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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Exodus #8

Name Klasse Datum

Peter Lipman-Wulf, Exodus #8 (1960), Leo Baeck Institut. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Peter Lipman-Wulf artsdot.com/de/artists/peter-lipman-wulf_de/
Lebensdaten des Künstlers
1905 – 1993
Gemalt
1960
Medium
Woodcut The picture is whatever is left standing after the rest of a wooden block is cut away.
Originalgröße
51 x 65 cm
Bewegung
German Expressionism Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Zeitraum
Modern
Ausgestellt in
Leo Baeck Institut artsdot.com/de/museums/leo-baeck-institute-new-york-city_de/
Artistic style
German Expressionism
Notable elements or techniques
Woodcut style
Subject or theme
Angel with green wings

Im Kontext

Exodus #8 — Peter Lipman-Wulf

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 51 × 65 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1900
  2. 1910
  3. 1920
  4. 1930
  5. 1940
  6. 1950
  7. 1960
  8. 1970
  9. 1980
  10. 1990

Schattiert: das Lebenswerk von Peter Lipman-Wulf (1905–1993) ▲ dieses Werk, 1960

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #4c5538

    Gespeicherte Palette

    • #4C5538
    • #CBC29A
    • #C69D37
    • #8B783C
    Palette
    Dark Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Vivid Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Bright Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Clear Color Presence Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Peter Lipman-Wulf

    Geboren in Berlin, Deutschland

    early life and education

    Peter Lipman-Wulf (1905-1993) wurde in Berlin geboren und entwickelte sich zu einem bedeutenden deutschen Bildhauer und Grafikünstler, dessen expressionistische Werke die Turbulenzen seiner Zeit widerspiegelten. Sein Vater war Rechtsanwalt und seine Mutter eine Bildhauerin und Porträtistin, die ihm früh einen tiefen Bezug zur Kunst vermittelte. Lipman-Wulf studierte an der Berliner Akademie und legte damit den Grundstein für sein künstlerisches Schaffen. Diese akademische Ausbildung prägte seinen späteren Stil und ermöglichte ihm ein umfassendes Verständnis für künstlerische Prinzipien.

    artistic career and migration

    Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus im Jahr 1933 emigrierte Lipman-Wulf aus Deutschland in die Vereinigten Staaten und etablierte sich dort als Professor an der Adelphi Universität in Garden City, New York. Diese Entscheidung stellte einen wichtigen Wendepunkt in seiner künstlerischen Karriere dar und ermöglichte ihm eine neue Perspektive auf die Entwicklung des modernen Kunstbetriebs. Er setzte seine künstlerische Tätigkeit fort und arbeitete intensiv mit verschiedenen Medien und Techniken zusammen, wobei er insbesondere die Herausforderungen der politischen Lage stets im Blick hatte.

    artistic style and influences

    Lipman-Wulfs Werk zeichnet sich durch einen starken Ausdrucksstil aus, der tief verwurzelt ist in den Prinzipien des deutschen Expressionismus. Seine Skulpturen und Druckgrafiken verwenden häufig kraftvolle Linienführung und lebendige Farben und zeigen eine einzigartige Verbindung zwischen deutschen künstlerischen Traditionen und amerikanischen Einflüssen. Besonders beeinflusst wurde er von Ernst Ludwig Kirchner und dessen Werk „Variety Dancer“, das die Darstellung menschlicher Emotionen und Erfahrungen auf eindrucksvolle Weise einfängt. Diese stilistische Nähe zu Kirchners Kunst unterstreicht Lipman-Wulfs Engagement für eine künstlerische Sprache, die sowohl Ausdruckskraft als auch technische Präzision vereint.

    notable works and collections

    Lipman-Wulfs umfangreiche Werkliste umfasst zahlreiche bedeutende Projekte und Ausstellungen, darunter insbesondere seine Reihe „Exodus“, die eine tiefgreifende Reflexion über menschliche Existenz und gesellschaftliche Herausforderungen darstellt. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen „Fire—The Descent, #3“ und „In its foliage, leaf by leaf, thickly gathered as dew-drops sat, #8“. Diese Werke zeigen Lipman-Wulfs außergewöhnliche Fähigkeit, komplexe Themen auf künstlerisch überzeugende Weise zu vermitteln und gleichzeitig eine hohe technische Qualität zu gewährleisten. Seine Arbeiten finden sich in verschiedenen internationalen Sammlungen und Museen und tragen zur Förderung des modernen Kunstverständnisses bei.

    legacy and later life

    Peter Lipman-Wulf starb im Jahr 1993 in Hamburg und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das bis heute inspiriert und gefeiert wird. Sein Werk gilt als Schlüssel zum Verständnis der deutschen Expressionismusbewegung und seiner Bedeutung für die Entwicklung des modernen Kunstbetriebs. Die Lehmbruck Museum in Essen präsentiert eine umfassende Sammlung seiner Werke und ermöglicht Besuchern einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen und seine persönliche Geschichte.

