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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Installation View

Name Klasse Datum

Huma Bhabha, Installation View (2015), La Biennale di Venezia. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Huma Bhabha artsdot.com/de/artists/huma-bhabha_de/
Lebensdaten des Künstlers
1962 –
Gemalt
2015
Bewegung
Contemporary
Ausgestellt in
La Biennale di Venezia artsdot.com/de/museums/la-biennale-di-venezia-venice_de/

Im Kontext

Installation View — Huma Bhabha

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1960
  2. 1970
  3. 1980
  4. 1990
  5. 2000
  6. 2010

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums, wobei das Geburtsjahr als Jahr 0 zählt.

Gemalt, als der Künstler 53 war. 2 der 3 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

▲ dieses Werk, 2015 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Putty #e1e1db

    Katalogisierte Palette

    • #E1E1DB
    • #8A8677
    • #342E27
    • #BDBBAE

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Putty
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Huma Bhabha aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 1 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 Italien 100,0%100 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 1 meistgesehenen Werke von Huma Bhabha

    1. 1 Installation View, 2015 dieses Gemälde 100,0%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 3 Werke dieses Künstlers, von denen 1 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 1 unter den Werken, mit 100,0% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Installation View — Huma Bhabha

    Huma BhabhaBorn in Karachi, Pakistan, in 1962.She lives and works in Poughkeepsie, USA .Works:With Blows, 2015With Words, 2015Mechanic, 2015Against What? Against Whom?, 2014Huma Bhabha is a Pakistani-born American artist whose work fuses ancient and modern styles in order to innovate and improvise on a long history of figurative sculpture. She holds a BFA degree from the Rhode Island School of Design and an MFA from Columbia University. For her sculptures, Bhabha retrieves many of her materials from her local environment, a historic Hudson Valley city with industrial roots and riverside scenery. Critics have lauded the ingenuity with which Bhabha transforms found materials and detritus into haunting anthropomorphic figures, forging spirit from cement, sand, bone, and paint. Her unique aesthetic, which seems to recall modernist assemblage, religious statuary, or mechanical wreckage, is commonly referred to as “postapocalyptic,” an implication that is rooted in both a futuristic vision and an aesthetic of ruins. Her work is thus adaptive to both pre- and posthistorical frameworks, and invites multiple associations. Bhabha typically builds outward from an armature of Styrofoam or wood, over which she layers a wide combination of textures and objects. Constantly adding and removing, constructing and cutting away, she allows her materials to guide the final form of each piece through a long process of revision and adjustment. She also integrates a vast knowledge of art-historical archetypes; a front-facing “being” may carry hints of Greek kouroi, Egyptian pharaonic portraits, Dogon wooden statues, or the attenuated bronze figures of Alberto Giacometti, while the surface of a given work may be adorned with marks akin to the expressionistic brushstrokes in paintings by Jean Dubuffet, Francis Bacon, or Anselm Kiefer. The form of her sculpture Against What? Against Whom? (2015) recalls the zigzag postures of Baule wooden sculptures, yet when approached in the round, it becomes clear that the piece comprises several figures with backs pressed around a central axis; a painted pink band below their necks gives the impression that they are bound together. Graffiti-like marks in red, blue, and green paint offer anatomical details or guides to the spectator’s eye, while the sculptures’ many crevices reveal knots, niches, and hidden faces, inviting a slow and rewarding viewing experience.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Huma Bhabha

    Geboren in Karatschi, Pakistan

    Early Life and Education

    Huma Bhabha wurde in Karachi, Pakistan, im Jahr 1962 geboren. Das Aufwachsen inmitten der lebhaften kulturellen Landschaft Karakaschs prägte ihre künstlerische Reise nachhaltig und vermittelte ihr eine lebenslange Faszination für vielfältige künstlerische Traditionen – eine Grundlage, die ihren kreativen Weg maßgeblich beeinflusste. Sie studierte an der Rhode Island School of Design (RISD) ihre akademischen Abschlüsse und entwickelte dabei ihre Fähigkeiten im Bildhauerhandwerk und erwarb ein Verständnis für zeitgenössische Kunstpraktiken. Anschließend erhielt sie ihren Master of Fine Arts Abschluss von Columbia University, wodurch ihr künstlerisches Wissen erweitert und ihre Perspektive auf die globale Kunstgeschichte gefestigt wurde.

