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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Self Portrait

Name Klasse Datum

Howard Lloyd Roberts, Self Portrait (1920), Nationalbibliothek von Wales. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Howard Lloyd Roberts artsdot.com/de/artists/howard-lloyd-roberts_de/
Gemalt
1920
Originalgröße
59 x 48 cm
Ausgestellt in
Nationalbibliothek von Wales artsdot.com/de/museums/llyfrgell-genedlaethol-cymru-the-national-library-of-wales-aberystwyth_de/

Im Kontext

Self Portrait — Howard Lloyd Roberts

Maße

Das Original hat die Maße 59 × 48 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1920

▲ dieses Werk, 1920

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #38493f

    Gespeicherte Palette

    • #38493F
    • #54685D
    • #242B24
    • #CDC3AC
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Balanced Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Balanced Harmony Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Deep_shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Howard Lloyd Roberts

    Geburtsort England

    Howard Lloyd Roberts: Ein ruhiger Meister der Stillleben

    Howard Lloyd Roberts (1908 – 1997) war ein britischer Maler, der sich durch seine präzise ausgeführten Stilllebenkompositionen und tiefgründige Selbstporträts großer Bekanntheit erfreute. Geboren in Birkenhead, Cheshire, besaß Roberts eine natürliche Faszination für Beobachtung – eine Eigenschaft, die sein künstlerisches Blickfeld entscheidend prägte und ihn zu internationalem Ruhm führte. Sein Lebenslauf umfasste mehrere Jahrzehnte und war geprägt von unveränderlicher Hingabe zum Handwerk und einer tiefen Beschäftigung mit den Feinheiten von Licht und Farbe.

    Roberts’ frühe Jahre verbrachte er beim Studium an der Liverpool School of Art and Design, wo er seine Fähigkeiten im Landschaftsgemälde entwickelte und sich dann dem ruhigeren Bereich des Stilllebens zuwandte. Inspiriert vom Impressionismus und Postimpressionismus – insbesondere Cézanne und Picasso – übernahm er eine Technik, die durch sorgfältiges Auftragen von Farbe und ein unveränderliches Engagement für die Erfassung der Essenz von Form und Textur gekennzeichnet war. Anders als viele Künstler seiner Zeit, die nach großen Erzählungen oder dramatischen Ausdrucken suchten, konzentrierte sich Roberts darauf, Schönheit aus scheinbar einfachen Objekten zu gewinnen: Blumenvasen, Obstschalen, Vorhänge über Tischen – Gegenstände voller Stille und Würde.

    Seine künstlerische Reise führte ihn über die Grenzen Großbritanniens hinaus und etablierte einen Atelier in Mexiko Stadt, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1997 weiterhin beeindruckende Werke produzierte. Roberts’ mexikanisches Lebenswerk erwies sich als entscheidend für die Erweiterung seiner Farbpalette und das Vertiefen seines Verständnisses für Farbtheorie. Die lebhaften Farben der mexikanischen Landschaft – die Terrakotta-Rötungen adobe Häusern, die Smaragdfarbene von Agavenpflanzen – boten fruchtbaren Boden für Experimente und inspirierten einen stilistischen Wandel hin zu kräftigeren Pinselstrichen und reicheren Tonwerten. Er beteiligte sich aktiv an künstlerischen Kreisen und arbeitete mit anderen Künstlern zusammen, förderte einen Geist des intellektuellen Austauschs und vertiefte damit seine Erkundung der visuellen Sprache.

    Roberts’ Œuvre umfasst über 500 Gemälde, hauptsächlich Stillleben, die sein Meisterwerk und sein unveränderliches Streben nach ästhetischer Perfektion widerspiegeln. Wiederkehrende Motive – wie Blumenvasen gefüllt mit Lilien oder Chrysanthemen – deuteten auf ein Interesse hin, Ruhe und Kontemplation auszudrücken. Seine präzise Aufmerksamkeit für Detail – die subtilen Variationen der Oberflächenscheinheit, die zarten Falten von Stoff – offenbarte einen tiefen Respekt vor Materie und lud Betrachter ein, sich in die taktile Qualität seiner Leinwände einzutauchen. Besonders seine Selbstporträts bieten Einblicke in sein inneres Leben und stellen ihn mit unveränderlicher Ehrlichkeit dar und erfassen Momente der ruhigen Kontemplation. Diese Porträts zeichnen sich durch ihre zurückhaltende Eleganz und psychologische Tiefe aus und spiegeln Roberts’ Überzeugung wider, dass Kunst die Komplexitäten menschlicher Erfahrung aufdecken kann.

    Roberts’ Einfluss reicht über seine individuellen Werke hinaus; er diente als Mentor für zahlreiche junge Künstler und setzte die Bedeutung einer sorgfältigen Beobachtung voraus – einem Grundsatz künstlerischer Praxis. Sein Einfluss lässt sich in den Werken jüngerer Maler erkennen, die von seiner unveränderlichen Hingabe zum Handwerk und seiner Fähigkeit beeindruckten, alltägliche Objekte zu Objekten tiefen Schönheits zu verwandeln. Howard Lloyd Roberts bleibt eine dauerhafte Figur in der britischen Kunstgeschichte und wird nicht für auffällige Gesten, sondern für eine ruhige Überzeugung erinnert, dass wahre Kunst darin besteht, die subtilen Harmonie der visuellen Welt einzufangen – ein Prinzip, das Künstler bis heute inspiriert.

