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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Jupiter

Name Klasse Datum

Hendrik Goltzius, Jupiter (1592), Los Angeles County Museum of Art. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Hendrik Goltzius artsdot.com/de/artists/hendrik-goltzius_de/
Lebensdaten des Künstlers
1558 – 1617
Gemalt
1592
Originalgröße
45 x 28 cm
Ausgestellt in
Los Angeles County Museum of Art artsdot.com/de/museums/los-angeles-county-museum-of-art-los-angeles_de/

Im Kontext

Jupiter — Hendrik Goltzius

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 45 × 28 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1550
  2. 1560
  3. 1570
  4. 1580
  5. 1590
  6. 1600
  7. 1610

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 59 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 34 war. Der Künstler wurde 59 alt. 25 der 85 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Hendrik Goltzius (1558–1617) ▲ dieses Werk, 1592 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1590 Hauptwirkungsjahre: 1590–1611 Spätwerke: ab 1611

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Grau #7f7d6d

    Katalogisierte Palette

    • #7F7D6D
    • #D4D2C1
    • #ADAB98
    • #5C5A4E

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Grau
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Einheitliche Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Hendrik Goltzius aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 10 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 52,8%2.800 Besuche
    2. 2 Rumänien 9,4%500 Besuche
    3. 3 Vereinigte Staaten von Amerika 9,4%500 Besuche
    4. 4 Singapur 7,5%400 Besuche
    5. 5 Ukraine 5,7%300 Besuche
    6. 6 Deutschland 3,8%200 Besuche
    7. 7 Hong Kong 3,8%200 Besuche
    8. 8 Italien 3,8%200 Besuche
    9. 9 Brasilien 1,9%100 Besuche
    10. 10 Frankreich 1,9%100 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Hendrik Goltzius

    1. 1 Venus between Ceres and Bacchus, 1590 8,3%500 Aufrufe
    2. 2 Vertumnus en Pomona, 1613 8,3%500 Aufrufe
    3. 3 Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren, 1599 5,0%300 Aufrufe
    4. 4 Jupiter und Antiope, 1612 5,0%300 Aufrufe
    5. 5 Venus und Adonis, 1614 5,0%300 Aufrufe
    6. 6 Untitled (AQQLE6) 5,0%300 Aufrufe
    7. 7 Quis evadet., 1594 5,0%300 Aufrufe
    8. 8 Lykaon in einen Wolf verwandelt, 1589 3,3%200 Aufrufe
    9. 9 Venus und Amor von einem Satyr beobachtet, früher bekannt als Jupiter und Antiope Alternativtitel: Jupiter und Antiope, 1616 3,3%200 Aufrufe
    10. 10 Virgin and Child with Angels, 1607 3,3%200 Aufrufe
    11. 11 Porträt des Bildhauers Pierre Francheville, 1591 3,3%200 Aufrufe
    12. 12 Magdalene and Angel, 1610 3,3%200 Aufrufe
    13. 13 Adam, 1613 3,3%200 Aufrufe
    14. 14 Apollo, 1588 3,3%200 Aufrufe
    15. 15 Judith, 1597 3,3%200 Aufrufe
    16. 16 Venus und Mars von Vulkan überrascht, 1585 1,7%100 Aufrufe
    17. 17 Phaethon from the Four Disgracers series, 1588 1,7%100 Aufrufe
    18. 18 Jupiter and Antiope, 1612 1,7%100 Aufrufe
    19. 19 Self-Portrait, c. 1593-1594, 1594 1,7%100 Aufrufe
    20. 20 Jupiter, 1592 dieses Gemälde 1,7%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 76,5% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 89 Werke dieses Künstlers, von denen 34 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 20 unter den Werken, mit 1,7% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Jupiter — Hendrik Goltzius

    Hendrik Goltzius’s Jupiter & Antiope: A Symphony of Mannerism

    Hendrik Goltzius's engraving “Jupiter & Antiope” stands as a testament to the flourishing Northern Mannerist style, capturing a dramatic mythological narrative with unparalleled sophistication and emotional resonance. Executed in 1612, this artwork transcends mere depiction; it’s an immersive experience of artistic innovation and humanist contemplation—a piece that continues to captivate audiences centuries later.

