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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Self-Portrait

Name Klasse Datum

Hans Von Marées, Self-Portrait (1862), Kunsthalle Bremen. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Hans Von Marées artsdot.com/de/artists/hans-von-marees_de/
Lebensdaten des Künstlers
1837 – 1887
Gemalt
1862
Medium
Oil On Canvas
Originalgröße
42 x 35 cm
Bewegung
Neoclassicism A deliberate return to the calm balance and clear outlines of ancient Greek and Roman art.
Zeitraum
19th Century
Ausgestellt in
Kunsthalle Bremen artsdot.com/de/museums/kunsthalle-bremen-bremen_de/
Artistic style
Neoclassicism/Romanticism
Influences
Rembrandt
Subject or theme
Self-reflection, Portraiture

Im Kontext

Self-Portrait — Hans Von Marées

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 42 × 35 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1830
  2. 1840
  3. 1850
  4. 1860
  5. 1870
  6. 1880

Schattiert: das Lebenswerk von Hans Von Marées (1837–1887) ▲ dieses Werk, 1862

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Black #060706

    Gespeicherte Palette

    • #060706
    • #342A17
    • #8F7743
    • #665329
    Hauptfarbe
    Black
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Serene Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Deep_shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Self-Portrait — Hans Von Marées

    Hans von Marées made self-portraits in all phases of his work, especially during his early years. In this powerful, early self-portrait, Marées reveals himself to be sensitive and vulnerable. He has spontaneously turned his eyes away from the darkness, but his gaze, darkened by the flat incidence of light from the side, does not engage the viewer. Rather, it appears that this is a private moment of melancholic self-reflection, captured in spiritual solitude. In the restrained colors, the use of light as a central means of composition, and its psychological undertones, this self-portrait is strongly redolent of early self-portraits by Rembrandt. Marées studied the Old Master intensively during his years in Munich, until 1864. This self-portrait of the “German in Rome” (referring to the group of German artists who lived there) was thought to have been lost during World War II, until it was returned from the Ukraine in 1995.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Hans Von Marées

    Geboren in Wuppertal, Deutschland

    Der visionäre Geist des Hans von Marées

    Hans von Marées steht als eine singuläre Gestalt in der deutschen Kunstgeschichte – ein Maler, der den romantischen Idealismus nahtlos mit der akribischen Präzision des Neoklassizismus verband und so ein nie dagewesenes Maß an Farbtiefe und expressiver Nuancierung erreichte. Geboren 1837 in eine wohlhabende Bankiersfamilie in Elberfeld, Preußen, wurde Marées’ künstlerischer Weg sowohl durch intellektuelle Privilegien als auch durch einen tiefgründigen, suchenden Geist geprägt. Sein frühes Leben, verwurzelt in der disziplinierten Atmosphäre seiner Erziehung, legte das Fundament für eine Karriere, die von dem unermüdlichen Streben nach einer ästhetischen Wahrheit definiert war, welche die bloße Nachahmung der Natur transzendierte.

    Seine formale Ausbildung an der Berliner Akademie unter Carl Steffeck erwies sich als eine entscheidende Begegnung. Während Steffecks strenges Beharren auf klassischen Techniken und das Studium der Alten Meister Marées eine Meisterschaft in der Komposition vermittelten, lieferten sie ihm zugleich genau jene Werkzeuge, die er später nutzen sollte, um von der Tradition abzuweichen. Die frühen Jahre seiner Karriere waren tief von der melancholischen Schönheit der Romantik durchdrungen. Beeinflusst von den eindringlichen Landschaften Caspar David Friedrichs, begann Marées, die sublime Kraft der preußischen Wildnis zu erforschen, wobei er subtile Tonvariationen nutzte, um das psychologische Gewicht der natürlichen Welt einzufangen.

    Eine Reise zur mythologischen Erhabenheit

    Mit der Reifung seines Stils bewegte sich Marées weg von den rein beschreibenden Qualitäten der Landschaftsmalerei hin zu einer monumentalen und symbolischen Sprache. Diese Entwicklung führte ihn zu einer einzigartigen Form des mythologischen Klassizismus, in dem Figuren nicht bloß Gegenstände historischer Aufzeichnungen waren, sondern Gefäße für ewige menschliche Emotionen. Sein Werk begann mit einem Gefühl der Zeitlosigkeit zu resonieren, oft charakterisiert durch großformatige Kompositionen, die sich sowohl antik als auch auffallend modern anfühlten. In dieser Periode experimentierte er mit dem dramatischen Potenzial von Licht und Schatten und schuf Werke, die eine skulpturale Schwere besaßen.

