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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Max Roach

Name Klasse Datum

Jean Michel Basquiat, Max Roach (1984). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Jean Michel Basquiat artsdot.com/de/artists/jean-michel-basquiat_de/
Lebensdaten des Künstlers
1960 – 1988
Gemalt
1984
Originalgröße
152 x 152 cm
Bewegung
Neoexpressionismus A rough, urgent return to figure painting in the 1980s, after years of cool abstraction.
Zeitraum
– Zeitgenössische Kunst
Artistic style
Expressionismus
Influences
Bebop
Notable elements or techniques
Dicke Pinselstriche, gestische Malerei
Subject or theme
Jazzmusiker-Performance

Im Kontext

Max Roach — Jean Michel Basquiat

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 152 × 152 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1960
  2. 1970
  3. 1980

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 28 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 24 war. Der Künstler wurde 28 alt. 95 der 129 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Jean Michel Basquiat (1960–1988) ▲ dieses Werk, 1984 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Terrakotta #c9604e

    Katalogisierte Palette

    • #C9604E
    • #761B0B
    • #E4E1CE
    • #696A54

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Dunkle Farbtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Terrakotta
    Intensität
    Leuchtend Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Ausgewogen Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Deutliche Farbsättigung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Jean Michel Basquiat aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 60 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 Frankreich 13,3%6.700 Besuche
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 10,3%5.200 Besuche
    3. 3 Vereinigtes Königreich 7,5%3.800 Besuche
    4. 4 Spanien 5,5%2.800 Besuche
    5. 5 China 5,1%2.600 Besuche
    6. 6 Brasilien 4,8%2.400 Besuche
    7. 7 Japan 4,6%2.300 Besuche
    8. 8 Italien 4,4%2.200 Besuche
    9. 9 Chile 3,4%1.700 Besuche
    10. 10 Südkorea 3,2%1.600 Besuche
    11. · 50 weitere Länder 37,9%19.200 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Jean Michel Basquiat

    1. 1 Untitled - Schädel, (Breite Sammlung, LA), 1981 47,9%36.200 Aufrufe
    2. 2 Riding with Death, 1988 8,3%6.300 Aufrufe
    3. 3 Vogel auf Geld, 1981 7,4%5.600 Aufrufe
    4. 4 Angelfisch, 1981 3,6%2.700 Aufrufe
    5. 5 Philistines, 1982 2,9%2.200 Aufrufe
    6. 6 Mann aus Neapel, 1982 1,6%1.200 Aufrufe
    7. 7 Untitled (ernok) 1,5%1.100 Aufrufe
    8. 8 Jetzt ist die Zeit, 1985 1,5%1.100 Aufrufe
    9. 9 Pegasus, 1987 1,2%900 Aufrufe
    10. 10 Notary, 1983 1,1%800 Aufrufe
    11. 11 Roter Mann, Annina Nosei Galerie, 1981 0,9%700 Aufrufe
    12. 12 Magengeschwür, 1983 0,9%700 Aufrufe
    13. 13 Schmelzpunkt von Eis, 1984 0,9%700 Aufrufe
    14. 14 Krone, 1983 0,8%600 Aufrufe
    15. 15 Aufdringliche Liberale, 1982 0,8%600 Aufrufe
    16. 16 Eroica I, 1988 0,8%600 Aufrufe
    17. 17 Earth, galerie bruno bischo, 1984 0,7%500 Aufrufe
    18. 18 La Colomba, 1983 0,7%500 Aufrufe
    19. 19 Smoking, 1982 0,7%500 Aufrufe
    20. — Max Roach, 1984 dieses Gemälde 0,0%0 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 84,2% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 135 Werke dieses Künstlers, von denen 83 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Max Roach — Jean Michel Basquiat

    Identifikation von Max Roach von Jean Michel Basquiat

    In diesem Werk aus dem Jahr 1984 richtet Jean Michel Basquiat seinen Blick auf Max Roach. Das Gemälde fungiert als Porträt des amerikanischen Jazz-Drummers und Komponisten, einer Gestalt, die als Pionier des Bebop gilt. Basquiat nähert sich dem Sujet dabei nicht durch eine wörtliche Ähnlichkeit, sondern indem er Roach als musikalisches Idol inszeniert. Es liegt eine ganz eigene Ehrfurcht darin, wie der Künstler das Wesen des Musikers einfängt.

