Papier

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Schale

Name Klasse Datum

Gerloff Brouwer, Schale (1661), Rijksmuseum. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Gerloff Brouwer artsdot.com/de/artists/gerloff-brouwer_de/
Lebensdaten des Künstlers
1627 – 1676
Gemalt
1661
Medium
Ölfarbe
Originalgröße
45 x 45 cm
Bewegung
Niederländisches Goldenes Zeitalter Seventeenth-century Dutch painting of everyday rooms, seas and citizens, bought by merchants rather than kings.
Ausgestellt in
Rijksmuseum artsdot.com/de/museums/rijksmuseum-amsterdam_de/
Artistic style
florale Motive
Influences
klassische Komposition
Notable elements
komplexe Designs
Subject or theme
Stillleben

Im Kontext

Schale — Gerloff Brouwer

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 45 × 45 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1620
  2. 1630
  3. 1640
  4. 1650
  5. 1660
  6. 1670

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 49 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 34 war. Der Künstler wurde 49 alt. 0 der 1 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Gerloff Brouwer (1627–1676) ▲ dieses Werk, 1661 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #b6aca9

    Katalogisierte Palette

    • #B6ACA9
    • #9B8782
    • #71636E
    • #EBE8E5

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Sanft abgestimmte Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Gerloff Brouwer aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 1 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 100,0%100 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 1 meistgesehenen Werke von Gerloff Brouwer

    1. 1 Schale, 1661 dieses Gemälde 100,0%100 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 1 Werke dieses Künstlers, von denen 1 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 1 unter den Werken, mit 100,0% dieser Aufmerksamkeit (100 Besuche). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Schale — Gerloff Brouwer

    Ein silbernes Echo der Häuslichkeit: Gerloff Brouwers „Schale“

    Das Rijksmuseum in Amsterdam bewahrt in seinen Hallen einen Schatz aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande – Gerloff Brouwers „Schale“, gemalt im Jahr 1661. Dieses Werk ist weit mehr als nur ein Gefäß für Nahrung; es ist eine akribisch ausgearbeitete Meditation über Reichtum, Status und die stille Schönheit des alltäglichen Lebens. Es ist ein Fenster in eine Welt, in der Silber nicht bloß ein Metall war, sondern ein Symbol für Wohlstand und kultivierten Geschmack, welches die aufstrebende Handelsmacht der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen widerspiegelte.

    Brouwers Werk ist Teil einer blühenden Tradition der Stilllebenmalerei, die in dieser Epoche entstand. Im Gegensatz zu früheren Darstellungen von Früchten oder Blumen konzentrierten sich diese Szenen oft auf häusliche Gegenstände – Tafelgeschirr, Leinen und persönlichen Schmuck –, die mit einer fast theatralischen Präzision arrangiert wurden. Die „Schale“ ist ein Paradebeispiel für diesen Trend und präsentiert eine sorgfältig komponierte Anordnung, die nicht nur der visuellen Ästhetik dient, sondern auch ein Gefühl von Ordnung und Raffinesse vermittelt. Die Komposition ist bemerkenswert ausgewogen und lenkt den Blick des Betrachters durch wirbelnde Muster sowie subtile Kontraste zwischen Licht und Schatten.

    Die Sprache von Silber und Form

    Gefertigt aus hochglanzpoliertem Silber – einem Material, das für seinen Glanz und seine Beständigkeit geschätzt wird – ist die Schale selbst ein Zeugnis für Brouwers technisches Geschick. Die Oberfläche schimmert in einer fast ätherischen Qualität, reflektiert das Umgebungslicht und erzeugt ein Gefühl von Tiefe und Dimension. Achten Sie auf die filigranen Details: die zarten Kurven des Randes, die subtilen Texturvariationen, die auf die immanenten Unregelmäßigkeiten des Materials hindeuten, und die präzise Ausarbeitung der wirbelnden Motive, die ihre Oberfläche zieren.

