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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Memory 1, Separation

Name Klasse Datum

carolyne kardia, Memory 1, Separation (1995), Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
carolyne kardia artsdot.com/de/artists/carolyne-kardia/
Lebensdaten des Künstlers
1951 – ?
Gemalt
1995
Originalgröße
122 x 122 cm
Ausgestellt in
Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust artsdot.com/de/museums/yeovil-district-hospital-nhs-foundation-trust-yeovil_de/

Im Kontext

Memory 1, Separation — carolyne kardia

Maße

Das Original hat die Maße 122 × 122 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1950
  2. 1960
  3. 1970
  4. 1980
  5. 1990

Schattiert: das Lebenswerk von carolyne kardia (1951–?) ▲ dieses Werk, 1995

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #3a2d37

    Gespeicherte Palette

    • #3A2D37
    • #938783
    • #C7BEB7
    • #754D4E
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Bold Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Discordant Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    carolyne kardia

    The Ethereal Landscapes of Carolyne Kardia

    Born in London in 1951, Carolyne Kardia has established herself as a profound weaver of dreams and landscapes, creating works that exist at the delicate intersection of abstract expressionism and meticulous natural observation. Her artistic journey is one of remarkable transformation, moving from the tactile, structural world of sculpture to the luminous, atmospheric realms of painting. After honing her craft at the prestigious St Martin’s School of Art and later earning an MA in sculpture from the Royal College of Art, Kardia’s early career was defined by sculptural installations that responded to architectural spaces. However, it was in 1987 that a pivotal shift occurred, as she began to embrace color and the two-dimensional plane, allowing her to explore the fluid interplay between inner emotion and external beauty.

    The soul of Kardia’s work is deeply intertwined with her experiences outside the studio. Her years working as an Occupational Therapist within the Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust provided a unique lens through which to view the world, infusing her practice with themes of healing, resilience, and quiet contemplation. This background lends a certain weight to her landscapes; they are not merely vistas, but meditations on the cycles of life and the endurance of nature. Her fascination with the natural world is further enriched by the influence of Impressionist masters such as Monet and Sisley, from whom she inherited a devotion to capturing the fleeting, ephemeral qualities of light and atmosphere.

    Technique and Symbolic Language

    To encounter a Kardia painting is to experience a sensory layering of texture and light. She employs a distinctive technique that often involves building up acrylic paints mixed with mediums like resin, creating a surface that mimics the ruggedness of stone or the translucent shimmer of water. This meticulous process allows her to achieve a sense of geological depth, where mountainous vistas and coastal scenes seem to emerge from within the canvas itself. Her palette is as dynamic as her subject matter, ranging from the vibrant energy of Blue Embrace to the explosive, hot colors that challenge the eye and dance across the format.

    Beyond the physical texture, Kardia’s work is rich with a symbolic vocabulary that speaks to the interconnectedness of all existence. Within her expansive compositions, one often finds recurring motifs such as:

    Spirals and Circles: Representing the eternal cycles of renewal and the rhythmic nature of growth.

    Fragmented Forms: Serving as metaphors for memory, transformation, and the breaking down of boundaries.

    Layered Pigments: Creating a sense of luminosity that evokes the profound mystery of the natural world.

    Legacy and Artistic Presence

    Kardia’s ability to convey deep emotional resonance through visually striking compositions has earned her significant acclaim across Europe and North America. Her exhibitions have graced prestigious venues such as the Max Planck Institute in Berlin, the Dorset County Museum, and various public spaces in London, including St Pancras Hospital. Whether she is working with plaster installations or large-scale abstract canvases, her practice remains a continuous dialogue between the physical and the spiritual.

    Today, living and working in Dorset, Kardia continues to push the boundaries of her medium. Her work stands as a testament to the power of art to act as a bridge between the tangible landscape and the intangible human spirit, leaving an indelible mark on contemporary abstract landscape art through her unique ability to capture the very essence of a moment.

    Museum

    Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust

    Aktuell ausgestellt in Yeovil, Vereinigtes Königreich

    Ein Refugium aus Farbe und Ruhe: Die lebendige Galerie von Yeovil

    Im Herzen von Somerset, wo sich sanfte Hügellandschaften mit dem lebenswichtigen Puls der gemeinschaftlichen Fürsorge vereinen, liegt ein unerwarteter Hort der Schönheit: die Sammlung des Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. Fernab der stillen, sterilen Korridore, die man oft mit medizinischen Einrichtungen verbindet, haucht diese Sammlung der klinischen Umgebung Leben ein und verwandelt einen Ort der Heilung in ein Heiligtum des kreativen Ausdrucks. Sie ist ein tiefgreifendes Zeugnis für die Idee, dass Kunst nicht bloß ein Schmuckstück für die Elite ist, sondern eine grundlegende Notwendigkeit für den menschlichen Geist. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen einer Gesundheitseinrichtung und einer kuratierten Galerie und schaffen einen Raum, in dem der rhythmische Puls der Patientenversorgung auf die kontemplative Stille zeitgenössischer britischer Kunst trifft.