    Museum

    Leo Baeck Institut

    Ausgestellt in New York City, Vereinigte Staaten von Amerika

    Ein Heiligtum der Erinnerung: Das Leo Baeck Institut

    In dem lebendigen Geflecht von New York City, eingebettet in das prestigeträchtige Center for Jewish History, liegt ein Heiligtum, das die traditionellen Grenzen eines Museums überschreitet. Das

    Leo Baeck Institut

    dient als tiefgreifendes Leuchtfeuer der Erinnerung – ein Ort, an dem die Echos einer verschwundenen Welt mit akribischer Sorgfalt und Ehrfurcht bewahrt werden. Gegründet im Jahr 1955 von Überlebenden, die Zeugen der unvorstellbaren Verwüstung des Holocaust wurden, entstand das Institut aus einer schmerzlichen Notwendigkeit heraus: das reiche, facettenreiche Erbe des deutschsprachigen Judentums zu schützen. Es ist nicht bloß eine Sammlung von Artefakten, sondern ein lebendiges Zentrum wissenschaftlicher Forschung, in dem die Schatten der Vergangenheit durch das Licht strenger Forschung und kulturellen Engagements erhellt werden.

    Die Architektur des Instituts spiegelt seine feierliche und doch zukunftsorientierte Mission wider. Mit einer bewussten und markanten Schlichtheit entworfen, verzichtet der Raum auf unnötigen Zierrat, um die intellektuelle Erkundung innerhalb seiner Mauern in den Vordergrund zu stellen. Diese architektonische Zurückhaltung schafft eine Atmosphäre konzentrierter Kontemplation und lässt das Gewicht der Geschichte durch jeden Korridor nachhallen. Für den Besucher fungiert das Gebäude als Brücke zwischen den Epochen; es bietet moderne Forschungsräume, die harmonisch mit der tiefen Schwere der geschützten Archive koexistieren. Es ist ein Bauwerk, das Bände darüber spricht, wie wichtig es ist, das Verlorene zu ehren und gleichzeitig das Wachstum neuen Wissens zu fördern.

    Ein Streifzug durch die Sammlungen des Leo Baeck Instituts gleicht einer intimen Reise durch die Seele einer Kultur. Die Bestände sind schlichtweg außergewöhnlich und bieten unvergleichliche Einblicke in die Lebendigkeit des deutschjüdischen Lebens vor der Dunkelheit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Sammler und Historiker gleichermaßen finden sich fasziniert von den seltenen jüdischen Büchern – exquisit gefertigten Manuskripten vergangener Jahrhunderte, die Zeugnis von tiefgründiger religiöser Gelehrsamkeit und feiner künstlerischer Ausdruckskraft ablegen. Diese kostbaren Bände werden durch bewegende persönliche Papiere und Fotoarchive ergänzt, welche die Gesichter, Familien und Landschaften von Gemeinschaften einfangen, die für immer verändert wurden. Jede Fotografie und jeder Brief dient als Fenster in eine Ära der Resilienz und Anpassung und präsentiert Porträts alltäglicher Menschen, deren Leben fest in das kulturelle Gefüge Europas eingewoben war.

    Was das Leo Baeck Institut wahrhaftig auszeichnet, ist seine unerschütterliche Hingabe an die Nuancen der Identität. Im Gegensatz zu Institutionen, die nach Breite streben, konzentriert sich das LBI tiefgreifend auf die Besonderheiten des deutschsprachigen Judentums und stellt sicher, dass die feinen Details ihrer Geschichte niemals in Verallgemeinerungen verloren gehen. Durch bedeutende Ausstellungen, die von den intellektuellen Strömungen der Weimarer Republik bis hin zu künstlerischen Reaktionen auf das Kriegstrauma reichen, fördert das Institut einen lebenswichtigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Für Kunstliebhaber und Wissenschaftler gleichermaßen bietet das Institut weit mehr als nur einen Blick in die Geschichte; es schafft eine dauerhafte Verbindung zu einem Erbe von tiefer kultureller Bedeutung und stellt sicher, dass die unauslöschliche Spur der deutschjüdischen Kultur nachfolgende Generationen weiterhin inspirieren, bilden und bewegen wird.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Exodus #8

    artsdot.com/de/art/download/lipman-wulf-peter-exodus-8-D7RS5X-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Lipman-Wulf, Peter. Exodus #8. 1960, Leo Baeck Institut. https://artsdot.com/de/art/lipman-wulf-peter-exodus-8-D7RS5X-en/
    APA
    Lipman-Wulf, Peter (1960). Exodus #8 [Painting]. Leo Baeck Institut. https://artsdot.com/de/art/lipman-wulf-peter-exodus-8-D7RS5X-en/
    Chicago
    Peter Lipman-Wulf. Exodus #8. 1960. Leo Baeck Institut. https://artsdot.com/de/art/lipman-wulf-peter-exodus-8-D7RS5X-en/
    Harvard
    Lipman-Wulf, Peter (1960) Exodus #8. Leo Baeck Institut. Available at: https://artsdot.com/de/art/lipman-wulf-peter-exodus-8-D7RS5X-en/

    Genau hinsehen

    Exodus #8 — Peter Lipman-Wulf

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: angel, green wings, woodcut style. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Exodus #2, And they made their lives bitter with hard service (1960), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. German Expressionism: Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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