Papierformat

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Bacchus

Name Klasse Datum

Annibale Carracci, Bacchus (1590), Palast von Capodimonte. Gemeinfreiheit. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Eckdaten

Künstler
Annibale Carracci artsdot.com/de/artists/annibale-carracci_de/
Lebensdaten des Künstlers
1560 – 1609
Gemalt
1590
Bewegung
Barock Dramatic, theatrical pictures using deep shadow and strong diagonals to pull you into the action.
Ausgestellt in
Palast von Capodimonte artsdot.com/de/museums/palast-von-capodimonte-neapel_de/
Artistic style
Venetianische Renaissance
Influences
Veronese, Paolo
Notable elements
Nackte Gottheit, Becher
Subject or theme
Gott des Weines, Vergnügen

Im Kontext

Bacchus — Annibale Carracci

Entstehungsjahr

  1. 1560
  2. 1570
  3. 1580
  4. 1590
  5. 1600
  6. 1610

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 49 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 30 war. Der Künstler wurde 49 alt. 23 der 103 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Annibale Carracci (1560–1609) ▲ dieses Werk, 1590 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1590 Hauptwirkungsjahre: 1590–1602 Spätwerke: ab 1602

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #3c352d

    Gespeicherte Palette

    • #3C352D
    • #2A2823
    • #926D4C
    • #624B37

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Einfarbig Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Gelassen Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Annibale Carracci aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 21 Länder. Woher diese Zahlen stammen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 42,8%
    2. 2 Deutschland 10,7%
    3. 3 Hong Kong 9,8%
    4. 4 Vereinigte Staaten von Amerika 8,4%
    5. 5 Singapur 6,0%
    6. 6 Spanien 5,6%
    7. 7 Italien 2,8%
    8. 8 Rumänien 2,8%
    9. 9 Dänemark 1,9%
    10. 10 Frankreich 1,4%
    11. · 11 weitere Länder 7,8%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde aufbewahrt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Annibale Carracci

    1. 1 Die Wahl des Herakles, 1596 11,4%
    2. 2 Flusslandschaft, 1589 2,8%
    3. 3 Venus with a Satyr and Cupids, 1588 2,8%
    4. 4 Hercules at the Crossroads, 1596 2,8%
    5. 5 Triumph des Bacchus und der Ariadne, 1597 2,8%
    6. 6 Die Galleria Farnese, 1597 2,8%
    7. 7 Zwei Kinder beim Streicheln einer Katze, 1588 2,4%
    8. 8 The Temptation of St Anthony Abbot, 1597 2,4%
    9. 9 Die Heilige Familie mit dem infanten Johannes dem Täufer 2,4%
    10. 10 Domine quo vadis 2,4%
    11. 11 Verspottung Christi, 1596 2,0%
    12. 12 Die Begräbnis Christi, 1595 2,0%
    13. 13 Die Pietà, 1599 2,0%
    14. 14 Christus und die Frau von Samaritanum, 1609 1,6%
    15. 15 Die Märtyrerkunst St. Stephan, 1603 1,6%
    16. 16 Die Kreuzigung des Stephanus, 1603 1,6%
    17. 17 Der Zyklop Polyphem, 1595 1,6%
    18. 18 Landscape and Figures 1,6%
    19. 19 Atlante 1,6%
    20. 75 Bacchus, 1590 dieses Gemälde 0,4%

    Zusammen machen diese Werke 51,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 196 Werke dieses Künstlers, von denen 98 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 75 unter ihnen und macht 0,4% dieser Aufmerksamkeit aus. Dasselbe gilt Monat für Monat

    Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Bacchus — Annibale Carracci

    Die Berauschung des Göttlichen: Annibale Carraccis Bacchus

    Annibale Carraccis Bacchus, gemalt in Venedig zwischen 1590 und 1591, ist nicht bloß die Darstellung des Weingottes; es ist eine fesselnde Erkundung von Lust, Exzess und dem prekären Gleichgewicht zwischen irdischem Verlangen und göttlicher Gnade. Dieses Gemälde, das jahrhundertelang der Geschichte verloren war, bietet einen seltenen Einblick in den aufkeimenden Barockstil in seiner frühen Form – eine lebendige Synthese aus venezianischem Kolorismus und der klassischen Zurückhaltung, wie sie von den Bologneser Künstlern gepflegt wurde. Das Werk erregt sofort Aufmerksamkeit durch seine kühne Palette und dynamische Komposition, doch es ist die zugrunde liegende Symbolik und Carraccis meisterhafte Manipulation von Licht und Schatten, die dieses Stück wahrhaft zu einem unvergänglichen Meisterwerk erheben.

    Das Motiv selbst – Bacchus in seiner vollen, unverfälschten Pracht – ist eine bewusste Provokation. Carracci präsentiert den Gott nicht als ferne Gottheit, sondern als vollkommen nackten erwachsenen Mann mit einem dezent bäuchigen Körperbau und den jugendlichen Zügen eines Knaben. Diese Gegenüberstellung ist keineswegs befremdlich, sondern zutiefst aufschlussreich. Sie erkennt die irdische Natur des Begehrens an – jene Impulse, die Bacchus verkörpert – und deutet gleichzeitig eine tiefere spirituelle Wahrheit an. Die Entscheidung des Künstlers, ihn als jungen Mann darzustellen, suggeriert eine Verbindung zwischen der Macht des Gottes und dem Potenzial für Erneuerung, ein zentrales Thema des Renaissance-Denkens.

    Ein venezianisches Echo: Stil und Technik

    Das Gemälde ist tief in den künstlerischen Traditionen Venedigs verwurzelt, was sich vor allem in der Verwendung von Farbe zeigt. Carracci nutzt eine reiche, leuchtende Palette – tiefe Rottöne, kräftige Blautöne und schimmerndes Gold –, die an die meisterhaften Werke Tizians erinnert. Im Gegensatz zur rein dekorativen Qualität, die man oft in der venezianischen Kunst findet, werden die Farben hier jedoch eingesetzt, um dramatische Kontraste zu erzeugen und das Gefühl von Bewegung zu verstärken. Besonders entscheidend ist das Licht; es scheint aus dem Inneren der Figur selbst zu strahlen und hüllt ihn in einen fast ätherischen Glanz. Diese Technik, die von Paolo Veronese entlehnt wurde, erzeugt einen kraftvollen illusionistischen Effekt, der den Betrachter direkt in die Szene hineinzieht.

    Auch Carraccis Pinselführung ist bemerkenswert. Er verwendet lockere, ausdrucksstarke Striche – ein Markenzeichen des venezianischen Stils –, um die Fließfähigkeit der Draperie und die Dynamik von Bacchus' Pose einzufangen. Dennoch beweist er eine beachtliche Kontrolle, insbesondere bei der Ausarbeitung der Details des Bechers und der Trauben, die über seinen Rand kaskadieren. Dieses geschickte Gleichgewicht zwischen Spontaneität und Präzision ist charakteristisch für Carraccis künstlerischen Ansatz.

    Historischer Kontext: Der Aufstieg des Barock

    Gemalt in einer Zeit bedeutender sozialer und religiöser Umbrüche – der Gegenreformation – spiegelt Bacchus die sich wandelnden Einstellungen gegenüber der Kunst und ihrer Rolle in der Gesellschaft wider. Die katholische Kirche, die den Ausbreitung des Protestantismus entgegenwirken wollte, erkannte die Macht der visuellen Bildsprache, um Glauben und Hingabe zu inspirieren. Gleichzeitig strebte sie jedoch danach, den Inhalt sakraler Kunst zu kontrollieren, indem sie Klarheit, Orthodoxie und eine Rückkehr zu klassischen Idealen betonte. Carraccis Werk verkörpert diese Spannung perfekt; es umfasst die Üppigkeit und den Naturalismus der Renaissance, während es subtil auf tiefere spirituelle Themen hindeutet.

