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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Hl. Hieronymus

Name Klasse Datum

Annibale Carracci, Hl. Hieronymus (1600), Palast von Capodimonte. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Annibale Carracci artsdot.com/de/artists/annibale-carracci_de/
Lebensdaten des Künstlers
1560 – 1609
Gemalt
1600
Bewegung
Barock-Rückkehr Dramatic, theatrical pictures using deep shadow and strong diagonals to pull you into the action.
Ausgestellt in
Palast von Capodimonte artsdot.com/de/museums/palast-von-capodimonte-neapel_de/
Besondere Merkmale
Vision, Engel
Einflüsse
Hochrenaissance
Jahr
1600
Künstler
Annibale Carracci

Im Kontext

Hl. Hieronymus — Annibale Carracci

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1560
  2. 1570
  3. 1580
  4. 1590
  5. 1600
  6. 1610

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 49 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 40 war. Der Künstler wurde 49 alt. 66 der 103 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Annibale Carracci (1560–1609) ▲ dieses Werk, 1600 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1590 Hauptwirkungsjahre: 1590–1602 Spätwerke: ab 1602

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalogrün #30251e

    Katalogisierte Palette

    • #30251E
    • #492E23
    • #623927
    • #825331

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Phthalogrün
    Intensität
    Einfarbig Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gelassen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Einheitliche Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farben Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Annibale Carracci aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 21 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 42,8%
    2. 2 Deutschland 10,7%
    3. 3 Hong Kong 9,8%
    4. 4 Vereinigte Staaten von Amerika 8,4%
    5. 5 Singapur 6,0%
    6. 6 Spanien 5,6%
    7. 7 Italien 2,8%
    8. 8 Rumänien 2,8%
    9. 9 Dänemark 1,9%
    10. 10 Frankreich 1,4%
    11. · 11 weitere Länder 7,8%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Annibale Carracci

    1. 1 Die Wahl des Herakles, 1596 11,6%
    2. 2 Die Galleria Farnese, 1597 3,6%
    3. 3 Flusslandschaft, 1589 3,2%
    4. 4 Venus with a Satyr and Cupids, 1588 2,8%
    5. 5 Hercules at the Crossroads, 1596 2,8%
    6. 6 Triumph des Bacchus und der Ariadne, 1597 2,8%
    7. 7 Zwei Kinder beim Streicheln einer Katze, 1588 2,4%
    8. 8 Die Versuchung des Heiligen Antonius des Großen, 1597 2,4%
    9. 9 Die Heilige Familie mit dem infanten Johannes dem Täufer 2,4%
    10. 10 Domine quo vadis 2,4%
    11. 11 Verspottung Christi, 1596 2,0%
    12. 12 Die Begräbnis Christi, 1595 2,0%
    13. 13 Die Pietà, 1599 2,0%
    14. 14 Christus und die Frau von Samaritanum, 1609 1,6%
    15. 15 Die Märtyrerkunst St. Stephan, 1603 1,6%
    16. 16 Die Kreuzigung des Stephanus, 1603 1,6%
    17. 17 Der Zyklop Polyphem, 1595 1,6%
    18. 18 Landscape and Figures 1,6%
    19. 19 Atlante 1,6%
    20. 62 Hl. Hieronymus, 1600 dieses Gemälde 0,4%

    Zusammen machen diese Werke 52,4% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 196 Werke dieses Künstlers, von denen 98 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 62 unter ihnen und macht 0,4% dieser Aufmerksamkeit aus. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Hl. Hieronymus — Annibale Carracci

    Anmerkungen zu diesem Werk

    Basierend auf veröffentlichten Quellen für diesen Leitfaden erstellt. Der Katalogeintrag selbst befindet sich im ersten Teil dieses Leitfadens.

