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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Riese

Name Klasse Datum

Frederick Sommer, Riese (1947), Museum of Modern Art. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Frederick Sommer artsdot.com/de/artists/frederick-sommer_de/
Lebensdaten des Künstlers
1905 – 1999
Gemalt
1947
Originalgröße
24 x 19 cm
Bewegung
Surrealismus Dream logic painted with waking precision: impossible things shown as if they were ordinary.
Zeitraum
Moderne
Ausgestellt in
Museum of Modern Art artsdot.com/de/museums/museum-of-modern-art-new-york-city_de/
Artistic style
Experimentelle Fotografie
Notable elements or techniques
Assemblage-Skulptur; Diffuses Licht
Subject or theme
Wüstenlandschaft; Hybridwesen

Im Kontext

Riese — Frederick Sommer

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 24 × 19 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1900
  2. 1910
  3. 1920
  4. 1930
  5. 1940
  6. 1950
  7. 1960
  8. 1970
  9. 1980
  10. 1990

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 94 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 42 war. Der Künstler wurde 94 alt. 4 der 14 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Frederick Sommer (1905–1999) ▲ dieses Werk, 1947 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1945 Hauptwirkungsjahre: 1945–1962 Spätwerke: ab 1962

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Grau #93958f

    Katalogisierte Palette

    • #93958F
    • #72756E
    • #262D2E
    • #CFD0CB

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Grau
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Hell Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Frederick Sommer aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 1 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 100,0%600 Besuche

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 9 meistgesehenen Werke von Frederick Sommer

    1. 1 Lee Nevin, 1960 30,0%300 Aufrufe
    2. 2 Untitled (304) 10,0%100 Aufrufe
    3. 3 Untitled (731) 10,0%100 Aufrufe
    4. 4 Valise d'Adam, 1949 10,0%100 Aufrufe
    5. 5 Untitled (642) 10,0%100 Aufrufe
    6. 6 Untitled (292) 10,0%100 Aufrufe
    7. 7 Untitled (807) 10,0%100 Aufrufe
    8. 8 Untitled (110) 10,0%100 Aufrufe
    9. — Riese, 1947 dieses Gemälde 0,0%0 Aufrufe

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 37 Werke dieses Künstlers, von denen 8 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Riese — Frederick Sommer

    Eine surreale Begegnung mit Maßstab und Symbolik

    In der unheimlich schönen Welt von Frederick Sommers „Riese“, geschaffen im Jahr 1947, werden die Betrachter in eine Traumlandschaft eingeladen, in der die Grenzen zwischen dem Organischen und dem Mechanischen verschwimmen. Diese eindrucksvolle Fotografie ist weit mehr als eine bloße Dokumentation einer Skulptur; sie ist eine sorgfältig orchestrierte visuelle Erzählung, die ein tiefes Gefühl surrealer Wunder einfängt. Im Zentrum der Komposition stehen zwei massive, abgerundete Formen – die an stilisierte Köpfe oder urzeitliche Kapseln erinnern – die von kreisförmigen Vertiefungen durchbrochen werden, die wie unerschütterliche Augen nach außen blicken. Diese biomorphen Figuren dominieren den vertikalen Bildrahmen, eingebettet vor einem texturierten Holzhintergrund, der einen rustikalen, geerdeten Kontrast zum überirdischen Sujet bildet. Während das Auge nach oben wandert, ragt ein menschlicher Arm von der Spitze dieser Formen empor und strebt nach einem unsichtbaren Zenit – eine Geste, die als kraftvolles Symbol für das menschliche Streben, das Ringen und die ewige Suche nach Transzendenz dient.