    Subject Matter: The engraving portrays Jupiter, king of the gods, confronting Antiope, a nymph who dared to seduce him. This tale originates from Greek mythology, specifically Hesiod’s “Theogony,” where Zeus punished Antiope for her transgression with blindness and forced her to endure the torment of her son Eros (Cupid), who relentlessly tormented her with arrows of desire.

    Style & Technique: Goltzius masterfully employed the techniques characteristic of Mannerism—a style that prioritized expressive gesture, stylized forms, and unsettling contrasts over naturalistic representation. The engraving showcases a masterful use of hatching and cross-hatching to create depth and texture, skillfully conveying the monumental scale of Jupiter’s presence and the palpable tension between him and Antiope.

    Historical Context: Created during a period marked by intellectual ferment and artistic experimentation in the Dutch Republic, “Jupiter & Antiope” reflects the broader humanist concerns prevalent at the time—a fascination with classical ideals and an exploration of human psychology. Goltzius’s work aligns with the broader movement to revive interest in Greco-Roman art and literature, responding to the influence of Caravaggio's dramatic realism.

    Symbolism: The engraving is laden with symbolic significance. Jupiter embodies divine authority and retribution, while Antiope represents vulnerability and transgression. Eros, depicted as a winged boy tormenting Antiope, symbolizes irresistible desire and the inescapable consequences of defying moral boundaries. Goltzius’s deliberate use of visual cues reinforces these themes, inviting viewers to contemplate questions of power, morality, and human experience.

    Emotional Impact: “Jupiter & Antiope” evokes a profound emotional response—a sense of awe mingled with pity for Antiope's suffering. The artist’s masterful rendering captures the psychological drama unfolding between the figures, conveying not only visual splendor but also an unsettling awareness of human fallibility and divine judgment.

    About Hendrik Goltzius

    Hendrik Goltzius (1558-1617) was arguably the most influential engraver of his era, cementing his legacy as a pivotal figure in Northern Mannerism. Born in Braunschweig, Germany, he honed his skills under the tutelage of Dirck Volckertszoon Coornhert, establishing himself as a leading voice within Haarlem’s artistic community—a hub for printmaking and innovation during the Baroque period. His distinctive style, characterized by dynamic compositions and innovative techniques like “swelling line,” profoundly impacted subsequent generations of artists.

    Further Exploration

    To delve deeper into Goltzius's oeuvre and appreciate the enduring beauty of "Jupiter & Antiope," consider visiting the National Gallery of Art in Washington, D.C., where a stunning reproduction of this masterpiece is on display. Alternatively, explore online resources like Artsy to discover similar works by Pablo Picasso—a fellow innovator who championed Cubism and redefined artistic expression. Examining these connections illuminates the broader context of artistic development during the Renaissance and Baroque eras.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Hendrik Goltzius

    Geboren in Braunschweig, Deutschland

    early life and training

    hendrick goltzius (* januar oder februar 1558 in bracht, heute ortsteil von Brüggen im kreis viersen – bei venlo; † 29. dezember 1616 oder 1. januar 1617 in haarlem) war ein niederländischer maler, zeichner und kupferstecher. sein werk stand unter dem einfluss der durch die nachahmung italienischer meister hervorgerufenen manieristischen strömung, welche damals die holländische kunst beherrschte. gemäß a. hyatt mayor, goltzius "war der letzte professionelle engraver, der mit der autorität eines guten malers zeichnete und der letzte, der viele bilder für andere zu kopieren versuchte". seine familie zog nach duisburg, als er 3 jahre alt war, und nachdem er kunst auf glas unter seinem vater studierte, lernte er kupferstechern von dirck volkertszoon coornhert und dem austausch an der haarlemer akademie, der auch bartholomeus spranger, cornelis van haarlem und karel van mander angehörten. ab 1577 zog goltzius mit coornhert nach haarlem in die dutch republik und blieb dort für den rest seines lebens. er wurde außerdem von philip galle angestellt, um eine serie von drucken über die geschichte von lucretia zu gravieren. sein rechter hand war durch ein feuer als baby missgestaltet, was sich besonders gut zum halten des burin eignete. dieses einzigartige körperliche charakteristik ermöglichte ihm, einen beherrschenden schwung der linie zu meistern und machte seine gravüren somit hoch individuell. goltzius begann malerei mit vierzig jahren; einige seiner gemälde können im vienna gefunden werden. er führte auch ein paar chiaroscuro holzschnitte durch.