    Epoche
    Barock
    Künstlerischer Stil
    Naturalismus, Dynamik
    Thema
    Religiöse Hingabe

    Annibale Carraccis „Hl. Hieronymus“ – Eine Vision des spirituellen Kampfes

    Annibale Carraccis „Hl. Hieronymus in der Wüste“, gemalt um 1597–1600, ist nicht bloß die Darstellung einer biblischen Figur; es ist eine tiefgreifende Erkundung innerer Zerrissenheit und göttlicher Gnade, dargestellt mit jener Dynamik und emotionalen Intensität, die den aufstrebenden Barockstil prägten. Dieses Ölgemälde auf Leinwand, das heute im Metropolitan Museum of Art in New York aufbewahrt wird, bietet einen Einblick in die meisterhafte Beherrsung von Farbe, Komposition und psychologischer Tiefe – Qualitäten, die Carraccis Platz als eine zentrale Figur der italienischen Kunstgeschichte festigten.

    Die Szene entfaltet sich in einer kargen, fast trostlosen Landschaft, die von gewaltigen Felsformationen und einem düsteren, stürmischen Himmel dominiert wird. Der heilige Hieronymus, gekleidet in die schlichte, erdfarbene Robe eines Eremiten, ist zentral positioniert; seine Haltung vermittelt sowohl körperliche Erschöpfung als auch unerschütterliche Entschlossenheit. Sein Gesicht, gezeichnet von den Linien des Leidens und der Kontemplation, ist Zeuge jahrelanger selbst auferlegter Buße – einer dreijährigen Fastenzeit, die als Sühne für vergangene Sünden vollzogen wurde. Der Künstler fängt das Gewicht dieses Kampfes meisterhaft durch subtile Veränderungen im Ausdruck ein: eine gerunzelte Stirn, ein gesenkter Blick und die geballte Faust, die einen Stein umklammert – jenen Stein, den er wiederholt benutzt, um auf seine Brust zu schlagen, in einem verzweifelten Versuch, überwältigende Versuchungen zu bezwingen. Doch inmitten dieses spürbaren Leidens findet sich ein unbestreitbares Gefühl der Gelassenheit, eine stille Akzeptanz, die Bände über die spirituelle Reise des Heiligen spricht.

    Die barocke Umarmung: Farbe, Licht und Bewegung

    Carraccis Technik zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Synthese von Einflüssen aus – ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen der linearen Präzision florentinischer Meister wie Raffael und der atmosphärischen Reichhaltigkeit venezianischer Maler wie Tizian. Die Palette des Gemäldes ist reich und lebendig; sie nutzt tiefe Blautöne, Ocker und Brauntöne, um ein Gefühl von dramatischer Tiefe und Volumen zu erzeugen. Beachten Sie, wie Carracci das Chiaroscuro – den meisterhaften Einsatz von Licht und Schatten – verwendet, um die Gestalt des Hieronymus zu formen und das Auge des Betrachters direkt auf sein Gesicht zu lenken, wodurch sein innerer Kampf betont wird. Die wirbelnden Wolken im Hintergrund tragen zu einem Gefühl von Bewegung und Turbulenz bei und spiegeln den Sturm in der Seele des Heiligen wider.

    Darüber hinaus bricht Carracci mit den statischen Kompositionen, die von früheren Renaissance-Künstlern bevorzugt wurden, und injiziert der Szene ein Gefühl von Dynamik. Hieronymus wird nicht als idealisierte Figur präsentiert; er ist ein Mann, der mit seinen Dämonen ringt, gefangen in einem Moment intensiver emotionaler und spiritueller Konfrontation. Diese Abkehr von der traditionellen Ikonografie spiegelt die barocke Betonung von Realismus und psychologischer Wahrheit wider – eine Verschiebung weg von rein dekorativen Darstellungen hin zu Werken, die darauf abzielten, kraftvolle Emotionen hervorzurufen und den Betrachter auf einer tieferen Ebene zu berühren.

