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Leitfaden für studentische Kunstwerke

The Red Tree

Name Klasse Datum

Charles Filiger, The Red Tree, Musée de Pont-Aven. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Charles Filiger artsdot.com/de/artists/charles-filiger_de/
Lebensdaten des Künstlers
1863 – 1928
Medium
Gouache Watercolour made opaque by adding chalk, so pale colours can be laid over dark ones.
Originalgröße
36 x 36 cm
Bewegung
Synthetism
Zeitraum
19th Century
Ausgestellt in
Musée de Pont-Aven artsdot.com/de/museums/musee-de-pont-aven-hastenparck_de/
Artistic style
Symbolist, Synthetism
Influences
Paul Gauguin, Japonism
Notable elements or techniques
Notations chromatiques, Japonism influence
Subject or theme
Breton landscape with figures

Im Kontext

The Red Tree — Charles Filiger

Maße

Das Original hat die Maße 36 × 36 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1860
  2. 1870
  3. 1880
  4. 1890
  5. 1900
  6. 1910
  7. 1920

Schattiert: das Lebenswerk von Charles Filiger (1863–1928)

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Driftwood #b19f6d

    Gespeicherte Palette

    • #B19F6D
    • #5B3E39
    • #975235
    • #44487A
    Palette
    Dark Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Driftwood
    Intensität
    Vivid Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gentle Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Balanced Harmony Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Bright Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Clear Color Presence Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    The Red Tree — Charles Filiger

    In 1888, Filiger moved to Pont-Aven, where he met Gauguin and his friends at the Pension Gloanec. He abandoned a naturalist style for the principles of Synthetism and, like an illustrator of popular images, began to create small scenes in gouache that he called “little illuminations” and that are commonly known as Notations chromatiques (Colour Notations). They represent around a third of his works and depict landscapes or religious scenes set in Le Pouldu. The influence of Japonism is evident in this Breton landscape, particularly in the slanting tree.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Charles Filiger

    early life and training

    charles filiger, a french symbolist painter, was born on november 28, 1863, in thann. as the son of a wallpaper manufacturer in mulhouse, filiger's artistic style would later be influenced by his family's profession. he first studied decorative arts before specializing in painting at the académie colarossi in paris.

    association with gauguin and pont-aven

    in 1888, filiger arrived in pont-aven, a village in brittany, where he associated with paul gauguin, a renowned post-impressionist painter. this period significantly influenced filiger's work, as seen in his paintings from the late 1880s and early 1890s. other notable artists who joined the colony during this time include paul sérusier, charles laval, meijer de haan, armand séguin, henry moret, and émile jourdan.

    artistic style and patronage

    from 1890, filiger received a monthly payment of 100 francs from his patron, count antoine de la rochefoucauld. this support allowed filiger to focus on his art, characterized by its geometric approach, expressionless faces, and mystical imagery. his landscapes, such as breton shore, reflect gauguin's abstract quality and simplification.

    selected works and museums

    some of filiger's notable works include:

    plage au pouldu (c. 1890), private collection

    tête d'homme au béret bleu (1892), musée de pont-aven

    le génie à la guirlande (1892), musée des beaux-arts de quimper

    paysage du pouldu (c. 1892), musée des beaux-arts de quimper

    discover more about filiger's work and the pont-aven school on AllPaintingsStore: [https://AllPaintingsStore.com/@/charles-filiger](https://AllPaintingsStore.com/@/charles-filiger) explore filiger's artistic style and its relation to byzantine and breton popular art forms. learn more about the musée des beaux-arts de quimper: /en/art/show/art-aqr588-en/ discover the museum's collection, featuring filiger's works. read more about charles filiger on wikipedia: [https://en.wikipedia.org/wiki/charles_filiger](https://en.wikipedia.org/wiki/charles_filiger) explore the artist's biography, style, and notable works.

    Museum

    Musée de Pont-Aven

    Aktuell ausgestellt in Hastenparck, Frankreich

    Der unvergängliche Geist der Bretagne: Eine Reise zur Schule von Pont-Aven

    Die Mauern des Musée des Beaux-Arts de Pont-Aven zu betreten, bedeutet weit mehr als nur den Besuch einer Galerie; es ist ein Eintauchen in das pulsierende, revolutionäre Herz der Kunst des späten neunzehnten Jahrhunderts. Eingebettet in die eindringliche Landschaft der Bretagne, dient dieses Museum als tiefgründiges Refugium, das sich ganz dem Erbe der Schule von Pont-Aven widmet – einer Gemeinschaft, deren kühne Vision die Strömungen des Impressionismus unwiderruflich in Richtung der tieferen Resonanz des Symbolismus und Postimpressionismus verschob. Die Luft selbst scheint aufgeladen mit den Echos künstlerischer Aufbruchsstimmung, die uns zurück in die späten 1880er Jahre führen, als eine Konstellation visionärer Künstler Zuflucht und Inspiration in diesem unberührten Winkel Frankreichs fanden.

