Kunstner
Født i Birmingham, Storbritannien
Tidligt liv og kunstnerisk uddannelse
Født: Birmingham, Storbritannien (5. december 1890)
Død: London, Storbritannien (19. august 1957)
En af 'Whitechapel Boys' – en gruppe kunstnere fra East End, der trådte frem i begyndelsen af det 20. århundrede.
Som søn af de polsk-jødiske immigrantforældre, Abraham og Rebecca Bomberg, påbegyndte han sine studier ved City and Guilds Technical Art School, før han uddannede sig til litograf i Birmingham.
Han studerede under Walter Sickert ved Westminster School of Art (1908-1910), hvor han blev inspireret af Sickers fokus på form og det urbane liv. Han fik en betydelig introduktion til Paul Cézanne gennem Roger Fry's udstilling "Manet and the Post-Impressionists" i 1910. Senere tilsluttede han sig Slade School of Art (1911), hvor han vandt Tonks-prisen for sin tegning af medstuderende Isaac Rosenberg.
Avantgarde-årene: Kubisme, futurisme og kontrovers
Ved Slade var Bomberg en del af en bemærkelsesværdig generation, der inkluderede Mark Gertler, Stanley Spencer, C.R.W. Nevinson og Dora Carrington.
Han blev påvirket af de London-udstillinger i 1912, der præsenterede de italienske futurister samt Fry's anden postimpressionistiske udstilling (Picasso, Matisse, fauvisterne og Wyndham Lewis).
Han udviklede en særpræget stil, der kombinerede kubisme og futurisme – karakteriseret ved geometriske kompositioner, begrænsede farvepaletter, kantede figurer og gitteragtige strukturer.
Hans radikale tilgang førte til bortvisning fra Slade School of Art i 1913, da hans metoder blev anset for at være for dristige i forhold til institutionens konventionelle traditioner.
Han var kortvarigt tilknyttet Bloomsbury Groups Omega Workshops og udstillede med Camden Town Group. Han viste en vis affinitet med Wyndham Lewis' vorticistiske bevægelse, men forblev uafhængig og nægtede fuld involvering.
Fra krig til landskab: Et stilskifte
Oplevelserne som menig soldat under Første Verdenskrig satte dybe spor i hans kunstneriske vision og førte til et opgør med abstraktionen.
I 1920'erne adopterede Bomberg en mere figurativ stil, med fokus på portrætter og landskaber hentet direkte fra naturen. Han udviklede en stadig mere ekspressionistisk teknik, kendetegnet ved tekstureret impasto og en intens følelsesmæssig dybde.
Omfattende rejser gennem Mellemøsten (især Palæstina) og Europa havde en betydelig indflydelse på hans senere værker. Hans skildringer af Jerusalem er særligt bemærkelsesværdige.
De senere år og eftermæle
Fra 1945 til 1953 underviste han ved Borough Polytechnic (nu London South Bank University), hvor han inspirerede en hel generation af kunstnere, herunder Frank Auerbach, Leon Kossoff, Philip Holmes, Cliff Holden, Edna Mann, Dorothy Mead, Gustav Metzger, Dennis Creffield, Cecil Bailey og Miles Richmond.
Han var gift med landskabsmaleren Lilian Holt.
På trods af perioder med relativ glemsel i sin levetid, har Bombergs arbejde vundet stigende anerkendelse i de seneste årtier som et væsentligt bidrag til britisk modernisme.
David Bomberg House ved London South Bank University er opkaldt efter ham for at ære hans minde.
Hans eftermæle ligger i hans unikke syntese af de europæiske avantgarde-bevægelser og hans senere udvikling af en kraftfuld, ekspressiv landskabsstil, der indfangede essensen af både sted og menneskelig erfaring.
