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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Winter

Name Klasse Datum

Giuseppe Arcimboldo, Winter, Bayerische Staatsgemaldesammlungen. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Giuseppe Arcimboldo artsdot.com/de/artists/giuseppe-arcimboldo_de/
Lebensdaten des Künstlers
1527 – 1593
Medium
Ölfarbe
Originalgröße
84 x 57 cm
Bewegung
Manierismus Deliberately stretched bodies and odd, crowded spaces, made once perfect balance had already been achieved.
Ausgestellt in
Bayerische Staatsgemaldesammlungen artsdot.com/de/museums/bayerische-staatsgemaldesammlungen-munchen_de-1/
Artistic style
Surreal, grotesk
Influences
Vertumnus
Notable elements
Frucht & Laub
Subject or theme
Sterblichkeit, Zyklen

Im Kontext

Winter — Giuseppe Arcimboldo

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 84 × 57 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1520
  2. 1530
  3. 1540
  4. 1550
  5. 1560
  6. 1570
  7. 1580
  8. 1590

Schattiert: das Lebenswerk von Giuseppe Arcimboldo (1527–1593)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Schwarz #0f101a

    Gespeicherte Palette

    • #0F101A
    • #DB8A4B
    • #8D5D3A
    • #49372A
    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Schwarz
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefster Schatten Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Ausgewogen sanft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Winter — Giuseppe Arcimboldo

    Ein Winter-Rätsel: Giuseppe Arcimboldos „Winter“

    Giuseppe Arcimboldos „Winter“, um 1563 gemalt und heute im Kunsthistorischen Museum in Wien beheimatet, ist weit mehr als nur ein Porträt; es ist eine immersive Allegorie, ein erstarrtes tableau vivant, das gänzlich aus den Gaben der Natur erschaffen wurde. Über ein bloßes cleveres visuelles Rätsel hinaus verkörpert dieses Meisterwerk die Faszination der Renaissance für Symbolik, klassische Mythologie und die zyklischen Rhythmen von Leben und Tod – all dies mit einer erstaunlich modernen Sensibilität dargestellt. Arcimboldo, bereits berühmt für seine erfinderischen Charakterporträts aus Früchten, Gemüse und Büchern, sprengt hier die Grenzen der Repräsentation, indem er eine menschliche Gestalt in eine eindringliche Verkörperung der kargen Schönheit und der immanenten Melancholie des Winters verwandelt.

    Die zentrale Figur, oft als ein wettergegerbtes Alter oder vielleicht als ein Geist interpretiert, der aus einem rustikalen Sack – dargestellt in grobem, texturiertem Juteleinen – hervortritt, dominiert die Komposition. Sein Gesicht ist tief gezeichnet von Falten, Wurzeln und Zweigen; eine bewusste Verschmelzung von menschlichen und pflanzlichen Merkmalen, die von der Verbundenheit aller Lebewesen zeugt. Die sorgfältige Anordnung der Elemente – die leuchtenden Orangen, die darunter gebettet sind, sowie die herabfallenden Reben und Blätter, die seinen Kopf einrahmen – weckt sofort Assoziationen mit Fruchtbarkeit, Überfluss und dem Versprechen des Frühlings, das im Herzen der winterlichen Starre verborgen liegt. Die Einbeziehung dieser Früchte ist nicht willkürlich; sie sind kraftvolle Symbole der Erneuerung und Hoffnung, die die düsteren Töne der gesamten Szene subtil ausbalancieren.

    Ein Meisterwerk des Manierismus: Technik und Komposition

    Arcimboldos Geschick liegt nicht nur in seinem fantasievollen Sujet, sondern auch in seiner akribischen Ausführung. „Winter“ ist ein Zeugnis der Meisterschaft des Künstlers in der Ölmalerei, wobei er eine Technik anwendet, die Schichten von Textur mit penibler Detailtreue aufbaut. Das Chiaroscuro – das dramatische Zusammenspiel von Licht und Schatten – ist besonders eindrucksvoll; es betont die rauen Oberflächen der Früchte und des Gemüses und schafft gleichzeitig eine Atmosphäre von tiefer Intensität und Mysterium. Die Perspektive ist subtil verzerrt, was dem Bild eine traumartige Qualität verleiht, als blicke man in eine Welt, die zugleich vertraut und beunruhigend fremd erscheint. Die Komposition selbst ist sorgfältig ausbalanciert und lenkt den Blick auf die zentrale Figur, während die umgebenden Elemente zur Gesamterzählung beitragen.

