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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Figurenstudie

Name Klasse Datum

Ferdinand Hodler, Figurenstudie (1899), Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Ferdinand Hodler artsdot.com/de/artists/ferdinand-hodler_de/
Lebensdaten des Künstlers
1853 – 1918
Gemalt
1899
Medium
Acryl auf Leinwand
Originalgröße
5 x 10 cm
Bewegung
Symbolismus Pictures where objects stand for ideas — a flower or a door meaning something beyond itself.
Ausgestellt in
Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina artsdot.com/de/museums/national-gallery-of-bosnia-and-herzegovina-sarajevo_de/
Artistic style
Melancholisch, Pathos
Influences
Pont-Aven-Schule
Notable elements
Lose Linien, ausdrucksstark
Subject or theme
Menschliche Interaktion

Im Kontext

Figurenstudie — Ferdinand Hodler

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 5 × 10 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1850
  2. 1860
  3. 1870
  4. 1880
  5. 1890
  6. 1900
  7. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Ferdinand Hodler (1853–1918) ▲ dieses Werk, 1899

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Spachtelgrau #e2dbc8

    Gespeicherte Palette

    • #E2DBC8
    • #B69872
    • #655647
    • #CDB590
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Spachtelgrau
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gelassen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Leuchtend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Figurenstudie — Ferdinand Hodler

    Eine Studie der Melancholie: Ferdinand Hodlers „Figurenstudie“

    Ferdinand Hodlers „Figurenstudie“, ein trügerisch kleines Aquarell von gerade einmal 5 x 10 Zentimetern, ist weit mehr als nur ein Miniaturporträt. Vollendet im Jahr 1899, verkörpert es den Kern von Hodlers symbolistischer Ästhetik – eine tiefgreifende Erkundung menschlicher Emotionen und Verletzlichkeit, dargestellt mit einer exquisiten Sensibilität für Linie und Ton. Das Werk zeigt zwei männliche Figuren, die in einem Moment gefangen zu sein scheinen, der entweder einen Kampf oder vielleicht ein Augenblick intensiver Kontemplation ist. Ihre Körperhaltungen sind subtil angespannt, ihre Gesichter teilweise verborgen, was den Betrachter dazu einlädt, eigene Interpretationen in die Szene zu projizieren. Hodler setzt meisterhaft lockere, ausdrucksstarke Linien ein und verzichtet auf starre anatomische Details zugunsten einer fließenderen und emotional aufgeladenen Darstellung. Die Kraft des Gemäldes liegt nicht in der präzisen Abbildung, sondern in seiner Fähigkeit, ein Gefühl stiller Melancholie zu evozieren – ein Gefühl, das tief im Betrachter nachhallt.

    Stil & Bewegung: Fest verwurzelt im Symbolismus, spiegelt die „Figurenstudie“ die breiteren künstlerischen Strömungen des europäischen Fin de Siècle wider. Hodlers Stil zeichnet sich durch seine traumartige Qualität und die Betonung der subjektiven Erfahrung gegenüber der objektiven Realität aus.

    Technik: Das Medium Aquarell trägt maßgeblich zur Stimmung des Bildes bei. Hodler nutzt lasierende Schichten, um subtile Tonvariationen und ein feines Gefühl von Textur zu erzeugen. Trockenpinsel-Techniken verleihen den Formen der Figuren zusätzliche Definition, während eine allgemeine Fließfähigkeit erhalten bleibt.

    Die symbolistische Seele: Hodlers künstlerische Vision

    Ferdinand Hodlers künstlerischer Weg wurde zutiefst von persönlicher Tragödie geprägt – der frühe Tod seines Vaters und zweier Brüder pflanzte in ihm eine tiefe Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit und der Vergänglichkeit des Daseins ein. Diese Beschäftigung mit Verlust und Verletzlichkeit wurde zu einem wiederkehrenden Thema in seinem Werk und prägte seinen symbolistischen Ansatz. Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, die versuchten, die äußere Realität einzufangen, konzentrierte sich Hodler darauf, innere Zustände zu vermitteln – Emotionen, Erinnerungen und spirituelle Erfahrungen. Die „Figurenstudie“ ist ein Paradebeblic für diesen Wandel, da sie die emotionale Resonanz über die rein wörtliche Darstellung stellt.

