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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Thomas Williams

Name Klasse Datum

John Hoppner, Thomas Williams (1800), Nationalbibliothek von Wales. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
John Hoppner artsdot.com/de/artists/john-hoppner_de/
Lebensdaten des Künstlers
1758 – 1810
Gemalt
1800
Originalgröße
74 x 62 cm
Bewegung
Romantik Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules.
Zeitraum
– Frühe Neuzeit
Ausgestellt in
Nationalbibliothek von Wales artsdot.com/de/museums/nationalbibliothek-von-wales-aberystwyth_de/
Artistic style
Porträtmalerei
Subject or theme
Mann in Anzug und mit Bart

Im Kontext

Thomas Williams — John Hoppner

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 74 × 62 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1750
  2. 1760
  3. 1770
  4. 1780
  5. 1790
  6. 1800
  7. 1810

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 52 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 42 war. Der Künstler wurde 52 alt. 58 der 90 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von John Hoppner (1758–1810) ▲ dieses Werk, 1800 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1790 Hauptwirkungsjahre: 1790–1800 Spätwerke: ab 1800

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Treibholzfarben #b17d58

    Katalogisierte Palette

    • #B17D58
    • #231D17
    • #65331E
    • #D2B089

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Treibholzfarben
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbsättigung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von John Hoppner aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 11 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 71,1%5.400 Besuche
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 6,6%500 Besuche
    3. 3 Ecuador 5,3%400 Besuche
    4. 4 Hong Kong 5,3%400 Besuche
    5. 5 Brasilien 2,6%200 Besuche
    6. 6 Singapur 2,6%200 Besuche
    7. 7 Argentinien 1,3%100 Besuche
    8. 8 Costa Rica 1,3%100 Besuche
    9. 9 Frankreich 1,3%100 Besuche
    10. 10 Vereinigtes Königreich 1,3%100 Besuche
    11. · 1 weitere Länder 1,3%100 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von John Hoppner

    1. 1 Matthew Raine 13,3%1.100 Aufrufe
    2. 2 Girl With A Rabbit 3,6%300 Aufrufe
    3. 3 A Worshipful Master 3,6%300 Aufrufe
    4. 4 Elizabeth James Parkyns, 1794 2,4%200 Aufrufe
    5. 5 IOSEPH HAYDEN, M.D. Oxon., 1791 2,4%200 Aufrufe
    6. 6 Henry Langford (1758–1800), 1800 2,4%200 Aufrufe
    7. 7 Henry Augustus Dillon Lee (1777–1832), 13th Viscount Dillon of Costello Gallin 2,4%200 Aufrufe
    8. 8 Jacob Pleydell-bouverie 2,4%200 Aufrufe
    9. 9 General The Honourable Frederick St John 2,4%200 Aufrufe
    10. 10 Portrait Of Elizabeth Howard 2,4%200 Aufrufe
    11. 11 Admiral Adam Duncan 2,4%200 Aufrufe
    12. 12 The Frankland Sisters, 1795 2,4%200 Aufrufe
    13. 13 Untitled (D2X748), 1805 2,4%200 Aufrufe
    14. 14 The Honourable Reverend Henry Cockayne Cust 2,4%200 Aufrufe
    15. 15 Sir William Scott (1745–1836), später Baron Stowell, älterer Bruder des Earl of Eldon, Fellow (1764), Richter am High Court of Admiralty, 1806 1,2%100 Aufrufe
    16. 16 Thomas Williams, 1800 dieses Gemälde 1,2%100 Aufrufe
    17. 17 Maria Wilson (1772–1852), Lady Trevelyan, 1791 1,2%100 Aufrufe
    18. 18 The Right Honourable William Windham (1750–1810), MP for Norwich, 1804 1,2%100 Aufrufe
    19. 19 Sir Giles Rooke (1743–1808) 1,2%100 Aufrufe
    20. 20 Sir Ralph Abercromby 1,2%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 54,1% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 260 Werke dieses Künstlers, von denen 58 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 16 unter den Werken, mit 1,2% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Thomas Williams — John Hoppner