    Sculptural Style and Technique

    Bhabha’s unverwechselbarer Bildhauerstil zeichnet sich durch verstörende, aber zugleich faszinierende Formen aus, die hauptsächlich aus gefundenen Materialien hergestellt werden – Materialien, die aus urbanen Umgebungen wie Estirofoam, Kork, Gummi, Papier und Draht gewonnen wurden. Diese scheinbar unterschiedlichen Elemente verschmelzen zu Skulpturen, die ein deutliches Gefühl für Aktualität und Texturreichenheit verleihen. Besonders häufig integriert Bhabha Objekte, die ihr von Kollegen geschenkt werden, wodurch zusätzliche Erzählgeschichten eingefügt und der kollaborative Geist künstlerlicher Erkundung widergespiegelt wird. Darüber hinaus unterliegen viele ihrer Werke einer umfassenden Bronzeätzung, was zu dauerhaften Kunstwerken führt, die mit Monumentalität und Bildhauerkunst ausgestattet sind. Ihre Arbeit ist geprägt von einer besonderen Sensibilität für Materialität und eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit künstlerischem Symbolismus.

    Diverse Artistic Explorations Beyond Sculpture

    Neben ihren bildhauerischen Tätigkeiten beeindruckt Bhabha durch ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit als Druckgrafikerin. Ihre Zeichnungen sind intensiv gefärbt mit lebhaften Pastelltönen und erfassen flüchtige Momente der Schönheit und vermitteln emotionale Tiefe. Sie experimentiert mit Collage-Techniken unter Verwendung fotografischer Bilder – oft indem sie verschiedene Elemente miteinander kontrastieren, um unerwartete visuelle Dialoge zu erzeugen. Außerdem erstellt sie Druckplatteneditionen mit großer Sorgfalt und Präzision und achtet dabei auf jedes Detail. Diese Erkundungen erweitern sich über traditionelle Medien hinaus in den Bereich der Konzeptkunst und spiegeln Bhabha’s intellektuelle Neugier wider und ihre Verpflichtung, künstlerische Grenzen zu überschreiten.

    Notable Achievements and Recognition

    Bhabha's Werk hat innerhalb der zeitgenössischen Kunstwelt große Anerkennung gefunden. Ihre Skulpturen wurden weltweit in renommierten Galerien und Museen präsentiert und festigten ihren Ruf als visionäre Künstlerin, die Konventionen herausfordert und Betrachter auf emotionaler Ebene anspricht. Kritiker loben ihre Fähigkeit, alltägliche Materialien zu außergewöhnlichen Kunstwerken zu verwandeln – wodurch sie eine Meisterleistung der Technik demonstriert und ein tiefes Verständnis für künstlerische Symbolik besitzt. Ihre Beiträge zum Bildhauerhandwerk werden für ihre Originalität und ihre Fähigkeit gewürdigt, Kontemplation über Themen wie Identität, Vertreibung und kulturelles Erbe anzuregen.

    Influence and Legacy

    Bhabha’s künstlerisches Schaffen wird von einem reichen Gefüge verschiedener Einflüsse inspiriert – von alten Mythen bis hin zur postmodernen Kunstgeschichte. Ihre Beschäftigung mit grotesken Figuren – oft dargestellt in verstörenden Posen – spiegelt eine Auseinandersetzung mit unbequemen Wahrheiten und einer Kritik gesellschaftlicher Normen wider. Sie setzt sich für die Verwendung von gefundenen Objekten als künstlerische Werkzeuge ein und fördert einen ästhetischen Ansatz, der Materialität würdigt und die Verbindung zwischen Kunst und Alltag betont. Huma Bhabha’s bleibende Bedeutung liegt in ihrem unerschütterlichen Engagement für künstlerische Experimente und ihrer Fähigkeit, Verbindungen zwischen verschiedenen kulturellen Traditionen herzustellen – wodurch sie Künstler weltweit dazu inspiriert, ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen und kreative Visionen zu entwickeln, die konventionelle Grenzen überschreiten.