    Museum

    Nationalbibliothek von Wales

    Aktuell ausgestellt in Aberystwyth, Vereinigtes Königreich

    Eine Bastion walisischer Identität: Die Nationalbibliothek von Wales

    Eingebettet in die charmante Universitätsstadt Aberystwyth, mit Blick auf die atemberaubende Weite der Cardigan Bay, steht ein Monument, das nicht nur der Literatur und Kunst gewidmet ist, sondern der Seele Wales' selbst. Die Nationalbibliothek von Wales, oder

    Llyfrgell Genedlaethol Cymru

    , ist weit mehr als nur ein Depot für Bücher; sie ist ein lebendiges, pulsierendes Archiv, das sich der Bewahrung und Feier des reichen Geflechts aus walisischer Kultur, Geschichte und Sprache widmet. Gegründet durch königliches Privileg im Jahr 1907, entsprang diese Institution dem leidenschaftlichen Wunsch, die nationale Identität zu schützen – getragen sowohl von staatlicher Unterstützung als auch von bemerkenswerten Beiträgen der walisischen Arbeiterklasse. Sie dient als Leuchtturm für Wissenschaft und Forschung und fungiert durch ihren Status als gesetzliches Depositariat als Hüterin des nationalen Gedächtnisses, indem sie sicherstellt, dass jede in Wales veröffentlichte Schrift ein Zuhause in ihren geheiligten Hallen findet.

    Das Betreten der Bibliothek gleicht einer Reise durch die Zeit, in der die Architektur selbst eine Geschichte von Harmonie und Wandel erzählt. Das Gebäude, ein vollendetes Meisterwerk aus dem Jahr 1937, spiegelt eine durchdachte Mischung aus klassischen und modernen Elementen wider, entworfen von Sidney Greenslade mit späteren Ergänzungen durch Charles Holden. Seine markante Fassade, die durch den Kontrast zwischen Portland-Stein in den oberen Etagen und Kornischer Granit im unteren Bereich besticht, erzeugt eine visuell fesselnde Präsenz, die Ehrfurcht gebietet. Diese architektonische Pracht wird durch die akribisch gestalteten Außenanlagen ergänzt, die als integraler Bestandteil der historischen Landschaft gelten und eine friedvolle Umgebung bieten, die zur stillen Kontemplation und Entdeckung inmitten der salzigen Meeresluft der walisischen Küste einlädt. Für den Innenarchitekten bietet das Zusammenspiel von Stein, Licht und Raum innerhalb dieser Struktur eine Meisterklasse in würdevoller, monumentaler Ästhetik.

    Für Kunstliebhaber und Sammler bieten die Sammlungen der Bibliothek ein unvergleichliches Fenster zum walisischen Geist. Während das Herzstück der Institution in ihren 6,5 Millionen Büchern und der weltberühmten Peniarth-Sammlung mittelalterlicher Manuskripte liegt, sind ihre visuellen Schätze ebenso tiefgründig. Die Sammlung umfasst bedeutende Gemälde, topografische Drucke und Porträts, welche die Essenz der Nation einfangen. Kunstbegeisterte werden eine besondere Resonanz in den Werken von Kyffin Williams und Donald McIntyre finden, deren meisterhafte Darstellungen des Snowdonia-Nationalparks und der Landschaften der Cardigan Bay sowohl ästhetische Triumphe als auch lebenswichtige visuelle Zeugnisse der sich wandelnden walisischen Umwelt sind. Diese Arbeiten, die durch ihre Sensibilität für Licht und Textur bestechen, schaffen eine tiefe Verbindung zur rauen Schönheit des walisischen Terrains und machen sie zu unverzichtbaren Ankerpunkten für jeden, der die atmosphärische Tiefe keltischer Landschaftskunst verstehen möchte.

    Über ihre ständigen Bestände hinaus blüht die Bibliothek als dynamisches Kulturzentrum auf, das sich durch fesselnde Ausstellungen ständig weiterentwickelt und die Brücke zwischen dem Altertum und der Gegenwart schlägt. Von der Erforschung der Geheimnisse der keltischen Mythologie bis hin zur Feier der Nuancen moderner walisischer Kunstgeschichte ziehen diese kuratierten Schauungen Besucher aus ganz Europa und darüber hinaus an. Die Integration des National Screen and Sound Archive bereichert dieses Erlebnis zusätzlich, indem das walisische Erbe durch immersive Film- und Tonaufnahmen zum Leben erweckt wird. Für Wissenschaftler und Kuratoren gleichermaßen stellt die Bibliothek einen Gipfel der kulturellen Bewahrung dar – ein einzigartiger Ort, an dem das Echo der Vergangenheit auf die Innovationen des 21. Jahrhunderts in einem nahtlosen, wunderschönen Dialog trifft.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Self Portrait

    artsdot.com/de/art/download/howard-lloyd-roberts-self-portrait-AR28ZC-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Roberts, Howard Lloyd. Self Portrait. 1920, Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/howard-lloyd-roberts-self-portrait-AR28ZC-en/
    APA
    Roberts, Howard Lloyd (1920). Self Portrait [Painting]. Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/howard-lloyd-roberts-self-portrait-AR28ZC-en/
    Chicago
    Howard Lloyd Roberts. Self Portrait. 1920. Nationalbibliothek von Wales. https://artsdot.com/de/art/howard-lloyd-roberts-self-portrait-AR28ZC-en/
    Harvard
    Roberts, Howard Lloyd (1920) Self Portrait. Nationalbibliothek von Wales. Available at: https://artsdot.com/de/art/howard-lloyd-roberts-self-portrait-AR28ZC-en/

    Genau hinsehen

    Self Portrait — Howard Lloyd Roberts

    Genau hinsehen

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