    Die Ursprünge des Gemäldes in Venedig – einer Stadt, die für ihre künstlerische Innovation und ihren unabhängigen Geist bekannt ist – verdeutlichen seine Bedeutung weiter. Carraccis kurzer Aufenthalt dort markierte eine entscheidende Phase seiner Entwicklung, in der er die Lehren der venezianischen Meister aufnahm und gleichzeitig seinen eigenen, einzigartigen Stil formte. Dieses frühe Werk demonstriert seinen Ehrgeiz, vielfältige Einflüsse zu synthetisieren und eine neue visuelle Sprache zu schaffen, die das Publikum in ganz Italien ansprechen sollte.

    Symbolik und emotionale Resonanz

    Über seine technische Brillanz hinaus ist Bacchus reich an symbolischer Bedeutung. Der überlaufende Becher repräsentiert Überfluss, Maßlosigkeit und die Freuden des irdischen Lebens. Die Trauben selbst symbolisieren Fruchtbarkeit, Wohlstand und die Verbindung zwischen Bacchus und der Natur. Doch die einsame Pose des Gottes – isoliert in einer Landschaft – deutet auf eine Distanzierung von menschlichen Belangen hin; eine Erinnerung daran, dass wahre Erfüllung jenseits der flüchtigen Freuden der materiellen Welt liegt.

    Letztendlich ist Bacchus eine fesselnde Meditation über die Komplexität des menschlichen Verlangens und das Streben nach spiritueller Erleuchtung. Es ist ein Gemälde, das zur Kontemplation einlädt und den Betrachter herausfordert, sich mit dem Spannungsfeld zwischen irdischen Genüssen und göttlicher Gnade auseinanderzusetzen. Seine dauerhafte Anziehungskraft liegt nicht nur in seiner technischen Meisterschaft, sondern auch in seiner tiefen emotionalen Resonanz – ein Zeugnis für Annibale Carraccis Genie und seine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des westlichen Kunstgeschichtlichen Weges.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Annibale Carracci

    Geburtsort Bologna, Italien

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: Bologna, Italien (3. November 1560)

    Gestorben: Rom, Italien (15. Juli 1609)

    Annibale Carracci wurde in eine Familie von Künstlern in Bologna geboren. Er erhielt vermutlich seine erste Ausbildung innerhalb der Werkstatt seiner Familie.

    Im Jahr 1582 gründete er zusammen mit seinem Bruder Agostino und Cousin Ludovico die Malerschule in Bologna, bekannt als die Akademie der Desiderosi (Akademie derjenigen, die Fortschritt anstreben). Diese Akademie wurde später zur Accademia degli Incamminati (Akademie der Progressives), wobei der Schwerpunkt auf Naturstudien und künstlerischer Diskussion lag.

    Künstlerischer Stil und Einflüsse

    Carraccis Stil zeichnete sich durch eine eklektische Mischung aus, die lineare Zeichnung, wie sie von Florentinern wie Raffael und Andrea del Sarto gepflegt wurde, mit der lebendigen Farbe und den atmosphärischen Effekten venezianischer Maler, insbesondere Tizian, verband.

    Er strebte danach, die Ideale der Hochrenaissance wiederzubeleben und sich von den Komplexitäten des Manierismus zu entfernen.

    Wichtige Einflüsse waren:

    Raffael: Für seine Klarheit und kompositorische Balance.

    Andrea del Sarto: Für seinen naturalistischen Ansatz bei der Darstellung von Figuren.

    Tizian: Für seine reichen Farbpaletten und ausdrucksstarken Pinselstriche.

    Correggio: Für seine dynamischen Kompositionen und illusionistischen Effekte, insbesondere in Fresken.

    Carraccis Synthese dieser Einflüsse trug dazu bei, die Bologneser Kunstschule zu definieren, einen bedeutenden Zweig der Barockkunst.

