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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Mondlicht

Name Klasse Datum

Edvard Munch, Mondlicht (1895), Nasjonalgalleriet. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Edvard Munch artsdot.com/de/artists/edvard-munch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1863 – 1944
Gemalt
1895
Medium
Öl auf Leinwand
Originalgröße
93 x 110 cm
Bewegung
Expressionism Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness.
Zeitraum
Moderne
Ausgestellt in
Nasjonalgalleriet artsdot.com/de/museums/nasjonalgalleriet-oslo_de/
Einflüsse
Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Henri de Toulouse-Lautrec
Jahr
1895
Standort
Nasjonalgalleriet, Oslo
Titel
Mondlicht

Im Kontext

Mondlicht — Edvard Munch

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 93 × 110 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1860
  2. 1870
  3. 1880
  4. 1890
  5. 1900
  6. 1910
  7. 1920
  8. 1930
  9. 1940

Schattiert: das Lebenswerk von Edvard Munch (1863–1944) ▲ dieses Werk, 1895

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Stahlblau #7599bc

    Gespeicherte Palette

    • #7599BC
    • #2D231B
    • #D3C7A7
    • #6B634F
    Hauptfarbe
    Stahlblau
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussage Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Dissonante Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Ausgewogen Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farbigkeit Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Mondlicht — Edvard Munch

    Anmerkungen zu diesem Werk

    Für diesen Leitfaden aus veröffentlichten Quellen erstellt. Der Katalogeintrag selbst befindet sich im ersten Teil dieses Leitfadens.

    Abmessungen
    93 x 110 cm
    Bewegung
    Expressionismus, Symbolismus
    Künstler
    Edvard Munch
    Thema
    Norwegische Küstenlandschaft

    Mondlicht: Eine Andeutung von Naturmystik

    Edvard Munchs "Mondlicht", entstanden 1895, ist ein fesselndes Werk, das die tiefe Verbundenheit des Künstlers mit der Natur und seine Meisterschaft in der Vermittlung von Emotionen durch vereinfachte Formen eindrucksvoll demonstriert. Dieses Ölgemälde auf Leinwand (93 x 110 cm) befindet sich im Nasjonalgalleriet in Oslo, Norwegen, und versetzt den Betrachter in eine friedliche norwegische Küstenlandschaft, die im schimmernden Glanz des Mondlichts erstrahlt. Es ist ein Paradebeispiel für Expressionismus und Symbolismus und zeugt von Munchs Fähigkeit, durch seine einzigartige künstlerische Vision kraftvolle Gefühle hervorzurufen.

    Komposition und Technik: Ein Tanz der Vertikalität und des Flusses

    Die Komposition von "Mondlicht" ist bemerkenswert schlicht, doch äußerst wirkungsvoll. Die Szene wird von starken vertikalen Elementen dominiert – hoch aufragende, dunkle Bäume, die den Blick wie Wächter einrahmen. Diese schaffen ein Gefühl der Struktur und Enge und lenken das Auge in Richtung des Horizonts, wo das Mondlicht herrscht. Ein markantes Merkmal ist die Darstellung des Mondlichts selbst als eine ausgeprägte, fast säulenartige Form, ein wiederkehrendes Motiv in Munchs Œuvre. Die Küstenlinie wellt sich sanft und bietet einen fließenden Kontrast zur starren Vertikalität der Bäume. Die Farbpalette ist bewusst gedämpft und spiegelt die gedeckten Töne einer Nachtszene wider – Blau- und Weißtöne dominieren und tragen zur friedlichen Atmosphäre des Gemäldes bei. Pinselstriche sind sichtbar, was eine expressive Technik anzeigt, bei der es vorrangig darum ging, das Gefühl des Moments einzufangen, als um präzise Details.

    Symbolik und Emotionale Resonanz: Einsamkeit und unterschwellige Spannung

    "Mondlicht" zeichnet sich durch das Fehlen menschlicher Figuren aus; stattdessen konzentriert es sich ganz darauf, eine Stimmung und Umgebung zu vermitteln. Das Gemälde strahlt ein spürbares Gefühl der Gelassenheit aus, doch diese Ruhe wird subtil durch ein unterschwelliges Gefühl von Geheimnis und potenzieller Unruhe untergraben. Diese Dualität – die friedliche Oberfläche, die eine tiefere emotionale Komplexität verbirgt – ist charakteristisch für Munchs Stil und spiegelt seine eigenen persönlichen Kämpfe sowie den Einfluss des Symbolismus wider. Der starke Kontrast zwischen dem dunklen Waldboden, der leuchtenden Küste und dem tiefblauen Wasser verstärkt dieses Gefühl stiller Spannung zusätzlich. Das Mondlicht selbst kann als Symbol für Hoffnung oder Erleuchtung interpretiert werden, das durch die Dunkelheit bricht, aber auch die Isolation der Szene hervorhebt.