    Symbolik und spirituelle Resonanz

    Das Gemälde ist schwer von symbolischer Bedeutung, was den breiteren religiösen Kontext der Gegenreformation widerspiegelt. Die Wüstenlandschaft repräsentiert die Isolation und die spirituelle Einöde des Hieronymus, während der Stein, gegen den er seine Brust schlägt, den unerbittlichen Kampf gegen die Versuchung symbolisiert. Die über ihm aufsteigenden Engel sind nicht bloß himmlische Boten; sie repräsentieren die göttliche Gnade und das Versprechen der Erlösung. Die rote Kardinalstracht, die auf den Schultern des Hieronymus sichtbar ist, ist ein mächtiges Symbol für seine spätere Erhebung in den höchsten Rang der Kirche – ein Zeugnis seines unerschütterlichen Glaubens und seiner Hingabe.

    Interessanterweise spiegelt die Komposition Elemente wider, die in früheren Darstellungen des Heiligen Hieronymus zu finden sind, insbesondere jene von Hieronymus Bosch, was auf einen gemeinsamen visuellen Wortschatz hindeutet, der in der mittelalterlichen Ikonografie verwurzelt ist. Carraccis Interpretation ist jedoch deutlich persönlicher und emotional aufgeladener, was die eigenen spirituellen Kämpfe des Künstlers und sein Verlangen widerspiegelt, die tiefgreifende Erfahrung der Bekehrung zu vermitteln.

    Ein Vermächtnis emotionaler Intensität

    „Hl. Hieronymus in der Wüste“ steht als ein kraftvolles Beispiel für Carraccis künstlerisches Genie – ein Zeugnis seiner Fähigkeit, technische Meisterschaft mit emotionaler Tiefe und symbolischer Reichhaltigkeit zu verschmelzen. Es ist ein Gemälde, das zur Kontemplation einlädt und den Betrachter dazu anregt, nicht nur die persönliche Reise des Heiligen, sondern auch die eigenen Kämpfe mit Glauben, Versuchung und Erlösung zu betrachten. Reproduktionen dieses Werkes fangen einen Großteil seiner ursprünglichen Wirkung ein und bieten ein Fenster in das Herz der Barockära und die beständige Kraft der menschlichen Spiritualität.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Annibale Carracci

    Geboren in Bologna, Italien

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: Bologna, Italien (3. November 1560)

    Gestorben: Rom, Italien (15. Juli 1609)

    Annibale Carracci wurde in eine Familie von Künstlern in Bologna geboren. Er erhielt vermutlich seine erste Ausbildung innerhalb der Werkstatt seiner Familie.

    Im Jahr 1582 gründete er zusammen mit seinem Bruder Agostino und Cousin Ludovico die Malerschule in Bologna, bekannt als die Akademie der Desiderosi (Akademie derjenigen, die Fortschritt anstreben). Diese Akademie wurde später zur Accademia degli Incamminati (Akademie der Progressives), wobei der Schwerpunkt auf Naturstudien und künstlerischer Diskussion lag.

    Künstlerischer Stil und Einflüsse

    Carraccis Stil zeichnete sich durch eine eklektische Mischung aus, die lineare Zeichnung, wie sie von Florentinern wie Raffael und Andrea del Sarto gepflegt wurde, mit der lebendigen Farbe und den atmosphärischen Effekten venezianischer Maler, insbesondere Tizian, verband.

    Er strebte danach, die Ideale der Hochrenaissance wiederzubeleben und sich von den Komplexitäten des Manierismus zu entfernen.

    Wichtige Einflüsse waren:

    Raffael: Für seine Klarheit und kompositorische Balance.

    Andrea del Sarto: Für seinen naturalistischen Ansatz bei der Darstellung von Figuren.

    Tizian: Für seine reichen Farbpaletten und ausdrucksstarken Pinselstriche.

    Correggio: Für seine dynamischen Kompositionen und illusionistischen Effekte, insbesondere in Fresken.

    Carraccis Synthese dieser Einflüsse trug dazu bei, die Bologneser Kunstschule zu definieren, einen bedeutenden Zweig der Barockkunst.