    Die Seele der Sammlung liegt in ihrer durchdachten Auswahl zeitgenössischer Werke, insbesondere jener von Künstlerinnen wie

    Celia de Serra

    und

    Carolyne Kardia

    . Diese Stücke wurden nicht allein wegen ihres ästhetischen Prestiges ausgewählt, sondern aufgrund ihrer tief verwurzelten therapeutischen Resonanz. Durch ein feines Zusammenspiel von Licht, Textur und Farbton fördern ihre Werke eine Atmosphäre der Gelassenheit und emotionalen Widerstandsfähigkeit. Für Kunstliebhaber oder Innenarchitekten stellen diese Arbeiten eine Meisterklasse in der Nutzung von Farbe zur Beeinflussung der Stimmung dar; sie bieten einen sanften, visuellen Rückzugsort, der Stress abbauen und zur Selbstreflexion einladen kann. Die strategische Platzierung dieser Leinwände in den Fluren des Krankenhauses stellt sicher, dass Schönheit nicht als fernes Ziel, sondern als integraler Bestandteil des täglichen Weges der Genesung begegnet wird.

    Die Geschichte dieses künstlerischen Bestrebens ist untrennbar mit der Entwicklung des Trusts selbst verbunden. Als die Institution vom East Somerset NHS Trust zu einem Foundation Trust überging und schließlich im größeren Somerset NHS Foundation Trust aufging, blieb ihre Verpflichtung zum ganzheitlichen Wohlbefinden unerschütterlich. Die Architektur des Krankenhauses, obwohl primär von den strengen Anforderungen moderner medizinischer Funktionalität geleitet, bietet eine dezente und elegante Kulisse für diese lebendigen Werke. Es gibt hier keine prunkvolle, einschüchternde Museumsfassade; stattdessen ist die Kunst in das eigentliche Gefüge der Gebäudenutzung eingewoben. Diese Zugänglichkeit ist vielleicht das radikalste Merkmal der Sammlung – sie ist eine demokratische Galerie, in der Patienten, Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen dazu eingeladen werden, sich während der verletzlichsten und transformativsten Momente ihres Lebens mit der Kunst auseinanderzusetzen.

    Was diese Sammlung wahrhaftig auszeichnet, ist ihre Rolle als Brücke zwischen dem Klinischen und dem Gemeinschaftlichen. Durch Kooperationen mit lokalen Organisationen wie Symphony Healthcare Services und die Integration digitaler Innovationen durch Partnerschaften mit Babylon Health hat das Krankenhaus ein Ökosystem kultiviert, in dem Kunst, Technologie und Pflege konvergieren. Sie dient als Erinnerung für Sammler und Enthusiasten, dass die wahre Macht der Kunst in ihrer Fähigkeit liegt, Trost und Verbindung zu stiften. In diesem einzigartigen Umfeld fungiert das Kunstwerk als stiller Pfleger, der ein Fenster des Friedens inmitten der Komplexität der modernen Medizin öffnet und Yeovil zu einem bemerkenswerten Leuchtturm dafür macht, wie Kreativität selbst die funktionalsten Räume erhellen kann.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Memory 1, Separation

    artsdot.com/de/art/download/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    kardia, carolyne. Memory 1, Separation. 1995, Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. https://artsdot.com/de/art/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/
    APA
    kardia, carolyne (1995). Memory 1, Separation [Painting]. Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. https://artsdot.com/de/art/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/
    Chicago
    carolyne kardia. Memory 1, Separation. 1995. Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. https://artsdot.com/de/art/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/
    Harvard
    kardia, carolyne (1995) Memory 1, Separation. Yeovil District Hospital NHS Foundation Trust. Available at: https://artsdot.com/de/art/carolyne-kardia-memory-1-separation-AR2CWL-en/

    Genau hinsehen

    Memory 1, Separation — carolyne kardia

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Blue Embrace (1999), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. carolyne kardia war etwa 44 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?
    5. Welche Gefühle wollte der Künstler wohl in Ihnen auslösen?

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