    Ein Einblick in die georgianische Würde: Thomas Williams von John Hoppner

    Vor einem Porträt wie diesem zu stehen bedeutet, direkt über die Schwelle einer vergangenen Ära zu treten – ein Moment, der in der kultivierten Ernsthaftigkeit des frühen neunzehnten Jahrhunderts verweilt. John Hoppner, ein meisterhafter Chronist der englischen Gesellschaft, hat in seiner Darstellung von Thomas Williams nicht bloß ein Ebenbild festgehalten, sondern das eigentliche Wesen eines vornehmen Auftretens. Der Dargestellte blickt mit einer unerschütterlichen Direktheit nach vorn; seine Präsenz ist gebieterisch und doch von einer vertrauten Intensität. Seine Kleidung, geprägt von der strengen Formalität jener Zeit – der schneidige weiße Kragen, der sich scharf von den tiefen Tönen seines schwarzen Rocks und seines Bartes abhebt – spricht Bände über die sozialen Schichten und die Erwartungen, die an Männer von Stand in dieser Epoche gestellt wurden.

    Die Kunst der Beobachtung: Technik und Stil

    Hoppners Technik, die für ihre Weite und Freiheit bekannt ist, zeigt sich in jedem einzelnen Pinselstrich. Während manche sich vielleicht nur auf den stetigen Blick des Dargestellten konzentrieren, muss man die meisterhafte Lichtführung würdigen, die dieses Werk definiert. Der Künstler besaß das besondere Talent, Texturen so wiederzugeben, dass der Betrachter fast das Gewicht der Wolle des Mantels oder die Glätte des weißen Leinens spüren kann. Dieses Porträt ist ein Paradebeispiel für Hoppners Fähigkeit, der formellen Porträtmalerei eine subtile, lebendige Wärme einzuhauchen. Es handelt sich nicht bloß um eine Dokumentation; es ist ein Akt der künstlerischen Auferstehung, bei dem Pigment und Leinwand der historischen Formalität neues Leben einhauchen.

    Historische Echos: Das Leben im frühen 19. Jahrhundert

    Dieses um 1800 entstandene Gemälde versetzt uns an einen faszinierenden Scheideweg der englischen Geschichte. Die Ära nach dem späten georgianischen Zeitalter war geprägt von immensem gesellschaftlichem Wandel und einem aufstrebenden künstlerischen Selbstbewusstsein. John Hoppner selbst navigierte mit bemerkenswertem Erfolg durch diese Strömungen und erlangte durch königliche Schirmherrschaft große Anerkennung. Das Besitzen oder Reproduzieren eines solchen Werkes verbindet den modernen Bewunderer unmittelbar mit diesem lebendigen kulturellen Milieu – einer Zeit, in der die Porträtmalerei sowohl der Erinnerung als auch als sorgfältig kuratiertes öffentliches Statement diente. Das Gemälde fungiert als ein greifbares Bindeglied zu den dokumentierten Lebenswegen der namhaften Persönlichkeiten Londons.

    Emotionale Resonanz für den modernen Sammler

    Jenseits der historischen Genauigkeit besitzt dieses Werk eine tiefgreifende emotionale Resonanz. Thomas Williams scheint in einem Moment stiller Kontemplation festgehalten zu sein, was den Betrachter in einen unausgesprochenen Dialog einlädt. Für den Sammler oder Designer bietet dieses Stück weit mehr als bloße Dekoration; es verleiht einem Raum Charakter. Stellen Sie sich vor, wie es eine Bibliothekswand oder ein formelles Salon schmückt – es verleiht einem Ort ein intellektuelles Gewicht und eine unbestreitbare Noblesse. Es flüstert Geschichten von Bällen, gesellschaftlichen Versammlungen und der beständigen Würde der Porträtmalerei und lässt jedes Interieur von einer geschichtsträchtigen Eleganz durchdrungen erscheinen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    John Hoppner