    Museum

    La Biennale di Venezia

    Ausgestellt in Venedig, Italien

    Ursprung und Geschichte der La Biennale di Venezia

    Die Wurzeln der La Biennale di Venezia reichen bis zu einem Beschluss zurück, den der Stadtrat von Venedig am 19. April 1893 fasste. Diese wegweisende politische Entscheidung war das Ergebnis eines Vorschlags einer Gruppe venezianischer Intellektueller unter der Führung des damaligen Bürgermeisters Riccardo Selvatico. Das Ziel war es, eine nationale Kunstbiennale ins Leben zu rufen, um die künstlerische Aktivität und den Kunstmarkt innerhalb der Stadt sowie im gesamten geeinten italienischen Staat zu beleben. Infolge dieser Initiative wurde 1895 die erste Kunstausstellung ins Leben gerufen, und die Institution wurde formell als Kulturgesellschaft gegründet.

    In den folgenden Jahrzehnten weitete die Organisation ihren Fokus weit über die ursprüngliche Konzentration auf die bildenden Künste hinaus aus. Die Struktur der Institution entwickelte sich stetig weiter, was zur Gründung verschiedener spezialisierter Fachbereiche führte: Im Jahr 1930 folgte die Musik, 1932 das Kino und 1934 das Theater. Später, im Jahr 1980, wurde der Architektursektor hinzugefügt, und im Jahr 1999 wurde der Bereich Tanz etabliert. Dieses multidisziplinäre Wachstum spiegelt die sich stetig wandelnde Landschaft zeitgenössischer kreativer Ausdrucksformen wider.

    Ein bedeutender institutioneller Wendepunkt vollzog sich im Januar 2004. Durch ein Gesetz zur Reform der Verwaltungsstruktur wurde die La Biennale di Venezia in eine Stiftung umgewandelt. Dieser Wandel veränderte zwar den administrativen Rahmen, bewahrte jedoch das unermüdliche Engagement für die Organisation internationaler Großereignisse und die Förderung neuer künstlerischer Trends. Die Institution ist auch heute noch durch ihre verschiedenen Fachabteilungen aktiv und behauptet ihre präsente Rolle in Venedig, verankert in den Giardini di Castello und dem Arsenale.

    Die vielfältigen Fachbereiche der Biennale

    Die multidisziplinäre Struktur der La Biennale di Venezia spiegelt ein langjähriges Engagement für unterschiedlichste Formen des kreativen Ausdrucks wider. Während die Stiftung ihren Ursprung im Kunstsektor fand, weitete die Institution ihr Spektrum im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts stetig aus. Bereits 1930 wurde der Musiksektor ins Leben gerufen, gefolgt vom Kinosektor im Jahr 1932. Im Jahr 1934 ergänzte schließlich der Theatersektor das Angebot. Diese verschiedenen Fachbereiche ermöglichen einen kontinuierlichen Dialog zwischen den unterschiedlichsten künstlerischen Medien im einzigartigen venezianischen Kontext.

    Spätere Entwicklungen lenkten den Fokus verstärkt auf die gebaute Umwelt sowie auf die Dynamik der Bewegung. So wurde der Architektursektor im Jahr 1980 etabliert, während der Tanzsektor erst in jüngerer Zeit, im Jahr 1999, hinzukam. Diese Evolution stellt sicher, dass die Institution ein lebendiger Ort für zeitgenössische Praktiken über viele Disziplinen hinweg bleibt. Die Organisation agiert heute nach dem Modell einer Stiftung, nachdem sie im Januar 2004 durch ein gesetzliches Reformdekret grundlegend transformiert wurde.