    Künstlerische Einflüsse und Vermächtnis: Eine Brücke zur Moderne

    Munchs künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich von seiner Zeit in Paris geprägt, wo er Künstlern wie Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Henri de Toulouse-Lautrec begegnete und sich von ihnen inspirieren ließ. Diese Einflüsse sind in seinem Einsatz von Farbe – insbesondere den kräftigen Blautönen und Weißtönen – sowie in der emotionalen Tiefe spürbar, die seine Werke durchdringt. "Mondlicht" ist Teil von Munchs umfassenderer Serie, bekannt als „Das Fries des Lebens“, einer Sammlung, die universelle Themen wie Liebe, Angst, Eifersucht und Verrat erforscht. Dieses Gemälde fängt insbesondere das Wesen eines Sommerabends am Meer ein und spiegelt den tiefen Bezug des Künstlers zur Natur wider. Munchs innovativer Einsatz von Farbe und seine Fähigkeit, intensive Emotionen zu vermitteln, haben einen bleibenden Einfluss auf die moderne Kunst gehabt und Generationen von Künstlern inspiriert, wodurch sein Platz als zentrale Figur in der Kunstgeschichte gefestigt wurde.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Edvard Munch

    Geboren in Adelsbruk, Schweden

    Edvard Munch: Leben und Vermächtnis

    Frühes Leben und Einflüsse (1863-1889)

    Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Ådalsbruk, Schweden, geboren, obwohl er den Großteil seines Lebens in Norwegen verbrachte. Seine Kindheit war von Tragödien und Instabilität geprägt. Der frühe Verlust seiner Mutter an Tuberkulose im Alter von fünf Jahren, gefolgt vom Tod seiner geliebten Schwester Sophie durch dieselbe Krankheit neun Jahre später, hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck in Munchs Psyche. Er kämpfte auch sein Leben lang mit der Angst vor einer ererbten psychischen Erkrankung, die seinen Vater heimgesucht hatte. Diese Erfahrungen führten bei ihm zu einer tiefen Beschäftigung mit Tod, Krankheit und psychischem Leid – Themen, die seine künstlerische Produktion dominieren sollten.

    Munchs frühe Ausbildung an der Königlichen Schule für Kunst und Design in Kristiania (jetzt Oslo) war von entscheidender Bedeutung. Dort begegnete er dem nihilistischen Philosophen Hans Jæger, der Munch ermutigte, seine innere Zerrissenheit zu erforschen und sie durch Kunst auszudrücken, konventionelle akademische Stile abzulehnen. Diese Mentorenschaft führte ihn zu einem subjektiveren und emotional aufgeladenen Ansatz in der Malerei.

    Künstlerische Entwicklung und Pariser Einflüsse (1890-1900)

    Die 1890er Jahre waren Zeugen von Munchs entscheidender künstlerischer Entwicklung, die maßgeblich von seinen Reisen nach Paris und Berlin geprägt war. In Paris wurde er der lebendigen Kunstszene ausgesetzt und nahm Einflüsse von Postimpressionisten wie Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Henri de Toulouse-Lautrec auf. Er übernahm ihre bewusste Verwendung von Farbe, expressiven Pinselstrichen und Ablehnung der naturalistischen Darstellung. Van Goghs emotionale Intensität berührte Munchs eigene Kämpfe besonders.

    Seine Zeit in Berlin brachte ihn mit dem schwedischen Dramatiker August Strindberg in Kontakt, eine Beziehung, die sowohl persönlich als auch künstlerisch anregend war. In dieser Zeit entstand auch der Entwurf seiner ambitionierten Serie “Das Leben in Schleier” – eine Sammlung von Gemälden, die Themen wie Liebe, Angst, Eifersucht, Verrat und Tod erforschen, alles mit intensiver Emotionalität und psychologischer Tiefe dargestellt.