    Geboren in Whitechapel, Vereinigtes Königreich

    Frühes Leben, Familie und Ausbildung

    John Hoppner wurde 1758 in Whitechapel, London, in eine deutschstämmige Familie hineingeboren. Seine Mutter war als eine der deutschen Hofdamen am königlichen Palast tätig – eine Verbindung, die die Familie von Beginn an in unmittelbare Nähe zum Hofe brachte. Dieses frühe Umfeld prägte seinen Lebensweg maßgeblich, wenngleich sein anfänglicher Pfad eher in der Musik als in der visuellen Kunst lag. Als kleiner Junge diente er als Chorist in der königlichen Kapelle, eine Aufgabe, die zwar Disziplin erforderte, aber letztlich nicht gegen seine tiefe Neigung zur Kunst ankommen konnte.

    Sein formeller Eintritt in die Kunstwelt erfolgte im Jahr 1775 mit der Aufnahme in die Royal Academy. Durch institutionelle Anerkennung bewies er schnell seine technische Versiertheit. Bereits 1778 wurde er mit einer Silbermedaille für das Zeichnen nach dem Leben ausgezeichnet, was eine praktische Bestätigung seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe darstellte. Bis 1782 hatte er sich die Goldmedaille der Academy für die historische Malerei gesichert – ein Erfolg, den er durch sein eindrucksvolles Werk über König Lear errang. Dieser frühe Triumph legte das technische Fundament für die Porträtmalerei der High Society, die seine gesamte Karriere definieren sollte.

    Aufstieg zum Ruhm und bedeutende Werke

    John Hoppner sicherte sich seinen Platz in den obersten Kreisen der britischen Gesellschaft, indem er die Porträts der einflussreichsten Persönlichkeiten seiner Ära einfing. Sein Geschick, sich in der Welt der hochkarätigen Aufträge zu behaupten, führte dazu, dass seine Darstellungen des Prince of Wales, des Herzogs und der Herzogin von York, Lord Rodney und Lord Nelson in den Staatsgemächern des St. James's Palace hingen. Diese Platzierungen waren weit mehr als bloße Dekoration; sie waren unmissverständliche Zeugnisse seines professionellen Ansehens. Während ihm die Historienmalerei bereits frühe Anerkennung einbrachte, waren es vor allem seine Darstellungen von Frauen und Kindern, die von Kritikern beständig als sein erfolgreichstes Schaffen hervorgehoben wurden.

    Seine Fähigkeit, den Charakter eines Menschen einzufangen, zeigt sich vielleicht am deutlichsten in Mrs. Jordan als Viola in „Zwölfte Nacht“, einem Werk, das heute von English Heritage in London, Vereinigtes Königreich, bewahrt wird. Dieses Gemälde demonstriert jene spezifische Meisterschaft, die seine gesamte Karriere prägte. Doch über die Leinwand hinaus war John Hoppner auch tief in der literarischen Kultur seiner Zeit verwurzelt. Im Jahr 1803 veröffentlichte er A Series of Portraits of Ladies, und bis 1805 gab er ein Werk heraus, das Übersetzungen östlicher Märchen in englische Verse enthielt. Diese Unternehmungen offenbaren einen Künstler, dessen Einfluss weit über die reine Malerei hinaus in das intellektuelle und soziale Gefüge seiner Epoche hineinreichte.

    Technik und Stil

    Die technische Identität von John Hoppner ist untrennbar mit seiner Meisterschaft im Umgang mit der Farbe verbunden. Er galt weithin als ein exzellenter Kolorist, der die Pigmente mit einer meisterhaften Kontrolle einsetzte, um seine Motive plastisch zu definieren. Sein künstlerischer Ansatz war dabei niemals starr oder übermäßig akribisch; vielmehr zeichnete sich seine Pinselführung durch eine beeindruckende Breite und Freiheit aus. Diese Lockerheit erlaubte es ihm, über die bloße Nachahmung hinauszugehen, und verlieh seinen Porträts eine ganz eigene Vitalität, die sein Werk deutlich von den eher starren akademischen Traditionen seiner Zeit abhob.