    Hauptwerke und Errungenschaften

    Triumph des Bacchus und Ariadnes (Palazzo Farnese, Rom): Dieser monumentale Freskenzyklus gilt als eines von Carraccis Meisterwerken. Er demonstriert seine Meisterschaft in illusionistischen Techniken, dynamischer Komposition und lebendiger Farbe. Das Werk stellt Szenen aus dem Mythos des Bacchus, dem Gott des Weines, dar und feiert die menschliche Liebe unter göttlicher Führung.

    Die Lieben der Götter (Palazzo Farnese, Rom): Ein weiterer bedeutender Freskenzyklus im Palazzo Farnese, der Themen wie Mythologie und Liebe mit einer Mischung aus klassischem Idealismus und naturalistischer Beobachtung erforscht.

    Porträt von Giovanni Gabrieli mit der Laute: Ein bemerkenswertes Porträt, das Carraccis Fähigkeit zeigt, den individuellen Charakter einzufangen und ein Gefühl der Nähe zu erzeugen.

    Die Heilige Familie mit dem Kind Johannes dem Täufer: Ein Beispiel für seine religiösen Gemälde, das seine Fähigkeit demonstriert, Frömmigkeit mit künstlerischer Innovation zu verbinden.

    Entwicklung und Historische Bedeutung

    Carraccis frühe Werke in Bologna etablierten ihn als führende Figur bei der Wiederbelebung klassischer Ideale und Naturalismus.

    Sein Umzug nach Rom und seine Arbeit im Palazzo Farnese markierten einen Wendepunkt und festigten seinen Ruf und beeinflussten Generationen von Künstlern.

    Er spielte eine entscheidende Rolle beim Übergang von Manierismus zur Barockkunst und schloss die Brücke zwischen der Hochrenaissance und dem dynamischen Stil, der das 17. Jahrhundert prägen sollte.

    Die von Carracci und seinen Mitarbeitern gegründete Accademia degli Incamminati diente als Vorbild für spätere Kunstakademien in ganz Europa und förderte eine auf Beobachtung und klassischen Prinzipien basierende künstlerische Ausbildung.

    Sein Schwerpunkt auf Naturalismus und emotionale Ausdruckskraft ebnete den Weg für Künstler wie Caravaggio, der diese Qualitäten in seinem eigenen unverwechselbaren Stil weiterentwickelte.

    Vermächtnis

    Annibale Carraccis Einfluss reichte weit über seinen Lebenszeit hinaus. Seine Arbeit prägte die Entwicklung der Barockmalerei in ganz Europa.

    Er wird als eine entscheidende Figur in der Kunstgeschichte erinnert, die die Brücke zwischen Renaissance- und Barockästhetik schloss.

    Seine Fresken im Palazzo Farnese sind bis heute ikonische Beispiele für Barockillusionismus und künstlerischen Glanz.

    Die Carracci-Familie – Annibale, Agostino und Ludovico – hinterließ gemeinsam einen unauslöschlichen Eindruck auf die italienische Kunst und etablierte Bologna als ein wichtiges Zentrum für künstlerische Innovation.

    Museum

    Palast von Capodimonte

    Ausgestellt in Neapel, Italien

    Ein Regal Ascent: Unveiling the Palace of Capodimonte

    Perched dramatically atop Naples’ volcanic Capodimonte hill, the Royal Palace of Capodimonte isn't merely a museum; it’s a living chronicle of Italy’s artistic and royal evolution. Initially conceived as a modest hunting lodge by King Charles VII in 1738, this opulent residence blossomed into one of Europe’s most significant repositories of art and architectural grandeur – a testament to the enduring power of patronage and the vibrant spirit of Neapolitan creativity. Stepping through its grand doors is akin to traversing centuries, immersing oneself within the evolving tastes and ambitions of Neapolitan royalty, reflecting both the city's artistic heritage and its complex political narrative.