    Die Brillanz von Sommers Vision liegt in seiner Fähigkeit, disparate Elemente zu einer einzigen, kohärenten emotionalen Erfahrung zu verweben. Unter dem aufwärts gerichteten Drang des Arms hat der Künstler ein winziges mechanisches Gerät platziert – vielleicht einen Motor oder eine Pumpe –, das zwischen zwei leiterartigen Strukturen eingebettet ist. Diese Gegenüberstellung von Biologischem und Industriellem erzeugt eine faszinierende Spannung und suggeriert eine Welt, in der technologischer Fortschritt und natürliche Evolution untrennbar miteinander verbunden sind. Das Vorhandensein dieser kleinen, strukturierten Elemente neben den fließenden, abgerundeten Formen der zentralen Figuren ruft ein Gefühl von sowohl Fortschritt als auch Verletzlichkeit hervor und regt den Betrachter dazu an, über unsere eigene Beziehung zu den Werkzeugen, die wir erschaffen, und den Umgebungen, die wir bewohnen, nachzudenken.

    Meisterschaft von Licht, Textur und Monochromie

    Technisch gesehen ist „Riese“ eine Meisterklasse in der Anwendung der Graustufenfotografie, um skulpturale Tiefe zu erzeugen. Indem er auf die Ablenkung durch Farbe verzichtet, nutzt Sommer eine reiche Palette aus Schwarz, Weiß und unendlichen Graustufen, um die taktile Realität seines Motivs zu betonen. Die Beleuchtung ist meisterhaft diffus gehalten; sie vermeidet harte Schatten und setzt stattdessen auf eine sanfte, gleichmäßige Illumination, die jede Oberfläche mit Leben füllt. Diese Technik ermöglicht es dem Betrachter, die komplizierten Texturen des Werks zu würdigen: die raue, körnige Vertikalität des Holzhintergrunds, das glatte und fast fleischliche Erscheinungsbild der biomorphen Formen und die verwitterte, industrielle Rauheit der mechanischen Komponenten. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten verleiht dem Bild eine dreidimensionale Schwere, die die Skulptur innerhalb ihres zweidimensionalen Rahmens palpabel präsent erscheinen lässt.

    Für den anspruchsvollen Sammler oder Innenarchitekten bietet dieses Kunstwerk einen anspruchsvollen Fokuspunkt, der über die bloße Dekoration hinausgeht. Seine monochrome Eleganz erlaubt es ihm, sich nahtlos in verschiedene Designästhetiken zu integrieren, von minimalistischen modernen Galerien bis hin zu eklektischeren, geschichtsträchtigen Räumen. Das Werk besitzt die einzigartige Fähigkeit, Gespräche anzuregen, und fungiert als intellektueller Anker in jedem Raum. Ob man es als Studie des Surrealismus der Mitte des Jahrhunderts oder als tiefgründige Meditation über die menschliche Existenz betrachtet – „Riese“ bleibt ein fesselndes und zeitloses Meisterwerk, perfekt für all jene, die Kunst suchen, die den Geist herausfordert und gleichzeitig das Auge verzaubert.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Frederick Sommer

    Geboren in Cornell University, USA

    Frederick Sommer: Ein Wüstenvisionär

    Frederick Sommer (1905 – 1999) steht als eine einzigartige Figur in der amerikanischen Fotografie und bildenden Kunst, anerkannt für seine eindringlich schönen Wüstenlandschaften und seine wegweisende Erforschung fotografischer Techniken. Geboren an der Cornell University, wo er Frances Elisabeth Watson kennenlernende—die er 1928 heiratete—war Sommers Leben von intellektueller Neugier und künstlerischer Hingabe geprägt. Dies gipfelte in der Gründung des Center for Creative Photography an der Arizona State University gemeinsam mit Größen wie Ansel Adams, Harry Callahan, Wynn Bullock und Aaron Siskind. Dieses gemeinschaftliche Unterfangen festigte sein Erbe als Verfechter der experimentellen Fotografie und förderte eine lebendige Gemeinschaft von Künstlern, die sich dazu verpflichteten, kreative Grenzen zu überschreiten.

    Frühes Leben & Tuberkulose-Diagnose:

    Sommers künstlerische Reise begann unerwartet im Jahr 1931, als bei ihm Tuberkulose diagnostiziert wurde. Auf der Suche nach Trost und Ausdruck inmitten der Krankheit wandte er sich der Fotografie als Medium zu—eine Entscheidung, die seine künstlerische Vision tiefgreifend prägen sollte. Diese formative Erfahrung verlieh ihm eine Sensibilität für Verletzlichkeit und Resilienz, Themen, die sein gesamtes späteres Werk durchdringen sollten.