    Das Werk spiegelt die Schnittstelle zwischen der Geschichte des Jazz und der visuellen Sprache der 1980er Jahre wider. Durch die Wahl von Roach setzt sich Basquiat mit einem Erbe aus rhythmischer Komplexität und Improvisation auseinander. Der Künstler übersetzt die Energie der Bebop-Bewegung in eine visuelle Form und konzentriert sich dabei auf die Präsenz des Performers statt auf eine statische Darstellung. Es ist eine stille Anerkennung eines bedeutenden musikalischen Einflusses.

    Die Komposition und die visuellen Elemente

    Die Komposition ist eine Studie der Bewegung, die den hektischen Puls einer Jazz-Performance durch eine chaotische, abstrakte Anordnung einfängt. Anstatt sich auf eine traditionelle Perspektive zu verlassen, um den Betrachter zu verankern, nutzt das Werk einen flachen Raum, der die Energie des Augenblicks betont. Geometrische Formen verleihen dieser Spontaneität ein strukturelles Skelett; Kreise deuten die Form von Trommeln an, während Rechtecke den Körper des Musikers definieren. Diese Formen sind nicht statisch. Sie befinden sich in einem ständigen Fluss und tragen zu einem Gefühl rhythmischer Bewegung bei, das die Musik selbst widerspiegelt.

    Die Farbe diktiert die emotionale Temperatur des Werkes. Eine warme Palette aus intensiven Rot- und Pinktönen dominiert das Feld und erzeugt ein Gefühl von Hitze und Aufregung. Diese Intensität wird durch kontrastierende Elemente in Grau und Schwarz gemildert, die den Gesichtszügen des Musikers und den Umrissen der Instrumente die notwendige Definition verleihen. Das Zusammenspiel zwischen diesen warmen Tönen und den dunkleren, erdenden Schattierungen erzeugt eine visuelle Spannung, die das Auge über die Leinwand wandern lässt.

    Der Einsatz der Linie ist hier besonders ausdrucksstark. Dicke, gestische Pinselstriche werden mit einer Unmittelbarkeit aufgetragen, die das Gefühl der Performance über die präzise Abgrenzung stellt. Diese Linien skizzieren nicht bloß Formen; sie fungieren als visuelle Echos des Klangs, die die Oberfläche durchschneiden, um das improvisatorische Wesen des Bebop zu vermitteln. Das Ergebnis ist eine Komposition, die sich weniger wie ein Stillleben und vielmehr wie eine eingefangene Vibration anfühlt.

    Technik und künstlerische Materialien

    Der Farbauftrag in diesem Werk ist zutiefst physisch und zeichnet sich durch einen gestischen Ansatz aus, der die Spontaneität in den Mittelpunkt stellt. Man kann die Unmittelbarkeit der Bewegung des Künstlers förmlich spüren, die durch die dicken, pastosen Pinselstriche, welche die Oberfläche definieren, zum Ausdruck kommt. Anstatt nach einem glatten, makellosen Finish zu streben, umarmt das Werk eine raue, haptische Qualität, in der das Medium selbst zu einem primären Element der Komposition wird.

    Schichten von Ölfarbe werden schwer auf der Leinwand aufgetragen, wodurch eine strukturierte Landschaft entsteht, die das Licht ungleichmäßig einfängt. Dieser Materialaufbau verleiht dem Werk eine spürbare Schwere und Präsenz. Das Zusammenspiel zwischen den intensiven Rottönen und den erdenden Graustufen wird durch diese dicken Farbaufträge erreicht, wobei die Farbe oft mit einer gewissen Dringlichkeit aufgetragen wurde, was sichtbare Spuren des Werkzeugs und der Hand hinterlässt, die sie geführt haben.