    The palace’s extraordinary collection stems from two interwoven legacies: the illustrious Farnese Collection and the distinctive artistic voice cultivated within Naples itself. The Farnese legacy, bequeathed by Elisabetta Farnese, Charles VII’s mother, brought with it a breathtaking array of classical sculptures – Roman relics that formed the foundation for the palace’s burgeoning art holdings. These ancient stones, imbued with the echoes of empires past, provided a grounding in classical ideals, shaping the palace's aesthetic direction. Simultaneously, Naples nurtured its own school of painting, producing artists who developed a uniquely dramatic and emotionally charged style. Figures like Caravaggio, whose revolutionary use of light and shadow profoundly influenced generations of painters, Titian, renowned for his opulent color palettes and masterful compositions, and Luca Giordano, the leading figure of the Neapolitan Baroque, all contributed to this distinctive artistic identity. The palace’s walls resonate with their genius, offering a tangible connection to Italy's most celebrated masters.

    A Symphony of Styles: Architecture and Decorative Arts

    Architecturally, Capodimonte is a captivating story in itself – a harmonious blend of Neoclassical elegance interwoven with Baroque grandeur. Designed by Giovanni Antonio Medrano and Antonio Canevari, the palace’s façade reflects this duality, projecting an image of power and sophistication while retaining echoes of the dramatic flair characteristic of the Baroque period. Beyond the magnificent salons lies a world of exquisite detail: royal apartments adorned with opulent stucco work depicting scenes from mythology and history, lavishly decorated with gilded mirrors, intricate tapestries, and richly colored marble floors. The sheer scale of these embellishments speaks to the immense wealth and ambition of the Bourbon court.

    Particular attention is given to the palace’s porcelain collections – a dazzling display of European craftsmanship spanning from delicate Meissen figurines, showcasing the influence of German artistry, to elaborate Sèvres dinner services, reflecting the refined taste and international connections of the Bourbon court. These collections offer a glimpse into the meticulous attention to detail and the pursuit of luxury that defined aristocratic life in 18th-century Italy. The palace’s gardens, too, are a masterpiece of landscape design, meticulously crafted to complement the architectural splendor within – a verdant expanse designed for both royal leisure and grand public spectacles.

    A Gallery of Giants: Collection Highlights

    Within Capodimonte's walls reside masterpieces that demand reverence. The collection highlights include Caravaggio’s intensely dramatic “Madonna and Child with St. Anthony and St. Roch,” a work brimming with emotional intensity and masterful use of chiaroscuro; Titian’s “Glad to Be Back,” a vibrant depiction of the Venetian Doge, showcasing his signature opulent color palettes and masterful compositions; and Luca Giordano’s breathtaking frescoes adorning the Royal Apartments – swirling narratives of mythological grandeur that exemplify the exuberance of the Neapolitan Baroque. Furthermore, Artemisia Gentileschi's powerful depictions—often challenging conventional narratives of female roles—stand as a courageous assertion of female strength and resilience within a historically restrictive art world, offering a vital perspective on the era.

    The palace also houses an impressive collection of paintings by Marco de Gregorio, a Neapolitan painter known for his historical and mythological works. His style blends Italian pride with avant-garde influences, creating captivating scenes that reflect the spirit of Naples. Don't miss the opportunity to admire Francesco Netti’s captivating oil paintings of gladiators & ancient scenes – a testament to the enduring fascination with Roman history within Neapolitan art.

    A Living Legacy: Exhibitions and Beyond

    The Palace of Capodimonte transcends its role as a museum; it embodies Naples's artistic soul. Its unique blend of royal residence, expansive parkland, and unparalleled art collection creates an immersive experience that captivates visitors long after they depart. Today, the palace hosts seasonal exhibitions showcasing both classical masterpieces and cutting-edge contemporary art within its impressive galleries – ensuring that this historic landmark remains a vibrant center for cultural engagement.