    Die Geburtsstunde dieser Bewegung ist untrennbar mit der transformativen Präsenz Paul Gauguins verbunden. Sein Einfluss durchdringt jeden Winkel, nicht nur durch seine eigenen meisterhaften Leinwände – wie etwa die atemberaubende „Blick auf Pont-Aven von Lezaven“ – sondern auch durch den Geist, den Zeitgenossen wie Émile Bernard und Paul Sérusier in sich aufnahmen. Diese Künstler vereinte das gemeinsame Verlangen, über die bloße visuelle Darstellung hinauszugehen; sie suchten stattdessen danach, ihren Werken spürbare Emotionen, spirituelle Tiefe und symbolische Resonanz einzuhauchen. Dieses Streben führte sie zu vereinfachten Formen und kühnen Farbpaletten, womit sie die erstarrten Konventionen der etablierten Akademien herausforderten.

    Echos auf Leinwand: Landschaften und Leben in bretonischen Farbtönen

    Die ständige Sammlung lädt durch ihre beeindruckende Vielfalt an Landschaften und intimen Porträts zur Kontemplation ein, welche die Seele der Bretagne einfangen. Man kann sich der dramatischen Spannung in Werken wie Gauguins „Truthähne, Pont-Aven“ kaum entziehen, wo raue Granitfelsen auf die weite Ausdehnung der Küste treffen – eine Szene, die gleichermaßen von der Macht der Natur wie von künstlerischer Vision erzählt. Ähnlich verhält es sich mit Bernards zärtlicher Darstellung „Bretonner mit Kind“, die den Betrachter in einem Gefühl beständiger ländlicher Spiritualität erdet. Diese Stücke sind mehr als bloße Dokumentationen eines Ortes; sie sind Meditationen über das bretonische Leben, durchdrungen von einer symbolischen Schwere, die den flüchtigen Moment transzendiert.

    Für jene, die sich für angewandte Kunst oder Innendesign interessieren, bietet die Palette selbst Inspiration. Die tiefen Blautöne, erdigen Ockerfarben und lebendigen Akzente, die auf diesen Leinwänden zu finden sind, lassen an natürliche Farbstoffe und Pigmente denken und eröffnen einen historischen Dialog zwischen Malerei und Handwerk. Die Kunst hier zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Farbe eine Stimmung definieren und eine einfache Aussicht in eine emotionale Landschaft verwandeln kann.

    Architektur als Kunst: Harmonie mit der bretonischen Tradition

    Die physische Umgebung des Museums ergänzt seine künstlerische Mission auf wunderschöne Weise. Das Gebäude selbst ist ein Studienobjekt architektonischer Harmonie, das moderne Notwendigkeiten mit tiefem Respekt vor der bretonischen Bautradition verbindet. Seine Fassade, geschmückt mit lokalem bretonischem Granit, dient nicht nur als Behausung der Sammlung; sie verwurzelt das gesamte Erlebnis in der geologischen und kulturellen Identität der Region. Diese bewusste Integration stellt sicher, dass der Akt des Kunstbetrachtens zu einer immersiven Begegnung mit dem Ort wird – eine physische Manifestation der Verbindung zwischen Kunst und ihrer Umgebung.

    Ein lebendiger Dialog: Jenseits der Meisterwerke

    Was dieses Museum wahrhaftig aufwertet, ist sein Engagement für die Förderung eines fortwährenden künstlerischen Dialogs. Es widersetzt sich der Vorstellung eines statischen Archivs und präsentiert sich stattdessen als lebendiges Zentrum des Studiums. Regelmäßige Ausstellungen beleuchten weniger bekannte Persönlichkeiten, die vom Kreis von Pont-Aven tiefgreifend geprägt wurden, und bereichern das Verständnis des Besuchers für die umfassenderen Bewegungen des Symbolismus und Postimpressionismus. Für Sammler oder Enthusiasten, die nach Inspiration suchen, garantiert diese Hingabe zum Kontext – durch Bildungsprogramme und wechselnde Schauwerke – dass jeder Besuch wie eine fortlaufende Entdeckung wirkt, die dazu einlädt, nicht nur darüber nachzudenken, was gemalt wurde, sondern wie sich die Kunst selbst stetig weiterentwickelt.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für The Red Tree

    artsdot.com/de/art/download/charles-filiger-the-red-tree-D77KD8-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Filiger, Charles. The Red Tree. n.d., Musée de Pont-Aven. https://artsdot.com/de/art/charles-filiger-the-red-tree-D77KD8-en/
    APA
    Filiger, Charles (n.d.). The Red Tree [Painting]. Musée de Pont-Aven. https://artsdot.com/de/art/charles-filiger-the-red-tree-D77KD8-en/
    Chicago
    Charles Filiger. The Red Tree. n.d. Musée de Pont-Aven. https://artsdot.com/de/art/charles-filiger-the-red-tree-D77KD8-en/
    Harvard
    Filiger, Charles (n.d.) The Red Tree. Musée de Pont-Aven. Available at: https://artsdot.com/de/art/charles-filiger-the-red-tree-D77KD8-en/

    Genau hinsehen

    The Red Tree — Charles Filiger

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: red tree, landscape, nature. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Rocky Landscape, Le Pouldu (1891), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Wiederkehrende Themen im Werk von Charles Filiger: japonism influence, synthetism principles, gauguin's influence. Welche davon lassen sich hier entdecken?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.