Die Furtüberquerung
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Rokoko-Stil
1730
59.0 x 72.0 cm
Eremitage Museum
Giclée / Kunstdruck
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Die Furtüberquerung
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Sammlerstück-Beschreibung
Crossing the Ford
François Boucher’s “Crossing the Ford” (1730) is more than just a depiction of a river crossing; it's an embodiment of Rococo elegance and pastoral serenity, capturing a moment frozen in time within the opulent artistic landscape of Louis XV’s France. Painted on canvas measuring 59 x 72 cm, this artwork exemplifies Boucher’s signature style—characterized by delicate brushstrokes, luminous color palettes, and idealized figures rendered with meticulous attention to detail.A Symphony of Light and Color
The painting immediately draws the eye into a tranquil riverside scene bathed in soft, diffused light. Boucher skillfully employs chiaroscuro – the dramatic interplay between light and shadow – to sculpt the forms of horses and riders, creating an illusion of depth that transports the viewer into this idyllic setting. Dominant hues of pale blues and greens dominate the composition, reflecting the cool tones of the water and foliage, while warmer shades of ochre and crimson accentuates the clothing of the figures, adding vibrancy and visual interest. The artist’s masterful use of color contributes significantly to the overall mood—one of peaceful contemplation and understated beauty.Rococo Ideals: Graceful Movement and Decorative Ornamentation
“Crossing the Ford” firmly establishes itself within the Rococo artistic movement, which prioritized sensuality, grace, and playful ornamentation over the grandeur of Baroque art. Boucher’s figures are presented with an exquisite sense of poise and fluidity, conveying a feeling of effortless movement—a hallmark of Rococo aesthetics. The horses themselves are depicted in graceful postures, their musculature subtly rendered to emphasize their elegance. Furthermore, the painting incorporates decorative elements typical of the era: stylized foliage garlands framing the scene and subtle textural variations enhancing the visual richness. These details underscore Boucher’s commitment to creating a harmonious blend of artistic skill and ornamental embellishment.Symbolism Rooted in Classical Tradition
Despite its apparent simplicity, “Crossing the Ford” carries profound symbolic weight rooted in classical mythology and pastoral traditions. The ford itself represents transition—passage from one state to another—a motif frequently explored in Renaissance and Baroque art as a metaphor for life’s journey. The horses symbolize strength and nobility, mirroring the virtues associated with Roman emperors and aristocratic patrons. Moreover, the inclusion of statues – positioned strategically near the center and on the right side – adds layers of meaning. These sculptures likely depict mythological figures embodying ideals of beauty and virtue—a deliberate reference to humanist principles prevalent during Boucher’s time.Emotional Resonance: Tranquility and Contemplation
Ultimately, “Crossing the Ford” succeeds in evoking a powerful emotional response from the viewer. The painting's serene atmosphere invites contemplation—encouraging viewers to appreciate the beauty of nature and the elegance of human form. Boucher’s meticulous attention to detail captures not only the visual splendor of the scene but also its intangible essence—a feeling of tranquility, harmony, and refined taste that continues to resonate with audiences today. It stands as a testament to Boucher's artistic genius and his enduring contribution to the legacy of Rococo art.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
François Boucher: Ein Leben im Rokoko
François Boucher (1703–1770) war eine zentrale Figur der französischen Kunst des 18. Jahrhunderts und gilt als einer der bekanntesten Maler der Epoche des Rokoko. Seine Werke verkörpern die Eleganz, Sinnlichkeit und verspielte Stimmung, die diesen einflussreichen Stil definierten.
Frühes Leben und Ausbildung
François Boucher wurde am 29. September 1703 in Paris, Frankreich, geboren. Seine künstlerische Reise begann unter der Anleitung seines Vaters, Jean Boucher, selbst Maler. Im Alter von siebzehn Jahren erregte er die Aufmerksamkeit von François Lemoyne, was zu einer kurzen, aber wirkungsvollen Lehrlingszeit führte. Er verbesserte seine Fähigkeiten weiter mit dem Radierer Jean-François Cars, bevor er einen bedeutenden Meilenstein erreichte: den Gewinn des prestigeträchtigen Grand Prix de Rome im Jahr 1720.
Aufstieg und künstlerische Entwicklung
Bouchers Zeit in Italien nach seinem Gewinn beim Grand Prix erwies sich als prägend. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er 1731 in die
- Académie Royale de Peinture et de Sculpture
Hauptwerke und Themen
Bouchers Œuvre ist bemerkenswert vielfältig und umfasst Mythologie, Porträts, Genreszenen und dekorative Künste. Zu seinen bekanntesten Werken gehören:
- „Das Frühstück“ (1739): Eine charmante Darstellung des häuslichen Lebens mit seiner Frau und seinen Kindern.
- „Der Triumph der Venus“ (1740–1751): Eine Reihe von Gemälden, die Bouchers Meisterschaft in mythologischen Erzählungen zeigen.
- Zahlreiche Porträts von Madame de Pompadour, der einflussreichen Geliebten des Königs Ludwig XV., festigten seine Position am Hof.
- Landschaftsbilder wie „Der Sonnenuntergang“, die eine lyrische und idyllische Vision der Natur demonstrieren.
Wiederkehrende Themen in Bouchers Werk sind Liebe, Schönheit, Freizeit und die idealisierte Welt der Mythologie. Seine Gemälde erwecken oft ein Gefühl von verspielter Erotik und raffinierter Eleganz.
Einfluss und Vermächtnis
Bouchers Einfluss reichte weit über die Malerei hinaus. Er entwarf Kostüme und Bühnenbilder für das Theater, schuf Wandteppiche für die Werkstätten von Beauvais und arbeitete mit der Gobelins Manufaktur zusammen. Seine Ernennung zum *Premier Peintre du Roi* im Jahr 1765 festigte seinen Status als führender Künstler des französischen Rokoko.
Obwohl spätere Kritiker die vermeintliche Oberflächlichkeit der Rokokokunst in Frage stellten, ist Bouchers Einfluss auf nachfolgende Generationen unbestreitbar. Er beeinflusste Künstler wie Jean-Honoré Fragonard und trug durch seine Schüler wesentlich zur Entwicklung des Neoklassizismus bei.
Historische Bedeutung
Bouchers Werk bietet einen wertvollen Einblick in den Geschmack und die Werte der französischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Seine Gemälde spiegeln die aristokratische Kultur der Epoche wider, die durch Luxus, Raffinesse und das Streben nach Vergnügen gekennzeichnet war. Er bleibt eine bedeutende Figur in der Kunstgeschichte, gefeiert für seine technische Fertigkeit, künstlerische Innovation und seinen bleibenden Beitrag zum Rokoko-Stil.
François Boucher
1703 - 1770 , Frankreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Kunstrichtungen:
- Neoklassizismus
- Jean-Honoré Fragonard
- Beeinflusste Künstler:
- François Lemoyne
- Jean-François Cars
- Bemerkenswerte Werke:
- Rinaldo und Armida
- Das Frühstück
- Der Triumph der Venus
- Die Sonnenuntergang
- Geburtsdatum: 29. September 1703
- Geburtsort: Paris, Frankreich
- Künstlerischer Stil: Rokoko
- Nationalität: Französisch
- Sterbedatum: 30. Mai 1770
- Vollständiger Name: François Boucher
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Tizian
- Veronese
- Tintoretto

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