Museum
Udstillet i Oxford, Storbritannien
En Chronik der Wunder: Die Erhaltung des Ashmolean Museums
Gemütet zwischen den alten Mauern von Oxford University befindet sich das Ashmolean Museum – weit mehr als nur eine Ansammlung von Artefakten. Es ist ein lebendiges Zeugnis menschlicher Neugier und künstlerischen Ausdrucks, das fast sechs Millionen Jahre umfasst. Gegründet im Jahr 1678 durch den exzentrischen Antiquitätenhändler Elias Ashmole – ein Mann, der von einem unstillbaren Durst nach den Schätzen der Welt getrieben wurde – begann das Museum als seine persönliche Sammlung von Kuriositäten, eine blendend leuchtende Ansammlung römischer Münzen, ägyptischer Mumien und mittelalterlicher Rüstungen. Diese anfängliche Sehnsucht, die Außergewöhnliches zu sammeln, hat sich zu einem der ältesten und angesehensten öffentlichen Museen Großbritanniens entwickelt – einem Ort, an dem die Echos alter Zivilisationen mit der Brillanz der Renaissance-Meister und der provokativen Energie zeitgenössischer Kunst verschmelzen. Die Geschichte des Ashmolean ist untrennbar mit Oxford selbst verbunden und hat sich von einem bescheidenen Raum in der Broad Street zu seiner heutigen, prächtigen Form – einer harmonischen Mischung aus viktorianischem Glanz und moderner Innovation – entwickelt.
Eine Reise durch die Zeit: Das Museum begann seine Entwicklung als private Sammlung und kurierte im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Vielfalt an Objekten. Im Herzen des Ashmolean befindet sich seine unvergleichliche ägyptische Sammlung, dominiert von atemberaubenden Sarkophagen, verziert mit komplizierten Hieroglyphen, lebendigen Wandmalereien, die Einblicke in das tägliche Leben und elaborate Bestattungsrituale geben, sowie alltäglichen Artefakten – Werkzeugen, Schmuck und Keramik – die die tiefgreifenden Glaubensvorstellungen und Praktiken dieser alten Zivilisation offenbaren. Die Sammlung des Museums im Nahen Osten ist ebenso faszinierend und zeigt monumentale assyrische Reliefs, die königliche Prozessionen und epische Schlachten darstellen, sowie filigrane babylonische Siegel mit komplizierten Erzählungen von Mythologie und Verwaltung. Diese Objekte versetzen die Besucher in das Herz der Reiche, die den Lauf der Menschheitsgeschichte geprägt haben.
Renaissance neu belebt
Über die Antike hinaus verfügt das Ashmolean über eine bemerkenswerte Sammlung europäischer Kunst, die vom Mittelalter bis zum heutigen Tag reicht. Die niederländischen und flämischen Gemälde des 17. Jahrhunderts sind besonders berühmt, mit Meisterwerken von Frans Hals und Jan van Eyck, die die akribische Detailgenauigkeit und lebendigen Farben kennzeichnen, die für die Renaissance typisch sind. Die Sammlung der Daisy Linda Ward Collection von Stillleben ist ein Beweis für diese künstlerischen Bewegungen – eine fesselnde Erkundung von Licht, Schatten und Textur, die wissenschaftliche Beobachtung mit humanistischer Ästhetik verbindet. Die Pre-Raphaelite Galerie ist ein weiteres Highlight, das die revolutionäre Vision von Künstlern wie Dante Gabriel Rossetti, William Holman Hunt und John Everett Millais zeigt, die versuchten, die Schönheit und spirituelle Tiefe früherer künstlerischer Traditionen wiederzuerlangen. Die Gemälde dieser Epoche sind geprägt von einer tiefen Religiosität und einem Hang zur Romantik.