    Beachten Sie den bewussten Einsatz der Farben – vorwiegend Braun-, Grün- und Ockertöne –, die die gedämpfte Palette einer Winterlandschaft heraufbeschwören. Diese erdigen Töne werden durch die leuchtenden Orangen unterbrochen, was einen fesselnden Kontrast erzeugt, der die Aufmerksamkeit auf ihre symbolische Bedeutung lenkt. Der Hintergrund bleibt bewusst dunkel und undefiniert, um das Motiv zu isolieren und seine Präsenz innerhalb der Szene zu verstärken. Das Gesamtergebnis ist ein Zustand kontrollierten Chaos, in dem disparate Elemente zu einem kohärenten und zutiefst bewegenden Ganzen verschmelzen.

    Wurzeln in der Mythologie und dem Denken der Renaissance

    Um „Winter“ vollends zu würdigen, ist es entscheidend, den Kontext zu verstehen, in dem Arcimboldo wirkte – das lebendige intellektuelle Klima des späten 16. Jahrhunderts. Das Gemälde greift stark auf die klassische Mythologie zurück, insbesondere auf die Figur des Vertumnus, des römischen Gottes der Fruchtbarkeit, des Wandels und der Jahreszeiten. Vertumnus wurde oft als Gestaltwandler dargestellt, der sowohl die zerstörerischen als auch die schöpferischen Kräfte der Natur verkörpert. Arcimboldos Porträt spiegelt diesen mythologischen Archetypus deutlich wider und legt nahe, dass die zentrale Figur nicht nur eine Darstellung des Winters, sondern auch eine Manifestation der zyklischen Prozesse von Leben, Tod und Wiedergeburt ist.

    Darüber hinaus spielte die Faszination der Renaissance für die Allegorie – die Verwendung symbolischer Bilder zur Vermittlung tieferer Bedeutungen – eine bedeutende Rolle in Arcimboldos künstlerischem Schaffen. Seine Porträts waren oft als visuelle Rätsel gedacht, die den Betrachter herausforderten, ihre verborgenen Botschaften zu entschlüsseln. „Winter“ lädt, wie viele seiner anderen Werke, zur Kontemplation über Themen wie Vergänglichkeit, Zeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur ein. Die Mehrdeutigkeit des Gemäldes – der Gesichtsausdruck der Figur bleibt offen für Interpretationen – verstärkt dessen symbolische Kraft zusätzlich.

    Eine zeitlose Resonanz: Emotionale Wirkung und Vermächtnis

    Trotz seines historischen Kontextes findet „Winter“ auch heute noch beim Betrachter Anklang, dank seiner fesselnden Bildsprache und seiner tiefgreifenden emotionalen Wirkung. Es ist ein spürbares Gefühl von Melancholie in das Gewebe des Gemäldes eingewoben – eine stille Anerkennung der kargen Schönheit und der inhärenten Traurigkeit des Winters. Doch inmitten dieser düsteren Stimmung gibt es auch einen unterschwelligen Strom der Hoffnung, symbolisiert durch die leuchtenden Orangen und das Versprechen des Frühlings. Arcimboldos Fähigkeit, solch komplexe Emotionen durch scheinbar einfache Objekte hervorzurufen, ist ein Beweis für sein künstlerisches Genie.

    Reproduktionen von „Winter“ bieten eine wunderbare Gelegenheit, dieses Meisterwerk hautnah zu erleben und die außergewöhnliche Fertigkeit sowie die visionäre Vorstellungskraft Arcimboldos zu bewundern. Ob in einem prachtvollen Salon oder in einer gemütlichen Ecke präsentiert – dieses Gemälde dient als zeitlose Erinnerung an die Schönheit und das Geheimnis der natürlichen Welt und an die dauerhafte Macht der Kunst, ihr Wesen einzufangen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Giuseppe Arcimboldo

    Geboren in Mailand, Italien

    Frühe Jahre und Karriere

    Giuseppe Arcimboldo, ein renommierter italienischer Maler, wurde 1527 in Mailand, Italien, geboren. Sein Vater, Biagio Arcimboldo, war ebenfalls Künstler, was wahrscheinlich Giuseppes frühes Interesse an der Kunst beeinflusste. Im Alter von 21 Jahren begann Giuseppe seine Karriere als Designer für Glasfenster und Fresken in lokalen Kathedralen.