    Wichtige Werke und Künstlerischer Stil (1900-1920er)

    Munchs künstlerischer Stil ist durch seine rohe Emotion, verzerrte Formen und den symbolischen Gebrauch von Farbe gekennzeichnet. Er ging über die realistische Darstellung hinaus und legte den Ausdruck innerer Gefühle gegenüber objektiver Repräsentation. Seine Werke erzeugen oft ein Gefühl der Beklemmung, Angst und existenziellen Verzweiflung.

    Der Schrei (1893-1910): Vielleicht sein ikonischstes Gemälde, das eine Figur darstellt, die von einer existentiellen Krise überwältigt wird, vor einem wirbelnden, feurigen Himmel. Es gibt mehrere Versionen in verschiedenen Medien.

    Die Jungfrau (1894-1895): Ein kontroverses und tief persönliches Werk, das Themen wie Sexualität, Mutterschaft und Tod erforscht.

    Das kranke Kind (verschiedene Versionen): Ein wiederkehrendes Motiv, das Munchs Kindheitstraumata und den Verlust geliebter Menschen widerspiegelt.

    Melancholie I (1891) & II (1892): Mächtige Darstellungen von tiefer Trauer und Isolation.

    Späte Jahre, Anerkennung und Vermächtnis (1920er-1944)

    Trotz zunehmender Berühmtheit und finanziellen Erfolgs in späteren Jahren blieb Munchs persönliches Leben turbulent. Ein schwerer psychischer Zusammenbruch im Jahr 1908 führte zu einer Krankenhauszeit und dem Verzicht auf Alkohol. In seinen späteren Jahren erlebte er jedoch eine kreative Wiedergeburt und Anerkennung, insbesondere in Kristiania (Oslo). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, die seine Reputation als einer der wichtigsten Künstler Norwegens festigten.

    Munch starb am 23. Januar 1944 in Ekely, nahe Oslo. Sein Vermächtnis ist durch das Munch-Museum gesichert (gegründet im Jahr 1963), das eine umfangreiche Sammlung seiner Werke beherbergt, darunter zahlreiche Versionen von *Der Schrei*, sowie andere bedeutende Gemälde, Drucke und Zeichnungen.

    Historische Bedeutung

    Edvard Munchs Beitrag zur modernen Kunst ist unbestreitbar. Er gilt als eine Schlüsselgestalt der Entwicklung des Expressionismus und ebnete den Weg für Künstler, die sich dem Ausdruck subjektiver Emotionen und psychischer Zustände statt objektiver Realität verschrieben haben. Seine unerschrockene Auseinandersetzung mit universellen menschlichen Erfahrungen – Liebe, Verlust, Angst und Tod – hallt weiterhin bei Publikum auf der ganzen Welt wider und macht ihn zu einer der einflussreichsten und dauerhaftesten Figuren in der Kunstgeschichte. Sein Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf nachfolgende Generationen von Künstlern und trug zur Etablierung des Expressionismus in Deutschland und darüber hinaus bei, wodurch er seinen Platz als visionärer Künstler festigte, der sich wagt, die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur zu konfrontieren.

    Museum

    Nasjonalgalleriet

    Ausgestellt in Oslo, Norwegen

    Ein in Licht geätztes Vermächtnis: Der unvergängliche Geist des Nasjonalgalleriet Norwegens

    Über ein Jahrhundert und ein halbes Jahrhundert lang galt das Nasjonalgalleriet als Norwegens bedeutendstes Depot künstlerischen Ausdrucks – ein Leuchtfeuer, das die kulturelle Identität der Nation und ihren Platz innerhalb der breiteren europäischen Landschaft erhellte. Obwohl es nun in das neue Nationalmuseum an Oslos lebendiger Hafenfront integriert wurde, hallt das Erbe des Nasjonalgalleriet tief nach; es prägt unser Verständnis der norwegischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und präsentiert gleichzeitig eine bemerkenswerte Sammlung internationaler Meisterwerke. Die Geschichte dieser Institution ist eine Geschichte der Evolution, der Anpassung und eines unerschütterlichen Engagements für die Bewahrung und Feier des künstlerischen Erbes. Gegründet im Jahr 1842, zunächst innerhalb der Mauern des Königlichen Palastes selbst, wuchs das Museum schnell über seine ursprünglichen Räumlichkeiten hinaus, was 1882 den Bau eines eigens errichteten Gebäudes durch Heinrich Ernst und Adolf Schirmer erforderlich machte. Dieses Bauwerk diente über ein Jahrhundert lang nicht nur als Behältnis für Kunst, sondern als kulturelles Wahrzeichen, als Symbol für die wachsende künstlerische Reife Norwegens. Die Steine selbst schienen die Emotionen aufzusaugen, die in seinen Wänden festgehalten wurden, und wurden zu stummen Zeugen von Generationen künstlerischer Erkundung.