Architektonische Harmonie: Ein Dialog zwischen Epochen
Der physische Raum des Ashmolean ist ebenso fesselnd wie seine Sammlung – ein Beweis für sorgfältiges Design und historische Bewahrung. Die ursprüngliche Struktur, die zwischen 1841 und 1845 unter der Leitung von Charles Cockerell errichtet wurde, verkörpert die architektonischen Sensibilitäten des viktorianischen Zeitalters – eine prächtige neoklassische Fassade mit imposanten Säulen und symmetrischen Proportionen, die sofort ein Gefühl von akademischer Tradition hervorruft. Diese bewusste Wahl spiegelte die Mission des Museums wider, intellektuelle Bestrebungen zu fördern. Doch die Geschichte des Gebäudes nimmt eine noch bemerkenswerte Wendung, als die moderne Erweiterung hinzugefügt wurde, die von Rick Mather Architects entworfen wurde. Diese auffällige Struktur, nahtlos in das historische Gewebe integriert, führt eine Leichtigkeit und Transparenz ein, die sich wunderschön von der Stabilität des Originals kontrastiert – eine meisterhafte Demonstration, wie modernes Design architektonisches Erbe ehren kann. Die Taylor Institution, die innerhalb eines Flügel des Gebäudes untergebracht ist, trägt mit ihren Sammlungen zur architektonischen Attraktivität bei und zeigt Oxfords Engagement für Wissenschaft und Lernen.
Ein lebendiges Museum: Innovation und Gemeinschaftsbeteiligung
Charles Drury Edward Fortnum spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Museumsidentität im späten 19. Jahrhundert, indem er die Sammlung von einer etwas unordentlichen Ansammlung in eine sorgfältig kuratierte Institution verwandelte. Seine Hingabe an den Erwerb bedeutender Werke und die Etablierung klarer organisatorischer Prinzipien legte den Grundstein für den Erfolg des Ashmolean – ein visionäres Unterfangen, das seinen Platz als führendes Kunstmuseum Großbritanniens festigte. In jüngster Zeit hat das Museum zeitgenössische Kunst angenommen und Ausstellungen von renommierten Künstlern wie Rachel Whiteread veranstaltet und innovative Installationen gezeigt, die traditionelle Vorstellungen davon herausfordern, was ein Museum sein kann – ein unerschütterliches Engagement für die Einbeziehung des Publikums mit modernsten künstlerischen Perspektiven. Das kürzlich eingerichtete Programm zur Universitätsbeteiligung hat die Bindungen zwischen dem Museum und der Universität weiter gestärkt und Zusammenarbeit und das Lernerlebnis für Studenten und Gelehrte bereichert – eine Partnerschaft, die Oxfords dauerhafte Tradition des intellektuellen Austauschs widerspiegelt.
Schätze im Fokus: Aktuelle Highlights & laufende Erkundungen
Derzeit bietet “Stanley Donwood | Radiohead | Thom Yorke” eine einzigartige Perspektive auf visuelles Kunst durch die Linse ikonischer Musikbilder – eine nachdenkliche Erkundung, die die Universalität künstlerischen Ausdrucks unterstreicht. Die Sammlung des Museums entwickelt sich weiterhin und Forschung und Erwerbe sorgen dafür, dass sie für kommende Generationen relevant bleibt. Werke wie Robert Braithwaite Martineau's "Girl with a Hoop" (1868), ein charmantes Pre-Raphaelite-Porträt, das die viktorianische Unschuld einfängt, und Adrian Maurice Daintrey’s “Portrait of a Woman” (1927) veranschaulichen das Engagement des Museums für die Präsentation sowohl etablierter Meisterwerke als auch aufstrebender Talente. Robert Collinson's "Ordered on Foreign Service" (1863), der eine Entführung zur See darstellt, bietet einen dramatischen Einblick in die romantische Malerei. Das Ashmolean Museum bleibt ein lebendiger Knotenpunkt für Entdeckungen und lädt Besucher ein, sich auf eine Reise durch die Zeit und über Kulturen hinweg zu begeben – ein Ort, an dem die Vergangenheit zum Leben erwacht und die Zukunft der Kunst entfaltet.