    Der Schatten von Joshua Reynolds liegt schwer auf der Methodik von John Hoppner. Er war maßgeblich von Reynolds beeinflusst und übernahm eine Arbeitsweise, die die Sensibilität des etablierten Meisters widerspiegelte. Dieser Einfluss zeigt sich am deutlichsten in der Art und Weise, wie seine Gemälde ein fernes Echo des Charmes von Reynolds in sich tragen, insbesondere in der Handhabung des Lichts und der sanften, malerischen Atmosphäre, die seine Dargestellten umhüllt. Dabei kopierte er den Stil nicht einfach; er passte dessen Prinzipien an seine eigenen expressiven Bedürfnisse an.

    In der Praxis resultierte dies in einem Stil, der Naturalismus mit einer gewissen aristokratischen Anmut in Einklang brachte. Er nutzte das Chiaroscuro, um Formen zu modellieren, und löste die Figuren durch das dramatische Zusammenspiel von Licht und Schatten aus dunklen Hintergründen hervor. Diese Technik erwies sich als besonders wirkungsvoll bei der Darstellung von Texturen, wie etwa den feinen Details des Haares oder den schweren Falten akademischer Gewänder. Seine Fähigkeit, diese Elemente zu beherrschen, verlieh seinen Porträts eine physische Präsenz, die auch für das moderne Auge eine ungebrochene Klarheit besitzt.

    Kreis, Rivalen und Schüler

    Das Berufsleben von John Hoppner war geprägt von einem erbitterten Wettbewerb mit Thomas Lawrence. Diese Rivalität war weit mehr als nur eine Frage des Rufs; es war ein direkter Kampf um die Gunst und die Aufmerksamkeit der Londoner Elite. Die Spannung zwischen diesen beiden bedeutenden Persönlichkeiten wurde zwischen 1803 und 1809 sogar auf ganz physischer Ebene deutlich, als sie sich tatsächlich einen Assistenten teilten: Samuel Lane. Diese personelle Überschneidung verdeutlicht die extrem engen und umkämpften Strukturen des Porträtmarktes in jener Epoche.

    Sein professionelles Netzwerk erstreckte sich zudem über bedeutende Kollaborationen, die die höchsten Ebenen der britischen Kunst berührten. Um das Jahr 1788 herum trug er zu einem Werk von Thomas Gainsborough bei, indem er spezifisch den Hintergrund für das Porträt von Charlotte, Countess Talbot, malte. Zudem arbeitete er eng mit dem Stecher Charles Wilkin zusammen, um seine Porträtserien zu vervollständigen. Diese Partnerschaften zeigen eindrucksvoll, wie sein künstlerisches Schaffen auf ein strukturiertes System technischer Spezialisten angewiesen war, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

    Wo man seine Werke heute bewundern kann

    Die Präsenz von John Hoppner in bedeutenden internationalen Sammlungen unterstreicht eindrucksvoll seine künstlerische Reichweite, die weit über die Grenzen der Britischen Inseln hinausreicht. In den Vereinigten Staaten bewahrt das Metropolitan Museum of Art in New York zwei seiner Werke, während das Taft Museum of Art in Cincinnati zwei weitere Meisterwerke in seiner Sammlung führt. Diese Kunstwerke bieten einen unmittelbaren und faszinierenden Einblick in seine außergewöhnliche Fähigkeit, Farbe und Form innerhalb der hochklassigen Gesellschaftsporträtmalerei seiner Ära zu meistern.

    Im Vereinigten Königreich verteilt sich sein künstlerisches Vermächtnis auf mehrere renommierte Institutionen. English Heritage in London bewahrt ein herausragendes Werk auf, namentlich Mrs. Jordan als Viola in „Zwölfte Nacht“, das als glänzendes Beispiel für seine Meisterschaft in der Porträtkunst gilt. Auch das National Maritime Museum in London beherbergt eines seiner Gemälde und stellt damit sicher, dass sein Einfluss in der britischen Marine- und Sozialgeschichte weiterhin sichtbar bleibt. Darüber hinaus findet sich ein Werk in der Sammlung der National Library of Wales in Aberystwyth.