    Diese Muster sind nicht bloß dekorativ; sie stellen wahrscheinlich eine stilisierte Interpretation von floralen oder organischen Formen dar – ein in dieser Ära verbreitetes Motiv. Die Wahl des Silbers an sich spricht Bände über den Status des Besitzers. Während des Goldenen Zeitalters der Niederlande bedeutete der Besitz eines solchen Objekts beträchtlichen Wohlstand und soziale Stellung. Es war ein bewusstes Statement des Gedeihens und ein Spiegelbild der Position der Familie innerhalb der aufstrebenden Kaufmannsschicht.

    Symbolik in der Stille

    Jenseits ihres materiellen Wertes ist die „Schale“ reich an symbolischer Bedeutung. Das Gefäß selbst steht für das Konzept der Geborgenheit und des Innehaltens – es beherbergt nicht nur Speisen oder Getränke, sondern verkörpert auch Ideen von Überfluss und Gastfreundschaft. Es dient als Bühne für häusliche Rituale, als zentraler Ankerpunkt innerhalb des Heims, an dem Familienmitglieder zusammenkamen, um gemeinsam zu speisen und sich auszutauschen. Die Anordnung der sie umgebenden Objekte – eine subtile Andeutung von Früchten und vielleicht sogar ein halb ausgetrunkenes Getränk – deutet auf die Freuden des täglichen Lebens hin, auf die schlichte Freude an der Nahrung und der Gemeinschaft.

    Darüber hinaus spiegelt die polierte Oberfläche der Schale eine idealisierte Vision der Häuslichkeit wider – einen sorgfältig kuratierten Raum, in dem Schönheit, Ordnung und Raffinesse regierten. Es ist eine Momentaufnahme einer Welt, die nach einem Gleichgewicht zwischen materiellem Wohlstand und spiritueller Zufriedenheit strebte, ein Thema, das in der niederländischen Kunst dieser Epoche allgegenwärtig war.

    Ein bewahrtes Vermächtnis

    Heute findet die „Schale“ ihren Platz in der ständigen Sammlung des Rijksmuseums, wo sie mit höchster Sorgfalt konserviert wird, um ihr Überdauern für kommende Generationen zu sichern. Ihre bloße Präsenz schafft eine greifbare Verbindung zur künstlerischen und kulturellen Landschaft des Holland des 17. Jahrhunderts. Reproduktionen, wie jene von WahooArt.com, ermöglichen es uns, dieses bemerkenswerte Kunstwerk in unseren eigenen vier Wänden zu erleben und einen Hauch von Eleganz des Goldenen Zeitalters in zeitgenössische Räume zu bringen.

    Man stelle sich vor, wie ihre edlen Linien und ihre schimmernde Oberfläche eine Vielzahl von Einrichtungsstilen ergänzen können – von klassisch und traditionell bis hin zu modern und minimalistisch. Die „Schale“ ist weit mehr als nur ein Gemälde; sie ist eine Einladung, die Schönheit des Handwerks, die Macht der Symbolik und das unvergängliche Erbe niederländischer künstlerischer Höchstleistungen zu würdigen.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Gerloff Brouwer

    Geboren in Sneek, Niederlande

    Die stille Brillanz des Gerloff Brouwer

    Im Herzen des niederländischen Goldenen Zeitalters, einer Epoche, die durch beispiellosen Wohlstand und eine künstlerische Explosion geprägt war, schwingt der Name Gerloff Brouwar mit der feinen Präzision eines Meisterschmieds mit. Geboren 1627 in der maritimen Stadt Sneek, Friesland, entsprang Brouwer einer Landschaft des aufstrebenden Handels und der kulturellen Verfeinerung, um zu einer zentralen Figur in der Entwicklung der Stilllebmalerei zu werden. Während große Teile seines frühen Lebens hinter den Nebeln der Geschichte verborgen bleiben, ist sein künstlerisches Erbe lebendig bewahrt durch Leinwände, die von häuslicher Ruhe und tiefgreifender technischer Meisterschaft atmen. Sein Werk stellt nicht bloß Objekte dar; es fängt einen flüchtigen Moment der Perfektion ein, eingefroren in der Zeit durch den akribischen Einsatz von Licht und Schatten.

