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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Demon

Name Klasse Datum

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, Demon (1914). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch artsdot.com/de/artists/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1878 – 1935
Gemalt
1914
Medium
Acryl auf Leinwand
Bewegung
Suprematism Pure geometric shapes floating on plain grounds, meant to leave the visible world behind entirely.
Artistic style
Geometric abstraction
Influences
Folklore, Avant-garde
Notable elements or techniques
Bold black and white
Subject or theme
Fear, Supernatural

Im Kontext

Demon — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930

Schattiert: das Lebenswerk von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1878–1935) ▲ dieses Werk, 1914

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #aba39f

    Gespeicherte Palette

    • #ABA39F
    • #443F45
    • #E2D5CA
    • #706969
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausdrucksstärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Demon — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Kazimir Malevich und sein ikonisches Werk „Demon“

    Die Kunstwelt wird selten von einer Figur so unmittelbar und kraftvoll beeindruckt wie Kazimir Malevichs Gemälde „Demon“ aus dem Jahr 1914. Dieses Werk, entstanden im Kontext der frühen russischen Avantgarde und geprägt vom Stil des Naïve Art (Primitivism), ist mehr als nur eine Darstellung eines Bildes; es ist eine Herausforderung an die Wahrnehmung und ein Ausdruck tiefgreifender künstlerischer Ideen. Das Gemälde präsentiert eine großzügig ausgebreitete Silhouette einer Kreatur mit Flügeln, deren einfache geometrische Formen einen außergewöhnlichen Kontrast zum komplexen Hintergrund bilden. Eine zentrale Figur steht auf einem Bein und verleiht der Darstellung Dynamik und Bewegung – eine ungewöhnliche Pose für die damalige Zeit und ein Zeichen von Malevichs Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen.

    Überblick über den Künstler: Kazimir Severinovich Malevich (1878-1935) gilt als einer der Gründungsväter der russischen abstrakten Kunst und einen Pionier des Suprematismus. Seine frühe Ausbildung in Kiew legte den Grundstein für eine künstlerische Entwicklung, die ihn schnell nach Moskau führte und ihn intensiv mit den europäischen Avantgarde-Bewegungen verband.

    Der Einfluss von Folk Art und Impressionismus: Malevichs frühe Arbeiten zeigten einen deutlichen Einfluss der russischen Volkskunst und des Impressionismus auf. Diese Einflüsse prägten seinen Stil und ermöglichten ihm eine einzigartige Perspektive auf die künstlerische Tradition seiner Zeit.

    Die Geburt des Suprematismus: Der Durchbruch zum Suprematismus erfolgte 1912 in Paris, wo Malevich intensiv mit den neuesten Entwicklungen europäischer Kunst konfrontiert wurde. Diese Begegnung führte zu einer radikalen Abkehr von der Darstellung und zur Suche nach einer Sprache der reinen Form und Farbe.

    „Demon“ ist ein Meisterwerk des Suprematismus und verkörpert die zentrale Philosophie dieser Bewegung: Die Überwindung aller Zeichenhaftigkeit und die Darstellung nur durch reine geometrische Formen, insbesondere Quadrat und Kreis. Malevich wollte damit eine neue Art von Kunst schaffen, die nicht auf die Nachahmung der Natur oder auf die Wiedergabe menschlicher Emotionen zurückgreift, sondern direkt auf das Gefühl und die Intuition zugreifen kann. Die Verwendung von Schwarz und Weiß verstärkt diesen Effekt und betont die Einfachheit und Klarheit des Bildes zusätzlich. Durch diese minimalistische Gestaltung wird „Demon“ zu einem Symbol für eine neue Ästhetik und ein Ausdruck der künstlerischen Freiheit.

    Die Bedeutung von „Demon“ geht über seine reine visuelle Wirkung hinaus. Das Gemälde wurde im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der frühen russischen Revolution geschaffen und spiegelt die Angst vor dem Unbekannten und die Suche nach neuen Werten wider. Die Silhouette der Kreatur wird oft als Darstellung von Dunkelheit und Gefahr interpretiert, während ihre einfache Form eine Verbindung zum Ursprung und zur ursprünglichen Energie des Lebens symbolisiert. Diese Vielschichtigkeit macht „Demon“ zu einem Werk, das auch heute noch tiefgründige Fragen aufwirft und die Betrachtenden dazu anregt, über ihre eigene Wahrnehmung und ihre Beziehung zur Welt nachzudenken.

    Die hohe Qualität einer Reproduktion von „Demon“ ermöglicht es Ihnen, diese außergewöhnliche Kunstwerke in Ihrem eigenen Zuhause zu erleben und die beeindruckende Wirkung von Malevichs Vision zu genießen. Eine hochwertige Druck auf Leinwand oder Papier wird nicht nur ein dekoratives Element sein, sondern auch eine Erinnerung an die Geschichte der modernen Kunst und ein Ausdruck Ihrer eigenen künstlerischen Sensibilität.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Geboren in Kyjiw, Ukraine

    Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst

    Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.

    Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.

    Frühes Leben und künstlerische Einflüsse

    Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.

    Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.

    Die Entwicklung des Suprematismus

    Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.

    In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.

    Wichtige Leistungen und historischer Einfluss

    Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.

    Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.

    Spätes Leben und Tod

    In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Demon

    artsdot.com/de/art/download/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-demon-8XYDHS-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch. Demon. 1914, https://artsdot.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-demon-8XYDHS-de/
    APA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1914). Demon [Painting]. https://artsdot.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-demon-8XYDHS-de/
    Chicago
    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch. Demon. 1914. https://artsdot.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-demon-8XYDHS-de/
    Harvard
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1914) Demon. Available at: https://artsdot.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-demon-8XYDHS-de/

    Genau hinsehen

    Demon — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: geometric abstraction, black and white, symbolism. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Suprematistische Komposition (1916), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Suprematism: Pure geometric shapes floating on plain grounds, meant to leave the visible world behind entirely. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Demon — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién fue Kazimir Malevich?

      • A Pablo Picasso
      • B Vincent van Gogh
      • C Kazimir Malevich
    2. 2. ¿En qué movimiento artístico pertenece la obra "Demon"?

      • A Impresionismo
      • B Cubismo
      • C Suprematismo
    3. 3. ¿Cuál es el estilo predominante utilizado en esta pintura?

      • A Realista
      • B Abstracto
      • C Simbolista
    4. 4. ¿Qué elemento adicional aparece en la fotografía que añade interés al cuadro?

      • A Una ventana
      • B Un árbol
      • C Un libro
    5. 5. ¿Cuál es el significado simbólico principal de la figura representada en "Demon"?

      • A La alegría
      • B El miedo
      • C La esperanza

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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