    Hofmaler der Habsburger

    1562 wurde Arcimboldo zum Hofporträtisten von Ferdinand I am habsburgischen Hof in Wien, Österreich, ernannt. Später diente er als Maler für Maximilian II. und seinen Sohn Rudolf II. am Hof in Prag. Diese Zeit seines Lebens ist geprägt von seiner Arbeit als Hofdekorateur und Kostümbildner.

    Das manieristische Meisterwerk: Portraits aus Objekten

    Arcimboldos konventionelle Arbeiten zu traditionellen religiösen Themen sind weitgehend in Vergessenheit geraten, aber seine Porträts, die aus Gegenständen wie Früchten, Gemüse, Blumen, Meeresfrüchten und Baumwurzeln bestehen, faszinieren Kunstliebhaber weiterhin. Diese Werke, die durch ihre Verwendung von Alltagsgegenständen zur Schaffung menschlicher anatomischer Formen gekennzeichnet sind, waren nicht nur dekorativ, sondern vermittelten auch eine tiefere Bedeutung.

    "Der Bibliothekar", ein Porträt aus Objekten, die die Buchkultur der Zeit symbolisieren, war nicht nur eine skurrile Kreation, sondern auch eine Kritik an wohlhabenden Personen, die Bücher sammelten, ohne sie zu lesen.

    Diese Werke waren nicht zufällig; jeder Gegenstand wurde sorgfältig ausgewählt, um sich auf das Motiv zu beziehen.

    Künstlerischer Stil und Vermächtnis

    Arcimboldos künstlerischer Stil, der oft als skurril oder als Produkt eines verwirrten Geistes angesehen wird, wird von Wissenschaftlern größtenteils als eine Anpassung an den Geschmack der Renaissance für Rätsel, Puzzles und das Bizarre gewertet. Seine Verwendung von Objekten zur Schaffung menschlicher Formen war ein einzigartiger Aspekt seiner Arbeit, der ihn von anderen manieristischen Künstlern unterschied. Bemerkenswerte Werke:

    "Floral Stillleben" (1590), ein Gemälde, das die italienische Manierismus-Bewegung verkörpert, ist ein ikonisches Beispiel für Arcimboldos einzigartigen Stil.

    "Die vier Jahreszeiten", ein zusammengesetztes Porträt von Rudolf II., zeigt Arcimboldos Meisterschaft in der manieristischen Kunst.

    Museen und Sammlungen

    Arcimboldos Werke finden sich in verschiedenen Museen, darunter das Kunsthistorische Museum in Wien und Schloss Ambras in Innsbruck.

    Vermächtnis und Einfluss

    Arcimboldo starb nach seinem Rücktritt vom Prager Dienst in Mailand, Italien. Sein Vermächtnis wird durch Gedichte und Manuskripte gefeiert, die sein illustres Wirken ehren.

    Museum

    Bayerische Staatsgemaldesammlungen

    Ausgestellt in München, Deutschland

    Einleitung: Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen – Ein Spiegel der Kunstgeschichte

    Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München sind weit mehr als nur ein Museum; sie sind ein lebendiges Archiv der europäischen Kunst, eine Chronik der kreativen Seele und ein Beweis für die tiefe Verwurzelung des Kunstschaffens in der bayerischen Geschichte. Seit ihrer Gründung im frühen 19. Jahrhundert haben diese Sammlungen nicht nur Meisterwerke aus allen Epochen beherbergt, sondern auch eine einzigartige Rolle bei der Erforschung und dem Schutz von Kunstgeschichte eingenommen. Die Sammlung umfasst über 30.000 Werke, von mittelalterlichen Fresken bis hin zu zeitgenössischen Installationen, und bietet Besuchern einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks über Jahrhunderte hinweg. Die Museen sind nicht nur Orte der Betrachtung, sondern auch architektonische Meisterwerke, die die jeweilige Epoche ihrer Entstehung widerspiegeln – von den prunkvollen Sälen der Alten Pinakothek bis zu den avantgardistischen Räumen der Pinakothek der Moderne.