    Der Einzug der Fotografie & Einflüsse:

    Die transformative Kraft der Fotografie faszinierte Sommer, was ihn 1938 dazu veranlasste, eine 8×10 Century Universal Kamera zu erwerben. Inspiriert von den monumentalen Landschaften Ansel Adams'—insbesondere dem El Capitan und dem Half Dome im Yosemite Valley—begab sich Sommer auf die Suche nach der Erfassung der Erhabenheit und der subtilen Komplexität der amerikanischen Wüste. Seine künstlerische Sensibilität wurde durch die Zusammenarbeit mit Koryphäen wie Max Ernst, Aaron Siente, Richard Nickel und Minor White weiter bereichert, die seine Faszination für unkonventionelle fotografische Ansätze teilten.

    Wüstenlandschaften & Surreale Komposition

    Sommers Fotografien zeichnen sich durch eine fesselnde Stille aus—eine bewusste Ablehnung konventioneller Kompositionsstrategien. Anstatt nach dramatischen Panoramen oder theatralischen Lichteffekten zu streben, bevorzugte er horizonlose Landschaften und isolierte Motive—Techniken, die akribische Beobachtung und ein tiefes Verständnis der visuellen Wahrnehmung erforderten. Wie Robert C. Morgan treffend beschrieb, waren Sommers Bilder „scheinbar unendliche Wüstenlandschaften, von denen er einige als 'Konstellationen' bezeichnete.“ Diese Kompositionen waren nicht bloße Darstellungen der natürlichen Welt; sie fungierten als Meditationen über Einsamkeit, Kontemplation und das Erhabene—ein Spiegelbild seiner tiefen Auseinandersetzung mit existenziellen Themen.

    Innovative Techniken & die Erkundung der Collage:

    Sommer verfolgte unermüdlich neue Methoden des künstlerischen Ausdrucks, experimentierte mit Cliché-verre-Negativen und verschob die Grenzen des fotografischen Drucks. Bemerkenswerterweise wandte er sich in seinen letzten Jahren der Collage zu—er schuf komplexe Assemblagen auf Basis anatomischer Illustrationen—eine stilistische Entscheidung, die sein dauerhaftes Interesse an visuellen Metaplantionen und der Vermittlung komplexer Ideen unterstrich.

    Institutionelle Anerkennung & Vermächtnis:

    Sein Beitrag zur Fotografie wurde durch die Gründung des Center for Creative Photography formell gewürdigt, ein Zeugnis seines unerschütterlichen Glaubens an gemeinschaftliche künstlerische Bestrebungen. Sommers Archiv—das umfangreiche Fotografiennegative und Korrespondenzen enthält—wurde zu einer unschätzbaren Ressource für Wissenschaftler und Künstler gleichermaßen und förderte die Verbreitung experimenteller fotografischer Praktiken.

    Musikalische Partiturzeichnungen & Künstlerischer Dialog

    Über seine monumentalen Wüstenlandschaften hinaus schuf Sommer eine Serie von Zeichnungen, die von musikalischen Partituren inspiriert waren—eine Praxis, die seine künstlerische Sensibilität für Rhythmus, Textur und visuelle Harmonie offenbart. Diese Kompositionen waren nicht als wörtliche Transkriptionen von Musik gedacht; stattdessen dienten sie als symbolische Repräsentationen emotionaler Zustände und intellektueller Konzepte—was Sommers Fähigkeit demonstriert, abstrakte Ideen in greifbare Formen zu übersetzen.

    Bedeutende Kollaborationen & künstlerische Einflüsse:

    Sommers künstlerischer Weg kreuzte die Karrieren einflussreicher Persönlichkeiten wie Ansel Adams, Harry Callahan, Wynn Bullock und Aaron Siskind, was einen dynamischen Austausch von Ideen und Techniken förderte. Sein Werk inspiriert Künstler bis heute—als Erinnerung daran, dass wahre Innovation aus der Annahme unkonventioneller Ansätze und dem Engagement in einem bedeutungsvollen interdisziplinären Dialog entsteht.

