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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Selbstporträt

Name Klasse Datum

Egon Schiele, Selbstporträt (1912). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Egon Schiele artsdot.com/de/artists/egon-schiele_de/
Lebensdaten des Künstlers
1890 – 1918
Gemalt
1912
Medium
Acryl auf Leinwand
Bewegung
Expressionismus Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Zeitraum
Moderne
Artistic style
Stark ausgeprägte Linien und Verzerrungen der Form charakterisieren seinen Stil.
Influences
Gustav Klimt
Notable elements or techniques
Schiele verwendet eine minimalistische Komposition mit einer sparsamen Linie und Farbe.
Subject or theme
Selbstbildnis, introspektive Betrachtung

Im Kontext

Selbstporträt — Egon Schiele

Entstehungsjahr

  1. 1890
  2. 1900
  3. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Egon Schiele (1890–1918) ▲ dieses Werk, 1912

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Spachtelgrau #ece5d9

    Gespeicherte Palette

    • #ECE5D9
    • #99784E
    • #DDCAA3
    • #462C1C
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Spachtelgrau
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Stark kontrastiert Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe Farbharmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Leuchtend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Ein Blick auf die Intensität des Ausdrucks

    Egon Schiele, ein österreichischer Expressionist Maler, ist bekannt für seine tiefgründigen und emotional aufgeladenen Werke. Unter seinen bedeutenden Gemälden befindet sich das Selbstporträt aus dem Jahr 1912 und verkörpert auf einzigartige Weise seinen unverwechselbaren Stil und seinen Beitrag zum Expressionismus. Dieses Werk ist mehr als nur eine Darstellung eines Individuums; es ist ein Fenster zur Seele des Künstlers selbst und ein Ausdruck der komplexen Gedankenwelt seiner Zeit.

    Der künstlerische Kontext

    Schiele wurde maßgeblich von Gustav Klimt beeinflusst, einer herausragenden Figur der frühen Wiener Kunst. Doch Schiele entwickelte schnell seinen eigenen Ansatz, der sich durch strenge, gezackerte Linien und eine deutliche Verzerrung der Form auszeichnete. Diese Stilistik ist besonders im Selbstporträt sichtbar, wo Schiele sein Gesicht mit kraftvollen, expressiven Strichen dargestellt hat – eine Technik, die direkt auf Klimts Einfluss zurückblickt und gleichzeitig seine eigene künstlerische Identität etabliert.

    Technik und Komposition

    Das Gemälde wurde in Aquarell auf Japanpapier ausgeführt und zeigt Schiele’s außergewöhnliches Verständnis für dieses Medium. Die Verwendung von dunklen und bräunlichen Tönen, ergänzt durch subtile Akzente von Rot und Gelb, trägt zur Gesamtintensität bei und konzentriert sich auf das Gesicht und den Ausdruck des Künstlers. Eine minimalistische Komposition mit sparsamer Linie und Farbe offenbart ebenso viel über den negativen Raum wie über die detaillierten Bereiche des Gesichts und der Kleidung. Diese reduzierte Gestaltung unterstreicht Schiele’s Fähigkeit, eine tiefgründige Aussage zu treffen und gleichzeitig einen starken visuellen Eindruck zu hinterlassen.

    Emotionale Tiefe und Symbolik

    Das Selbstporträt fängt Schiele’s unverwechselbaren Blick ein – einen Blick, der scheinbar durch den Betrachter hindurchdringt und eine außergewöhnliche Ehrlichkeit zum Ausdruck bringt. Eine deutliche Selbstwahrnehmung und emotionale Tiefe spiegeln sich wider und reflektieren die intensive Untersuchung seiner eigenen Psyche. Der leichte Kopfneigung und die scharfen Winkel der Gesichtszüge erfassen eine dynamische und leicht beunruhigende Emotion – ein Gefühl, das Schiele selbst intensiv erlebt und versucht zu erfassen. Diese Darstellung ist nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über menschliche Existenz und die Herausforderungen des Selbstverständnisses.

    Kunsthistorische Bedeutung und Erbe

    Schiele’s Selbstporträt ist Teil einer umfassenderen Bewegung in der frühen Kunst des 20. Jahrhunderts, bei der Künstler neue Wege fanden, die menschliche Erfahrung auszudrücken. Dieses Werk und andere von Schiele haben maßgeblich zur Entwicklung des Expressionismus beigetragen und gelten bis heute als eines der wichtigsten Werke dieser Epoche. Seine einzigartige Kombination aus Technik und Ausdruckskraft inspiriert weiterhin Künstler und Kunstliebhaber weltweit und erinnert daran, dass Kunst nicht nur eine Darstellung der Welt ist, sondern auch ein Spiegel unserer inneren Gedanken und Gefühle.

    Entdecken Sie die Wunder der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien, Österreich, ein Museum, das eine umfangreiche Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart beherbergt.

    Egon Schiele: Selbstporträt

    Egon Schiele auf Wikipedia

    Egon Schiele: Selbstporträt mit Hand zum Cheek

    Entdecken Sie die Wunder der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien, Österreich, ein Museum, das eine umfangreiche Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart beherbergt.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Egon Schiele

    Geboren in wien, kroatien

    Egon Schiele: Leben und Werk

    Frühes Leben und Einflüsse

    Geboren am 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau, Niederösterreich, erlebte Egon Schiele ein Kindheitsleben, das von künstlerischem Interesse und persönlicher Notlage geprägt war.

    Sein Vater, Adolf Schiele, war Stationsmeister und vermittelte seinem Sohn eine Faszination für Züge – ein Motiv, das sich später subtil in seiner Arbeit wiederfinden würde.

