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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Der Tod von Nelson

Name Klasse Datum

Daniel Maclise, Der Tod von Nelson (1864), Walker Art Gallery. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Daniel Maclise artsdot.com/de/artists/daniel-maclise_de/
Lebensdaten des Künstlers
1806 – 1870
Gemalt
1864
Medium
Acryl auf Leinwand
Originalgröße
35300 x 9850 cm
Bewegung
Romantic Painting Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules.
Ausgestellt in
Walker Art Gallery artsdot.com/de/museums/walker-art-gallery-liverpool_de/
Artistic style
Panoramazeichnung
Influences
Napoleonische Kunst
Notable elements or techniques
Detailreiche Darstellung der Szene,
Subject or theme
Tod eines Kriegerhelden

Im Kontext

Der Tod von Nelson — Daniel Maclise

Entstehungsjahr

  1. 1800
  2. 1810
  3. 1820
  4. 1830
  5. 1840
  6. 1850
  7. 1860
  8. 1870

Schattiert: das Lebenswerk von Daniel Maclise (1806–1870) ▲ dieses Werk, 1864

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #ad9f7a

    Gespeicherte Palette

    • #AD9F7A
    • #2F2B1F
    • #817552
    • #595033
    Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausgewogen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Schatten Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farben Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Der Tod von Nelson — Daniel Maclise

    Ein Blick auf „Der Tod von Nelson“ von Daniel Maclise

    Daniel Maclises Gemälde „Der Tod von Nelson“, entstanden zwischen 1859 und 1864, ist mehr als nur eine historische Darstellung eines entscheidenden Augenblicks der Geschichte; es ist ein tiefgründiges Werk der Romantik, das die Emotionen und Dramatik des Trafalgar-Sieges auf beeindruckende Weise einfängt. Dieses monumentale Fresko befindet sich heute im Walker Art Gallery in Liverpool und gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke des 19. Jahrhunderts.

    Die Geschichte hinter dem Bild

    Das Gemälde wurde ursprünglich für die Wiedergestaltung des Hauses des Lords erstellt und spiegelt den historischen Kontext wider, in dem sich Großbritannien nach seinem Sieg über Napoleon aufhielt. Maclise recherchierte intensiv und sprach mit Überlebenden der Schlacht von Trafalgar, um eine außergewöhnliche Authentizität zu gewährleisten. Er ließ sich von detaillierten Zeichnungen und Beschreibungen inspirieren und integrierte sogar spezielle nautische Ausrüstung, um die Darstellung so präzise wie möglich zu gestalten.

    Ein Meisterwerk der Technik und Komposition

    Maclises außergewöhnliche Fähigkeiten als Maler zeichnen sich besonders durch seine Verwendung von Öl auf Leinwand aus. Er setzte dabei eine großzügige Farbpalette ein, um die Intensität des Dramas und die Atmosphäre der Szene zu verstärken. Die beeindruckende Größe des Gemäldes – 35300 x 9850 cm – ermöglicht es einem außergewöhnlichen Blickwinkel auf das Geschehen und betont die Bedeutung des historischen Ereignisses.

    Symbolik und Emotionale Wirkung

    Das Bild stellt Nelson inmitten einer komplexen Gruppe von Figuren dar, darunter Kapitän Hardy und andere wichtige Persönlichkeiten der britischen Marine. Die Darstellung eines Soldaten, der Nelson unterstützt, sowie das zentrale Element – die Verletzung durch den Schuss – sind Ausdruck tief empfundener Trauer und Ehrfurcht vor dem Helden. Durch seine Verwendung von Licht und Schatten schafft Maclise eine dramatische Wirkung und verleiht dem Gemälde eine besondere emotionale Tiefe.

    Ein Blick auf das Detail

    Ein besonderes Augenmerk gilt auch den kleinen Details innerhalb des Gesamtbildes. Die Darstellung der Rigging und anderer nautischer Geräte unterstreicht die historische Genauigkeit und ermöglicht es dem Betrachter, sich vollständig in die Umgebung der Schlacht von Trafalgar einzutauchen. Das Gemälde ist ein beeindruckendes Beispiel für künstlerische Gestaltung und eine außergewöhnliche Erinnerung an einen wichtigen Moment der britischen Geschichte.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Daniel Maclise

    Geburtsort Cork, Irland

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: 25. Januar 1806, Cork, Irland

    Gestorben: 25. April 1870, London, England

    Eltern: Alexander McLish (Gerberei/Schuhmacher) und Rebecca McLeish

    Frühkindliche Ausbildung in Cork; zeigte schon früh künstlerisches Talent.

    Studierte an der Cork School of Art mit Schwerpunkt auf Zeichnen und Anatomie.

    Selbstfinanzierte Umzug nach London im Jahr 1827, um seine Studien zu verfolgen.

    Trat 1828 in die Royal Academy Schools ein und zeichnete sich dort in Aktzeichnen und Historienmalerei aus.