    Seine Reisen und die Begegnung mit vielfältigen kulturellen Einflüssen bereicherten seine Palette und Perspektive weiter. Die Fähigkeit des Künstlers, verschiedene stilistische Elemente zu integrieren – von der Präzision der klassischen Antike bis hin zur aufkeimenden Energie des zeitgenössischen Realismus – ermöglichte es ihm, ein visuelles Vokabular zu erschaffen, das gänzlich sein eigenes war. Ob er Szenen stiller Kontemplation oder großartige, epische Kämpfe darstellte, Marées erfüllte seine Leinwände mit einem lebendigen Klassizismus, der danach strebte, die menschliche Erfahrung durch die Kunst zu erhöhen.

    Vermächtnis und künstlerische Bedeutung

    Die Bedeutung von Hans von Marées liegt in seiner Weigerung, sich durch die starren Bewegungen seiner Ära einschränken zu lassen. Er nahm einen einzigartigen Raum zwischen dem verblassenden Echo der Romantik und der aufsteigenden Flut der Moderne ein und fungierte als Brücke zwischen der alten und der neuen Welt. Seine Meisterschaft der Farbe und seine Fähigkeit, mythologische Themen mit tiefem psychologischem Gehalt zu durchdringen, stellten sicher, dass sein Werk relevant blieb, selbst als sich die künstlerischen Trends hin zu fragmentierteren und abstrakteren Ausdrucksformen verschoben.

    Obwohl sein Leben 1887 tragischerweise vorzeitig endete, bleibt die Wirkung seines Œuvres spürbar. Seine Beiträge lassen sich in mehreren Kernbereichen erkennen:

    Die Synthese der Stile: Seine einzigartige Fähigkeit, die emotionale Tiefe der Romantik mit der strukturellen Klarheit des Neoklassizismus zu verschmelzen.

    Mythologische Innovation: Die Transformation klassischer Themen in expressive, moderne psychologische Erzählungen.

    Technische Meisterschaft: Eine tiefgreifende Beherrschung der Farbtiefe und der monumentalen Komposition, die nachfolgende Generationen deutscher Maler beeinflusste.

    Heute wird Marées nicht nur als Maler schöner Szenen in Erinnerung behalten, sondern als ein Pionier, der es wagte, durch die Verbindung von Mythos und Realität eine universelle Sprache zu suchen. Seine Werke, von intimen Porträts wie dem Selbstbildnis Im Japanischen Gewande bis hin zu seinen weitläufigen Landschaften, bieten weiterhin ein Fenster zu einer Seele, die das Ewige im Vergänglichen suchte.

    Museum

    Kunsthalle Bremen

    Ausgestellt in Bremen, Deutschland

    Ein Zufluchtsort zeitloser Schönheit in Bremen

    Eingebettet in das historische Herz Deutschlands steht die

    Kunsthalle Bremen

    als ein tiefgreifendes Zeugnis für die beständige Kraft menschlicher Kreativität und die kulturelle Seele der Hansestadt. Sie ist nicht bloß eine Sammlung von Artefakten, sondern ein lebendiger, atmender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Während man durch ihre Hallen wandert, entsteht sofort das Gefühl, von einem kuratierten Erbe umhüllt zu werden, das Jahrhunderte überspannt – ein Refugium, in dem das Flüstern der Alten Meister auf die kühnen, provokanten Stimmen zeitgenössischer Visionäre trifft. Für den Kunstliebhaber bietet sie eine Pilgerreise; für den Sammler eine Quelle tiefer Inspiration; und für den Innenarchitekten eine meisterhafte Lektion darüber, wie Farbe, Textur und Form einen Raum in eine emotionale Landschaft verwandる können.