    Alte Pinakothek:

    Ein Fest für Frühklassik und Barock. Hier atmet die Kunst des 14. bis 18. Jahrhunderts – von Dürer, Rembrandt und Rubens bis zu Leonardo da Vinci – mit einer unvergleichlichen Pracht. Die Säulenhalle der Alten Pinakothek ist ein beeindruckendes Beispiel neoklassizistischer Architektur, die den Betrachter in eine andere Zeit versetzt.

    Neue Pinakothek:

    Ein Fenster zum 19. Jahrhundert. Diese Galerie widmet sich der Kunst des 19. Jahrhunderts und zeigt die Übergangsrituale von der Romantik zur Impressionismus und dem Realismus. Die Gebäude selbst, ein harmonisches Zusammenspiel klassischer Elemente mit modernen Einflüssen, sind ein architektonisches Statement.

    Pinakothek der Moderne:

    Eine Hommage an das 20. und 21. Jahrhundert. Hier prangert die moderne Kunst in all ihren Facetten – von Picasso und Warhol bis zu Beuys und den Pionieren des Minimalismus. Die Pinakothek der Moderne ist ein kühnes Beispiel für postmodernes Architekturdesign, entworfen vom Architekten Oswald Mathias Ungers.

    Museum Brandhorst:

    Ein pulsierendes Herz der zeitgenössischen Kunst. Das Museum Brandhorst präsentiert Werke von Künstlern wie Andy Warhol und Joseph Beuys in einer farbenfrohen und dynamischen Umgebung, die durch die beeindruckende Fassade des Gebäudes selbst zum Ausdruck kommt.

    Sammlung Schack:

    Ein Rückblick auf den deutschen Romantikjahre. Die Sammlung Schack ist ein einzigartiges Juwel, das Besucher in die Welt der bayerischen Malerei des 19. Jahrhunderts entführt – mit Meisterwerken von Böcklin, Lenbach und Schwind, präsentiert in einem atmosphärischen Schloss.

    Die Geschichte einer Leidenschaft: Von der königlichen Sammlung zur öffentlichen Institution

    Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben eine faszinierende Geschichte, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Alte Pinakothek wurde im Jahr 1836 gegründet und markierte den Beginn einer ambitionierten Strategie der bayerischen Krone, ein bedeutendes Kunstbestand zu sammeln und zu pflegen. Die Neue Pinakothek folgte 1857 und spiegelte die zunehmende Bedeutung des Kunstbetriebs in München wider. Die Pinakothek der Moderne wurde erst 1989 eröffnet und repräsentierte einen neuen Ansatz für die Präsentation moderner und zeitgenössischer Kunst. Im Laufe ihrer Geschichte haben die Sammlungen nicht nur ihre Sammlung erweitert, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Erforschung und dem Schutz von Kunstgeschichte eingenommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Provenienzforschung – der Nachverfolgung der Herkunft von Kunstwerken – insbesondere im Hinblick auf die Werke, die während der Zeit des Nationalsozialismus geraubt wurden. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen engagieren sich aktiv in der Rückgabe dieser Werke an ihre rechtmäßigen Eigentümer und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur historischen Gerechtigkeit.

    Architektonische Meisterleistungen: Ein Spiegelbild der Epoche

    Die Architektur der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist ein faszinierendes Zusammenspiel von Kunst und Funktion. Die Alte Pinakothek, entworfen vom Architekten Leo von Klenze, ist ein beeindruckendes Beispiel neoklassizistischer Architektur, die den Betrachter in eine andere Zeit versetzt. Ihre Säulenhallen und hohen Decken schaffen eine Atmosphäre der Würde und des Respekts. Die Neue Pinakothek, entworfen von Friedrich von Gärtner, verbindet klassische Elemente mit modernen Einflüssen und spiegelt die künstlerischen Strömungen des 19. Jahrhunderts wider. Die Pinakothek der Moderne, entworfen vom Architekten Oswald Mathias Ungers, ist ein kühnes Beispiel für postmodernes Architekturdesign, das durch seine kubischen Formen und seine großzügigen Glasfassaden auffällt. Das Museum Brandhorst, entworfen von Sauerbruch Hutton, besticht durch seine farbenfrohe Fassade, die den Betrachter sofort in den Bann zieht. Jedes Gebäude ist ein Kunstwerk an sich und trägt zur Gesamtwirkung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bei.