    Das Fundament von Brouwers außergewöhnlichem Können lässt sich auf seine prägenden Jahre unter der Anleitung von Willem van Hoegaarden zurückführen. Als bedeutender Maler aus Haarlem vermittelte Van Hoegaarden Brouwer eine fundierte Ausbildung in den wesentlichen Säulen des niederländischen Realismus: Perspektive und Chiaroscuro. Diese Lehrzeit war transformativ und prägte im jungen Künstler eine Ehrfurcht vor dem Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit – eine Technik, die es ihm ermöglichen sollte, Formen aus den Schatten zu modellieren und seinen Motiven eine greifbare, dreidimensionale Präsenz zu verleihen. Durch diese Ausbildung lernte Brouwer, die Beleuchtung so zu manipulieren, dass das Auge des Betrachters gelenkt wird, wodurch eine Tiefe entsteht, die seine Kompositionen so wirken lässt, als könne man sie fast berühren.

    Eine Symphonie aus Textur und Symbolik

    Brouwers wahres Genie entfaltete sich in seiner Fähigkeit, alltägliche Haushaltsgegenstände in außergewöhnliche Objekte der Kontemplation zu verwandeln. Er erlangte internationale Berühmtheit für seine anspruchsvollen Arrangements von Schalen, Tafelgeschirr und feinen Silberarbeiten. Dies waren keine bloßen Zurschaustellungen von Reichtum, sondern sorgfältig orchestrierte Erzählungen, die ein Gefühl von Überfluss und Harmonie hervorrufen sollten. In Werken wie seiner gefeierten 'Schale' (1661) lässt sich die atemberaubende Komplexität seiner Technik beobachten. Er besaß die unheimliche Fähigkeit, die reflektierenden Oberflächen von poliertem Zinn und die komplizierten, wirbelnden Muster von Silber nachzubilden, wodurch das kalte Metall unter einem sanften, gerichteten Licht flüssig und lebendig erschien.

    Über die reine technische Virtuosität hinaus sind Brouwers Gemälde tief mit den kulturellen Werten der niederländischen Republik des 17. Jahrhunderts verwoben. Seine Kompositionen zeichneten sich oft aus durch:

    Akribisch dargestellte Früchte und Blumen, die als Symbole für die flüchtige Schönheit des Lebens und den Reichtum der Natur dienten.

    Exquisite Stoffe und Leinen, die mit einer naturalistischen Schwere drapiert waren, welche seine Meisterschaft im Umgang mit Texturen unterstrich.

    Reflektierende Oberflächen, die als Spiegel der Welt um sie herum fungierten und Ebenen visueller Komplexität und Licht hinzufügten.

    Jedes Element innerhalb seiner Stillleben wurde so gewählt, dass es zu einem größeren Thema der häuslichen Stabilität und der stillen Würde des alltäglichen Lebens beitrug. Indem er sich auf die Schönheit konzentrierte, die in den kleinen, handwerklich perfekt gearbeiteten Objekten eines Haushalts zu finden ist, erhob Brouwer das Konzept des „Stilllebens“ von einer bloßen Dekoration zu einer tiefgründigen Meditation über die Existenz und die Vergänglichkeit materiellen Reichtums.

    Das Vermächtnis eines niederländischen Meisters

    Obwohl sein Leben 1676 endete und er ein Werk hinterließ, das Historiker und Kunstliebhaber gleichermaßen weiterhin fasziniert, bleibt der Einfluss von Gerloff Brouwer auf die Entwicklung der europäischen Kunst unbestreitbar. Er half dabei, ein spezifisches Genre der niederländischen Malerei zu definieren, das die Beobachtung über die Fantasie stellte und so den Weg für zukünftige Generationen von Stilllebelspezialisten ebnete. Seine Fähigkeit, die wissenschaftliche Präzision des Lichts mit einer emotionalen Resonanz von Frieden und Fülle zu vereinen, sicherte ihm seinen Platz unter den am meisten gefeierten Malern seiner Ära. Heute dienen seine Werke als leuchtende Fenster in die Seele des Goldenen Zeitalters der Niederlande und erinnern uns an eine Zeit, in der selbst die einfachste Schale das Gewicht der Schönheit der Welt in sich tragen konnte.