    Hodlers künstlerische Philosophie, die er als „Parallelismus“ bezeichnete, besagte, dass Wiederholung und Muster die Erfahrung intensivieren und als Quelle der Offenbarung dienen. Er glaubte, dass man durch das Beobachten der Verbundenheit der Dinge – des Spiegelns von Formen, des Wiederkehrens von Motiven – Zugang zu tieferen Wahrheiten über die menschliche Existenz erlangen könne. Dieses Konzept zeigt sich in seinen akribischen Kompositionsstudien, in denen er oft Gitterstrukturen und symmetrische Anordnungen nutzte, um die Beziehungen zwischen den Figuren und ihrer Umgebung zu erforschen.

    Historischer Kontext & Hodlers Vermächtnis

    Entstanden im Jahr 1899, fiel die „Figurenstudie“ in eine Zeit bedeutender künstlerischer Experimente und sozialer Umbrüche. Die Symbolismus-Bewegung forderte traditionelle Vorstellungen von Repräsentation heraus und setzte sich gleichzeitig mit den Ängsten und Unsicherheiten der modernen Welt auseinander. Hodlers Werk spiegelt diesen breiteren kulturellen Kontext wider, indem es eine nuancierte Darstellung menschlicher Interaktion in einer sich schnell verändernden Gesellschaft bietet. Er war Teil einer Gruppe Schweizer Künstler, die bestrebten, eine ausgeprägte nationale künstlerische Identität zu etablieren, wobei sie sich sowohl von europäischen Traditionen als auch von ihrem eigenen einzigartigen Erbe inspirieren ließen.

    Hodlers Einfluss reicht weit über die Schweiz hinaus. Sein wegweisender Einsatz von Aquarell, seine evokativen Bilder und seine Erforschung psychologischer Themen haben Künstler über Generationen hinweg bewegt. Er gilt als Schlüsselfigur in der Entwicklung der modernen Kunst, die den Weg für Bewegungen wie den Expressionismus und den Surrealismus ebnete. Reproduktionen der „Figureтnstudie“ ziehen das Publikum auch heute noch in ihren Bann und bieten einen Einblick in die tiefe emotionale Welt dieses bemerkenswerten Künstlers.

    Eine zeitlose Reflexion: Die emotionale Wirkung

    Die „Figurenstudie“ ist nicht bloß die Darstellung zweier Männer; sie ist eine Einladung, über die Komplexität menschlicher Beziehungen und die dauerhafte Macht der Emotionen nachzusinnen. Die Ambiguität des Gemäldes – die ungewisse Natur ihrer Interaktion, die verhüllten Gesichtsausdrücke – ermutigt den Betrachter, eigene Gefühle und Erfahrungen in die Szene hineinzuprojizieren. Es ruft ein Gefühl stiller Introspektion hervor, das uns dazu anregt, unsere eigenen Verletzlichkeiten und die Art und Weise, wie wir mit anderen verbunden sind, zu betrachten. Die gedämpfte Palette und der meisterhafte Einsatz der Linie tragen zu seiner eindringlichen Schönheit bei und festigen die „Figurenstudie“ als eine zeitlose Reflexion über das menschliche Dasein.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Ferdinand Hodler

    Geboren in Bern, Schweiz

    Ein Leben in Symbolen: Die Welt von Ferdinand Hodler

    Ferdinand Hodler, ein Name untrennbar mit der Kunstlandschaft der Schweiz verbunden und ein Sprachrohr für die Kraft der Symbolik, stieg aus bescheidenen Anfängen zu einem der bedeutendsten Künstler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts auf. Geboren in Bern, Schweiz, im Jahr 1853, prägte sein Leben von Anfang an eine frühe Tragödie – ein wiederkehrendes Motiv, das seine künstlerische Vision durchdringen sollte. Die frühzeitigen Todesfälle seines Vaters und zweier jüngerer Brüder vor seinem zwölften Lebensjahr hinterließen einen tiefen Eindruck und vermittelten ihm eine ausgeprägte Auseinandersetzung mit Sterblichkeit und der Flüchtigkeit des Daseins. Diese Erfahrungen, gewoben in eine scharfe Sensibilität für die Schönheit und Macht der Natur, wurden zu zentralen Säulen seiner sich entwickelnden Schöpfungen. Anfänglich als Dekorationsmaler ausgebildet, überschritt Hodlers angeborene Begabung schnell die Grenzen handwerklicher Fertigkeit; er sehnte sich nach formaler Ausbildung und künstlerlicher Erkundung jenseits der Einschränkungen kommerzieller Arbeit. Diese Ambition führte ihn 1871 nach Genf, wo er sich intensiv studierte, neben wissenschaftlichen Vorlesungen auch Meisterwerke im Museum der Stadt sorgfältig kopierte – eine gründliche Bildung, die die Grundlage für seine zukünftigen Innovationen legte.

