Künstler/in
Geboren in St. Louis, Vereinigte Staaten von Amerika
Frühes Leben und Ausbildung
Geboren: 18. Oktober 1906, St. Louis, Missouri
Die Familie zog 1916 nach Dallas, Texas
Studierte Kunst an der Southern Methodist University (1922-1924)
Privatunterricht bei James A. Waddell und Martha Simkins in Dallas
Zog 1926 nach New York City
Studierte an der Art Students League unter Boardman Robinson und Kimon Nicolaides
Verdingte sich als Werbegrafiker, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten
Die WPA-Jahre und frühe Wandgemälde
War von 1936 bis 1942 im Rahmen des Works Progress Administration (WPA) Federal Art Project tätig
Schuf drei Wandgemälde im Stil des Sozialrealismus.
Flight (1940-1942): Ein bedeutendes Wandgemälde am Marine Air Terminal von La Guardia Airport, das die Geschichte der Luftfahrt darstellt. Es war das größte WPA-Wandgemälde und wurde später restauriert, nachdem es übermalt worden war.
Freundschaften mit Jackson Pollock und Philip Guston während dieser Zeit
Die Periode des abstrakten Expressionismus: Stil und Entwicklung
Diente von 1942 bis 1945 als Kriegskünstler in der US-Armee
Kehrte 1946 nach New York City zurück, knüpfte erneut Kontakte zu Pollock und Krasner
Wandelte sich zum abstrakten Expressionismus, beeinflusst von surrealistischen Prinzipien
Entwickelte eine einzigartige Ätztechnik: Experimentierte mit dem Ausbluten von Paste durch das Leinen.
Frühe Werke zeigten Einflüsse des synthetischen Kubismus.
Die Palette umfasste zunächst Brauntöne, Grautöne, Schwarztöne und leuchtende Farben.
Spätere Arbeiten integrierten größere Formen, breitere Pinselstriche und einfachere Kompositionen mit Acrylfarben.
Verwendete oft Zahlen und Buchstaben, um Gemälde zu identifizieren, wobei er Unsinnssilben als Titel verwendete (z. B. Pask, Burwak, Jondol).
Wichtige Ausstellungen und Anerkennung
Erste Einzelausstellung in der Peridot Gallery in New York City (1949)
Nahm an der historischen Ninth Street Exhibition (1951) teil – einem Schlüsselereignis des abstrakten Expressionismus.
Teilnahme an Ausstellungen wie Twelve Americans und New American Painting im Museum of Modern Art.
Documenta, Kassel, Westdeutschland (1959).
John Simon Guggenheim Memorial Foundation Fellowship (1969)
Vermächtnis und historische Bedeutung
Gilt als Maler der ersten Generation des abstrakten Expressionismus.
Bekannt für seine innovativen Ätztechniken und lyrische Abstraktion.
Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter das Art Institute of Chicago, The Museum of Modern Art, die Tate Gallery und die National Gallery of Art.
Brooks' künstlerische Reise spiegelt die Entwicklung des abstrakten Expressionismus und seine Bereitschaft wider, mit neuen Ansätzen beim Malen zu experimentieren.
Starb am 9. März 1992 in East Hampton, New York.