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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Figures standing (The Supper cycle)

Name Klasse Datum

Alberto Sughi, Figures standing (The Supper cycle) (1976). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Alberto Sughi artsdot.com/de/artists/alberto-sughi_de/
Lebensdaten des Künstlers
1928 – 2012
Gemalt
1976
Originalgröße
180 x 210 cm
Bewegung
Contemporary Realism Living artists painting the real world with traditional skill, often from photographs as well as from life.

Im Kontext

Figures standing (The Supper cycle) — Alberto Sughi

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 180 × 210 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe. Es ist zu groß, um auf dieser Seite maßstabsgetreu dargestellt zu werden.

Entstehungsjahr

  1. 1920
  2. 1930
  3. 1940
  4. 1950
  5. 1960
  6. 1970
  7. 1980
  8. 1990
  9. 2000
  10. 2010

Schattiert: das Lebenswerk von Alberto Sughi (1928–2012) ▲ dieses Werk, 1976

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Gray #696964

    Gespeicherte Palette

    • #696964
    • #D5C5A9
    • #8B8986
    • #4B4E44
    Hauptfarbe
    Gray
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Serene Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Softly Mixed Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Balanced Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Muted Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Alberto Sughi

    Geboren in Cesena, Italien

    Alberto Sughi: Ein Beobachter des Alltagslifers

    Alberto Sughi (Geboren am 5. Oktober 1928 – Gestorben am 31. März 2012) steht als eine außergewöhnliche Figur in der italienischen Malerei Mitte des Jahrhunderts dar – ein Künstler, der sich von großen Erzählungen und heroischen Gesten für eine unverblümte Darstellung menschlicher Erfahrung verantwortlich machte, die ihren Ursprung im Einfachen findet. Geboren in Cesena, Italien, begann Sughis künstlerische Reise in den prägenden Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und setzte sich damit fest mit Realismus inmitten der aufkeimenden Debatte zwischen Abstraktion und figurative Kunst auseinander. Diese bewusste Entscheidung etablierte ihn als Verteidiger von „existenziellem Realismus“, einem Begriff, den Enrico Crispolti 1956 prägte – einem Ansatz, der darauf abzielte, nicht idealisierte Visionen sondern vielmehr die greifbaren Tatsachen des täglichen Lebens einzufangen und diese mit tiefgreifender emotionaler Resonanz aufzuwerten. „Seine Arbeit verläuft fast immer in thematischen Zyklen“, stellte Crispolti fest „auf ähnliche Weise wie Filmsequenzen.“

    Frühe Einflüsse und künstlerische Ausbildung

    Sughis frühe Jahre waren geprägt von Kontakt mit einflussreichen künstlerischen Strömungen – insbesondere Surrealismus und Expressionismus –, die ihm eine Sensibilität für psychologische Tiefe und visuelle Experimente vermittelten. Allerdings prägte sein Engagement mit der realistischen Tradition seine künstlerische Vision maßgeblich. Er studierte zunächst autodidaktisch und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Künstler seiner Generation. Seine ersten Arbeiten zeigten bereits eine besondere Aufmerksamkeit für die Darstellung von Emotionen und eine hohe technische Fertigkeit. Besonders wichtig war ihm dabei die Beobachtung des menschlichen Lebens im Alltag, wobei er häufig Elemente der deutschen Malerei aufnahm und sich von Künstlern wie George Grosz und Otto Dix inspirieren ließ. Diese Künstler hatten einen großen Einfluss auf seine persönliche und künstlerische Weltanschauung.

    Die Entstehung des existenziellen Realismus

    Sughis unverwechselbarer Stil war zweifellos existenzieller Realismus. Er lehnte romantische Idealvorstellungen oder symbolische Abstraktion ab und dokumentierte mit akribischer Genauigkeit Szenen aus dem Alltag – Wohnräume, Landschaften bei Nachtlicht, Porträts von Individuen im Kampf mit inneren Konflikten – und präsentierte diese mit unveränderlicher Ehrlichkeit und dramatischem Licht. Diese Technik diente nicht nur der Beschreibung; sie zielte darauf ab, ein tieferes Verständnis des menschlichen Zustandes zu vermitteln. Er verwendete häufig eine besondere Farbpalette und arbeitete mit großformatigen Leinwänden, um die Wirkung seiner Bilder zu verstärken. Seine Gemälde zeichnen sich durch wiederkehrende thematische Zyklen aus, die an Filmsequenzen erinnern und seine Überzeugung widerspiegeln, dass Kunst den Betrachter auf emotionaler Ebene erreichen sollte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen beispielsweise „Figure Standing“ und „Guests Entry“, wobei er stets darauf achtete, eine hohe technische Qualität zu gewährleisten.

    Bekannte Serien und Ausstellungen

    Zu seinen bedeutenden Serien gehören „Green Paintings“ (1971-1973), in denen Sughi die Beziehung zwischen Mensch und Natur erforschte und Elemente der deutschen Malerei aufnahm; „La Cena“ (1975-16), eine monumentale Darstellung einer Einzelperson am Tisch, die Momente der Stille und Kontemplation einfängt; „Imagination and Memory of the Family“ (frühe 1980er Jahre), in denen er sich mit Themen wie Familienbande und persönlicher Erinnerung auseinandersetzt; „Evening or Reflection“ (seit 1985), die ruhige Figuren gegen eine sanfte Landschaft darstellen; und „Nocturnal“ (2000), wobei er Nachtlandschaften mit symbolischem Gewicht behandelt. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter die Biennale von Venedig und das Quadriennale von Rom sowie verschiedene Veranstaltungen im Ausland, die die Geschichte der italienischen Kunst vom 1970er bis zum heutigen Jahrtausend dokumentieren. Zu seinen wichtigsten Einzelausstellungen zählen unter anderem die Galerie für Moderne Kunst in Bologna (1977), die Manezh-Galerie in Moskau (1978), das Museo di Castel Sant’Angelo in Rom, das Museum für Schön Künste in Budapest und die National Gallery in Prag (1986), die Bürgerliche Galerie für Moderne Kunst in Ferrara (1988) und Casa Masaccio in San Giovanni Valdarno (1990). Besonders hervorzuheben ist eine umfassende Ausstellung von Sughis Werk im Palazzo della Pilotta in Parma (2005), die über 642 Gemälde sowie Zeichnungen und Lithographien umfassten, die zwischen 1959 und 2004 entstanden sind. Seine Werke wurden auch weltweit auf großen internationalen Ausstellungen gezeigt und haben damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der modernen Kunst geleistet.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    artsdot.com/de/art/download/alberto-sughi-figures-standing-the-supper-cycle-D2DSJQ-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Sughi, Alberto. Figures standing (The Supper cycle). 1976, https://artsdot.com/de/art/alberto-sughi-figures-standing-the-supper-cycle-D2DSJQ-en/
    APA
    Sughi, Alberto (1976). Figures standing (The Supper cycle) [Painting]. https://artsdot.com/de/art/alberto-sughi-figures-standing-the-supper-cycle-D2DSJQ-en/
    Chicago
    Alberto Sughi. Figures standing (The Supper cycle). 1976. https://artsdot.com/de/art/alberto-sughi-figures-standing-the-supper-cycle-D2DSJQ-en/
    Harvard
    Sughi, Alberto (1976) Figures standing (The Supper cycle). Available at: https://artsdot.com/de/art/alberto-sughi-figures-standing-the-supper-cycle-D2DSJQ-en/

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    Figures standing (The Supper cycle) — Alberto Sughi

    Genau hinsehen

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