    Mrs. Jordan als Viola in „Zwölfte Nacht“ (English Heritage, London)

    Lord Hugh Seymour (National Maritime Museum, London)

    Thomas Williams (Llyfrgell Genedlaethol Cymru / The National Library of Wales, Aberystwyth)

    Museum

    Nationalbibliothek von Wales

    Ausgestellt in Aberystwyth, Vereinigtes Königreich

    Eine Bastion walisischer Identität

    Eingebettet in die charmante Universitätsstadt Aberystwyth, mit Blick auf die atemberaubende Weite der Cardigan Bay, steht ein Monument, das nicht nur der Literatur und Kunst gewidmet ist, sondern der Seele Wales' selbst.

    Llyfrgell Genedlaethol Cymru / The National Library of Wales

    ist weit mehr als nur eine Sammlung von Büchern; es ist ein lebendiges, pulsierendes Archiv, das sich der Bewahrung und Feier des reichen Geflechts aus walisischer Kultur, Geschichte und Sprache widmet. Durch königliches Privileg ins Leben gerufen, entsprang diese Institution dem leidenschaftlichen Wunsch, die nationale Identität zu schützen – getragen sowohl durch staatliche Unterstützung als auch durch bemerkenswerte Beiträge der walisischen Arbeiterschicht. Als Leuchtturm für Wissenschaft und Forschung fungiert sie dank ihres Status als gesetzliches Hinterlegungsbibliothek als Hüterin der nationalen Erinnerung und stellt sicher, dass jede in Wales veröffentlichte Schrift ein Zuhause in ihren geheiligten Hallen findet.

    Das Betreten der Bibliothek gleicht einer Reise durch die Zeit, in der die Architektur selbst eine Geschichte von Harmonie und Wandel erzählt. Das Gebäude, ein vollendetes Meisterwerk aus dem Jahr 1937, spiegelt eine durchdachte Mischung aus klassischen und modernen Elementen wider, entworfen von Sidney Greenslade mit späteren Ergänzungen durch Charles Holden. Seine markante Fassade, die durch den Kontrast zwischen Portland-Stein in den oberen Etagen und Kornischer Granit im unteren Bereich besticht, schafft eine visuell eindrucksvolle Präsenz, die Ehrfurcht gebietet. Für den Innenarchitekten bietet das Zusammenspiel von Stein, Licht und Raum innerhalb dieser Struktur eine Meisterklasse in würdevoller, monumentaler Ästhetik. Der Nordlesesaal, der in ein sanftes, natürliches Licht getaucht ist, bleibt ein heiliger Ort der Kontemplation, der speziell darauf ausgerichtet ist, die Kreativität zu fördern und tiefgründiges Nachdenken bei Forschern anzuregen.

    Schätze des walisischen Geistes

    Für Kunstliebhaber und Sammler bieten die Bestände der Bibliothek ein unvergleichliches Fenster zum walisischen Geist. Während das Herzstück der Institution in ihren Millionen von Büchern und Periodika liegt, sind ihre visuellen Schätze ebenso tiefgründig. Die Sammlung umfasst bedeutende Gemälde, topografische Drucke und Porträts, welche die Essenz der Nation einfangen. Kunstbegeisterte werden eine besondere Resonanz in den Werken von

    Kyffin Williams

    und

    Donald McIntyre

    finden, deren meisterhafte Darstellungen des Snowdonia-Nationalparks und der Landschaften der Cardigan Bay sowohl ästhetische Triumphe als auch lebenswichtige visuelle Zeugnisse der sich wandelnden walisischen Umwelt sind. Diese Arbeiten, die durch ihre Sensibilität für Licht und Textur bestechen, schaffen eine tiefe Verbindung zur rauen Schönheit des walisischen Terrains.