    Hauptwerke und Errungenschaften

    Triumph des Bacchus und Ariadnes (Palazzo Farnese, Rom): Dieser monumentale Freskenzyklus gilt als eines von Carraccis Meisterwerken. Er demonstriert seine Meisterschaft in illusionistischen Techniken, dynamischer Komposition und lebendiger Farbe. Das Werk stellt Szenen aus dem Mythos des Bacchus, dem Gott des Weines, dar und feiert die menschliche Liebe unter göttlicher Führung.

    Die Lieben der Götter (Palazzo Farnese, Rom): Ein weiterer bedeutender Freskenzyklus im Palazzo Farnese, der Themen wie Mythologie und Liebe mit einer Mischung aus klassischem Idealismus und naturalistischer Beobachtung erforscht.

    Porträt von Giovanni Gabrieli mit der Laute: Ein bemerkenswertes Porträt, das Carraccis Fähigkeit zeigt, den individuellen Charakter einzufangen und ein Gefühl der Nähe zu erzeugen.

    Die Heilige Familie mit dem Kind Johannes dem Täufer: Ein Beispiel für seine religiösen Gemälde, das seine Fähigkeit demonstriert, Frömmigkeit mit künstlerischer Innovation zu verbinden.

    Entwicklung und Historische Bedeutung

    Carraccis frühe Werke in Bologna etablierten ihn als führende Figur bei der Wiederbelebung klassischer Ideale und Naturalismus.

    Sein Umzug nach Rom und seine Arbeit im Palazzo Farnese markierten einen Wendepunkt und festigten seinen Ruf und beeinflussten Generationen von Künstlern.

    Er spielte eine entscheidende Rolle beim Übergang von Manierismus zur Barockkunst und schloss die Brücke zwischen der Hochrenaissance und dem dynamischen Stil, der das 17. Jahrhundert prägen sollte.

    Die von Carracci und seinen Mitarbeitern gegründete Accademia degli Incamminati diente als Vorbild für spätere Kunstakademien in ganz Europa und förderte eine auf Beobachtung und klassischen Prinzipien basierende künstlerische Ausbildung.

    Sein Schwerpunkt auf Naturalismus und emotionale Ausdruckskraft ebnete den Weg für Künstler wie Caravaggio, der diese Qualitäten in seinem eigenen unverwechselbaren Stil weiterentwickelte.

    Vermächtnis

    Annibale Carraccis Einfluss reichte weit über seinen Lebenszeit hinaus. Seine Arbeit prägte die Entwicklung der Barockmalerei in ganz Europa.

    Er wird als eine entscheidende Figur in der Kunstgeschichte erinnert, die die Brücke zwischen Renaissance- und Barockästhetik schloss.

    Seine Fresken im Palazzo Farnese sind bis heute ikonische Beispiele für Barockillusionismus und künstlerischen Glanz.

    Die Carracci-Familie – Annibale, Agostino und Ludovico – hinterließ gemeinsam einen unauslöschlichen Eindruck auf die italienische Kunst und etablierte Bologna als ein wichtiges Zentrum für künstlerische Innovation.

    Museum

    Palast von Capodimonte

    Aktuell ausgestellt in Neapel, Italien

    Ein Regal Ascent: Unveiling the Palace of Capodimonte

    Perched dramatically atop Naples’ volcanic Capodimonte hill, the Royal Palace of Capodimonte isn't merely a museum; it’s a living chronicle of Italy’s artistic and royal evolution. Initially conceived as a modest hunting lodge by King Charles VII in 1738, this opulent residence blossomed into one of Europe’s most significant repositories of art and architectural grandeur – a testament to the enduring power of patronage and the vibrant spirit of Neapolitan creativity. Stepping through its grand doors is akin to traversing centuries, immersing oneself within the evolving tastes and ambitions of Neapolitan royalty, reflecting both the city's artistic heritage and its complex political narrative.