    Abschließende Reflexionen: Die bleibende Vision eines Meisters

    Frederick Sommer verstarb 1999 und hinterließ ein außergewöhnliches künstlerisches Erbe. Seine Fotografien—insbesondere seine Wüstenlandschaften—gehören zu den evokativsten und intellektuell anregendsten Bildern des zwanzigsten Jahrhunderts—ein Zeugnis seines unerschütterlichen Engagements für die künstlerische Erkundung und seines tiefen Verständnisses der menschlichen Existenz. Die heutigen Reproduktionen von Sommers Werk ziehen weltweit ein Publikum in ihren Bann und bestätigen seinen dauerhaften Einfluss auf die amerikanische Kunstgeschichte.

    Museum

    Museum of Modern Art

    Ausgestellt in New York City, United States of America

    Das Museum of Modern Art: Ein Spiegelbild der Moderne

    Eingebettet im Herzen von Midtown Manhattan, pulsiert das Museum of Modern Art (MoMA) als ein Leuchtfeuer künstlerischer Innovation und Ausdruckskraft. Mehr als nur eine Sammlung wertvoller Kunstwerke ist es ein lebendiges Zeugnis des unermüdlichen Strebens nach Neuem und der tiefgreifenden Kraft menschlicher Kreativität. Seit seiner Gründung im Jahr 1929, inmitten der wirtschaftlichen Turbulenzen der Weltwirtschaftskrise, hat sich das MoMA zu einem global anerkannten Wahrzeichen entwickelt – einer Oase für die Betrachtung und das Verständnis moderner Kunst.

    Die Reise durch das MoMA ist eine Chronik des Wandels. Von den frühen Impressionisten wie Monet, dessen zarte Pinselstriche in den Seerosen eine meditative Ruhe ausstrahlen, bis hin zu den revolutionären Experimenten Kandinskys, der die Grenzen der Darstellung sprengte und die abstrakte Kunst neu definierte – jede Galerie entfaltet sich als ein neues Kapitel in der Geschichte der Moderne. Vincent van Goghs Sternennacht, mit ihren wirbelnden Pinselstrichen und dem Ausdruck tiefster Emotionen, ist zweifellos eines der bekanntesten Meisterwerke, das Besucher aus aller Welt anzieht. Pablo Picassos Les Demoiselles d’Avignon markierte einen Wendepunkt in der Kunstgeschichte, indem er traditionelle Konventionen brach und den Weg für den Kubismus ebnete. Und Andy Warhols ikonische Siebdrucke, wie die Campbell's Soup Cans, fangen die Energie des Nachkriegsamerika ein und reflektieren eine Gesellschaft im Wandel.

    Doch das MoMA ist mehr als nur eine Sammlung herausragender Einzelwerke. Es ist ein Ort der Begegnung mit Architektur und Design, der Fotografie und Film – ein Spiegelbild der vielfältigen Ausdrucksformen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Erweiterung des Museums im Jahr 2004 durch den japanischen Architekten Yoshio Taniguchi war eine Meisterleistung, die nicht nur den Raum optimierte, sondern auch eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation schuf. Das Atrium, das von natürlichem Licht durchflutet wird, lädt zum Verweilen ein und ermöglicht es dem Betrachter, sich ganz auf die Kunst zu konzentrieren. Die sorgfältige Gestaltung des Lichts und des Raumes verstärkt die Wirkung der ausgestellten Werke und schafft eine immersive Erfahrung.

    Meilensteine der Ausstellung: Wegweisende Visionen

    Das MoMA hat stets eine Vorreiterrolle bei der Präsentation bahnbrechender Ausstellungen eingenommen, die das Verständnis von Kunstgeschichte neu definieren. Alfred H. Barr Jr.’s “Cubism and Abstract Art” (1936) war ein Wendepunkt, der Picasso, Braque, Kandinsky und Mondrian einem breiten Publikum vorstellte und den Weg für neue künstlerische Ausdrucksformen ebnete. Auch spätere Ausstellungen haben diese Tradition fortgesetzt, indem sie zeitgenössische Themen aufgriffen und einen kritischen Dialog über unsere Welt anregten – von der Erforschung des Surrealismus bis zum Aufstieg der Pop Art und des Minimalismus. Diese Ausstellungen sind nicht nur Präsentationen; sie sind Statements, die Konventionen in Frage stellen und neue Perspektiven eröffnen.