    Die bedeutenden Veranstaltungsorte und ihre Lage

    Die Ausstellungsräume der La Biennale di Venezia verteilen sich über mehrere markante Orte in Venedig und auf der Lido. Die Giardini di Castello dienen dabei als zentraler Anlaufpunkt für die bildende Kunst und die Architektur. Inmitten dieser parkähnlichen Anlage befinden sich dreißig nationale Pavillons, darunter der britische Pavillon – ein neoklassizistisches Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das seit 1909 eine Bühne für Künstler weltweit bietet. Die Giardini schaffen eine strukturierte und zugleich inspirierende Umgebung für diese internationalen Schauungen.

    Einen wesentlichen Teil der Ausstellungslandschaft nimmt das Arsenale ein. Was einst ein geschäftiger Werftkomplex war, beherbergt heute die zeitgenössische Kunst und Architektur in einer beeindruckenden industriellen Kulisse. Die monumentalen Dimensionen des Arsenale eröffnen die Möglichkeit, großformatige Installationen in seinen historischen Strukturen zu inszenieren. In unmittelbarer Nähe bieten das Teatro alle Tese und das Teatro Piccolo Arsenale die passenden Rahmenbedingungen für Tanz, Musik und Theater. Diese Veranstaltungsorte sind perfekt darauf abgestimmt, die Dynamik der Bewegung und die Resonanz des Klangs zu fassen, die für die darstellenden Künste so essenziell sind.

    Die Filmexponate konzentrieren sich hingegen auf die Lido. Der Palazzo del Cinema und der Palazzo del Casinò fungieren als die primären Schauplätze für diese cineastischen Präsentationen. Diese geografische Verteilung stellt sicher, dass die verschiedenen Disziplinen der Biennale stets in einer Umgebung stattfinden, die ihren spezifischen Anforderungen gerecht wird – von den weitläufigen, offenen Flächen der Giardini bis hin zu den spezialisierten Sälen auf der Lido.

    Der British Pavilion und sein Vermächtnis

    Eingebettet in die malerische Parklandschaft der Giardini, präsentiert sich der British Pavilion als ein denkmalgeschütztes, neoklassizistisches Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert. Was einst als charmantes Café-Restaurant diente, wurde im Jahr 1909 von E. A. Rickards in einen inspirierenden Ausstellungsraum verwandelt. Mit der Übernahme durch den British Council im Jahr 1937 festigte das Gebäude seine Rolle als fester Bestandteil der Biennale-Gelände und schuf eine dauerhafte kulturelle Präsenz in Venedig.

    Seit dieser grundlegenden Transformation haben mehr als 600 Künstlerinnen und Künstler aus dem Vereinigten Königreich die Hallen des Pavillons mit ihrer Kunst belebt. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Auswahlprozess stetig gewandelt, um den sich verändernden künstlerischen Praktiken und Strömungen gerecht zu werden. Seit den 1970er Jahren verfolgt der Pavillon eine ganz besondere, fokussierte Vision: Er widmet seinen Raum jedes Jahr einem einzelnen Künstler oder einer spezifischen künstlerischen Praxis, was ihm eine einzigartige Tiefe verleiht.

    Die Geschichte des Pavillons ist untrennbar mit den prägendsten Gestalten der britischen Kunst verbunden. Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten, die hier ihre Visionen präsentierten, gehören:

    Henry Moore

    Barbara Hepworth

    Francis Bacon

    Lucian Freud

    Anish Kapoor

    Tracey Emin

    Ausstellungen und künstlerische Forschung

    Die La Biennale di Venezia folgt einem biennialen Rhythmus, der in einem stetigen Wechsel zwischen der Welt der Kunst und der Architektur pulsiert. Jedes Jahr öffnet die Institution für sechs Monate ihre Tore – von Mai bis November – und sichert so eine kontinuierliche Präsenz in der kulturellen Landschaft Venedigs. Dieser strukturierte Zeitplan schafft einen festen Rahmen für die internationale Teilhabe und verleiht der Stadt einen rhythmischen Herzschlag der Kreativität. Die historische Kontinuität dieser bedeutenden Institution wird dabei durch das ASAC gewahrt, das Historische Archiv für zeitgenössische Kunst, welches die essenzielle Dokumentation der Geschichte der Biennale sorgsam bewahrt.