    artistic career

    in 1577, goltzius moved with coornhert to haarlem in the dutch republic, where he remained based for the rest of his life. he was also employed by philip galle to engrave a set of prints of the history of lucretia. goltzius had a malformed right hand from a fire when he was a baby, which turned out to be especially well-suited to holding the burin. this unique physical characteristic allowed him to master a commanding swing of line, making his engravings highly distinctive. goltzius brought to an unprecedented level the use of the "swelling line", where the burin is manipulated to make lines thicker or thinner to create a tonal effect from a distance. he began painting at the age of forty-two; some of his paintings can be found in vienna. he also executed a few chiaroscuro woodcuts.

    technique and style

    goltzius was a pioneer of the "dot and lozenge" technique, where dots are placed in the middle of lozenge-shaped spaces created by crosshatching to further refine tonal shading. his command of the burin is said to rival dürer, and he made engravings of bartholomeus spranger's paintings, thus increasing the fame of the latter – and his own. goltzius was a pioneer of the "dot and lozenge" technique, where dots are placed in the middle of lozenge-shaped spaces created by crosshatching to further refine tonal shading. his command of the burin is said to rival dürer, and he made engravings of bartholomeus spranger's paintings, thus increasing the fame of the latter – and his own.

    public collections and legacy

    most major print rooms will have a group of goltzius's many engravings, including the museum boijmans van beuningen, rijksmuseum amsterdam, and the metropolitan museum of art. his legacy can be seen in the works of other artists, such as jacques bellange, who was also a master of northern mannerist printmaking. goltzius's engravings and paintings continue to inspire art lovers and scholars alike, and his work can be found on AllPaintingsStore.com and in the wikipedia article dedicated to his life and work.

    Museum

    Los Angeles County Museum of Art

    Ausgestellt in Los Angeles, Vereinigte Staaten von Amerika

    Ursprung und Geschichte des Los Angeles County Museum of Art

    Das Los Angeles County Museum of Art entstand aus einer Ära des tiefgreifenden Wandels innerhalb der Kulturlandschaft der Stadt. Es entsprang dem gemeinsamen Ehrgeiz von Edward W. Carter und Howard F. Ahmanson Sr., deren Vision maßgeblich die frühen Ausrichtungen der Institution prägte. Bevor es zu der heute bekannten, eigenständigen und rein auf die Kunst fokussierten Institution wurde, entwickelte sich das Museum aus dem Los Angeles Museum of History, Science and Art. Diese historische Linie verbindet den modernen Campus mit der langjährigen Tradition der Bewahrung der vielfältigen Geschichte dieser Region.

    Im Jahr 1961 wurde das Los Angeles County Museum of Art gegründet, was eine Abkehr von seiner zuvor bestehenden, multidisziplinären Struktur markierte. Bis 1965 zog die Institution in ihren heutigen Komplex am Wilshire Boulevard um und etablierte sich als ein dedizierter Ort für das künstlerische Studium und die Betrachtung. Dieser Übergang ermöglichte eine spezialisiertere Konzentration auf die Evolution des kreativen Ausdrucks über Jahrtausende hinweg. Heute genießt das Museum das Privileg, das größte Kunstmuseum im Westen der Vereinigten Staaten zu sein.