    Karriere und Hauptwerke

    Erlangte schnell Anerkennung für seine Porträtkünste, insbesondere durch Darstellungen von Charles Kean und Niccolò Paganini.

    Leistete bedeutende Beiträge zu Fraser's Magazine unter dem Pseudonym "Alfred Croquis" und schuf eine Reihe von Charakterporträts, die seinen Ruf steigerten.

    Wurde 1835 zum Associate der Royal Academy und 1840 zum ordentlichen Mitglied gewählt.

    Hauptwerke:

    Das Treffen von Wellington und Blücher nach der Schlacht von Waterloo (befindet sich im Palace of Westminster)

    Der Tod Nelsons (befindet sich im Palace of Westminster) – Ein monumentales Fresko, das als eines seiner Meisterwerke gilt.

    Das Ritterliche Gelöbnis der Damen und des Pfaues

    Illustrationen für Charles Dickens' Weihnachtsbücher und andere Werke.

    Künstlerischer Stil und Einflüsse

    Maclises Stil vermischte historische Erzählungen mit Elementen des Realismus und der Porträtmalerei.

    Beeinflusst von französischer und klassischer Kunst, insbesondere nach seinem Besuch in Paris im Jahr 1830.

    Seine Werke stellten oft Szenen aus Geschichte, Literatur (Shakespeare) und Mythologie dar.

    Zeigte ein scharfes Auge für Details und Charakterisierung sowohl in Porträts als auch in historischen Kompositionen.

    Späteres Leben und Vermächtnis

    Die intensive Hingabe an seine Kunst forderte seinen Tribut auf seine Gesundheit.

    Lehnte 1865 das Präsidium der Royal Academy aufgrund seines sinkenden Gesundheitszustands ab.

    Starb 1870 in Chelsea, London.

    Eine Biographie wurde 1871 von William Justin O'Driscoll veröffentlicht.

    Maclises Fresken im Palace of Westminster sind bedeutende Beiträge zur britischen Kunst und Architektur.

    Seine Illustrationen für Dickens trugen dazu bei, die Werke des Autors zu popularisieren.

    Gilt als eine Schlüsselfigur der viktorianischen Historienmalerei, die die Lücke zwischen Neoklassizismus und Realismus schloss.

    Historische Bedeutung

    Maclise spielte eine entscheidende Rolle bei der Dokumentation wichtiger historischer Ereignisse und Persönlichkeiten für ein breiteres Publikum.

    Seine Arbeit spiegelt die kulturellen und künstlerischen Trends des 19. Jahrhunderts wider, insbesondere das viktorianische Zeitalter's Faszination für Geschichte und Literatur.

    Er trug dazu bei, die Tradition der großformatigen Erzählmale innerhalb der britischen Kunst zu etablieren.

    Seine Beiträge zur Dekoration des Palace of Westminster sind integraler Bestandteil der Ästhetik und symbolischen Bedeutung des Gebäudes.

    Museum

    Walker Art Gallery

    Aktuell ausgestellt in Liverpool, Vereinigtes Königreich

    Ein viktorianisches Heiligtum: Der zeitlose Zauber der Walker Art Gallery

    Eingebettet in das pulsierende Herz von Liverpool steht die Walker Art Gallery als majestätisches Zeugnis für die beständige Kraft künstlerischer Vision. Eröffnet im Jahr 1877 und benannt zu Ehren von Sir Richard Walker – einem visionären Wohltäter, dessen Großzügigkeit die kulturelle Seele der Stadt bis heute nährt –, ist diese prachtvolle viktorianische Institution weit mehr als nur ein Depot für Leinwand und Stein. Sie ist eine immersive Reise durch die Korridore der Zeit, in der der architektonische Glanz von Evan James Halls Entwurf den Besucher auf eine tiefgreifende Begegnung mit der Schönheit vorbereitet. Die Luft innerhalb ihrer Mauern scheint förmlich zu vibrieren vor den Echos der Renaissance-Meister, dem romantischen Flüstern preraffaelitischer Träume und den kühnen, transformativen Pinselstrichen der britischen Moderne.

    Die Walker Art Gallery zu betreten bedeutet, in Welten einzutauchen, die von Künstlern akribisch erschaffen wurden, welche die Wahrheit in den tiefgründigsten Formen suchten. Der internationale Ruhm der Galerie gründet auf ihrer außergewöhnlichen Sammlung preraffaelitischer Gemälde, die zweifellos eine der feinsten Zusammenstellungen weltweit darstellt. Hier entführen die Werke von Dante Gabriel Rossetti und John Everett Millais den Betrachter in Reiche von eindringlicher Schönheit und komplexer Symbolik. Man verliert sich leicht in den üppigen, detailreichen Landschaften oder in der psychologischen Tiefe von Figuren, die von einer gewissen ätherischen Melancholie durchdrungen sind. Diese Künstler lehnten die starren akademischen Konventionen ihrer Ära ab und suchten Inspiration in der Reinheit der frühen Renaissance, wobei sie nach einer anatomischen Genauigkeit und emotionalen Intensität strebten, die sich heute noch so lebendig anfühlt wie im neunzehnten Jahrhundert. Dieses Streben nach Authentizität ist in jedem akribisch dargestellten Blatt und jedem seelenvollen Blick, der auf Leinwand festgehalten wurde, spürbar.