    Der frühe Tod seines Vaters durch Syphilis im Alter von 14 Jahren hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf ihn und führte zu seiner Erziehung durch seinen Onkel mütterlicherseits, Leopold Czihaczek.

    Czihaczek bot Unterstützung, übte aber auch eine kontrollierende Einflüsse aus, die zur komplexen emotionalen Landschaft beitrugen, die in Schieles Kunstwerke reflektiert werden.

    Künstlerische Reise und Entwicklung

    Schieles künstlerisches Ausbildung begann an der Kunstgewerbeschule (Kunstgewerbeschule) in Wien, aber er wechselte bald an die Akademie der bildenden Künste (Akademie der Bildenden Künste).

    Er wurde schnell disillusioned mit dem konservativen Ansatz der Akademie und fand ihn behindernd für seine ausdrucksstarke Vision. Er verließ schließlich die formale Ausbildung.

    Frühe Einflüsse waren Gustav Klimt, eine führende Figur der Wiener Secession, dessen dekorativer Stil und die Erforschung von Symbolik Schiele resonierten. Schiele entwickelte jedoch bald einen eigenständigen Stil.

    Seine frühen Werke zeigten oft verstörender Portraits und Selbstporträts, die durch verzerrte Figuren und intensive Emotionalität gekennzeichnet waren.

    Wesentliche Merkmale und Themen

    Schieles Kunst ist bekannt für ihre Rohheit, Ehrlichkeit und psychologische Tiefe. Er erforschte mutig Themen wie Sexualität, Tod, Angst und Isolation.

    Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch verlängerte Figuren, verzerrte Posen und ausdrucksstarke Linien aus, die ein Gefühl von Verletzlichkeit und emotionalem Aufruhr vermitteln.

    Selbstporträts machen einen bedeutenden Teil seines Œuvres aus und bieten intime Einblicke in seine innere Welt.

    Er schuf auch zahlreiche Porträts anderer Personen, die oft mit unverblümender Realismus und psychologischem Verständnis dargestellt wurden.

    Landschaftsbildung spielte eine Rolle in seiner Arbeit und demonstrierte sein Können in Form und Farbe, obwohl sie weniger zentral war als seine figurativen Werke.

    Wichtige Leistungen und Anerkennung

    Trotz Zensur und rechtlicher Herausforderungen (einschließlich einer kurzzeitigen Inhaftierung wegen angeblichen Korrupterns von Minderjährigen mit seiner Kunst) erlangte Schiele innerhalb der Wiener Avantgarde Anerkennung.

    Er gründete 1909 die Neues Wiener Kunstgruppe (Neue Wiener Künstlergruppe) und präsentierte seine Werke neben anderen progressiven Künstlern.

    Signifikante Werke sind unter anderem Selbstporträt mit Physalis, Paar Umarmend und Feldschlag (Kreuzberg bei Krumau).

    Bis zu seinem frühzeitigen Tod hatte sich Schiele als eine führende Figur des österreichischen Expressionismus etabliert.

    Historische Bedeutung und Vermächtnis

    Egon Schiele starb 1918 während der Spanischen Grippeepidemie im Alter von 28 Jahren und beendete damit eine vielversprechende Karriere.

    Seine Arbeit beeinflusste nachfolgende Generationen von Künstlern, insbesondere diejenigen, die sich für die Erforschung psychologischer Themen und die Herausforderung konventioneller künstlerischer Normen interessierten.

    Schieles mutiger Ansatz in Bezug auf Form und Gegenstandsmaterial spiegelt sich bis heute wider und macht ihn zu einer der wichtigsten und einflussreichsten Figuren der frühen 20. Jahrhunderts Kunst.

    Seine Gemälde werden heute in wichtigen Museumsammlungen weltweit aufbewahrt, und Reproduktionen seiner Werke sind weit verbreitet, was sein künstlerisches Vermächtnis sicherstellt.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Selbstporträt

    artsdot.com/de/art/download/egon-schiele-selbstportrat-6WHKM2-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Schiele, Egon. Selbstporträt. 1912, https://artsdot.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-6WHKM2-de/
    APA
    Schiele, Egon (1912). Selbstporträt [Painting]. https://artsdot.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-6WHKM2-de/
    Chicago
    Egon Schiele. Selbstporträt. 1912. https://artsdot.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-6WHKM2-de/
    Harvard
    Schiele, Egon (1912) Selbstporträt. Available at: https://artsdot.com/de/art/egon-schiele-selbstportrat-6WHKM2-de/

    Genau hinsehen

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: selbstporträt, expressionismus, österreichischekunst. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Selbstweiser II (Tod und Mann) (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Expressionismus: Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Selbstporträt — Egon Schiele

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién pintó este cuadro?

      • A Gustav Klimt
      • B Vincent van Gogh
      • C Egon Schiele
    2. 2. ¿En qué año fue creado este retrato?

      • A 1890
      • B 1907
      • C 1912
    3. 3. ¿Qué movimiento artístico influyó en Schiele?

      • A Impresionismo
      • B Cubismo
      • C Expresionismo
    4. 4. ¿Cuál es el medio utilizado para pintar este cuadro?

      • A Óleo sobre lienzo
      • B Acrílico sobre papel
      • C Aguafuerte sobre papel
    5. 5. ¿Qué característica destaca en la composición del cuadro?

      • A Una amplia gama de colores brillantes
      • B Un uso mínimo de líneas y espacio negativo
      • C Una representación detallada de objetos cotidianos

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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