    Die Sammlung des Museums ist ein akribisch gewebter Wandteppich der europäischen Kunstgeschichte, der sich durch bemerkenswerte Tiefe und wissenschaftliche Strenge auszeichnet. Besucher werden oft zuerst von der exquisiten Meisterschaft der Werke des 19. Jahrhunderts gefesselt, in denen das feine Zusammenspiel von Licht und Schatten ein Gefühl tiefer Nostalgie hervorruft. Die Galerien beherbergen bedeutende Schätze aus den Epochen des Impressionismus und Post-Impressionismus, die es ermöglichen, die Evolution der Wahrnehmung selbst nachzuvollziehen. Doch es ist die Fähigkeit des Museums, diese klassischen Fundamente mit der Avantgarde zu verbinden, die es wahrhaft auszeichnet. Die Präsenz moderner Installationen und zeitgenössischer Arbeiten erzeugt eine rhythmische Spannung, die den Betrachter herausfordert, die Fäden der Kontinuität zwischen einem Renaissance-Porträt und einer minimalistischen Abstraktion zu finden.

    Architektonischer Rhythmus und Licht

    Die Architektur der Kunsthalle Bremen dient als majestätisches Gefäß für diese künstlerische Reise. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Wunderwerk, das das Gewicht der Tradition mit der Leichtigkeit modernen Designs ausbalanciert. Seine Struktur verleiht dem Kunsterlebnis einen rhythmischen Takt, wobei die Räume so gestaltet sind, dass sie das natürliche Licht auf eine Weise manipulieren, die den beleuchteten Leinwänden Leben einhaucht. Diese bewusste Gestaltung des Raumes macht das Museum zu einem Eckpfeiler für all jene, die an der Schnittstelle von Kunst und Umwelt interessiert sind. Die Art und Weise, wie sich die Galerien entfalten – mal weit ausladend in prachtvolle, luftige Hallen, mal zurückziehend in intime, kontemplative Nischen – spiegelt die Komplexität der menschlichen Erfahrung wider und lässt jeden Besuch wie eine neue Entdeckung erscheinen.

    Ein dynamischer kultureller Katalysator

    Was die Kunsthalle Bremen wahrhaft einzigartig macht, ist ihre Rolle als dynamischer kultureller Katalysator durch ihre wechselnden Ausstellungen. Das Museum ruht nicht auf seinen historischen Lorbeeren; stattdessen erfindet es sich ständig durch ambitionierte Ausstellungen von Weltklasse neu, die globale Kunstbewegungen an die Ufer der Weser bringen. Diese temporären Schauplätze widmen sich oft bahnbrechenden Themen, die Identität, Natur und die digitale Grenze erforschen, und stellen so sicher, dass die Institution an der Spitze des zeitgenössischen Diskurses bleibt. Es ist diese seltene Kombination aus einer prestigeträchtigen Dauerausstellung und einem furchtlosen Ansatz gegenüber neuen Erzählungen, die ihren Status als unverzichtbares Ziel für jeden festigt, der den Herzschlag der modernen Kunst verstehen möchte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Self-Portrait

    artsdot.com/de/art/download/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Marées, Hans Von. Self-Portrait. 1862, Kunsthalle Bremen. https://artsdot.com/de/art/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/
    APA
    Marées, Hans Von (1862). Self-Portrait [Painting]. Kunsthalle Bremen. https://artsdot.com/de/art/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/
    Chicago
    Hans Von Marées. Self-Portrait. 1862. Kunsthalle Bremen. https://artsdot.com/de/art/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/
    Harvard
    Marées, Hans Von (1862) Self-Portrait. Kunsthalle Bremen. Available at: https://artsdot.com/de/art/hans-von-marees-self-portrait-D45CC5-en/

    Genau hinsehen

    Self-Portrait — Hans Von Marées

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: self-portrait, bust portrait, bearded man. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Courtyard with the Grotto in the Munich Royal Residence (1862), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Neoclassicism: A deliberate return to the calm balance and clear outlines of ancient Greek and Roman art. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Self-Portrait — Hans Von Marées

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. What is the primary emotional tone suggested by the description of this self-portrait?

      • A Triumph and confidence
      • B Melancholic self-reflection
      • C Exuberant joy
    2. 2. The artwork is noted for its strong resemblance to the early self-portraits of which Old Master?

      • A Raphael
      • B Titian
      • C Rembrandt
    3. 3. In what year was this specific 'Self-Portrait' painted by Hans von Marées?

      • A 1853
      • B 1862
      • C 1887
    4. 4. The description mentions that the artist studied Old Masters intensively during his years in which city?

      • A Berlin
      • B Paris
      • C Munich
    5. 5. What notable event contributed to this self-portrait being thought lost before its rediscovery in 1995?

      • A A major fire
      • B World War II
      • C The artist's move to Italy

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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