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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Caftan

Name Klasse Datum

Dagobert Peche, Caftan, Iwami Kunstmuseum. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Dagobert Peche artsdot.com/de/artists/dagobert-peche_de/
Lebensdaten des Künstlers
1887 – 1923
Ausgestellt in
Iwami Kunstmuseum artsdot.com/de/museums/iwami-art-museum-masuda_de/

Im Kontext

Caftan — Dagobert Peche

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1880
  2. 1890
  3. 1900
  4. 1910
  5. 1920

Schattiert: das Lebenswerk von Dagobert Peche (1887–1923)

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Gray #768281

    Gespeicherte Palette

    • #768281
    • #DCDEE8
    • #212D30
    • #A6ACAC
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Gray
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Caftan — Dagobert Peche

    ‘Rainbow’, silk with printed pattern of stripes with tonal gradation. From the late nineteenth to early twentieth centuries there was a movement in Vienna to create a new form of art led by the Viennese successionists. Influenced by this, the Wiener Werkstätte (Vienna Workshop) was established in 1903 with the aim of permeating art into every aspect of daily life under the motto, ‘Art Belongs to Everybody’. With this aim of fusing art and daily life, the workshop worked on the total design of living space, furniture, fixtures and fashion. In 1911 Eduard Josef Wimmer-Wisgrill established the fashion section there and the textile section was begun soon afterwards.The main financial backer of the Werkstätte since 1915, Otto Primavesi, and his wife, Eugenie, asked the leader of the workshop, Josef Hoffmann, to produce a country home for them in Moravia, Czechoslovakia. The Primavesi’s were introduced to Gustav Klimt by Hoffman and Klimt was to become a regular visitor to their country home. The caftan shown here belonged to the Primavesis and it is easy to imagine the artists who came to stay with them wearing it. The textile design is the work of the designer from the Werkstätte, Dagobert Peche. It is a very simple garment, just two pieces of square material sewn together, but despite this it has a dignified character.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Dagobert Peche

    Geburtsort St. Michael im Lavanttal, Österreich

    dagobert peche was an austrian artist and metalworker designer. he joined the wiener werkstätte in 1915 and exhibited at deutscher werkbund exhibition in cologne and then became a co-director thereof in 1916. whilst there in the early 1920s he introduced a 'spiky baroque' style inspired by folk-art, and using flowers, animals and human figures as decorative motifs.

    Museum

    Iwami Kunstmuseum

    Aktuell ausgestellt in Masuda, Japan

    Ein Heiligtum aus Geist und Tusche: Das Iwami Art Museum

    Eingebettet in die ruhigen Landschaften der japanischen Präfektur Shimane, dient das Iwami Art Museum als ein tiefgründiger Rückzugsort für all jene, die den stillen Puls der japanischen Ästhetik suchen. Das im Jahr 2005 gegründete Museum ist weit mehr als nur ein Gebäude; es ist ein wesentlicher Bestandteil des Grand Toit Kunstkomplexes – ein architektonisches Wunderwerk, dessen weite, geneigte Dächer von der französischen Volksarchitektur inspiriert sind. Diese bewusste Verschmelzung europäischer struktureller Eleganz mit japanischem kulturellementem Wesen schafft eine atemberaubende Kulisse, die Besucher unmittelbar in einen Raum kontemplativer Schönheit entführt. Das Museum bildet einen Eckpfeiler des Shimane Arts Centre und fungiert als Brücke zwischen der physischen Landschaft von Masuda und den ätherischen Welten, die in seiner Sammlung eingefangen sind.

    Das Herz des Museums schlägt am stärksten durch seine meisterhafte Hingabe an die monochrome Tuschemalerei, oder

    sumi-e

    . Ein Streifzug durch seine Galerien gleicht einem stillen Dialog mit den Prinzipien des Zen-Buddhismus, insbesondere durch die gefeierten Werke von Unkoku Togan. Sein Pinselstrich, geprägt von subtilen Tonvariationen und rhythmischer Präzision, fängt den Atem der Natur selbst ein und lädt Sammler sowie Liebhaber gleichermaßen dazu ein, die Stille in der Tusche zu finden. Diese Tradition spiritueller Tiefe wird durch die lebendigen, skulpturalen Innovationen der Kanō-Schule weiter bereichert. Die Bestände des Museums zu Kanō Shōei bieten einen markanten Kontrast zur monochromen Stille; seine Leinwände pulsieren vor dramatischem Farbspiel und mythologischer Energie und präsentieren eine Epoche der japanischen Kunst, die die Komposition durch kräftige Pigmente und dynamische Bewegung revolutionierte.

    Jenseits der alten Traditionen von Tusche und Seide bietet das Iwami Art Museum eine fesselnde Erkundung der Begegnung Japans mit der modernen Welt. Die Sammlung zeichnet brillant die Entwicklung des

    Yōga

    – der westlich geprägten Malerei – durch den transformativen Einfluss von Kuroda Seiki nach. Als Pionier dieser Bewegung verkörpert Seikis Werk eine anspruchsvolle Synthese, in der westliche Techniken von Licht und Form nahtlos mit dem bestehenden Gefüge japanischer Sensibilität verwoben sind. Seine Fähigkeit, historische Erzählungen und Folklore mit einer solch expressiven Dynamik darzustellen, bietet einen entscheidenden historischen Wendepunkt für Gelehrte und Designer, die die Fluidität kultureller Identität verstehen wollen. Zusammen mit Meistern wie Fujishima Takeji und Kishida Ryūsei präsentiert das Museum ein Panorama einer Ära, in der Tradition und Moderne ihren komplexen, wunderschönen Tanz begannen.

    Für den Innenarchitekten oder den anspruchsvollen Kunstliebhaber bietet das Iwami Art Museum mehr als nur ein visuelles Erlebnis; es ist eine Meisterklasse in Atmosphäre und Textur. Das Zusammenspiel zwischen der monumentalen Architektur des Museums – dem „großen Dach“ von Grand Toit – und den feinen, nuancierten Texturen der Kunstwerke schafft eine Umgebung von unvergleichlicher Raffinesse. Ob man sich nun von der kargen, meditativen Schönheit des

    sumi-e

    oder den reichen, emotionalen Landschaften der Kanō-Schule angezogen fühlt – das Museum bleibt ein einzigartiges Ziel, an dem Geschichte, Philosophie und visuelle Pracht in perfekter Harmonie zusammenfließen.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    artsdot.com/de/art/download/dagobert-peche-caftan-D9PJQW-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Peche, Dagobert. Caftan. n.d., Iwami Kunstmuseum. https://artsdot.com/de/art/dagobert-peche-caftan-D9PJQW-en/
    APA
    Peche, Dagobert (n.d.). Caftan [Painting]. Iwami Kunstmuseum. https://artsdot.com/de/art/dagobert-peche-caftan-D9PJQW-en/
    Chicago
    Dagobert Peche. Caftan. n.d. Iwami Kunstmuseum. https://artsdot.com/de/art/dagobert-peche-caftan-D9PJQW-en/
    Harvard
    Peche, Dagobert (n.d.) Caftan. Iwami Kunstmuseum. Available at: https://artsdot.com/de/art/dagobert-peche-caftan-D9PJQW-en/

    Genau hinsehen

    Caftan — Dagobert Peche

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Anhänger (Pendant), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    4. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?
    5. Wenn Sie dem Künstler eine Frage zu diesem Werk stellen könnten, welche wäre das?

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