowohl universell als auch zutiefst persönlich. Die Wahl von Rot und Weiß ist keineswegs willkürlich; sie spiegelt Rothkos Glauben an die Ursprache der Farbe wider. Rot symbolisiert Leidenschaft, Vitalität und die rohe Energie menschlicher Existenz, während das weite Weiß Reinheit, Licht und spirituelle Erleuchtung repräsentiert. Zusammen erschaffen sie eine Dialektik zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen, zwischen dem Schweren und dem Ätherischen. Für Sammler und Designer gleichermaßen bietet No.18 mehr als nur visuelle Schönheit; es ist eine Einladung zur Kontemplation. Es ist ein Werk, das Präsenz fordert, und somit eine ideale Errungenschaft für jene, die ihre Räume mit einem Gefühl von tiefem Frieden, intellektueller Tiefe und zeitloser Eleganz erfüllen möchten.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Mark Rothko

    Geboren in Daugavpils, Lettland

    frühes Leben und Einflüsse

    Mark Rothko (Marcus Rothkowitz), ein renommierter amerikanischer Künstler, wurde am 25. September 1903 in Dwinisk, Lettland, geboren. Seine Familie immigrierte als Kind, gerade zehn Jahre alt, in die Vereinigten Staaten. Diese kulturelle Veränderung beeinflusste später seinen künstlerischen Stil.

    künstlerische Entwicklung

    Rothkos frühe Werke waren durch den *abstrakten Expressionismus* geprägt, einen Stil, der die Prozesshaftigkeit der Kunstschaffung betonte und nicht das Endprodukt. Seine Gemälde, wie No. 18 (1948) und Untitled (1948), zeigten seinen einzigartigen Ansatz für Farbe und Form.

    *Farbfeld:* Rothkos Verwendung von kräftigen, rechteckigen Farbflächen, oft in scharfem Kontrast zueinander, erzeugte ein Gefühl von Tiefe und Emotion.

    *Organische Struktur:* Seine Gemälde wirkten lebendig, als wären die Farben lebendige Wesen.

    Bemerkenswerte Werke und Ausstellungen

    No. 10 (1950), ein Gemälde, das einen bedeutenden Wandel in Rothkos Stil markierte, befindet sich heute im Besitz der Museum of Modern Arts.

    Die Seagram-Muralen, eine Reihe von Gemälden, die für das Restaurant Four Seasons angefertigt wurden, zeigten Rothkos Fähigkeit, seinen Stil an verschiedene Umgebungen anzupassen.

    No. 3 (1950), ein Gemälde, das Rothkos Verwendung von kräftigen, rechteckigen Farbflächen veranschaulicht.

    Spätes Leben und Vermächtnis

    Rothkos Leben war von Kämpfen mit psychischen Problemen und einer turbulenten Ehe geprägt. Er starb am 25. Februar 1970 im Alter von 66 Jahren. Trotz seiner Herausforderungen hinterließ Rothko einen unauslöschlichen Eindruck in der Kunstwelt. Ochre and Red on Red (Farbfeld), ein Gemälde, das Rothkos einzigartigen Ansatz für Farbe zeigt, befindet sich in der Sammlung von AllPaintingsStore.com. Mark Rothkos Wikipedia-Seite bietet weitere Einblicke in sein Leben und seinen künstlerischen Stil.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Nr. 18

    artsdot.com/de/art/download/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Rothko, Mark. Nr. 18. 1951, https://artsdot.com/de/art/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/
    APA
    Rothko, Mark (1951). Nr. 18 [Painting]. https://artsdot.com/de/art/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/
    Chicago
    Mark Rothko. Nr. 18. 1951. https://artsdot.com/de/art/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/
    Harvard
    Rothko, Mark (1951) Nr. 18. Available at: https://artsdot.com/de/art/mark-rothko-nr-18-8xyhkw-de/

    Genau hinsehen

    Nr. 18 — Mark Rothko

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: farbflächen, geometrische formen, emotionaler ausdruck. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Weißes Zentrum (1950), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Farbfeldmalerei: Huge areas of flat, soft colour meant to be felt rather than read as a picture of anything. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Nr. 18 — Mark Rothko

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Mit welcher künstlerischen Bewegung wird No.18 von Mark Rothko primär assoziiert?

      • A Kubismus
      • B Impressionismus
      • C Color Field Painting
    2. 2. In welchem Jahr wurde No.18 geschaffen?

      • A 1925
      • B 1930
      • C 1951
    3. 3. Was sind die dominierenden Farben in No.18?

      • A Blau und Gelb
      • B Grün und Violett
      • C Rot, Weiß und Orange
    4. 4. Mark Rothkos Stil ist gekennzeichnet durch:

      • A Detaillierter Realismus
      • B Fragmentierte Formen
      • C Große Farbflächen
    5. 5. Wo wurde Mark Rothko geboren?

      • A New York City
      • B Portland, Oregon
      • C Dwinsk (Riga), Lettland

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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