    Über den Romantizismus der Präraffaeliten hinaus bietet die Galerie einen atemberaubenden Einblick in die entscheidenden Innovationen der Renaissance. Meisterwerke, welche Perspektive und menschliche Anmut neu definieren, lassen Besucher den Anbruch moderner Darstellung miterleben. Von den zarten, mythologischen Allegorien Botticellis bis hin zur göttlichen, nebligen Atmosphäre von Leonardo da Vincis

    Verkündigung

    dienen diese Werke als Monumente des menschlichen Intellekts und der spirituellen Neugier. Dieser Dialog zwischen den Epochen wird durch eine tiefe Verbundenheit mit der britischen künstlerischen Identität weiter bereichert. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung einer Nation durch stattliche Porträts, welche das Wesen vergangener Aristokratien einfangen, sowie durch weite Landschaften, die die raue Schönheit der britischen Landschaft heraufbeschwören – ganz im Sinne des atmosphärischen Genies von Turner und Constable.

    Was die Walker Art Gallery wahrhaft auszeichnet, ist ihre Rolle als lebendiges, atmendes kulturelles Zentrum, das für alle Menschen tief zugänglich bleibt. Durch den freien Eintritt stellt die Galerie sicher, dass Kunst von Weltklasse niemals ein Luxus ist, der nur wenigen vorbehalten bleibt, sondern ein gemeinsames Erbe, das jedem Träumer, Sammler und Enthusiasten offensteht. Dieser Geist der Inklusivität erstreckt sich bis in die Moderne, wo die Einbeziehung von Titanen des zwanzigsten Jahrhunderts wie Lucian Freud und David Hockney Liverpools kosmopolitische Identität als globale Hafenstadt widerspiegelt. Ob man nun ein Innenarchitekt ist, der die stille Eleganz von Marianne Stokes’

    Polishing Pans

    sucht, oder ein Gelehrter, der die kubistischen Wurzeln in David Bombergs Landschaften nachspürt – die Walker bietet einen Zufluchtsort der Inspiration. Sie bleibt ein dynamischer Raum, in dem Geschichte nicht nur bewahrt, sondern aktiv erlebt wird, um sicherzustellen, dass ihr Vermächtnis den kreativen Geist kommender Generationen weiterhin erleuchtet.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Der Tod von Nelson

    artsdot.com/de/art/download/daniel-maclise-der-tod-von-nelson-D3Y2GG-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Maclise, Daniel. Der Tod von Nelson. 1864, Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/daniel-maclise-der-tod-von-nelson-D3Y2GG-de/
    APA
    Maclise, Daniel (1864). Der Tod von Nelson [Painting]. Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/daniel-maclise-der-tod-von-nelson-D3Y2GG-de/
    Chicago
    Daniel Maclise. Der Tod von Nelson. 1864. Walker Art Gallery. https://artsdot.com/de/art/daniel-maclise-der-tod-von-nelson-D3Y2GG-de/
    Harvard
    Maclise, Daniel (1864) Der Tod von Nelson. Walker Art Gallery. Available at: https://artsdot.com/de/art/daniel-maclise-der-tod-von-nelson-D3Y2GG-de/

    Genau hinsehen

    Der Tod von Nelson — Daniel Maclise

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: battle trafalgar, nelson death, military painting. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf The Marriage of Strongbow and Aoife, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    5. Romantic Painting: Art that puts feeling, wildness and the power of nature above calm order and rules. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

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    Kunst-Quiz

    Der Tod von Nelson — Daniel Maclise

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    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién pintó esta obra maestra?

      • A Claude Monet
      • B Vincent van Gogh
      • C Daniel Maclise
    2. 2. ¿Dónde se encuentra actualmente este cuadro?

      • A Museo Louvre París
      • B Galería Nacional Británica Londres
      • C Walker Art Gallery Liverpool
    3. 3. ¿Cuál fue el propósito inicial de esta pintura?

      • A Decorar una habitación privada
      • B Celebrar un evento histórico importante
      • C Crear una representación realista de la batalla naval
    4. 4. ¿Qué personaje histórico está representado en el centro del cuadro?

      • A Napoleón Bonaparte
      • B Lord Nelson
      • C George Washington
    5. 5. ¿Cómo Maclise abordó la investigación para este proyecto artístico?

      • A Solo utilizó libros de historia
      • B Entrevistó supervivientes de la batalla naval y empleó equipos navales auténticos
      • C Realizó estudios científicos detallados

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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