    Künstlerischer Stil und Epoche

    Dieses Werk ist ein tiefgreifendes Beispiel für den Neo-Expressionismus, eine Bewegung, die nach einer viszeralen, subjektiven Form der Figuration strebte. Anstatt sich der sterilen Distanz der Abstraktion zu ergeben, nutzt der Künstler eine Sprache roher Energie, um zu kommunizieren. Der Stil lehnt sich stark an den Expressionismus an, bei dem das primäre Ziel darin besteht, die emotionale Wirkung über jede Form der realistischen Darstellung zu stellen. Man spürt die Dringlichkeit in der Art und Weise, wie die Formen geformt sind; sie bewegen sich weg von einer präzisen Anatomie hin zu einer eher gestischen, unmittelbaren Präsenz.

    Hier zeigt sich eine ganz eigene Spannung zwischen der Hochkunst und der rauen Ästhetik der Straße. Die Ästhetik ist tief geprägt von Street-Poetry und verschiedenen Pop-Referenzen, wodurch ein visueller Dialog entsteht, der sich zugleich urban und anspruchsvoll anfühlt. Die Komposition ist bewusst energetisch angelegt und fängt den hektischen, rhythmischen Puls eines Live-Konzerts durch ihre chaotische Anordnung ein. Das Werk bildet nicht bloß einen Musiker ab; es versucht, das eigentliche Gefühl des Jazz in ein visuelles Medium zu übersetzen, indem es dicke, taktile Farbschichten nutzt, um die improvisatorische Natur der Musik selbst widerzuspiegeln.

    Verwandte Werke von Jean Michel Basquiat

    Um die enorme Bandbreite der visuellen Sprache dieses Künstlers zu begreifen, lohnt ein Blick auf das 1983 entstandene Werk Horn Players. Dieses Triptychon nutzt eine ganz eigene Anordnung von Porträts in Halbfigur, die mit verstreuten Wörtern und Zeichnungen interagieren. Es teilt eine ganz spezifische rhythmische Qualität mit der Art und Weise, wie Text in die Leinwand integriert wird – oft wirkt es, als ließe der Künstler die Buchstaben förmlich über die Oberfläche tropfen. Solche Arbeiten offenbaren ein wiederkehrendes Interesse an der Schnittstelle zwischen Musik und dem geschriebenen Wort, vergleichbar mit der Art, wie bestimmte Motive wiederholt werden, um einen inneren Dialog zu erzeugen.

    Die Auseinandersetzung des Künstlers mit Form und Identität zeigt sich zudem eindrucksvoll in Untitled - Skull, einem Werk aus dem Jahr 1981, das einen fragmentierten, dekonstruierten Ansatz in Bezug auf die menschliche Figur verfolgt. Dieses Stück lebt von der Spannung zwischen zackigen Linien und einem schweren Farbauftrag, um seine physische Präsenz zu behaupten. In ähnlicher Weise fungiert Untitled (ernok) als ein bedeutendes Beispiel für die Fähigkeit des Künstlers, den hektischen Puls des städtischen Lebens in eine gestische, expressive Sprache zu übersetzen. Diese Werke nutzen oft eine dramatische Palette, um die Aufmerksamkeit zu erzwingen, ganz ähnlich wie die intensiven Rot- und Pinktöne, die auch in diesem Werk zu finden sind.

    Zu den weiteren bedeutenden Kompositionen zählt Melting Point of Ice, das etwa um 1984 entstand. Dieses Werk unterstreicht, zusammen mit den bereits genannten, eine beständige Beschäftigung mit dem Gleichgewicht gegensätzlicher Kräfte – dem Spontanen und dem Kontrollierten, dem urbanen Schmutz und dem urwüchsigen Ausdruck. Jedes dieser Stücke bietet ein anderes Fenster in eine Malmethode, die das unmittelbare, viszerale Geschichtenerzählen über die technische Perfektion stellt.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Jean Michel Basquiat

    Geboren in Park Slope, Vereinigte Staaten

    Ein Leben zwischen Graffiti und Kunstgeschichte

    Jean-Michel Basquiat wurde ein Jahr nach dem Tod seines Bruders Max (1959) als zweiter Sohn von Matilda Basquiat geboren, deren Familie aus Puerto Rico stammte, und Gérard Basquiat, der in den fünfziger Jahren Haiti verlassen hatte. Mit vier Jahren lernte er lesen und schreiben. Seine an Kunst interessierte Mutter besuchte mit ihm das Brooklyn Museum, für das er eine Jahreskarte bekam. Seine Familie gehörte der aufstrebenden Mittelschicht an und konnte es sich leisten, ihren Sohn auf eine katholische Privatschule zu schicken. 1968 trennte sich Matilda Basquiat von ihrem Mann und ihren Kindern. Er hatte keine Freunde; meistens spielte er mit Kindern, die auch keine Freunde hatten. Mit elf Jahren sprach er neben amerikanischem Englisch fließend Französisch und Spanisch. Besuchte seine psychisch erkrankte Mutter ihre Kinder, blieb sie mit ihnen auf den Treppenstufen vor dem Haus sitzen.