    Museum

    Rijksmuseum

    Ausgestellt in Amsterdam, Niederlande

    Die Geschichte und Ursprünge des Rijksmuseum

    Das Rijksmuseum ist das Nationalmuseum der Niederlande. Seine Ursprünge sind untrennbar mit den turbulenten Jahren nach der Französischen Revolution verbunden. Die Institution wurde am 19. November 1798 in Den Haag gegründet, wobei diese Ära des politischen Umbruchs die frühe Entwicklung der Sammlung maßgeblich prägte. Im Jahr 1808 fand das Museum schließlich seinen Weg nach Amsterdam.

    Die Sammlung erstreckt sich über 800 Jahre niederländischer Geschichte und bewahrt die Evolution der Nation durch Jahrhunderte künstlerischer und kultureller Wandlungen hinweg. Durch seine Präsenz in Amsterdam hat das Museum seine Rolle als zentraler Bewahrer des historischen Narrativs des Landes gefestigt. Die Institution hütet eine gewaltige Fülle an Objekten, die die Entwicklung der Niederlande vom Mittelalter bis in die heutige Zeit widerspiegeln.

    Die Architektur des Hauptgebäudes

    Das heutige Hauptgebäude, das im Jahr 1885 seine Pforten öffnete, ist ein Meisterwerk des Architekten Pierre Cuypers. Sein Entwurf ist eine harmonische Verschmelzung von Elementen der Gotik und der Renaissance, die in einem prachtvollen Zusammenspiel stehen. Das Bauwerk ist als Rijksmonument geschützt und unter der Denkmalnummer 5680 registriert. Die monumentale Dimension und die feingliedrige Detailtiefe des Mauerwerks wurden bewusst so gestaltet, dass sie jedem, der diese Räume betritt, ein Gefühl von Ehrfurcht und tiefer Bewunderung einflößt.

    Die Architektur zeugt von einer bewussten Rückbesinnung auf historische Formen, um ein Gefühl von Beständigkeit und Zeitlosigkeit zu schaffen. Cuypers nutzte eine meisterhafte Kombination aus gotischen und Renaissance-Motiven, um den unverwechselbaren Charakter des Gebäudes zu definieren. Dieser gestalterische Ansatz stellt sicher, dass das Bauwerk ein prägendes und unersetzliches Element der Amsterdamer Stadtlandschaft bleibt. Das Design setzt dabei ganz auf Grandiosität, die durch die schwere, monumentale Präsenz des Gebäudes eindrucksvoll unterstrichen wird.

    Die prachtvolle Sammlung niederländischer Kunst

    Die Sammlung erstreckt sich über einen gewaltigen Zeitraum von 1200 bis 2000 und umfasst mehr als eine Million Objekte, von denen derzeit 8.000 Kunst- und Historienwerke in den Galerien zu bewundern sind. Diese Meisterwerke sind weit mehr als bloße Exponate; sie sind Zeugen der Entwicklung der niederländischen Identität, die über Jahrhunderte hinweg durch eine reiche visuelle Kultur geformt wurde. Neben den primären europäischen Schätzen bereichert auch eine exquisite kleine asiatische Sammlung das Ensemble des Museums.

    In den Hallen des Museums finden sich die Werke bedeutender Persönlichkeiten der Kunstgeschichte, darunter Rembrandt, Vermeer und Van Gogh. Diese Künstler bilden das Herzstück der Erzählung, die das Rijksmuseum entfaltet. Die sorgfältige Auswahl der Objekte spiegelt dabei den stetigen Wandel von Technik und Sujets über die vergangenen Jahrhunderte hinweg wider.