    Von Realismus zu ‘Parallelismus’: Die Gestaltung einer Einzigartigen Vision

    Hodlers künstlerischer Weg war von ständiger Entwicklung und einer unermüdlichen Suche nach ausdrucksstarker Kraft geprägt. Seine frühen Werke spiegelten den vorherrschenden realistischen Stil seiner Zeit wider – Porträts, Landschaften und Genreszenen, die mit akribischer Detailgenauigkeit ausgeführt wurden. Bald erkannte er jedoch, dass er durch diese Konventionen eingeschränkt war und suchte nach einem Mittel, tiefere emotionale Wahrheiten und philosophische Ideen auszudrücken. Diese Suche führte ihn zur Symbolik, einer Bewegung, die naturalistische Darstellung zugunsten subjektiver Erfahrung und suggestiver Bilder ablehnte. Doch Hodler übernahm nicht einfach die Lehren der Symbolik; stattdessen schmiedete er seine eigene einzigartige Spur, einen Stil zu entwickeln, den er „Parallelismus“ nannte. Dieser unverwechselbare Stil umfasste die Anordnung von Figuren und Formen in rhythmischen, fast geometrischen Mustern – eine visuelle Darstellung von Verbundenheit, aber auch von Spannung. Es war ein Versuch, nicht nur was er sah, sondern wie er empfand – die zugrunde liegenden emotionalen Ströme, die alle Dinge miteinander verbanden. Die Nacht (1890), ein Meilenstein in seiner künstlerischen Entwicklung, verdeutlichte dies eindrücklich und löste heftige Kontroversen aus, da sie liegende Figuren darstellte, die an Tod und Ruhe erinnern. Trotz anfänglicher Kritik erregte das Gemälde Aufmerksamkeit in Paris und festigte Hodlers Ruf jenseits der Grenzen der Schweiz – ein Zeichen für den Anbruch einer wirklich originären Stimme.

    Meilensteine in Farbe: Wichtige Werke und Ihre Bedeutung

    Im Laufe seiner fruchtbaren Karriere schuf Hodler einen bemerkenswerten Œuvrebestand, der bis heute das Publikum inspiriert und herausfordert. Die Tag (1893) gilt als eines seiner ambitioniertesten und bedeutendsten Meisterwerke – ein monumentales Historienbild, das seine Beherrschung von Komposition und Symbolik demonstriert. Dieses Gemälde befindet sich im Kunstmuseum Zürich und ist eine kraftvolle Meditation über Leben, Tod und Erneuerung, dargestellt mit einer fesselnden Mischung aus Realismus und visionärer Intensität. Die schiere Größe und der emotionale Gewicht des Tages festigten Hodlers Position als führende Figur in der europäischen Kunst. Andere bemerkenswerte Werke sind zahlreiche Darstellungen der Schweizer Alpen, die eine ergreifende Ehrfurcht hervorrufen, und Porträts, die sein tiefes Verständnis für die menschliche Psyche offenbaren. Er behandelte wiederholt Themen des Verlusts und der Trauer – vielleicht als Reflexion seiner eigenen Kindheitstraumata – verwob aber immer einen Sinn für Würde und Widerstandsfähigkeit ein. Seine Gemälde waren nicht nur Darstellungen; sie waren emotionale Landschaften, die den Betrachter einladen, über grundlegende Fragen der Existenz nachzudenken. Werke wie Wahrheit II (1897) zeigen seine Fähigkeit, klassische Formen mit modernen Sensibilitäten zu verbinden und Bilder zu schaffen, die sowohl zeitlos als auch auffallend zeitgemäß sind – ein Beweis für seinen innovativen Geist.