    Ab 1974 bis 1976 lebte er mit seinen Schwestern und seinem Vater in Puerto Rico. Zurück in Brooklyn lief er nach Problemen mit seinem Vater für einige Tage von zu Hause weg. Er kam auf die City As School für talentierte Jugendliche mit Problemen. Die Schüler werden dort besonders gefördert. 1977 lief Basquiat erneut von zu Hause weg.

    Ab April 1979 spielte er Klarinette und Synthesizer in der Noise-Band Gray, die in Clubs wie dem Max’s Kansas City, CBGB, Hurrah im Mudd Club und bei Arleen Schloss auftrat. Die Band hatte zuvor auch die Namen Test Pattern, Bad Fools, und Channel 9. Basquiat gab der Band den Namen Gray, nachdem er das Buch Gray’s Anatomy von seiner Mutter erhielt. Die Darstellung des Anatomiebuches prägte seine künstlerische Vision und beeinflusste weiterhin seine Werke. Ab 1979 war er mit Debbie Harry und Chris Stein zusammen regulär „TV-Party“-Gast einer wöchentlich ausgestrahlten Underground-Punk-Rock-Show mit Glenn O’Brien, dem Musikkritiker des Magazins Interview von Andy Warhol. Durch Glenn O’Brien lernte er Warhol kennen. Bis 1981 lebte er in Soho abwechselnd bei Freunden und Freundinnen, bevor er sich 1982, durch den Verkauf von Bildern zu Geld gekommen, erste eigene Wohnung leisten konnte. Dort produzierte er in atemberaubendem Tempo Bilder, die teilweise noch vor Fertigstellung verkauft wurden.

    Die Geburt eines Graffiti Künstlers und SAMO©

    Basquiat begann seine künstlerische Karriere als Teil des Graffiti-Duos SAMO (nachdem er das Buch Gray’s Anatomy von seiner Mutter erhielt), zusammen mit Al Diaz. Gemeinsam taggten sie die Mauern von Manhattan mit kryptischen Epigrammen, die gesellschaftliche Normen hinterfragten und eine Kritik an etablierten Machtstrukturen beinhalteten. Diese waren mehr als nur Graffiti; sie waren eine philosophische Intervention, ein visueller Bruch, der dazu diente, Dialog zu fördern und Wahrnehmungen herauszufordern. Die Energie des Lower East Side prägte seine künstlerische Entwicklung und beeinflusste sein Werk nachhaltig. Durch die Zusammenarbeit mit Diaz entwickelte sich SAMO© zu einer einzigartigen Stimme innerhalb der frühen Hip-Hop-Kultur und einem wichtigen Bestandteil der Kunstszene der 1970er Jahre. Seine Texte und Bilder reflektierten eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Fragen der Identität, sozialer Gerechtigkeit und persönlichen Erfahrung. Er sprach sich offen gegen Rassismus und Diskriminierung aus und setzte sich für eine größere Vielfalt und Inklusivität innerhalb der Kunstwelt ein.

    Neo-Expressionismus und künstlerische Innovation

    Basquiat etablierte sich schnell als zentrale Figur im Neo-Expressionismus, einer Bewegung, die sich durch ihre Rückkehr zu großformatigen Gemälden und einen expressiven Stil auszeichnete. Er ließ sich von Künstlern wie Jackson Pollock und Willem de Kooning inspirieren und entwickelte eine eigene Technik, die Elemente von abstrakter Malerei und figurativem Ausdruck vereinigte. Seine Bilder zeichneten sich durch eine hohe Energie und Dynamik aus und verwendeten oft Collage-Elemente und verschiedene Materialien. Basquiat interessierte sich für historische Themen und künstlerische Traditionen und integrierte diese in seine Werke auf innovative Weise. Er verwendete häufig Symbole und Zeichen, die sowohl persönliche Bedeutung als auch gesellschaftliche Kritik beinhalteten. Seine Kunst war eine Herausforderung an etablierte Konventionen und eine Untersuchung der menschlichen Psyche und ihrer Beziehung zur Welt um ihn herum.