    The palace’s extraordinary collection stems from two interwoven legacies: the illustrious Farnese Collection and the distinctive artistic voice cultivated within Naples itself. The Farnese legacy, bequeathed by Elisabetta Farnese, Charles VII’s mother, brought with it a breathtaking array of classical sculptures – Roman relics that formed the foundation for the palace’s burgeoning art holdings. These ancient stones, imbued with the echoes of empires past, provided a grounding in classical ideals, shaping the palace's aesthetic direction. Simultaneously, Naples nurtured its own school of painting, producing artists who developed a uniquely dramatic and emotionally charged style. Figures like Caravaggio, whose revolutionary use of light and shadow profoundly influenced generations of painters, Titian, renowned for his opulent color palettes and masterful compositions, and Luca Giordano, the leading figure of the Neapolitan Baroque, all contributed to this distinctive artistic identity. The palace’s walls resonate with their genius, offering a tangible connection to Italy's most celebrated masters.

    A Symphony of Styles: Architecture and Decorative Arts

    Architecturally, Capodimonte is a captivating story in itself – a harmonious blend of Neoclassical elegance interwoven with Baroque grandeur. Designed by Giovanni Antonio Medrano and Antonio Canevari, the palace’s façade reflects this duality, projecting an image of power and sophistication while retaining echoes of the dramatic flair characteristic of the Baroque period. Beyond the magnificent salons lies a world of exquisite detail: royal apartments adorned with opulent stucco work depicting scenes from mythology and history, lavishly decorated with gilded mirrors, intricate tapestries, and richly colored marble floors. The sheer scale of these embellishments speaks to the immense wealth and ambition of the Bourbon court.

    Particular attention is given to the palace’s porcelain collections – a dazzling display of European craftsmanship spanning from delicate Meissen figurines, showcasing the influence of German artistry, to elaborate Sèvres dinner services, reflecting the refined taste and international connections of the Bourbon court. These collections offer a glimpse into the meticulous attention to detail and the pursuit of luxury that defined aristocratic life in 18th-century Italy. The palace’s gardens, too, are a masterpiece of landscape design, meticulously crafted to complement the architectural splendor within – a verdant expanse designed for both royal leisure and grand public spectacles.

    A Gallery of Giants: Collection Highlights

    Within Capodimonte's walls reside masterpieces that demand reverence. The collection highlights include Caravaggio’s intensely dramatic “Madonna and Child with St. Anthony and St. Roch,” a work brimming with emotional intensity and masterful use of chiaroscuro; Titian’s “Glad to Be Back,” a vibrant depiction of the Venetian Doge, showcasing his signature opulent color palettes and masterful compositions; and Luca Giordano’s breathtaking frescoes adorning the Royal Apartments – swirling narratives of mythological grandeur that exemplify the exuberance of the Neapolitan Baroque. Furthermore, Artemisia Gentileschi's powerful depictions—often challenging conventional narratives of female roles—stand as a courageous assertion of female strength and resilience within a historically restrictive art world, offering a vital perspective on the era.

    The palace also houses an impressive collection of paintings by Marco de Gregorio, a Neapolitan painter known for his historical and mythological works. His style blends Italian pride with avant-garde influences, creating captivating scenes that reflect the spirit of Naples. Don't miss the opportunity to admire Francesco Netti’s captivating oil paintings of gladiators & ancient scenes – a testament to the enduring fascination with Roman history within Neapolitan art.

    A Living Legacy: Exhibitions and Beyond

    The Palace of Capodimonte transcends its role as a museum; it embodies Naples's artistic soul. Its unique blend of royal residence, expansive parkland, and unparalleled art collection creates an immersive experience that captivates visitors long after they depart. Today, the palace hosts seasonal exhibitions showcasing both classical masterpieces and cutting-edge contemporary art within its impressive galleries – ensuring that this historic landmark remains a vibrant center for cultural engagement.