    Das Herz norwegischen Ausdrucks: Munch und darüber hinaus

    Im innersten Kern der Identität des Nasjonalgalleriet liegt seine unvergleichliche Sammlung von Werken Edvard Munchs. Vor mehreren Versionen von

    Der Schrei

    zu stehen – vielleicht das ikonischste Bild der modernen Kunst –, bedeutet, mit einem rohen, viszeralen Ausdruck existenzieller Angst konfrontiert zu werden, die weltweit ein Publikum in Staunen versetzt und erschüttert. Es ist nicht einfach nur ein Bild; es ist ein urzeitlicher Schrei, der durch die Korridore der menschlichen Psyche hallt. Doch Munchs Präsenz reicht weit über dieses einzelne Meisterwerk hinaus; die Bestände des Museums bieten unschätzbare Einblicola in seine künstlerische Entwicklung und offenbaren die Nuancen seiner Technik sowie die Evolution seiner emotionalen Tiefe. Jenseits von Munch entfaltet sich jedoch ein reiches Geflecht norwegischer Kunstfertigkeit. Die Galerie förderte Meister wie Johan Christian Dahl, dessen romantische Landschaften die sublime Schönheit der norwegischen Wildnis einfingen und ihnen ein Gefühl von Ehrfurcht und Verehrung vor der Macht der Natur verliehen. Erik Werenskiolds evokative Darstellungen des Landlebens boten intime Einblicke in die Seele Norwegens, während Persönlichkeiten wie Christian Krohg, Adolph Tidemand, Hans Gude, Harriet Backer und Lars Jorde dieses Narrativ weiter bereicherten, wobei jeder eine einzigartige Stimme zum Chor des norwegischen künstlerischen Ausdrucks beitrug. Diese Künstler dokumentierten nicht einfach nur ihre Umgebung; sie schmiedeten eine nationale Identität durch Pinselstrich und Farbe und schufen eine visuelle Sprache, die das Herz dessen ansprach, was es bedeutete, Norweger zu sein.

    Ein Dialog mit Europa: Internationale Visionen

    Das Nasjonalgalleriet war nie ausschließlich auf heimische Talente fokussiert. In der Erkenntnis der Bedeutung des Austauschs mit internationalen Trends stellte das Museum eine vielfältige Sammlung europäischer Gemälde zusammen, die Jahrhunderte umspannt. Von der spirituellen Intensität El Grecos und der akribischen Detailtreue Lucas Cranachs des Älteren bis hin zu den revolutionären Visionen von Claude Monet, Paul Cézanne und Pablo Picasso förderte die Galerie einen Dialog zwischen norwegischen Künstlern und ihren Gegenstücken auf dem gesamten Kontinent. Dieses Zusammenspiel der Einflüsse ist entscheidend für das Verständnis der Entwicklung der norwegischen Kunst; sie entstand nicht in Isolation, sondern innerhalb eines dynamischen Netzwerks des künstlerischen Austauschs. Man betrachte die zarte Pinselführung von Manets

    Madame Manet im Gewächshaus

    , ein Zeugnis der flüchtigen Momente und des subtilen Lichts des Impressionismus, oder das tiefe emotion­ende Gewicht von Delacroix’

    Pietà

    . Diese Werke wurden nicht bloß ausgestellt; sie wurden als Partner im Gespräch mit den norwegischen Meistern präsentiert, was das Verständnis des Besuchers für beide Seiten bereicherte. Die Einbeziehung von Skulpturen von Julius Middelthun erweiterte den Umfang des Museums weiter, indem sie Norwegens Beiträge zur dreidimensionalen Kunst aufzeigte und der umfassenden Sammlung eine weitere Ebene hinzufügte.