    Die Architektur des Museumsgeländes

    Die Entstehung des Museums ist untrennbar mit der visionären Architektur von William Pereira verbunden. Dieser modernistische Campus wird durch hoch aufragende Glasfassaden und geometrische Formen definiert, die eine markante Präsenz in der Landschaft schaffen. Die Anordnung des Geländes hat sich durch mehrere bedeutende Erweiterungen stetig weiterentwickelt, wobei jede Ergänzung eine ganz eigene strukturelle Sprache zum Ensemble beiträgt. Das von Hardy Holzman Pfeiffer Associates entworfene Robert O. Anderson Building für die Kunst des 20. Jahrhunderts verleiht der Sammlung eine ganz spezifische räumliche Logik. In unmittelbarer Nähe bietet der von Bruce Goff gestaltete Pavilion für japanische Kunst einen völlig anderen architektonischen Rhythmus.

    Materialität und Licht prägen die jüngeren Erweiterungen. Der von Renzo Piano entworfene Resnick Pavilion nutzt Konstruktionen aus Glas und Stein, um ein Gefühl von Beständigkeit zu erzeugen. Im Gegensatz dazu bietet das zeitgenössische Kunstmuseum the Broad einen hochdeckigen, säulenfreien Raum, der einen ungehinderten Blick auf die darin befindlichen Werke ermöglicht. Diese vielfältigen Strukturen erschaffen eine komplexe Umgebung, in der verschiedene Epochen des Designs harmonisch koexistieren.

    Eine Vielfalt an Sammlungen

    Die Bestände umfassen 6.000 Jahre künstlerischen Ausdrucks und beherbergen mehr als 150.000 Werke. Diese enorme Bandbreite ermöglicht eine stille Begegnung mit der Evolution der menschlichen Kreativität über unzählige Epochen hinweg. Die Sammlung europäischer Malerei nimmt einen bedeutenden Platz in den Hallen ein und bietet eine unmittelbare Konfrontation mit der Geschichte der westlichen Kunst. Ganz in der Nähe präsentiert die Sammlung asiatischer Kunst filigrane Skulpturen aus Japan und China, bei denen das Gewicht und die Form des Materials von jahrhundertealten Traditionen künden.

    Die regionale Identität der Umgebung findet in den Sammlungen kalifornischer Kunst ihren Ausdruck. Diese Werke spiegeln den spezifischen Charakter der Landschaft und der Menschen dieser Region wider. Neben diesen historischen Schichten bewahrt das Museum eine substanzielle Präsenz in der modernen und zeitgenössischen Kunst, in der der Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart beständig bleibt. Die physische Präsenz dieser Objekte erschafft eine kontinuierliche Zeitlinie des menschlichen Denkens und der visuellen Sprache.

    Magdalen mit der brennenden Flamme, 1640

    Weinende Kokosnüsse oder Kokosnuss-Tränen, 1951

    Porträt von Jacopo (Giacomo) Dolfin, 1532

    Jeannette I, 1913

    Tokugawa Iemitsu bei der Audienz mit den Lords, 1875

    Monumentaler Kopf von Jean d, 1971

    Bedeutende Erwerbungen und Schenkungen

    Das Fundament der Kunstsammlung wurde im Jahr 1918 mit der großzügigen Schenkung amerikanischer Gemälde gelegt. Dieser frühe Zustrom an Werken half dabei, einen ganz eigenen, der Schönen Künste gewidmeten Raum innerhalb der Institution zu etablieren. Später brachte die Balch-Sammlung eine bedeutende Präsenz niederländischer und flämischer Meisterwerke in die Hallen und lenkte den Fokus auf die technische Präzision dieser traditionsreichen Schulen.

    Die Präsenz Rembrandts in der Sammlung wuchs durch mehrere entscheidende Beiträge stetig an. Im Jahr 1953 schenkte J. Paul Getty das im Jahr 1632 entstandene Portrait of Marten Looten. Darauf folgte 1969 der Erwerb des Portrait of Dirck Jansz. Pesser, der von Armand Hammer bereitgestellt wurde. Die Ahmanson Company steuerte 1972 das Werk Raising of Lazarus bei und stärkte damit die Bestände des niederländischen Meisters nochmals maßgeblich.