    Ausstellungen und Veranstaltungen: Ein Kaleidoskop der Kunst

    Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bieten ihren Besuchern eine Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen, die einen umfassenden Einblick in die Welt der Kunst ermöglichen. Regelmäßig werden Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen und Epochen präsentiert, die oft internationale Relevanz haben. Neben den permanenten Ausstellungen finden auch Führungen, Vorträge und Workshops statt, die den Besuchern die Möglichkeit geben, sich intensiver mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. Die Museen sind stets bemüht, ein vielfältiges Programm anzubieten, das sowohl Kunstinteressierte als auch Familien mit Kindern anspricht. Besonders hervorzuheben ist die Online-Sammlung, die einen virtuellen Zugang zu über 25.000 Werken ermöglicht und somit Kunst für ein breites Publikum zugänglich macht.

    Einzigartigkeit und Besonderheit: Mehr als nur eine Sammlung

    Was die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen von anderen Museen unterscheidet, ist ihre umfassende Sammlung, die Werke aus allen Epochen und Stilrichtungen umfasst. Darüber hinaus engagieren sich die Sammler aktiv in der Forschung und Erforschung von Kunstgeschichte, insbesondere im Bereich der Provenienzforschung und der Rückgabe gestohlener Kunstwerke. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind somit nicht nur ein Ort der Betrachtung, sondern auch ein Zentrum für Kunstwissenschaften und eine Institution, die sich dem Schutz und der Bewahrung des kulturellen Erbes verpflichtet hat. Ein Besuch in den Museen ist eine Reise durch die Kunstgeschichte – von den Anfängen bis zur Gegenwart.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Winter

    artsdot.com/de/art/download/giuseppe-arcimboldo-winter-8xz9em-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Arcimboldo, Giuseppe. Winter. n.d., Bayerische Staatsgemaldesammlungen. https://artsdot.com/de/art/giuseppe-arcimboldo-winter-8xz9em-de/
    APA
    Arcimboldo, Giuseppe (n.d.). Winter [Painting]. Bayerische Staatsgemaldesammlungen. https://artsdot.com/de/art/giuseppe-arcimboldo-winter-8xz9em-de/
    Chicago
    Giuseppe Arcimboldo. Winter. n.d. Bayerische Staatsgemaldesammlungen. https://artsdot.com/de/art/giuseppe-arcimboldo-winter-8xz9em-de/
    Harvard
    Arcimboldo, Giuseppe (n.d.) Winter. Bayerische Staatsgemaldesammlungen. Available at: https://artsdot.com/de/art/giuseppe-arcimboldo-winter-8xz9em-de/

    Genau hinsehen

    Winter — Giuseppe Arcimboldo

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: porträt, baumgeist, frucht. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Vertumnus (Vertumno) (1590), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Manierismus: Deliberately stretched bodies and odd, crowded spaces, made once perfect balance had already been achieved. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Winter — Giuseppe Arcimboldo

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das Hauptmotiv in Giuseppe Arcimboldos „Winter“?

      • A Ein Porträt von Rudolf II., dem Heiligen Römischen Kaiser
      • B Eine Darstellung der vier Jahreszeiten
      • C Eine symbolische Darstellung des Winters selbst unter Verwendung natürlicher Elemente
    2. 2. Welche Kunstbewegung ist am engsten mit dem Stil von „Winter“ verbunden?

      • A Renaissance-Realismus
      • B Manierismus
      • C Barock
    3. 3. Welche Technik wendet Arcimboldo primär an, um die Figuren in „Winter“ zu erschaffen?

      • A Ölmalerei mit akribischer Verblendung
      • B Assemblage natürlicher Objekte, die so angeordnet sind, dass sie einer menschlichen Form ähneln
      • C Aquarelllasuren und lockere Pinselstriche
    4. 4. Die im Kunstwerk enthaltenen Orangen sind höchstwahrscheinlich symbolisch für:

      • A Königlicher Reichtum
      • B Fruchtbarkeit oder Überfluss
      • C Das kalte Wetter
    5. 5. Für welche drei Heiligen Römischen Kaiser war Giuseppe Arcimboldo Hofmaler?

      • A Maximilian I., Karl V. und Ferdinand II.
      • B Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II.
      • C Heinrich VIII., Elisabeth I. und Jakob I.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3B · 4B · 5B