    Echos der Antike: Die Paus-Sammlung

    Was das Nasjonalgalleriet wirklich auszeichnet, ist nicht nur seine Breite, sondern auch seine Tiefe – insbesondere in Form der Paus-Sammlung. Diese bemerkenswerte Zusammenstellung, eine der größten Sammlungen der klassischen Antike in Nordeuropa, bietet einen faszinierenden Einblick in die künstlerischen Traditionen, die den ausgestellten Werken vorausgingen und sie beeinflussten. Stellen Sie sich vor, Sie begegnen antiken griechischen Vasen neben den Gemälden Munchs – eine greifbare Verbindung zu den Wurzeln der westlichen Kunst. Die Präsenz dieser antiken Artefakte unterstreicht die dauerhafte Kraft der Kunst, die Zeit zu überwinden und uns mit vergangenen Zivilisationen zu verbinden. Es ist ein Zeugnis für das Engagement des Museums, Kontext zu bieten und eine tiefere Wertschätzung für die historischen Wurzeln des künstlerischen Ausdrucks zu fördern, was uns daran erinnert, dass jeder Künstler auf den Fundamenten aufbaut, die von denen gelegt wurden, die vor ihm kamen.

    Ein neues Kapitel: Das Nationalmuseum

    Obwohl das ursprüngliche Gebäude des Nasjonalgalleriet nicht mehr als eigenständige Galerie fungiert, lebt sein Geist in den Mauern des neuen Nationalmuseums weiter. Diese hochmoderne Einrichtung, die im Juni 2022 eröffnet wurde, stellt einen mutigen Schritt nach vorn für die Kulturlandschaft Norwegens dar und vereint alle Aspekte von Kunst, Architektur und Design unter einem Dach. Besucher, die die Schätze erleben möchten, die einst im Nasjonalgalleriet beheimatet waren, werden sie wunderschön präsentiert in diesem neuen Kontext vorfinden, zusammen mit einer erweiterten Sammlung und innovativen Ausstellungen. Das Erbe des Nasjonalgalleriet – seine Hingabe zur Bewahrung des norwegischen künstlerischen Erbes und die Förderung eines Dialogs mit der Welt – inspiriert und bereichert weiterhin das kulturelle Leben von Oslo und darüber hinaus. Es ist eine Geschichte, die nicht vom Ende handelt, sondern von der Transformation – ein Zeugnis für die beständige Macht der Kunst, uns über Zeiten und Kulturen hinweg zu verbinden.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Mondlicht

    artsdot.com/de/art/download/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Munch, Edvard. Mondlicht. 1895, Nasjonalgalleriet. https://artsdot.com/de/art/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/
    APA
    Munch, Edvard (1895). Mondlicht [Painting]. Nasjonalgalleriet. https://artsdot.com/de/art/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/
    Chicago
    Edvard Munch. Mondlicht. 1895. Nasjonalgalleriet. https://artsdot.com/de/art/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/
    Harvard
    Munch, Edvard (1895) Mondlicht. Nasjonalgalleriet. Available at: https://artsdot.com/de/art/edvard-munch-mondlicht-8YDGLA-de/

    Genau hinsehen

    Mondlicht — Edvard Munch

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: moonlight, landscape, coastal. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Schrei (1893), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Expressionism: Colour and shape deliberately distorted so the picture shows an emotion rather than a likeness. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Mondlicht — Edvard Munch

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. In welchem Jahr wurde Edvard Munchs Gemälde "Moonlight" geschaffen?

      • A 1885
      • B 1895
      • C 1905
    2. 2. Wo befindet sich das Gemälde "Moonlight" heute?

      • A Hamburger Kunsthalle
      • B Nasjonalgalleriet in Oslo
      • C Museum Folkwang Essen
    3. 3. Welche künstlerischen Stilrichtungen prägen Edvard Munchs Werk, zu dem auch "Moonlight" gehört?

      • A Impressionismus und Pointillismus
      • B Expressionismus und Symbolismus
      • C Kubismus und Futurismus
    4. 4. Welche Elemente dominieren die Komposition von "Moonlight"?

      • A Weite Felder und ein blauer Himmel
      • B Hohe, dunkle Bäume und eine gewellte Küste
      • C Eine belebte Stadt mit vielen Menschen
    5. 5. Welche Stimmung wird durch die Farbpalette und das Licht in "Moonlight" erzeugt?

      • A Fröhlichkeit und Lebendigkeit
      • B Serenität, aber auch eine gewisse Mystik und Spannung
      • C Dramatik und Aufregung

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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