    Ausstellungen und öffentliche Kunst

    Das Gelände des Museums erstreckt sich weit über die inneren Galerien hinaus und umfasst bedeutende Installationen im Freien. Direkt an den Vordertoren findet man die Installation Urban Light, in der 202 restaurierte, antike Straßenlaternen zu einer leuchtenden Komposition angeordnet sind. Dieses Ensemble aus Licht und Metall verleiht dem Eingangsbereich eine beständige, fast schon magische Präsenz. Nicht weit davon entfernt ruht der als Levitated Mass bekannte, 340 Tonnen schwere Felsblock von Michael Heizer über einem 456 Fuß langen Betonpfad. Das immense Gewicht und die monumentale Skala des Steins erzeugen eine ganz eigene Schwerkraft innerhalb der Landschaft.

    Das kulturelle Programm des Museums bewegt sich dabei häufig im Wechselspiel zwischen dem Visuellen und dem Auditiven. Die Institution veranstaltet Film- und Konzertreihen, die die weitläufigen Räume des Campus auf besondere Weise nutzen. Auch Sonderausstellungen bringen zeitgenössische Themen in die Galerien, wie etwa die Porträts von Obama. Diese wechselnden Präsentationen sorgen dafür, dass die Atmosphäre des Hauses in einem ständigen, lebendigen Wandel bleibt.

    Jüngste Projekte und zukünftige Entwicklungen

    Der Campus befindet sich derzeit in einem Prozess des tiefgreifenden Wandels. Ein Entwurf des Architekten Rem Koolhaas schlägt die Erschaffung einer einzigen, mit Zeltdächern überspannten Struktur vor, um die räumliche Logik des Geländes grundlegend neu zu definieren. Diese Vision strebt danach, die Art und Weise, wie die Institution ihren Platz innerhalb der Stadt einnimmt, neu zu gestalten. Die architektonische Evolution schreitet unaufhörlich voran, während sich das Museum kontinuierlich an neue bauliche Anforderungen und die Bedürfnisse der Moderne anpasst.

    Im April 2026 wurden die David Geffen Galleries für die Öffentlichkeit eröffnet. Diese Räumlichkeiten wurden von Peter Zumthor entworfen. Die Präsenz dieser neuen Galerien fügt der bestehenden Architekturlandschaft eine zeitgenössische Ebene hinzu. Sie bieten eine ganz eigene Art, den in der Institution beheimateten Werken zu begegnen, indem sie eine kontrollierte Umgebung für die Betrachtung der Kunst schaffen.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Jupiter

    artsdot.com/de/art/download/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Goltzius, Hendrik. Jupiter. 1592, Los Angeles County Museum of Art. https://artsdot.com/de/art/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/
    APA
    Goltzius, Hendrik (1592). Jupiter [Painting]. Los Angeles County Museum of Art. https://artsdot.com/de/art/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/
    Chicago
    Hendrik Goltzius. Jupiter. 1592. Los Angeles County Museum of Art. https://artsdot.com/de/art/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/
    Harvard
    Goltzius, Hendrik (1592) Jupiter. Los Angeles County Museum of Art. Available at: https://artsdot.com/de/art/hendrik-goltzius-jupiter-D3X3PE-en/

    Genau hinsehen

    Jupiter — Hendrik Goltzius

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Venus und Adonis (1614), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Hendrik Goltzius war etwa 34 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Ist "Jupiter" von Hendrik Goltzius ein helles oder ein dunkles Kunstwerk?

    Die wahrgenommene Helligkeit von "Jupiter" von Hendrik Goltzius beträgt strahlend. Sie lässt sich optimal an das Licht des vorgesehenen Raumes anpassen.

    Wer ist der Künstler hinter "Jupiter"?

    Der Künstler hinter „Jupiter“ ist Hendrik Goltzius. Das Werk ist unter dem Namen von Hendrik Goltzius katalogisiert.

    Welche Farbpalette und welche Leitfarbe prägen "Jupiter"?

    "Jupiter" zeichnet sich durch eine Neutrale Töne-Palette aus, die von Grau (#7f7d6d) dominiert wird.