    Das Milchmädchen, 1658 - Johannes Vermeer

    Die Nachtwache, 1642 - Rembrandt van Rijn

    Die kleine Straße, 1657 - Johannes Vermeer

    Ikonische Meisterwerke der Sammlung

    Die Sammlung beherbergt bedeutende Werke, die das Goldene Zeitalter der Niederlande und die darauf folgenden Epochen maßgeblich definieren. Rembrandt van Rijns Die Nachtwache ist ein monumentales Gruppenporträt, das einen zentralen Platz in den Galerien einnimmt. In unmittelbarer Nähe wird die stille Häuslichkeit durch Johannes Vermeers Das Milchmädchen verkörpert. Diese Kunstwerke zeugen von der technischen Präzision und der meisterhaften Beherrschung des Lichts, die für ihre jeweilige Ära so charakteristisch sind.

    Das Museum bewahrt zudem Werke auf, die sich mit der individuellen Identität und sozialen Szenen auseinandersetzen. Vincent van Goghs Selbstbildnis ist ein wesentlicher Bestandteil der Sammlung, ebenso wie Judith Leysters De vrolijke drinker. Diese Stücke gewähren tiefe Einblicke in die Evolution der Porträtmalerei und die Darstellung des alltäglichen Lebens. Jan Asselijn’s Der bedrohte Schwan stellt ein weiteres herausragendes Werk innerhalb der permanenten Sammlung dar.

    Die Nachtwache, 1642

    Das Milchmädchen, 1658

    Der bedrohte Schwan, 1652

    Die Sammlung des Rijksprentenkabinet

    Eingebettet in das Rijksmuseum findet sich das Rijksprentenkabinet, die königliche Sammlung von Drucken und Zeichnungen. Dieser intime Anbau eröffnet eine völlig neue Perspektive auf den schöpferischen Prozess. Während die großen Hauptgalerien die vollendeten Meisterwerke beherbergen, offenbart diese Sammlung die vorbereitenden Skizzen und experimentellen Drucke, die ihren berühmten Vorgängern vorausgingen. Hier wird die Geburtsstunde vieler bedeutender Werke durch die ersten, tastenden Linien der Künstler auf dem Papier sichtbar.

    Das Inventar umfasst Werke von Rembrandt van Rijn und Frans Hals. Diese Zeichnungen und Drucke offenbaren sowohl die technische Entwicklung als auch die unmittelbaren Gedankenwelten der Künstler. Indem man diese Studien betrachtet, lässt sich die Evolution einer Komposition – von der ersten flüchtigen Idee bis hin zur vollendeten Leinwand – lückenlos nachvollziehen. Die Sammlung gewährt einen direkten, fast intimen Einblick in die Hand und den Geist der niederländischen Meister.

    Forschung und die Cuypers-Bibliothek

    Die Forschungsliebhaber des Rijksmuseums finden in der Cuypers-Bibliothek ein wahres Refugium der Gelehrsamkeit, das als die größte und älteste öffentliche kunsthistorische Forschungsbibliothek der Niederlande gilt. Eingebettet in das majestätische Hauptgebäude in der Museumstraat 1 in Amsterdam, entfaltet dieser Ort eine ganz eigene, fast ehrfurchtsvolle Atmosphäre. Der von Pierre Cuypers entworfene Raum wurde bereits im Jahr 1885 feierlich eröffnet und erstrahlte nach einer umfassenden Renovierung, die im Jahr 2004 ihren Anfang nahm, in der Pracht eines klassischen Lesesaals, der die Zeit scheinbar stillstehen lässt.

    Die Sammlung ist von beeindruckender Tiefe und so strukturiert, dass sie selbst den anspruchsvollsten akademischen Studien gerecht wird. Mit über 400.000 Monographien und 3.400 Periodika ist sie ein unerschöpfliches Reservoir des Wissens. Darüber hinaus bewahrt die Bibliothek 90.000 Kunstauktionskataloge, die als unverzichtbare Dokumentation für die Erforschung der niederländischen Kunstgeschichte und die Provenienz unzähliger Meisterwerke dienen. Wer in die Geheimnisse der Kunstgeschichte eintauchen möchte, findet hier eine Schatzkammer des Geistes, die von Montag bis Samstag jeweils zwischen 10:00 und 17:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

    Besuch des Museums und seiner Gärten

    Das Rijksmuseum befindet sich in der Museumstraat 1 in Amsterdam. Die Institution öffnet täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr seine Tore. Um einen reibungslosen Besucherstrom zu gewährleisten, ist es erforderlich, vorab ein festes Zeitfenster für Ihren Besuch zu buchen. Der Eintritt für Erwachsene ist mit 25 € preislich festgelegt.