    Forschung und die Förderung des professionellen Nachwuchses sind tief in das institutionelle Gefüge eingewebt. Ein Meilenstein in diesem Bestreben war die Einführung des Venice Fellowships-Programms im Jahr 2014, das gezielt Künstler und Architekten unterstützt. Diese Initiative schafft einen dedizierten Raum für tiefgreifende Forschungsarbeiten und ermöglicht es den Teilnehmenden, in einen intensiven Dialog mit der Stadt und ihren spezifischen künstlerischen Kontexten zu treten. Die kuratorische Programmierung setzt sich dabei oft mit den komplexen, globalen Herausforderungen unserer Zeit auseinander – von den drängenden Fragen des Klimawandels bis hin zu den Rechten von Migranten –, und übersetzt diese Themen durch kuratierte Diskurse und monumentale Installationen in eine visuelle Sprache.

    Nyau Cinema, 2015

    The Anti-Clock Project, 2015

    Let Us Now Praise Famous Men, 1936

    Aktuelle und kommende Veranstaltungen der Biennale

    Der Kalender für die Saison 2023 entfaltet ein facettenreiches Spektrum an Disziplinen, das sich über ganz Venedig und den Lido erstreckt. Die Biennale Danza findet in Venedig vom 13.07. bis zum 29.07. statt, gefolgt von der Biennale Teatro, die zwischen dem 15.06. und dem 01.07. in der Stadt residiert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Lido di Venezia, wo die Biennale Cinema vom 30.08. bis zum 09.09. die Leinwand zum Leben erweckt. Später im Jahr kehrt die Biennale Musica von dem 16.10. bis zum 29.10. nach Venedig zurück, während die Biennale Architettura mit einem Zeitraum vom 20.05. bis zum 26.11. eine besonders lange und intensive Präsenz zeigt.

    Mit Blick auf das darauffolgende Jahr ist die Biennale Arte 2024 bereits für den Zeitraum vom 20.04. bis zum 24.11. in Venedig angekündigt. Diese sorgfältig getakteten Veranstaltungen unterstreichen die multidisziplinäre Struktur der Institution, die in einem stetigen Wechsel zwischen Kunst und Architektur pulsiert und gleichzeitig dedizierte Phasen für Film, Tanz, Musik und Theater schafft. Diese Programmatik stellt sicher, dass die verschiedenen Sektoren der Stiftung das ganze Jahr über als lebendige Zentren der Kreativität fungieren.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Installation View

    artsdot.com/de/art/download/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Bhabha, Huma. Installation View. 2015, La Biennale di Venezia. https://artsdot.com/de/art/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/
    APA
    Bhabha, Huma (2015). Installation View [Painting]. La Biennale di Venezia. https://artsdot.com/de/art/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/
    Chicago
    Huma Bhabha. Installation View. 2015. La Biennale di Venezia. https://artsdot.com/de/art/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/
    Harvard
    Bhabha, Huma (2015) Installation View. La Biennale di Venezia. Available at: https://artsdot.com/de/art/huma-bhabha-installation-view-D4MSRE-en/

    Genau hinsehen

    Installation View — Huma Bhabha

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: postapocalyptic, anthropomorphic figures, found materials. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Untitled and Untitled (2014), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Huma Bhabha war etwa 53 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Wer hat "Installation View" geschaffen?

    Der Künstler hinter „Installation View“ ist Huma Bhabha. Das Werk ist unter dem Namen von Huma Bhabha katalogisiert.

    Wann wurde "Installation View" von Huma Bhabha geschaffen und welcher Stil liegt ihm zugrunde?

    "Installation View" entstand im Jahr 2015 als Werk der Contemporary-Bewegung. Entstehungsjahr und Stilrichtung verankern das Kunstwerk in der Kunstgeschichte.

    In welchem Alter schuf Huma Bhabha „Installation View"?

    Huma Bhabha war 53 Jahre alt, als Installation View im Jahr 2015 geschaffen wurde. Das Alter berechnet sich aus dem Geburtsjahr des Künstlers, 1962.