    The Real Bosco, originally established as a royal hunting preserve, continues to flourish as a public space, hosting open-air concerts featuring classical music, seasonal exhibitions showcasing contemporary art, and theatrical performances. Wandering through its ancient trees—oaks, chestnut trees, pines, and cypresses—one appreciates the enduring connection between art, architecture, and nature – a visual metaphor for Naples’s rich cultural heritage, reflecting the harmonious balance sought by the Bourbon rulers. A visit to Capodimonte is not merely an artistic pilgrimage; it's a journey through the heart of Italian history and creativity.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Hl. Hieronymus

    artsdot.com/de/art/download/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Carracci, Annibale. Hl. Hieronymus. 1600, Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/
    APA
    Carracci, Annibale (1600). Hl. Hieronymus [Painting]. Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/
    Chicago
    Annibale Carracci. Hl. Hieronymus. 1600. Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/
    Harvard
    Carracci, Annibale (1600) Hl. Hieronymus. Palast von Capodimonte. Available at: https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-hl-hieronymus-d3yde8-de/

    Genau hinsehen

    Hl. Hieronymus — Annibale Carracci

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: hl. hieronymus, wüste, fasten. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Wahl des Herakles (1596), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Barock-Rückkehr: Dramatic, theatrical pictures using deep shadow and strong diagonals to pull you into the action. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Hl. Hieronymus — Annibale Carracci

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das Hauptmotiv in Annibale Carraccis „Hl. Hieronymus“?

      • A Eine Darstellung des Abendmahls
      • B Die Bekehrung des Heiligen Paulus
      • C Hl. Hieronymus in Kontemplation und beim Erleben einer göttlichen Vision
    2. 2. Welche Kunstbewegung ist am engsten mit dem Stil von Annibale Carracci verbunden?

      • A Manierismus
      • B Barock
      • C Renaissance-Klassizismus
    3. 3. Das Gemälde „Hl. Hieronymus“ spiegelt den Wunsch wider, welche klassischen künstlerischen Prinzipien wiederzubeleben?

      • A Betonung von komplizierten Details und Symbolik
      • B Rückkehr zum Naturalismus, zur Monumentalität und zur Naturstudie
      • C Fokus auf rein abstrakte Formen und Farben
    4. 4. Welcher historische Kontext beeinflusste Carraccis Werk in der Zeit, als dieses Gemälde entstand?

      • A Der Aufstieg des Humanismus und des säkularen Denkens
      • B Die Gegenreformation und das Bedürfnis nach zugänglicher religiöser Kunst
      • C Das Aufblühen der höfischen Kultur und des Mäzenatentums
    5. 5. Was lässt sich basierend auf der Beschreibung über das beabsichtigte Publikum dieses Gemäldes schlussfolgern?

      • A Wohlhabende Gönner in Rom
      • B Mitglieder der Familie Farnese, die nach privater Andachtskunst suchten
      • C Öffentliche Ausstellung in einer prächtigen Kathedrale

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2B · 3B · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Welche emotionale Stimmung vermittelt "Hl. Hieronymus" von Annibale Carracci?

    Die für "Hl. Hieronymus" von Annibale Carracci festgelegte emotionale Stimmung ist Nachdenklich. Sie fasst das Gefühl zusammen, das das Werk ausdrückt.

    Wie intensiv und gesättigt sind die Farben von "Hl. Hieronymus" von Annibale Carracci?

    "Hl. Hieronymus" von Annibale Carracci zeichnet sich durch eine Sättigung von Dezente Farben und eine Intensität von Einfarbig aus.

    Welche Gemeinsamkeiten weist "Hl. Hieronymus" mit dem restlichen Werk von Annibale Carracci auf?

    Innerhalb des Gesamtwerks von Annibale Carracci steht „Hl. Hieronymus“ im Stil der Barock-Rückkehr und greift die Themen wiederbelebung der hochrenaissance, barockelemente, gottesfurcht der gegenreformation, andachtsthemen, klassische monumentalität, humanistische ideale, stil der familie carracci, bologneser schule auf.