    Der einzigartige Charakter der Bibliothek wird durch ihre vielfältigen Bestände weiter bereichert, darunter:

    Die Peniarth-Sammlung:

    Eine weltberühmte Zusammenstellung mittelalterlicher Manuskripte, die als Eckpfeiler der keltischen Geschichte dient.

    Nationales Bild- und Tonarchiv:

    Eine immersive Sammlung, die das walisische Erbe durch Film- und Tonaufnahmen lebendig werden lässt.

    Visuelle Archive:

    Eine umfassende Sammlung von Karten, Fotografien und Porträts, welche die Entwicklung der walisischen Landschaft und ihrer Menschen dokumentieren.

    Über ihre ständigen Bestände hinaus blüht die Bibliothek als dynamisches Kulturzentrum auf, das sich durch fesselnde Ausstellungen ständig weiterentwickelt und die Brücke zwischen dem Altertum und der Gegenwart schlägt. Von der Erforschung der Geheimnisse der keltischen Mythologie bis hin zur Feier der Nuancen der modernen walisischen Kunstgeschichte ziehen diese kuratierten Schauplätze Besucher aus ganz Europa und darüber hinaus an. Sie bleibt ein Ort, an dem das Echo der Vergangenheit auf die Innovationen des 21. Jahrhunderts in einem nahtlosen, wunderschönen Dialog trifft.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Thomas Williams

    artsdot.com/de/art/download/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Hoppner, John. Thomas Williams. 1800, Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/
    APA
    Hoppner, John (1800). Thomas Williams [Painting]. Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/
    Chicago
    John Hoppner. Thomas Williams. 1800. Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/
    Harvard
    Hoppner, John (1800) Thomas Williams. Nationalbibliothek von Wales. Available at: https://artsdot.com/de/art/john-hoppner-thomas-williams-aqrmms-de/

    Genau hinsehen

    Thomas Williams — John Hoppner

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: porträt, männliche figur, mann mit bart. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Richard Humphreys, der Boxer, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    5. Romantik: Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Thomas Williams — John Hoppner

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welcher Künstler wird als Schöpfer des Gemäldes 'Thomas Williams' genannt?

      • A John Singer Sargent
      • B John Hoppner
      • C Sir Joshua Reynolds
    2. 2. Welche Zeitperiode lässt die Kleidung des Dargestellten für dieses Porträt etwa vermuten?

      • A Die viktorianische Ära
      • B Die Renaissance
      • C Das 18. Jahrhundert
    3. 3. Was war laut der bereitgestellten Biografie ein bemerkenswertes Merkmal von John Hoppners künstlerischem Stil?

      • A Hyperrealistische Details in jeder Stofffalte
      • B Eine lebendige Farbpalette und eine freie Pinselführung
      • C Ausschließliche Verwendung von Ölfarben auf Leinwand
    4. 4. Welche Art von Oberbekleidung trägt die dargestellte Person auf dem Gemälde?

      • A Ein Samtmantel
      • B Ein Anzug mit weißem Kragen und einem schwarzen Mantel
      • C Militärische Paradeuniform
    5. 5. In welcher Stadt wurde John Hoppner geboren?

      • A London
      • B Whitechapel
      • C Liverpool

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2B · 3A · 4A · 5A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wer ist der Urheber von "Thomas Williams" und welcher Stilrichtung ist das Werk zuzuordnen?

    John Hoppner schuf „Thomas Williams“ im Rahmen der Romantik-Bewegung.

    Welche Grundfarbe prägt "Thomas Williams" von John Hoppner?

    Die dominante Farbe von "Thomas Williams" von John Hoppner ist Goldgelbe Farbtöne. Dieser Farbton bildet die Grundlage der Palette.

    Welche Druckgröße wird für "Thomas Williams" von John Hoppner empfohlen?

    Für "Thomas Williams" von John Hoppner wird eine Reproduktion im Format Formattyp empfohlen. Die Größe kann angepasst werden, wobei die Proportionen erhalten bleiben.