    Erfolge und Vermächtnis

    Basquiat erlangte internationale Anerkennung durch seine Teilnahme am Documenta 7 in Kassel im Jahr 1982 und später auch durch sein Auftreten auf der Whitney Biennial in New York. Sein Werk wurde von Kritikern und Sammlern gleichermaßen gefeiert und etablierte sich schnell als eines der wichtigsten Werke seiner Generation. Ein entscheidender Moment kam mit seiner Freundschaft und Zusammenarbeit mit Andy Warhol, die ihm Zugang zu einer wichtigen Kunstszene verschaffte und seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusste. Basquiat starb überraschend am 12. August 1988 im Alter von nur 27 Jahren durch eine Überdosis Heroin und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe. Sein Werk wird bis heute intensiv studiert und gefeiert und gilt als eines der wichtigsten Werke des Neo-Expressionismus und einer wichtigen Stimme innerhalb der Kunstgeschichte. Seine Bilder inspirieren weiterhin Künstler weltweit und erinnern daran, dass Kunst eine Kraft für Veränderung und Ausdruck sein kann. Sein Einfluss auf die zeitgenössische Kunst ist unbestreitbar und seine Werke werden weiterhin von Sammlern und Kritikern hoch geschätzt.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Max Roach

    artsdot.com/de/art/download/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Basquiat, Jean Michel. Max Roach. 1984, https://artsdot.com/de/art/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/
    APA
    Basquiat, Jean Michel (1984). Max Roach [Painting]. https://artsdot.com/de/art/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/
    Chicago
    Jean Michel Basquiat. Max Roach. 1984. https://artsdot.com/de/art/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/
    Harvard
    Basquiat, Jean Michel (1984) Max Roach. Available at: https://artsdot.com/de/art/jean-michel-basquiat-max-roach-d2dsrp-de/

    Genau hinsehen

    Max Roach — Jean Michel Basquiat

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 1 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: jazz, musik, basquiat. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Untitled - Schädel, (Breite Sammlung, LA) (1981), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Max Roach — Jean Michel Basquiat

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist der primäre Stil des Kunstwerks 'Max Roach'?

      • A Impressionismus
      • B Expressionismus
      • C Minimalismus
    2. 2. Was sind die dominierenden Farben in der Komposition?

      • A Blau- und Grüntöne
      • B Rot- und Pinktöne
      • C Gelb- und Purpurtöne
    3. 3. In welchem Jahr wurde das Kunstwerk 'Max Roach' geschaffen?

      • A 1984
      • B 1983
      • C 1988
    4. 4. Wie groß ist das Kunstwerk in Zentimetern?

      • A 100 x 100 cm
      • B 152 x 152 cm
      • C 200 x 200 cm
    5. 5. Was ist das Thema des Gemäldes?

      • A Eine Landschaft
      • B Ein Jazzmusiker
      • C Ein Stillleben

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1B · 2B · 3A · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wie bekannt ist "Max Roach" von Jean Michel Basquiat?

    Die Beliebtheit von "Max Roach" von Jean Michel Basquiat wird mit Ikonisch angegeben.

    Wie ist "Max Roach" kunsthistorisch einzuordnen?

    "Max Roach" von Jean Michel Basquiat gehört der Strömung des Neoexpressionismus innerhalb der – Zeitgenössische Kunst-Epoche an. Zusammen verleihen sie dem Werk seinen Platz in der Kunstgeschichte.

    Welche Farbe dominiert in "Max Roach" von Jean Michel Basquiat?

    Die Farbe, die in „Max Roach“ am stärksten hervorsticht, ist Terrakotta (#c9604e). Die dominante Farbe ist hilfreich, um ein Kunstwerk auf eine Inneneinrichtung abzustimmen.