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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Untitled #6

Name Klasse Datum

Ad Reinhardt, Untitled #6 (1966). Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Ad Reinhardt artsdot.com/de/artists/ad-reinhardt_de/
Lebensdaten des Künstlers
1913 – 1967
Gemalt
1966
Originalgröße
31 x 31 cm
Bewegung
Color Field Huge areas of flat, soft colour meant to be felt rather than read as a picture of anything.

Im Kontext

Untitled #6 — Ad Reinhardt

Maße

Das Original hat die Maße 31 × 31 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1910
  2. 1920
  3. 1930
  4. 1940
  5. 1950
  6. 1960

Schattiert: das Lebenswerk von Ad Reinhardt (1913–1967) ▲ dieses Werk, 1966

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Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: artsdot.com/de/art/similar/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalo Green #15121e

    Gespeicherte Palette

    • #15121E
    • #F3EDD9
    • #9C968C
    • #0F1C50
    Hauptfarbe
    Phthalo Green
    Intensität
    Monochromatic Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Statement Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Strong Color Unity Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Deep_shadow Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Ad Reinhardt

    Geburtsort Buffalo, Vereinigte Staaten von Amerika

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: Adolph Friedrich Reinhardt, 24. Dezember 1913, Buffalo, New York

    Familienhintergrund: Lebte im Riverside-Viertel am Niagara River. Enge Beziehung zu seinem Cousin Otto. Die Arbeit seines Vaters führte die Familie nach New York City.

    Ausbildung: Studierte Kunstgeschichte am Columbia College der Columbia University (1931-1935). Studierte bei Meyer Schapiro.

    Künstlerische Ausbildung: Malereiunterricht am Teachers College von Columbia. Studium der Malerei mit Carl Holty und Francis Criss an der American Artists School. Porträtstudien an der National Academy of Design unter Karl Anderson.

    Frühe künstlerische Entwicklung: Wurde schon in jungen Jahren als talentierte/r Maler/in erkannt und gewann Preise in der Grund- und Highschool. Glaubte, er/sie habe frühzeitig technische Fähigkeiten gemeistert.

    Karriere und künstlerische Entwicklung

    WPA Federal Art Project (1936-1940): Akkreditiert als Maler/in von Burgoyne Diller, was ihm/ihr die Arbeit im WPA Easel Division ermöglichte.

    American Abstract Artists (AAA): Wurde Mitglied der AAA und stellte mit ihnen in den 1940er Jahren aus. Beschrieb seine/ihre Assoziation mit der Gruppe als "eine der größten Dinge, die jemals mit mir passiert sind".

    Betty Parsons Gallery: Stellte regelmäßig in der Galerie von Betty Parsons aus, beginnend mit Wakefield Bookshop und Mortimer Brandt Gallery.

    Künstlerische Progression: Frühe Werke zeigten geometrische Formen. Progression hin zu Arbeiten in verschiedenen Schattierungen derselben Farbe (alles Rot, alles Blau, alles Weiß) in den 1950er Jahren.

    "Schwarze" Gemälde (1960er Jahre): Wurde am bekanntesten für seine/ihre "schwarzen" oder "ultimativen" Gemälde – scheinbar monochrome Leinwände, die aus subtilen Variationen in Schwarz- und fast-Schwarz-Tönen bestanden. Erforschte Konzepte absoluter Grenzen innerhalb der Kunst.

    Künstlerische Philosophie und Einflüsse

    Kunst als Kunst: Befürwortete eine Philosophie namens Art-as-Art, die die Autonomie der Kunst von externen Belangen oder Repräsentation betonte.

    Kritik an "Künstlern als Künstlern": Nutzte Schreiben und satirische Cartoons, um das zu kritisieren, was er/sie für problematische Praktiken durch Künstler hielt, die soziale oder politische Botschaften über rein ästhetische Erwägungen stellten.

    Einflüsse: Enge Freundschaften mit Robert Lax und Thomas Merton, teilten Konzepte der Einfachheit in unterschiedlichen künstlerischen Richtungen.

    Konzeptkunst, Minimalismus, Monochrome Malerei: Seine/ihre Arbeit beeinflusste maßgeblich die Entwicklung von Konzeptkunst, Minimal Art und monochromer Malerei.

    Lehrtätigkeit und Vermächtnis

    Lehrpositionen: Lehrte am Brooklyn College (1947-1967), California School of Fine Arts, University of Wyoming, Yale University und Hunter College.

    Protestkunst: Beteiligt an dem Protest von 1940 gegen MoMA und dem "Irascibles"-Protest von 1950 gegen das Metropolitan Museum of Art. Erstellte einen Lithograph mit dem Titel „No War“ für den Artists and Writers Protest Against the Vietnam War (1967).

    Schreiben: Verfasste umfangreiche Schriften über Kunsttheorie und seine/ihre eigene Arbeit, gesammelt in Art as Art (1991).

    Vertretung: Der Ad Reinhardt Estate wird von der David Zwirner Gallery vertreten.

    Tod: Starb am 30. August 1967 in New York City.

    Historische Bedeutung

    Pionier des Minimalismus und der monochromen Malerei: Reinhardt's "schwarze" Gemälde gelten als bahnbrechende Werke bei der Entwicklung minimalistischer und monochromer Kunstbewegungen.

    Einflussreicher Kunsttheoretiker: Seine/ihre Schriften über Art-as-Art stellten herkömmliche Vorstellungen über die Rolle der Kunst und ihr Verhältnis zur Gesellschaft in Frage und beeinflussten so nachfolgende Generationen von Künstlern und Kritikern.

    Schlüsselfigur des abstrakten Expressionismus: Als Mitglied der AAA und im Zusammenhang mit der Betty Parsons Gallery spielte Reinhardt eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des abstrakten Expressionismus.

    Nachhaltiger Einfluss: Seine/ihre Arbeit wird weiterhin ausgestellt und studiert, was seinen/ihren bleibenden Einfluss auf zeitgenössische Kunst und Theorie demonstriert.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Untitled #6

    artsdot.com/de/art/download/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Reinhardt, Ad. Untitled #6. 1966, https://artsdot.com/de/art/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/
    APA
    Reinhardt, Ad (1966). Untitled #6 [Painting]. https://artsdot.com/de/art/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/
    Chicago
    Ad Reinhardt. Untitled #6. 1966. https://artsdot.com/de/art/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/
    Harvard
    Reinhardt, Ad (1966) Untitled #6. Available at: https://artsdot.com/de/art/ad-reinhardt-untitled-6-D3J4DZ-en/

    Genau hinsehen

    Untitled #6 — Ad Reinhardt

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Werfen Sie einen Blick zurück auf Abstraktes Gemälde (1966), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    4. Color Field: Huge areas of flat, soft colour meant to be felt rather than read as a picture of anything. Wo lässt sich dies in diesem Werk erkennen?
    5. Ad Reinhardt war etwa 53 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

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