    The Real Bosco, originally established as a royal hunting preserve, continues to flourish as a public space, hosting open-air concerts featuring classical music, seasonal exhibitions showcasing contemporary art, and theatrical performances. Wandering through its ancient trees—oaks, chestnut trees, pines, and cypresses—one appreciates the enduring connection between art, architecture, and nature – a visual metaphor for Naples’s rich cultural heritage, reflecting the harmonious balance sought by the Bourbon rulers. A visit to Capodimonte is not merely an artistic pilgrimage; it's a journey through the heart of Italian history and creativity.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Bacchus

    artsdot.com/de/art/download/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Carracci, Annibale. Bacchus. 1590, Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/
    APA
    Carracci, Annibale (1590). Bacchus [Painting]. Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/
    Chicago
    Annibale Carracci. Bacchus. 1590. Palast von Capodimonte. https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/
    Harvard
    Carracci, Annibale (1590) Bacchus. Palast von Capodimonte. Available at: https://artsdot.com/de/art/annibale-carracci-bacchus-d3yddu-de/

    Genau hinsehen

    Bacchus — Annibale Carracci

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: weingott, bacchus, nacktheit. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Wahl des Herakles (1596), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Barock: Dramatic, theatrical pictures using deep shadow and strong diagonals to pull you into the action. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Bacchus — Annibale Carracci

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das Hauptmotiv in Annibale Carraccis ‚Bacchus‘?

      • A Eine Darstellung eines römischen Kaisers.
      • B Der Gott des Weines, Bacchus, inmitten von Trauben und Reben stehend.
      • C Ein Porträt eines wohlhabenden Kaufmanns.
    2. 2. Was ist laut der Beschreibung besonders auffällig an Bacchus' Erscheinung?

      • A Sein strenger und würdevoller Ausdruck.
      • B Die Gegenüberstellung eines vollkommen nackten erwachsenen Mannes mit Zügen, die einem jungen Jungen ähneln.
      • C Seine aufwendige königliche Kleidung.
    3. 3. In welcher Stadt und in welchem Jahr wurde Annibale Carracci geboren?

      • A Florenz, 1560
      • B Bologna, 1560
      • C Rom, 1560
    4. 4. In der Beschreibung wird erwähnt, dass ‚Bacchus‘ während eines kurzen Aufenthalts in Venedig gemalt wurde. Welchem künstlerischen Stil entnahm es seine Inspiration?

      • A Manierismus
      • B Venezianische Renaissance (speziell das Werk von Paolo Veronese)
      • C Hochbarock
    5. 5. Was legt die Beschreibung über den ursprünglichen Ort und den Auftraggeber von ‚Bacchus‘ nahe?

      • A Der genaue Standort ist bekannt und das Werk wurde von einer wohlhabenden römischen Familie in Auftrag gegeben.
      • B Der ursprüngliche Ort und der Auftraggeber sind unbekannt, und es könnte eine persönliche Übung für Carracci gewesen sein.
      • C Es war ursprünglich für den Vatikan bestimmt und wurde von Papst Julius II. in Auftrag gegeben.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2A · 3A · 4A · 5A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wie viel Licht scheinen die Farben von "Bacchus" zu reflektieren?

    "Bacchus" von Annibale Carracci weist eine Luminanz von Dunkel auf. Die Luminanz beschreibt, wie viel Licht die Farben scheinbar reflektieren.

    Wie lässt sich die Stimmung von "Bacchus" von Annibale Carracci beschreiben?

    Die allgemeine Stimmung von "Bacchus" von Annibale Carracci ist Elegant. Die Stimmung beschreibt die allgemeine Atmosphäre des Werkes.

    Kann ich "Bacchus" genauer untersuchen?

    Die Röntgenansicht von "Bacchus" von Annibale Carracci finden Sie auf der Röntgenaufnahme-Seite des Kunstwerks: eine interaktive Untersuchung des Bildes durch elf optische Schichten.