    Ein bleibendes Erbe: Einfluss und historischer Kontext

    Hodlers Einfluss erstreckte sich weit über die Grenzen der Schweiz hinaus. Seine innovative Verwendung von Symbolik und seine Entwicklung des „Parallelismus“ ebneten den Weg für Expressionismus, mit seiner Betonung subjektiver Emotionen und verzerrten Formen. Künstler, die ihm folgten, sahen in ihm einen Vorläufer ihrer eigenen Erkundungen innerer Erfahrung. Hodlers Werk resonierte auch mit breiteren kulturellen Strömungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – einer Zeit, die von raschen sozialen Veränderungen, wissenschaftlichen Fortschritten und einem wachsenden Gefühl der existenziellen Angst geprägt war. Seine Gemälde boten eine visuelle Sprache, um mit diesen komplexen Problemen fertig zu werden und Trost und Einsicht in einer zunehmend unsicheren Welt zu bieten. Heute werden Hodlers Werke in wichtigen Museen in ganz Europa und darüber hinaus ausgestellt – ein Beweis für seine künstlerische Bedeutung, die weiterhin Generationen von Betrachtern inspiriert und herausfordert. Er bleibt eine herausragende Figur in der Schweizer Kunstgeschichte, gefeiert nicht nur für seine technische Begabung, sondern auch für seine tiefe emotionale Ausdruckskraft und sein unerschütterliches Engagement für die Erforschung der Geheimnisse des menschlichen Daseins.

    Die Erkundung von Hodler weiter

    Für einen detaillierten Blick auf sein Leben und Werk: Wikipedia - Ferdinand Hodler

    Entdecken Sie mehr seiner Gemälde hier: AllPaintingsStore - Ferdinand Hodler Collection

    Betrachten Sie Die Tag (1893) hier: AllPaintingsStore - The Day

    Weitere Informationen

    Geboren: 14. März 1853 in Bern, Schweiz Gestorben: 19. Mai 1918 in Genf, Schweiz

    Museum

    Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina

    Ausgestellt in Sarajevo, Bosnia

    Ein Zufluchtsort der Resilienz: Die Seele Sarajevos

    Im schlagenden Herzen Sarajevos, einer Stadt, die den tiefgreifendsten Stürmen des zwanzigsten Jahrhunderts getrotzt hat, steht die Nationalgalerie von Bosnien und Herzegowina als leuchtendes Zeugnis für die unerschütterliche Kraft menschlicher Kreativität. Gegründet im Jahr 1946 während der transformativen Ära des Wiederaufbaus nach dem Krieg, wurde die Galerie nicht bloß als Depot für Relikte konzipiert, sondern als lebenswichtiger Organismus für eine Nation, die danach strebte, sich durch Schönheit und kulturelle Kontinuität neu zu definieren. Wer durch ihre Türen schreitet, betritt einen Raum, in dem die Narben der Geschichte auf den Triumph des künstlerischen Geistes treffen und ein tiefgründiger Dialog zwischen einer turbulenten Vergangenheit und einer hoffnungsvollen Zukunft entsteht. Sie dient als Zufluchtsort, an dem das kollektive Gedächtnis eines Volkes in den zarten Pinselstrichen der Malerei und den schweren Texturen des Steins bewahrt wird.

    Die Seele der Sammlung liegt in ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, die vielfältigen Fäden der Identität miteinander zu verweben – von der Sakralität bis zur Avantgarde. Sammler und Kunstliebhaber werden sich der

    Ferdinand-Hodler-Sammlung

    hingegeben fühlen, in der der tiefe Einfluss des Schweizer Symbolismus Landschaften zum Leben erweckt, die sich sowohl tief in der Natur verwurzelt als auch spirituell transzendent anfühlen. Diese ätherische Qualität wird durch die kraftvolle Präsenz der jugoslawischen Meister ausgeglichen, deren Werke ein weites, umfassendes Panorama der Trends des zwanzigsten Jahrhunderts bieten und die komplexen kulturellen Verschiebungen sowie die sich wandelnde Identität einer Region im Umbruch einfangen. Für jene, die von der Schwere der Tradition angezogen werden, bietet die

    Ikonen-Sammlung der Galerie eine meditative Reise durch das orthodox-christliche Erbe, welche die akribische Handwerkskunst und die hingebungsvolle Intensität jahrhundertelanger religiöser Kunstfertigkeit zur Schau stellt.