    Jenseits der prachtvollen Innenräume bieten die Gärten des Rijksmuseums einen wunderbaren Ort der Kontemplation. Diese Gartenanlagen sind integraler Bestandteil des Museumsgeländes und schaffen eine stille, friedliche Atmosphäre unmittelbar neben dem Hauptgebäude. Besucher nutzen diese Außenanlagen oft als einen Moment des Innehaltens, um die Eindrücke der verschiedenen historischen Epochen, die in den Hallen des Museums lebendig werden, in Ruhe nachwirken zu lassen.

    Für alle, die einen ganzen Tag auf dem Museumplein verbringen möchten, hält das Museum zudem verschiedene Annehmlichkeiten bereit. Ein Café lädt zu Erfrischungen ein, während der Museumsshop eine exquisite Auswahl an Büchern und dekorativen Objekten bereithält. Wer eine tiefere Ebene der Kunst entdecken möchte, kann an einer speziellen Führung teilnehmen, die sich ganz auf die bedeutendsten Höhepunkte der Sammlung konzentriert.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Schale

    artsdot.com/de/art/download/gerloff-brouwer-schale-8y34e2-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Brouwer, Gerloff. Schale. 1661, Rijksmuseum. https://artsdot.com/de/art/gerloff-brouwer-schale-8y34e2-de/
    APA
    Brouwer, Gerloff (1661). Schale [Painting]. Rijksmuseum. https://artsdot.com/de/art/gerloff-brouwer-schale-8y34e2-de/
    Chicago
    Gerloff Brouwer. Schale. 1661. Rijksmuseum. https://artsdot.com/de/art/gerloff-brouwer-schale-8y34e2-de/
    Harvard
    Brouwer, Gerloff (1661) Schale. Rijksmuseum. Available at: https://artsdot.com/de/art/gerloff-brouwer-schale-8y34e2-de/

    Genau hinsehen

    Schale — Gerloff Brouwer

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: silberarbeit, schale, niederländische kunst. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Niederländisches Goldenes Zeitalter: Seventeenth-century Dutch painting of everyday rooms, seas and citizens, bought by merchants rather than kings. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?
    5. Gerloff Brouwer war etwa 34 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Schale — Gerloff Brouwer

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das primäre Material, das in Gerloff Brouwers „Schale“ verwendet wurde?

      • A Ölfarbe
      • B Silber
      • C Keramik
    2. 2. In welchem Jahr wurde die „Schale“ von Gerloff Brouwer geschaffen?

      • A 1627
      • B 1661
      • C 1676
    3. 3. Welches Museum beherbergt die „Schale“ derzeit als Teil seiner ständigen Sammlung?

      • A Das Louvre-Museum
      • B Das Rijksmuseum
      • C Das Metropolitan Museum of Art
    4. 4. Was ist ein charakteristisches Gestaltungselement, das häufig in der „Schale“ zu finden ist?

      • A Geometrische Muster
      • B Wirbelnde Muster und florale Motive
      • C Abstrakte Formen
    5. 5. Gerloff Brouwer ist primär bekannt für seine Arbeit während welcher historischen Epoche?

      • A Die Renaissance
      • B Das Goldene Zeitalter der Niederlande
      • C Das Barock

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2B · 3B · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Welche Emotion vermittelt "Schale" von Gerloff Brouwer?

    „Schale“ vermittelt ein Reflektierend Gefühl. Der emotionale Ton beschreibt den Eindruck, den das Werk hinterlässt.

    Sind die Farben in "Schale" von Gerloff Brouwer eher gesättigt oder gedämpft?

    "Schale" von Gerloff Brouwer zeichnet sich durch eine Gedämpft Sättigung aus.

    Wann wurde "Schale" geschaffen und welcher Stilrichtung lässt es sich zuordnen?

    "Schale" entstand im Jahr 1661 im Rahmen der Niederländisches Goldenes Zeitalter-Bewegung.