    Ein Spiegelbild unserer Zeit

    Heute ist das MoMA mehr als nur ein Museum – es ist eine Plattform für gesellschaftlichen Wandel. Durch Ausstellungen, die sich mit drängenden Themen wie Klimawandel, Identität und Gerechtigkeit auseinandersetzen, setzt es sich aktiv für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft ein. Das Engagement des Museums erstreckt sich über das rein Ästhetische hinaus; es nimmt seine Verantwortung wahr, sich den komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu stellen und Kunst als Werkzeug zur Reflexion und zum Handeln einzusetzen. Das MoMA ist somit nicht nur ein Ort der Bewunderung für vergangene Meisterwerke, sondern auch ein lebendiger Raum für die Auseinandersetzung mit der Gegenwart und die Gestaltung der Zukunft.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Riese

    artsdot.com/de/art/download/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Sommer, Frederick. Riese. 1947, Museum of Modern Art. https://artsdot.com/de/art/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/
    APA
    Sommer, Frederick (1947). Riese [Painting]. Museum of Modern Art. https://artsdot.com/de/art/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/
    Chicago
    Frederick Sommer. Riese. 1947. Museum of Modern Art. https://artsdot.com/de/art/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/
    Harvard
    Sommer, Frederick (1947) Riese. Museum of Modern Art. Available at: https://artsdot.com/de/art/frederick-sommer-riese-d2td8g-de/

    Genau hinsehen

    Riese — Frederick Sommer

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: wüstenlandschaft, surreale figur, einsamer reisender. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Lee Nevin (1960), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Surrealismus: Dream logic painted with waking precision: impossible things shown as if they were ordinary. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Riese — Frederick Sommer

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welchem künstlerischen Stil wird „Giant“ zugeordnet?

      • A Kubismus
      • B Impressionismus
      • C Surrealismus
    2. 2. Die Skulptur verwendet eine Graustufen-Farbpalette. Warum könnte diese Wahl von Bedeutung sein?

      • A Um Lebendigkeit und visuelle Attraktivität zu steigern.
      • B Um eine Stimmung von Feierlichkeit und Introspektion zu erzeugen.
      • C Um die ästhetischen Konventionen der frühen Fotografie nachzuahmen.
    3. 3. Welche prominente Persönlichkeit arbeitete mit Frederick Sommer zusammen, um das Center for Creative Photography zu gründen?

      • A Pablo Picasso
      • B Claude Monet
      • C Ansel Adams
    4. 4. Beschreiben Sie die dominierenden texturellen Elemente in „Giant“.

      • A Glatte, polierte Oberflächen, die das Licht reflektieren.
      • B Raues, körniges Holz in Kombination mit industriellen Metalltexturen.
      • C Zarte Pastelltöne, die nahtlos ineinander übergehen.
    5. 5. Welche symbolische Bedeutung könnte die Gegenüberstellung von organischen und mechanischen Komponenten in „Giant“ darstellen?

      • A Eine Feier des technologischen Fortschritts.
      • B Eine Untersuchung der Verbindung des Menschen zur Natur.
      • C Eine Kritik der gesellschaftlichen Konformität.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3C · 4A · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Welche Größe und Ausrichtung werden für einen Druck von "Riese" von Frederick Sommer empfohlen?

    Für „Riese“ wird ein Druckformat von Kleinformat in der Ausrichtung Hochformat empfohlen.

    Kann ich eine Röntgenaufnahme von "Riese" von Frederick Sommer sehen?

    Die Röntgenblick-Seite von "Riese" von Frederick Sommer ist ein interaktiver Viewer, der es Ihnen ermöglicht, durch elf optische Schichten des Kunstwerks zu gleiten, einschließlich einer Ansicht im Röntgenstil.

    Wer hat "Riese" geschaffen und in welchem Jahr?

    „Riese“ stammt von Frederick Sommer und wird auf 1947 datiert.