    Die Architektur des Museums selbst dient als physische Manifestation der modernistischen Ambitionen Sarajevos. Entworfen vom tschechischen Architekten Karel Pařík, ist das Bauwerk ein Meisterwerk symmetrischer Eleganz, bestehend aus vier markanten Pavillons, die den organisierten Optimismus der Nachkriegszeit widerspiegeln. Ursprünglich war jeder Pavillon für spezialisierte Abteilungen – Archäologie, Ethnologie und Naturgeschichte – vorgesehen, und heute schafft diese Anordnung ein rhythmisches, entdeckungsreiches Erlebnis für den Besucher. Die klaren Linien und die modernistische Ästhetik bieten eine anspruchsvolle Kulisse, die sowohl die schweren Texturen klassischer Skulpturen als auch die flüchtige Natur zeitgenössischer Installationen ergänzt, was das Museum zu einem inspirierenden Ziel für Innenarchitekten macht, die das Zusammenspiel von struktureller Form und kuratierter Atmosphäre verstehen wollen.

    Was die Nationalgalerie wahrhaftig auszeichnet, ist ihre Rolle als lebendige, atmende Einheit statt als statisches Monument. Sie bleibt eine entscheidende Plattform, auf der das Echo der Geschichte auf den Puls der Gegenwart trifft. Durch wechselnde Fotografie-Ausstellungen und zeitgenössische Kunstinstallationen fordert die Galerie ihr Publikum kontinuierlich heraus, sich mit modernen sozialen Dynamiken und globalen künstlerischen Bewegungen auseinanderzusetzen. Dieses Bekenntnis zur Evolution stellt sicher, dass das Museum nicht nur ein Archiv dessen ist, was war, sondern ein lebendiges Laboratorium für das, was noch kommen wird. Für den anspruchsvollen Besucher bietet die Nationalgalerie von Bosnien und Herzegowina mehr als nur eine Ausstellung; sie bietet eine intime Begegnung mit dem eigentlichen Wesen bosnischer Resilienz und der zeitlosen Anziehungskraft der künstlerischen Seele.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Figurenstudie

    artsdot.com/de/art/download/ferdinand-hodler-figurenstudie-d7s9ta-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Hodler, Ferdinand. Figurenstudie. 1899, Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina. https://artsdot.com/de/art/ferdinand-hodler-figurenstudie-d7s9ta-de/
    APA
    Hodler, Ferdinand (1899). Figurenstudie [Painting]. Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina. https://artsdot.com/de/art/ferdinand-hodler-figurenstudie-d7s9ta-de/
    Chicago
    Ferdinand Hodler. Figurenstudie. 1899. Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina. https://artsdot.com/de/art/ferdinand-hodler-figurenstudie-d7s9ta-de/
    Harvard
    Hodler, Ferdinand (1899) Figurenstudie. Nationalgalerie Bosnien und Herzegowina. Available at: https://artsdot.com/de/art/ferdinand-hodler-figurenstudie-d7s9ta-de/

    Genau hinsehen

    Figurenstudie — Ferdinand Hodler

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 2 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: menschlicher kampf, melancholische stimmung, intime szene. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Landscape of the Swiss Alps (1918), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Figurenstudie — Ferdinand Hodler

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    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das primäre Thema von Ferdinand Hodlers „Figurenstudie“?

      • A Ein detailliertes Porträt einer einzelnen Person.
      • B Eine dynamische Darstellung zweier männlicher Figuren in einem Kampf.
      • C Eine abstrakte Landschaft mit symbolischen Elementen.
    2. 2. Welcher Kunstbewegung ordnet sich „Figurenstudie“ laut Beschreibung primär zu?

      • A Realismus
      • B Impressionismus und Symbolismus
      • C Kubismus
    3. 3. Was ist ein bemerkenswertes Merkmal von Hodlers Technik, wie sie im Kunstwerk demonstriert wird?

      • A Präzise, hochdetaillierte Darstellung der Form.
      • B Lose, ausdrucksstarke Linien und eine etwas melancholische Atmosphäre.
      • C Strikte Einhaltung klassischer Proportionen.
    4. 4. In welchem Jahr wurde „Figurenstudie“ geschaffen?

      • A 1890
      • B 1899
      • C 1901
    5. 5. Die Beschreibung erwähnt, dass Hodlers Werk oft eine Philosophie des „Parallelismus“ widerspiegelt. Worauf bezieht sich dieses Konzept in seiner Kunst primär?

      • A Ein Fokus auf individuellen Ausdruck und emotionale Intensität.
      • B Der Glaube, dass Wiederholung und Muster die Erfahrung intensivieren und als Quelle der Offenbarung dienen.
      • C Eine Untersuchung kontrastierender Farben und Texturen.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1B · 2B · 3B · 4C · 5B